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U1 Verlängerung
geschrieben von flor!an 
Re: U1 Verlängerung
03.03.2026 15:41
Zitat
User Tom

Deshalb bin ich auch der Meinung, dass man die U1 entweder bis Ulzburg Süd verlängern sollte oder gar nicht.

Klar so ein "Bahnstummel" mittendrin ist natürlich blöd und erzeugt für viele zusätzliche Umstiege. Wie es sich dann mit einem geeigneten (wirtschaftlichen) Mischbetrieb Richtung Norden zwischen S5 und AKN verhält, ist ja noch nicht absehbar.
Meine Meinung ist man braucht die nächsten Jahrzehnte keine U1 Verlängerung, erst recht nicht nur bis zur Quickborner Straße, wenn dann sollte sie schon bis nach Ulzburg Süd zum S-Bahn Anschluss gehen.
Wenn man mal darüber nachdenkt Die U1 fährt alle 10 Minuten bis nach Norderstedt Mitte, die A2 kann auch alle 10 Minuten mindestens bis nach Ulzburg Süd fahren, so hat man bis Quickborner Straße vielleicht ein längere Fahrzeit von 5 Minuten wegen des Umsteigens in Norderstedt Mitte.

Mal von den Umbaukosten abgesehen, bedeutet dann von Norderstedt Mitte bis Quickborner Straße wird dann für eine ganzen Zeit eine Großbaustelle, also kein Bahnverkehr da nicht wie bei der Verlängerung nach Norderstedt Mitte nicht genügend Platz vorhanden ist.
Was ist dann mit den Abschnitt Quickborner Straße nach Ulzburg Süd, ist ja nicht grade mehr lohnenswert da hier sehr Ländlich.

Ab Ulzburg Süd ist dann die S-Bahn ja bis Kaltenkirchen auch noch da, wenn es sein muss könnte die auch alle 10 Minuten fahren.

So kann die AKN wie gehab Norderstedt Mitte nach Ulzburg Süd fahren, hier gibt es dann Anschluss an der S-Bahn oder sie fährt weiter bis Kaltenkirchen/Neumünster oder
Barmstedt/Elmshorn.
Aber nur Quickborner Straße nach Ulzburg Süd als Verstärker ist dann nicht Wirtschaftlich.
Moin erstmal!
Zitat
Dieter Meyer
Meine Meinung ist man braucht die nächsten Jahrzehnte keine U1 Verlängerung, erst recht nicht nur bis zur Quickborner Straße, wenn dann sollte sie schon bis nach Ulzburg Süd zum S-Bahn Anschluss gehen.
Wenn man mal darüber nachdenkt Die U1 fährt alle 10 Minuten bis nach Norderstedt Mitte, die A2 kann auch alle 10 Minuten mindestens bis nach Ulzburg Süd fahren, so hat man bis Quickborner Straße vielleicht ein längere Fahrzeit von 5 Minuten wegen des Umsteigens in Norderstedt Mitte.

Mal von den Umbaukosten abgesehen, bedeutet dann von Norderstedt Mitte bis Quickborner Straße wird dann für eine ganzen Zeit eine Großbaustelle, also kein Bahnverkehr da nicht wie bei der Verlängerung nach Norderstedt Mitte nicht genügend Platz vorhanden ist.
Was ist dann mit den Abschnitt Quickborner Straße nach Ulzburg Süd, ist ja nicht grade mehr lohnenswert da hier sehr Ländlich.

Ab Ulzburg Süd ist dann die S-Bahn ja bis Kaltenkirchen auch noch da, wenn es sein muss könnte die auch alle 10 Minuten fahren.

So kann die AKN wie gehab Norderstedt Mitte nach Ulzburg Süd fahren, hier gibt es dann Anschluss an der S-Bahn oder sie fährt weiter bis Kaltenkirchen/Neumünster oder
Barmstedt/Elmshorn.
Aber nur Quickborner Straße nach Ulzburg Süd als Verstärker ist dann nicht Wirtschaftlich.

