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Neubau der Venloer bzw. Veddeler Brücken
geschrieben von oskar92 
Zitat
Sonnabend
Moin,
eine aktuelle Übersicht gibt die Antwort auf eine SKA des Abgeordneten Prof. Dr. Götz Wiese (CDU) vom 02.08.24.
Fortsetzung der Kritik an den unzulänglichen Auskünften der DB:
6a. Bahnstrecke Hamburg–Berlin: Das ist geplant ".. finden ... Instandhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen auf der Strecke Hamburg–Berlin statt. Diese dauern bis zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2024.
6b. SKA Venloer Brücken: "Die Fortsetzung der Arbeiten erfordert neue Sperrpausen für die letzte (rund zwölf Monate dauernde) Bauphase.
6c. Bahnstrecke Hamburg–Berlin: "Zwischen August 2025 und April 2026 führt die DB eine sogenannte Generalsanierung durch. Während dieser Zeit ist die Strecke zwischen Hamburg und Berlin für den Zugverkehr gesperrt."
"die Viergleisigkeit ist betriebsbedingt .... notwendig"? Gilt das auch in der Zeit der sogenannten Generalsanierung?
Vom geplanten Ende der derzeitigen Arbeiten bis zum (geplanten) Beginn der Generalsanierung, sind es nur 8 Monate, die nächste Bauphase an den Venloer Brücken ist mit 12 Monaten seehr optimistisch prognostiziert. (Baubeginn mitten in der Sturmflutsaison! Siehe dazu oben)

Hallo DB.
Wussten die Planer der Generalsanierung Hamburg–Berlin nicht, dass der Neubau der Venloer Brücken noch lange nicht abgeschlossen ist?
Wie soll das jetzt weitergehen?
Doch nur 3 Gleise über die Venloer Brücken während der Sperrung der Strecke nach Berlin?
Verschieben der Generalsanierung, bis die Venloer Brücken irgendwann mal fertig sind?
Stilllegung der Baustelle Venloer Brücken? Weiterbau dann frühestens ab Mai 2026?
Update durch die DB:
»Pausierung der Bauaktivität.....«
Dort wird zunächst der Unsinn wiederholt, der schon in der Antwort auf die o.g. SKL stand:
»Nachdem der Zeitplan im vergangenen Jahr u.a. aufgrund eines ins Wasser gerutschten Baggers und der Sturmflut stark angepasst werden musste,....« UNSINN!
"Wie geht es jetzt weiter?
Die Außerbetriebnahme des letzten „alten“ Gleises der Strecke 1280 und damit die Baufreiheit für die Bauphase Strecke 1280 soll gem. der aktuellen Planung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 erfolgen. Die Inbetriebnahme des Endzustands wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 avisiert. Mit diesen Zeitangaben wurde die betriebliche Anmeldung von Sperrzeiten vorgenommen. Diese sind jedoch noch nicht bestätigt und können sich noch ändern."

Herzlichen Glückwunsch InfraGO, Ihr habt wirklich ein echt super timing! Eine Baustelle mal eben für 27 Monate zu "pausieren" kostet ja auch nix.

PS: Wie hier zu sehen ist: Webcam, ist der Deich an der Harburger Chaussee durch die Bautätigkeiten erheblich geschädigt! Wer ist in der Baupause hier für den Flutschutz bei einer "Sehr schweren Sturmflut" zuständig?
Donnerwetter! Habt Ihr schon wieder die DB der Inkompetenz überführt? Weiter so!
Zitat
oskar92
Update durch die DB:

Die Außerbetriebnahme des letzten „alten“ Gleises der Strecke 1280 und damit die Baufreiheit für die Bauphase Strecke 1280 soll gem. der aktuellen Planung zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 erfolgen. Die Inbetriebnahme des Endzustands wird zum Fahrplanwechsel im Dezember 2027 avisiert. Mit diesen Zeitangaben wurde die betriebliche Anmeldung von Sperrzeiten vorgenommen. Diese sind jedoch noch nicht bestätigt und können sich noch ändern."

