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U1 Verlängerung
geschrieben von flor!an 
Zitat
wgr22453
Im Ernst, ist dieser A2/U1 Radweg überhaupt eine wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Maßnahme? Zusätzliche Versiegelung für was? Was wird dafür zurückgebaut? Wie sind die erwartbaren Nutzerzahlen? Nur bei Schönwetter im Sommer oder auch sonst? Meine eigenen Beobachtungen der Radwegnutzung in Hamburg lassen da allerlei Zweifel aufkommen, aber damit kommen wir zu weit aus dem thread-Thema heraus.

Wenn das Deine eigenen Beobachtungen sind, kann man natürlich keinen Radweg dort bauen...
Also überlassen wir, wie immer, alles in Hamburg dem Auto.
Re: U1 Verlängerung
12.03.2026 13:56
Beim Radschnellweg gibt es seit einem Jahr einen (Teil-) Planungsstopp.

Die Idee eines Expresses Norderstedt-Hbf auf dem Gütergleis hat u.a. deshalb keine realistische Chance auf eine Umsetzung, weil das Gleis inzwischen hier für die S-Bahn genutzt wird.
Zitat
heini44
Beim Radschnellweg gibt es seit einem Jahr einen (Teil-) Planungsstopp.

Die Idee eines Expresses Norderstedt-Hbf auf dem Gütergleis hat u.a. deshalb keine realistische Chance auf eine Umsetzung, weil das Gleis inzwischen hier für die S-Bahn genutzt wird.

Ja, das ist mir auch bekannt. Man könnte also nur richtig Geld in die Hand nehmen "auf den letzten Metern" und die Strecke anders, als auf der alten Trasse an die S-Bahn anbinden, z.B. am Flughafen. Aber es bleibt wohl bei einer "Buntstiftidee".
Zitat
heini44

Die Idee eines Expresses Norderstedt-Hbf auf dem Gütergleis hat u.a. deshalb keine realistische Chance auf eine Umsetzung, weil das Gleis inzwischen hier für die S-Bahn genutzt wird.

Könnten den normale Nahverkehrszüge den Tunnel Ohlsdorf - Flughafen benutzen? Denn Norderstedt - Flughafen dürfte doch baubar sein, und ab Ohlsdorf dann über das GUB-Gleis?
Zitat
christian schmidt
Zitat
heini44

Die Idee eines Expresses Norderstedt-Hbf auf dem Gütergleis hat u.a. deshalb keine realistische Chance auf eine Umsetzung, weil das Gleis inzwischen hier für die S-Bahn genutzt wird.

Könnten den normale Nahverkehrszüge den Tunnel Ohlsdorf - Flughafen benutzen? Denn Norderstedt - Flughafen dürfte doch baubar sein, und ab Ohlsdorf dann über das GUB-Gleis?

Nahverkehrszüge (Oberleitung) nicht, wegen der Bahnsteighöhe der S-Bahn und der fehlenden Oberleitungshöhe im Flughafentunnel, die man da sicher nicht einziehen könnte, was ja aber wegen der Gleichstromschiene sowieso eher keinen Sinn macht.
Für Nahverkehrszüge mit Oberleitung (Diesel wird man im Tunnel nicht fahren) müsste am Flughafen also eine eigene Oberleitungs-Haltestelle gebaut werden und eine weitere Strecke zum GUB-Abzweig in Ohlsdorf. Ist also zu kompliziert.

2-System-S-Bahnzüge könnte man mit Systemwechselstelle nördlich Airpot dort entlang schicken.

Akku-Triebzüge könnten vielleicht funktionieren. Bei den heutigen Zügen (z.B. Kiel-Lübeck im Einsatz) ist sicher die hohe Bahnsteighöhe in der S-Bahnhaltestelle Flughafen das Problem. Weiß jemand mehr, ob das grunsätzlich gehen könnte?
Für RBs Neumünster - Norderstedt - Hamburg GUB das wohl die einzige ansatzweise vorstellbare Möglichkeit.
Und so wird aus dem Thema "Verlängerung der U1" bis Quickborner Str../Ulzburg-Süd ein wilder Buntstiftzeichner-Thread.
Warum wird eigentlich in gefühlt 95% der Themen hier alles zerlabert?
*gelöscht*

Edit: Das Thema "möglicher Flughafen-RB Norderstedt - Hamburg GUB" ist in den Thread "Buntstiftzeichnungen" umgezogen!
Auf vielfache Bitte: Bitte nur noch dort weiter diskutieren. Danke!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.03.2026 19:40 von Alter_Wedler.
Re: U1 Verlängerung
12.03.2026 18:18
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
christian schmidt
Zitat
heini44

Die Idee eines Expresses Norderstedt-Hbf auf dem Gütergleis hat u.a. deshalb keine realistische Chance auf eine Umsetzung, weil das Gleis inzwischen hier für die S-Bahn genutzt wird.