Ich bin immernoch dafür, dass die U-Bahn bis Ulzburg-Süd oder gar Henstedt-Ulzburg fahren sollte.

Die A3 fährt dann alle 30 Minuten ihre Strecke, damit sie Henstedt Ulzburg-Ulzburg Süd-Quickborner Straße-Moorbekhalle-Norderstedt Mitte als halbstündiger Express fahren kann.
Die A1 fährt wie früher nach Neumünster.

So verschlechtert sich für fast niemanden die Anbindung. In Henstedt-Ulzburg sollte man in die jeweils andere Linie umsteigen können, ohne lange warten zu müssen, was ja aber (fast) automatisch der Fall sein wird.

Aber für die Express-A3 bräuchte man sicherlich noch ein zusätzliches Gleis...



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2026 07:29 von Der_Hamburger.
Bei dieser ganzen Diskussion zur U1 Verlängerung sehe ich für die U1 keinen nennenswerten Mehrwert. Eine Verlängerung bis Ulzburg Süd bzw. Henstedt-Ulzburg als Zentrum mag ja nett sein.
Eine Doppelbelegung AKN und U-Bahn würde den Fahrgastzahlen der AKN mehr schaden als Nutzen.

Mfg

Sascha Behn
Re: U1 Verlängerung
04.03.2026 09:39
Obwohl bereits mehrfach zuvor erwähnt, dass U-Bahnen und Eisenbahnen nicht beide auf demselben Gleis fahren können, u. a. weil den Eisenbahnen die Stromschienen im Weg sind, beinhalten manche Vorschläge hier noch immer, genau das zu tun. Das wird wird mit Sicherheit kein Infrastruktur- oder Verkehrsunternehmen jemals realisieren wollen und getrennte Strecken nebeneinander hier wohl auch nicht.
Zitat
wgr22453
Obwohl bereits mehrfach zuvor erwähnt, dass U-Bahnen und Eisenbahnen nicht beide auf demselben Gleis fahren können, u. a. weil den Eisenbahnen die Stromschienen im Weg sind, beinhalten manche Vorschläge hier noch immer, genau das zu tun. Das wird wird mit Sicherheit kein Infrastruktur- oder Verkehrsunternehmen jemals realisieren wollen und getrennte Strecken nebeneinander hier wohl auch nicht.

Im Rahmen einer längerfristigen Perspektive die A2-Strecke zu verlängern über Flughafen und Anbindung an S1 und/oder GUB die City und andere Stadtteile direkt zu erreichen mit gößerem Haltestellnabstand und "Express-Fahrtzeit-Potenzial" sollte die A2 Strecke 2-gleisig bestehen bleiben.
Ohne diese Perspektive macht paralleler Betrieb A und U überhaupt keinen Sinn. Aber das steht ja alles in den Sternen "ferner Galaxien".
Diese Möglichkeit sollte nicht "verbaut" und darum die A2-Strecke nicht ab/U-mgebaut werden, und schon gar nicht für so wenig dazu kommenden Nutzen.
Also was die U1- Verlängerung angeht, alles beim Alten lassen bis zur "großen politischen" und "Währungsreform". Wenn dann finanziell alles wieder ganz neu gemischt und bewertet werden kann und wird, wird es neue und wirklich sinnvolle Möglichkeiten geben das Verkehrs- und Bahnnetz nutzungsfreundlich um/auszugestalten.
Re: U1 Verlängerung
04.03.2026 12:43
Moin,

in diesem Zusammenhang nochmal in Erinnerung gerufen, die Vorlage [buergerinfo.norderstedt.de]

Daraus ergibt sich, warum sich für die Variante B lediglich bis zur Quickborner Straße entschieden wurde.
NVB
Re: U1 Verlängerung
04.03.2026 12:57
Zitat
Djensi
Moin,

in diesem Zusammenhang nochmal in Erinnerung gerufen, die Vorlage [buergerinfo.norderstedt.de]

Daraus ergibt sich, warum sich für die Variante B lediglich bis zur Quickborner Straße entschieden wurde.