Kann das heißen, dass man die Bauarbeiten doch noch vorzieht? Ansonsten sollte man spätestens zum kommenden Fahrplanwechsel das letzte "alte" Gleis sperren, da sonst ende 2026 die jetzigen neuen Gleise schon wieder angegammelt aussehen und neben den dann neuen Gleisen ziemlich alt aussehen. Da sollte keine Rücksicht auf Sperrungen anderer Strecken genommen werden. Es kommt neben ein paar Güterzügen ja nur eine ICE-Fahrt Hamburg - Berlin hinzu. Dafür müssen eben dann RB-Fahrten halt in Harburg enden, sofern diese nicht eh schon ausfallen, weil metronom kein Personal hat. Immerhin gibt es ja nach Harburg die S-Bahn, die ja dank des neuen Betriebskonzeptes von 2023 wohl nun tadellos fährt.

Zitat
oskar92
Herzlichen Glückwunsch InfraGO, Ihr habt wirklich ein echt super timing! Eine Baustelle mal eben für 27 Monate zu "pausieren" kostet ja auch nix.

Die Bauarbeiter hätten einfach mit dem Rückbau der alten Brücken anfangen sollen, bevor die Plüschetage Entscheidungen trifft. Aber vielleicht nehmen sich diese alten Brücken ein Beispiel an der Dresdener Carolabrücke ...
Moin,

man ist fast geneigt, die Münchener Freiheit zu zitieren...

Aktuell hat sich der Haushaltsausschuss im Zuge des "Baumonitorings" mit den Brücken beschäftigt -->Vollzitat ("Sie" im ersten Satz sind die Senatsvertreter)

Zitat

Zu den „Venloer Brücken“ teilten sie einleitend mit, dass das Projekt die Behörde für Wirtschaft, Arbeit und Innovation (BWI) bereits baubezogen seit dem Jahr 2018 und vertragsbezogen bereits seit dem Jahr 2011 beziehungsweise seit 1904 beschäftige. Maßgeblich sei ein Vertrag zwischen der Königlich Preußischen Eisenbahndirektion, deren Rechtsnachfolge die Deutsche Bahn AG (DB) angetreten habe und der FHH aus eben dem Jahr 1904. Damals sei es darum gegangen, dass die Königlich Preußische Bahn einen Damm in Richtung Hamburg für den Bau einer Bahnstrecke in Anspruch genommen habe. Da dieser jedoch nicht dauerhaft nutzbar gewesen sei, hätten Brücken errichtet werden müssen. Zu Beginn der 2010er-Jahre sei es mit Blick auf die Erneuerung dieser Brücken im Haushalts- sowie im Verkehrsausschuss der Bürgerschaft um die rechtliche Klärung der Frage gegangen, ob die FHH rechtlich verpflichtet sei, diese Brücken nach dem Begehren der Deutschen Bahn zu ersetzen. Zudem sei zu klären gewesen, ob die 1904 vereinbarte Kostenteilung noch Gültigkeit besitze. Dies habe sich bestätigt, sodass die FHH abgesehen von den Gleisanlagen für wesentliche Teile der Finanzierung der Erneuerung der „Venloer Brücken“ zuständig sei. Die Planung sowie der eigentliche Bau erfolgen durch die Gemeinwohlorientierte Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn AG (DB InfraGO). Nach Mitteilung der DB InfraGO aus dem Juni 2024 mussten die Arbeiten nach der Teilinbetriebnahme der vier Gleise und somit vier Brücken für den Fern- und Güterverkehr aufgrund der Maßnahmen des Hochleistungskorridors zwischen Hamburg und Berlin unterbrochen werden. Nach Einschätzung der BWI müssten mindestens bis Oktober 2026 durchgehend vier Gleise in Betrieb sein. Dies bedeute zwingend, dass keine der vier Brücken in dieser Zeit erneuert werden könne und damit, dass nach dieser Verschiebung und der Bauzeitverlängerung von einer Kostenerhöhung von mehr als 10 Prozent auszugehen sei.
Die bisherige Kostenprognose belaufe sich auf circa 86 Millionen Euro, die genaue Kostenerhöhung werde von der DB ermittelt und solle in der zweiten Jahreshälfte 2025 vorliegen. Inwiefern diese Kostenerhöhung durch die FHH zu tragen sei, werde noch Gegenstand weiterer Prüfungen sein. Die Behörde wolle die eigene Position nicht beschädigen indem vorzeitig Kostenübernahmen signalisiert würden, hierzu müsse ein intensiver Austausch stattfinden.
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