Könnten den normale Nahverkehrszüge den Tunnel Ohlsdorf - Flughafen benutzen? Denn Norderstedt - Flughafen dürfte doch baubar sein, und ab Ohlsdorf dann über das GUB-Gleis?

Nahverkehrszüge (Oberleitung) nicht, wegen der Bahnsteighöhe der S-Bahn und der fehlenden Oberleitungshöhe im Flughafentunnel, die man da sicher nicht einziehen könnte, was ja aber wegen der Gleichstromschiene sowieso eher keinen Sinn macht.
Für Nahverkehrszüge mit Oberleitung (Diesel wird man im Tunnel nicht fahren) müsste am Flughafen also eine eigene Oberleitungs-Haltestelle gebaut werden und eine weitere Strecke zum GUB-Abzweig in Ohlsdorf. Ist also zu kompliziert.

2-System-S-Bahnzüge könnte man mit Systemwechselstelle nördlich Airpot dort entlang schicken.

Akku-Triebzüge könnten vielleicht funktionieren. Bei den heutigen Zügen (z.B. Kiel-Lübeck im Einsatz) ist sicher die hohe Bahnsteighöhe in der S-Bahnhaltestelle Flughafen das Problem. Weiß jemand mehr, ob das grunsätzlich gehen könnte?
Für RBs Neumünster - Norderstedt - Hamburg GUB das wohl die einzige ansatzweise vorstellbare Möglichkeit.

Moin,

also zunächst schließe ich mich auch hier dem Vorredner an mit: Bitte beim Thema bleiben. Und die U1-Verlängerung hat nichts mit Radschnellwegen oder einem Flughafentunnel zu tun (spätestens dann nicht mehr, wenn ich den LNVP zitiere, nach dem die Nordanbindung des Flughafens endgültig ad acta gelegt wurde).

Trotzdem zwei Anmerkungen:
1) Man bekommt, was man bestellt. Sicher kann man auch BEMU mit 96cm Einstiegshöhe bauen. Aber welcher Hersteller hat ein Interesse an einer solchen Kleinserie?
2) Zum Flughafentunnel habe ich schon andere Aussagen gehört. Eine Googlerecherche ergibt, dass die Tunnelbreite fast 7m beträgt (jedoch ohne Angabe ob Innen- oder Außenmaß...) Und es gibt bekanntlich nicht nur übliche Oberleitungen, sondern auch Deckenstromschienen, siehe z.B. Henstedt-Ulzburg, Eidelstedt oder Berlin Nord-Süd-Tunnel der Fernbahn.

Weiteres bitte dann jetzt wirklich im Buntstift-Thread => [www.bahninfo-forum.de]

VG

PS: Manchmal wäre eine aktivere Moderation wirklich wünschenswert. Das funktioniert im "gelben Forum" schließlich auch.

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Re: U1 Verlängerung
12.03.2026 20:38
Das Gütergleis von der Güterumgehungsbahn nach Ochsenzoll war durch Zerstörung der Brücke über die Fuhlsbüttler Straße in Ohlsdorf im 2. Weltkrieg dort unterbrochen worden. Als Provisorium, das bis zum Ende hielt, wurde dann über die Fuhlsbüttler Straße das Streckengleis Poppenbüttel-Ohlsdorf der Alstertalbahn in beiden Richtungen für den schwachen Güterverkehr nach Ochsenzoll signalgesichert und mit Schutzweichen beidseits der fehlenden Brücke mit genutzt. Mit der Flughafen S-Bahn wurde hierauf keine Rücksicht mehr genommen und die Gleistrasse bis U-Klein Borstel umgenutzt.

Die Kleinbahn Ohlsdorf - Ochsenzoll als Verlängerung der HHA-Kleinbahn Kellinghusenstraße - Ohlsdorf wurde (wie die Walddörferbahn) inklusive der Güterbahn als Hamburgische Staatsbahn errichtet und im Auftrag der Stadt von der HHA betrieben, daher auch der einst viergleisige Bahnhof Ohlsdorf mit Umsteigezwang. Das Gütergleis wurde mit dem Hochbahn System 750 V Gleichstrom aber mit Oberleitung elektrifiziert, weil die Stromschiene damals wie heute wegen ihrer Lage innerhalb der Fahrzeugumgrenzung mit normalen Eisenbahnfahrzeugen inkompatibel ist. Der elektrische Betrieb umfasste zuletzt nur noch Rangierfahrten im Güterbahnhof Ochsenzoll, bevor auch diese von den Dampf-/Dieselloks der Zuführungsfahrten übernommen wurden.