Das Ganze bleibt aber verkehrspolitischer Nonsens ...

Übrigens: Vor ein paar Jahren wollte die Hochbahn noch die Großhansdorfer Strecke wegen zu hoher Kosten stilllegen und durch Busse ersetzen. Daran kann man unschwer erkennen, was der Ex-ANB-Reststrecke blüht, wenn dieser Norderstedter Unsinn umgeestzt würde.
Re: U1 Verlängerung
04.03.2026 13:46
Zitat
NVB
Übrigens: Vor ein paar Jahren wollte die Hochbahn noch die Großhansdorfer Strecke wegen zu hoher Kosten stilllegen und durch Busse ersetzen. Daran kann man unschwer erkennen, was der Ex-ANB-Reststrecke blüht, wenn dieser Norderstedter Unsinn umgeestzt würde.
War das nicht viel mehr so, dass der Kreis das nicht länger bezahlen wollte, weil es ihm zu teuer war?
Gleichzeitig gehört die U1-Strecke Norderstedt und sie beauftragen da auch den Betrieb drauf. Norderstedt selbst ist jetzt auch nicht gerade pleite – ich glaube nicht, dass eine Stilllegung nach Umbau eine realistische Möglichkeit ist.
Zitat
Djensi
Moin,

in diesem Zusammenhang nochmal in Erinnerung gerufen, die Vorlage [buergerinfo.norderstedt.de]

Daraus ergibt sich, warum sich für die Variante B lediglich bis zur Quickborner Straße entschieden wurde.

Danke, dieses Dokument und die Beschlusslage war mir (und vermutlich vielen hier) nicht bekannt.

Ich fasse zusammen:

Die Stadt Norderstedt hat beschlossen und wird vom Land Schleswig-Holstein darin unterstützt

das "stadteigene Straßenbahnprojet" (sollte vermutlich "Projekt" heißen) zu realisieren, die U1 über Norderstedt Mitte hinaus 3 Stationen bis "Quickborner Straße" zu verlängern, die Bahnübergänge "Waldstraße" und "Quickborner Straße" durch Untertunnelung der Straßen zu ersetzen und diese Strecke vollstandig zweigleisig und signaltechnisch auf U-Bahn-Standart auszubauen.
Die A2 und die A2-Gleise sollen zurück genommen werden bis zum neuen Umsteigebahnhof "Quickborner Straße".

Das bedeutet: Die potenzielle S-Bahn, RB und RE-Strecke (bisher gehört die A2 vermutlich in die Kategorie RB) soll durch eine "Straßenbahn" (= U-Bahn) ersetzt werden, weil Norderstedt als Gemeinde mit mehr als 50000 Einwohnern gesetzlich dazu ermächtigt ist den Bau einer Straßenbahn auf Stadtgebiet zu beschließen.

Das „AKN-Expresszug-Konzept“ in Richtung „Neumünster / Kiel“ wird weiterhin verfolgt und vom Land unterstützt, aber eben nur noch bis "Quickborner Straße".

Zitat:"...Die Taktverdichtung ist heute in Norderstedt aufgrund der beschrankten Bahnübergänge nicht möglich, wäre aber infolge einer höhenfrei verkehrenden U-Bahn in alle Fahrtrichtungen (innerhalb Norderstedts) uneingeschränkt realisierbar. ..."

Selbstverständlich könnte auch die 2-gleisige A2-Strecke in zwei Tunneln unter den Straßen "Waldstraße" und "Qickborner Straße" hindurch geführt werden, so dass der Takt der dort verkehrenden A-Linien verdichtet werden könnte.

Die Norderstedter Straßenbahnlinie "U1" soll also die Eisenbahn-RB-Strecke "A2" ersetzen.

Man könnte also sagen: Es soll eine nur für Norderstedt und die Norderstedter Einwohner (nicht für die ganze Region und auch sicher Hamburg) vordergründig vorteilhafte "Bahn-Struktur" umgesetzt werden, weil Norderstedt 25% der Ausbaukosten selbst zu tragen instande und willens ist.
Für eine (meine Meinung und mutmaßlich Meinung vieler) fehlt aber Geld und Bereitschaft eine für die ganze Metropolregion Hamburg sinnvollere Ausbauvariante durchzusetzen und zu finanzieren.

Die Stadt Norderstedt koppelt sich selbst vom regionalen Eisenbahnnetz ab, bzw. von dem Potenzial als wachsende Gemeinde zukünftig besser an das regionale (und bundesweite) Bahnnetz angeschlossen zu sein.

Nicht der verkehrliche Sinn und Nutzen der Bevölkerung in der ganzen Region bestimmt, was gebaut wird, sondern die "Finanzkraft" einer Gemeinde.

Ich finde das "irre".

Und ich denke, es darf auch weiter in einem Bahnforum diskutiert werden, ob die finanzpolitischen Strukturen sinnvoll sind, so, wie sie sind.

Soll Norderstedt sich doch zusätzlich eine Straßenbahnlinie zulegen, wenn sie das will und sich leisten kann. Und die darf dann auch U1 heißen.
Aber es sollte auf gar keinen Fall zu einer Situation kommen, in der der Rückbau der A2 auch noch zu 75% von Bund und Land gefördert werden.
Hier müssten eigentlich Bund und Länder (HH, S-H) einschreiten und ein sinnvolleres Gesamtprojekt erschaffen.

Und die letzte Zustimmung von Bund und Land ist ja (zum Glück) auch noch gar nicht gegeben. Also ist alles noch offen.

(alles meine persönliche Auffassung)

Gruß
Alter_Wedler



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2026 14:22 von Alter_Wedler.
NVB
Re: U1 Verlängerung
04.03.2026 14:38
Zitat
Olifant
... War das nicht viel mehr so, dass der Kreis das nicht länger bezahlen wollte, weil es ihm zu teuer war?

Ist schon eine Weile her. Ich meine mich zu erinnern, dass die Hochbahn mehr Geld wollte, um das Defizit zu senken. Und zunächst war der Kreis dazu nicht bereit.


Zitat
Olifant
Gleichzeitig gehört die U1-Strecke Norderstedt und sie beauftragen da auch den Betrieb drauf. Norderstedt selbst ist jetzt auch nicht gerade pleite – ich glaube nicht, dass eine Stilllegung nach Umbau eine realistische Möglichkeit ist.

Der Brechpunkt einer Strecke sollte immer am Scheitelpunkt liegen und der ist unbestritten Norderstedt. Eine Weiterführung der U1 entzieht der restlichen EX-ANB-Strecke die Existenzgrundlage und man würde sie bis zur Einstellung "durchfüttern" müssen. So etwas geht nie gut, schon gar nicht, wenn Norderstedts Kassenlage mal wieder etwas schlechter wird.

Auch verkehrstechnisch wäre die Verlängerung der blanke Unsinn. Alles was über Ulzburg nach Norderstedt will, muss dann zwei Mal statt ein Mal umsteigen und eine gut gepflegte Vollbahnstrecke auf Kleinbahnniveau herunterzubrechen, würde zum Treppenwitz verkommen.


Edit @ Alter Wedler: Hast Du sehr schön auf den Punkt gebracht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.2026 14:42 von NVB.
Re: U1 Verlängerung
04.03.2026 17:20
Moin,

@ NVB ich sehe das nicht so dramatisch. Die Verkehrsbedarf auf dem Abschnitt dann Quickborner Straße - Ulzburg-Süd ist vorhanden.
Der Abschnitt kann aber nicht so als "Straßenbahn" entwickelt werden wie in Norderstedt, weil die Gemeinde Ulzburg keine Stadt Ü 50.000 ist und da offensichtlich noch die
NIB eine Rolle spielt.