Eine Reaktivierung dieser Bahntrasse dürfte auch in kühnsten Träumen jeglicher Realität entbehren.

Wenn nicht entlang der A2-Trasse intensivste Bebauung realisiert wird, ist eine Verlängerung der Norderstedter U1-Straßenbahn kaum vorstellbar, schon gar nicht in der Nachbargemeinde Henstedt-Ulzburg, die das wegen fehlender Rentabilität vmtl. weitgehend selbst finanzieren müsste aber wohl kaum könnte. Ohne umfangreiche Veränderung des Rechtsrahmens durch die gewählten Volksvertreter ist hier im Forum wohl allenfalls von irrealen Utopien die Rede.

Ich stimme zu: Ab in die Buntstift-Abteilung!
Re: U1 Verlängerung
12.03.2026 21:22
Moin,

Zitat
wgr22453
...

Eine Reaktivierung dieser Bahntrasse dürfte auch in kühnsten Träumen jeglicher Realität entbehren.
...

Die Trasse ist doch längst als Ökomaßnahme für irgendein Großprojekt "verbraucht" worden.
Zitat
Sonnabend
Moin,

Zitat
wgr22453
...

Eine Reaktivierung dieser Bahntrasse dürfte auch in kühnsten Träumen jeglicher Realität entbehren.
...

Die Trasse ist doch längst als Ökomaßnahme für irgendein Großprojekt "verbraucht" worden.

Irgendein Großprojekt ist in dem Fall die Flughafen-S-Bahn.

Siehe hier, Seite 18

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
Re: U1 Verlängerung
25.03.2026 21:33
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
reinhard16
Mich hat die Idee nicht losgelassen, die U1 (mit reduziertem Takt) zu verlängern und zugleich die AKN-Strecke bis NoMi zu erhalten. Wenn es nicht auf denselben Gleisen geht, dann eben mit zwei eingleisigen Strecken. Ich habe ein bisschen mit dem Fahrplan gespielt: Das, was mir bei dem weiter oben beschriebenen künftigen Betriebskonzept am naheliegendsten erscheint, hat eine Begegnung an der Quickborner Straße. Dann würde das prima funktionieren. Wenn man mehr Flexibilität haben will, dann schafft man noch für die AKN eine Kreuzungsmöglichkeit an der Moorbekhalle und für die U1 eine zweigleisige Endstelle (das wären dann insgesamt 4 Gleise in NoNo, aber soweit ich im Internet erkennen kann, ist der Platz dafür vorhanden). Was man ansonsten noch zusätzlich braucht, ist ein U-Bahn-Stumpfgleis zwischen NoMi und Moorbekhalle, um weiterhin zwei Wendemöglichkeiten zu haben. Am besten hält man sich die Option offen, diesem Gleis noch einen Anschluss am Nordende zu verpassen, so dass man es auch als Ausweiche verwenden kann. Damit wäre es möglich, in der HVZ einen 10-Minuten-Takt zu fahren, wenn man mit ein paar Durchfahrten den (eigentlich durch die Großhansdorfer Strecke festgelegten) Begegnungspunkt dorthin verschiebt.

Ich halte eine U1-Verlängerung immer noch für unangemessen und obendrein viel zu teuer, wenn auch noch ein Parallelbetrieb AKN und U-Bahn bestehen soll. Ich hab mir trotzdem mal Gedanken gemacht und gezeichnet.

@reinhard16: Meinst Du Deinen Vorschlag so? (mittlere Variante)

Südlich von Friedrichsgabe scheint mir die Bebauung sehr eng an den Gleisen zu sein. Ich schätze, mehr als 2 Gleise bekommt man dort nicht ebenerdig neben einander gebaut. Was meinen andere dazu?
Ich komme jetzt erst dazu, darauf zu reagieren. Leider habe ich keine Zeit zum Zeichnen, versuche trotzdem zu erläutern, ausgehend von Deiner Zeichnung. Die Zweigleisigkeit Moorbekhalle habe ich (optional) für die AKN gedacht. Warum ist der AKN-Bahnsteig Friedrichsgabe durchgestrichen? Das hatte ich nicht vorgesehen. Eine Überwerfung in NoNo ist nicht nötig. Jede Linie bekommt ihren Bahnsteig. Umstieg bleibt in NoMi. Außerdem hatte ich ein Wendegleis für die U-Bahn nördlich von NoMi vorgesehen. Mit der Info, dass es welche südlich gibt, ist das nicht zwingend erforderlich, aber nützlich.
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