Was die Umsteiger betrifft, die "nur" nach Norderstedt-Mitte wollen, da gebe ich Dir recht.
Wenn ich allerdings aus Ulzburg/Kaki komme, dann steigt mindestens die Hälfte oder vielleicht sogar 2/3 der Leute in die U1. Das ist erstmal sicher eine subjektive Wahrnehmung und wäre interessant, wie da die tatsächlichen Zahlen sind.
In der sozialräumlichen Wirkung und Entwicklung spielen dort Garstedt und Ochsenzoll eine wesentliche Rolle, was sich in den Bedarfen und Fahrtenbeziehung niederschlägt.

Wenn Norderstedt es jetzt angeht und die Wohnbebauung in dem "Quartier" Ecke Quickborner Straße forciert, würden m. E. die Kapazitäten auf der AKN nicht mehr ausreichend sein, das ist ja auch des (ein) Pudels Kern dieser Planung. Zudem entfiele für die "Neubürger" dort beim pendeln nach HH der Umstieg in NM.

Man kann es daher so oder so sehen...
Nachdem ja der Landesweite Nahverkehrsplan (LNVP 2027-2031) von NAH.SH bekannt geworden ist und eine U1-Verlängerung nicht mal bei den zu untersuchenden möglichen Maßnahmen auftaucht, dürfte die Idee ja nun erstmal "vom Tisch" sein.

Ich persönlich finde in Zeiten von (mit großem Erfolg) aufkommenden Express-Linien weiterhin die Idee einer Verlängerung der A2-Strecke nach Süden mit Anschluss an die Güterumgehungsbahn und weiter ins Zentrum (Hbf) interessant. Die Güterumgehungsbahn als Strecke für möglichen Personenverkehr wird ja im LNVP immerhin für den zu untersuchenden RB nach Uetersen genannt. Also bis Ohlsdorf (und Rübenkamp, ein Gleis zwischen beiden besteht) müsste eine Gleisverbindung von Norderstedt aus geschaffen werden. Wünschenswert wäre dann natürlich gleich eine Anbindung des Flughafens.

Etwas kurios ist natürlich der Umstand, dass es früher ja ein Gütergleis für eine "Vollbahn" von der GUB/Abzweig Ohlsdorf bis Ochsenzoll und dem dort damals befindlichen Güterbahnhof parallel zu den beiden U1-Gleisen gegeben hat und auch die Alsternordbahn (heutige A2) bis Ochsenzoll geführt hatte. Auch damals schon hatte man (aus meiner Sicht) den "Fehler" begangen, die ANB-Vollbahnstrecke zugunsten der "U1-Straßenbahn" in zwei Schritten (1967 Garstedt, 1996 Norderstedt Mitte) zurück zu bauen. Zumindest 1967 war die Entwicklung von Norderstedt zu einer der größten Schleswig-Holsteiner Städte aber vielleicht auch noch gar nicht absehbar.

Die Frage ist also ob es theoretisch auch denkbar wäre die Trasse des ehemaligen Gütergleises für eine Express-Linie Neumünster - Nordersstedt - Ohlsdorf - Barmbek - Hauptbahnhof zu reaktivieren.
Allerdings bliebe der Flughafen dann ohne Anbindung an diesen Express. Und ein zweites Express-Gleis würde dort, neben die U-Bahn, wohl auch räumlich nicht passen, oder?

Ich vermute, dass eine solche quasi "Express-U1" (dann natürlich elektrifiziert mit Oberleitung und als RB/RE und/oder Express-S) der Stadt Norderstedt und der ganzen Region sehr viel mehr Nutzen bringen würde, als eine U1-Verlängerung mit weiterem Rückbau der "Vollbahn". Diese U1-Verlängerung würde dann im Parallelbetrieb zur "Vollbahn" bis Quickborner Straße und damit deren weiterer Fahrzeitverkürzung wegen Auflösung der Zwischen-Haltestellen (Moorbekhalle und Friedrichsgabe) ja erst so richtig Sinn ergeben.

Und es gäbe eine weitere (dann dritte und elektrifizierte) Bahnverbindung Neumünster - Hamburg Hbf neben der einzigen jetzt bestehenden über Elmshorn-Pinneberg (RE7,RE70) und der im LNVP als zum 2-gleisigen Ausbau und zur Elkrifizierung geplanten Strecke über Bad Segeberg - Bad Oldesloe (RE78).
Ein "RE 79" Kiel und/oder Flensburg - Neumünster - Bad Bramstedt - Kaltenkirchen - Norderstedt - (Hamburg Airport -) Hamburg Hbf wäre neben einer Express-S-Bahn Kaltenkirchen - Ulzburg Süd - Quickborner Str. - Norderstedt Mitte - Ochsenzoll - (Hamburg Airport -) Ohlsdorf - Barmbek - Rauhes Haus - Hamburg Hbf möglich, während eine A2 Neumünster - Norderstedt Mitte und eine A3 Emshorn - Norderstedt Mitte alle Haltestellen bedienen.

Das ist natürlich ein Projekt für die etwas weiter entfernte Zukunft.
Aber vielleicht kommt ja eine solche Idee irgendwann mal mit in den dann neuen LNVP für eine "zu untersuchende Variante".

Die Idee von Expresslinien von weiten Außenstrecken mit schneller Anbindung ins Hamburger Zentrum scheint mir generell ein guter Weg zu sein Menschen von der Straße und in die Bahn zu bringen und sollte nach meiner Meinung weiter verfolgt werden.
Re: U1 Verlängerung
08.03.2026 09:12
Moin,

die U1-Verlängerung fehlt nicht das erste Mal, wäre aber auch unter „außerhalb der Zuständigkeit des Landes SH“ also quasi unter „ferner liefen“ zu finden. Dort liest man ja auch etwas über die Stadtbahn Kiel. Dort werden nur die wichtigsten Projekte aufgeführt. Zu viel würde ich nicht da rauslesen.

Zu den abenteuerlichen Ideen im Regionalverkehr sei angemerkt, dass das Land SH sich ausdrücklich vom Gedanken getrennt hat, den Flughafen irgendwie geartet von Norden anzubinden.

Das Projekt GUB ist natürlich nicht im LNVP SH, denn die liegt ja im interessanten Abschnitt ausschließlich in Hamburg.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
Alter_Wedler
Die Frage ist also ob es theoretisch auch denkbar wäre die Trasse des ehemaligen Gütergleises für eine Express-Linie Neumünster - Nordersstedt - Ohlsdorf - Barmbek - Hauptbahnhof zu reaktivieren.

Eigentlich nicht:

[metropolregion.hamburg.de]

Der Radschnellweg soll Bad Bramstedt, Kaltenkirchen, Henstedt-Ulzburg und Norderstedt mit Hamburg verbinden und in der Höhe von Hamburg-Alsterdorf und Winterhude an die Velorouten 4 und 5a anschließen
[...]
Stellenweise sind große Baumaßnahmen erforderlich. Das betrifft insbesondere das alte Gütergleis an der U1 zwischen Ochsenzoll und Klein Borstel. Aber der Aufwand lohnt sich. Auf 6 km Länge soll hier eine hochattraktive und kreuzungsfreie Strecke mit Strahlkraftpotenzial entstehen, die dem Radverkehr einen erheblichen Zeit- und Komfortgewinn bringt. Über den bereits ausgebauten Pergolenradweg und die Alsterachsen gelangt man dann bequem in die Hamburger Innenstadt.
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