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Fahrgastinformation
geschrieben von marc224 
Zitat
Der_Hamburger
Zitat
PrettyP
Die Linienbezeichnungen bis Ende 2023 waren eindeutig und auch problemlos im Störungsfalle anwendbar. Jeder wusste, dass die S21 über Dammtor fährt und die S3 durch den Tunnel. Dies abzuschaffen war der große Fehler des "Easy-Peasy-Netzes", sodass wir jetzt eben mit unbefriedigenden Behelfslösungen herumhantieren müssen.
Also sollte man hier zum lang bekannten und bewährten System zurückzukehren. Die Linienbezeichnungen S11, 2, 31 und 5 kämen dann eben bei einer Umleitung der Linie auf die andere Stammstrecke zum Einsatz, ganz klar und eindeutig und ohne irgendwelche Auswüchse wie J oder gar U.

Ich fände es ja auch sinnvoll...
Aber ich würde wirklich nach diesem Prinzip gehen:
Citytunnel: S1, S2, S3, (S4), S5
Verbindungsbahn: S11, S21, S31, (S41), S51
Die Linien könnten alle 20' fahren, sodass man alle 20' eine Verbindung zu allen Halten im Citytunnel kommt und alle 20' zu allen Halten auf der Verbindungsbahn.

Außerdem:
S1 zum Flughafen, S11 nach Poppenbüttel.
Oder umgekehrt.

Aber ich glaube, dieses "Easy-Peasy-Netz" macht dies nicht möglich

Das halte ich für die furchtbarste Idee, denn dann kommt man überalle nur noch alle 20 Minuten hin (da der Umstieg in der Verbindung dazwischen zu oft nicht klappen wird.) Da habe ich lieber eine Verbindung, wo ich immer umsteigen muss und da 7 Minuten planmäßig warten muss, dafür geht das aber alle 10 Minuten.

Und wenn dann die DBInfrago weiter so agiert wie bisher, muss dann tatsächlich täglich das ganze Netz eingestellt werden bei jeder kleinsten Störung, weil alles so verwoben ist.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.2026 10:57 von PassusDuriusculus.
Zitat
PrettyP
Die Linienbezeichnungen bis Ende 2023 waren eindeutig und auch problemlos im Störungsfalle anwendbar. Jeder wusste, dass die S21 über Dammtor fährt und die S3 durch den Tunnel.
Bis zu einem gewissen "Grad" gebe ich Dir da ja recht, aber nur bis dorthin. Auch damals hätte es Umleitungen geben können, die nicht exakt dem Linienverlauf entsprechen und im Grunde einer eigenen eindeutigen Umleitungs-Linienbezeichnung bedurft hätten:
Eine "S31" als Umleitung für die S3, nicht nach Altona, sondern nach Diebsteich-Elbgaustraße.
(Und eine "S21" umgeleitet über Altona mit Kopfmachen und Weiterfahrt nach Elbgaustraße, auf diese Extra-Umleitungslinien-Bezeichnung könnte man aber vielleicht noch verzichten.)
Und das Netz wächst! Weitere Linien kommen hinzu. Das ist auch zu berücksichtigen.

Zitat
PrettyP
Dies abzuschaffen war der große Fehler des "Easy-Peasy-Netzes", sodass wir jetzt eben mit unbefriedigenden Behelfslösungen herumhantieren müssen.
Also sollte man hier zum lang bekannten und bewährten System zurückzukehren. Die Linienbezeichnungen S11, 2, 31 und 5 kämen dann eben bei einer Umleitung der Linie auf die andere Stammstrecke zum Einsatz, ganz klar und eindeutig und ohne irgendwelche Auswüchse wie J oder gar U.

Bitte aufpassen und nicht zwei Dinge verwechseln und vermischen: Das "alte Liniensystem" mit ihren alten Linienverläufen und das alte "Linien-Bezeichnungs-System".
Ich setze voraus, dass wir hier nicht über die Linienverläufe diskutieren, sondern über die Linienbezeichnungen im Umleitungsfalle gegenüber dem fahrplanmäßigen Normalbetrieb.

Es gäbe also mit dem alten "Linien-Bezeichnungssystem" folgende Linien:
S1 (Wedel-Jungfernstieg-Airport/Poppenbüttel).
S21 (Aumühle-Dammtor-Altona)
S3 (Neugraben-Jungfernstieg-Pinneberg)
S51 (Neugraben-Dammtor-Kaltenkirchen)
S4 (Bad Oldesloe-Jungfernstieg-Diebsteich)
S61 (Buxtehude/Neugraben-Dammtor-Elbgaustraße)

Die von mir vorgeschlagenen Umleitungslinien würden ja nicht im offiziellen Schnellbahnplan sichtbar "auftauchen", nur im Störungs- und Umleitungsfall als "Sonderlinien" angezeigt werden. Mit dem alten Linien-Bezeichnungssystem, das einige zurück wollen, gäbe es die S2, S11, S31, S41, S5 und S6 nicht im offiziellen Schnellbahnplan.
Ihr Linienverlauf im Umleitungsfalle wäre also unklar, außer dass die einstelligen Jungfernstieg-Altona fahren und die mit Suffix "1" Dammtor-Holstenstraße. Holstenstraße-Altona oder Holstenstraße-Diebsteich bleibt undefiniert. Einige der notwendigen "eindeutigen" Umleitungs-Linienbezeichnungen würden also ganz fehlen.

Die S11 wäre die Umleitung über die Verbindungsbahn für die S1, das ist eindeutig.
Die S2 wäre die Umleitung über den City-Tunnel für die S21 (nur nach Altona, die heutige S2).
Die S31 wäre die S3-Umleitung über die Verbindungsbahn nach/über Altona. Ohne Altona wäre die S3-Umleitungslinie die S61.
Die S41 wäre die S4-Umleitung über die Verbindungsbahn ohne Altona nach Diebsteich.
Die S5 wäre die S51 Umleitung über den Citytunnel nach Kaltenkirchen.
Die S3 wäre die Umleitung für die S61 (eine S6 bräuchte es nicht).

Die Umleitungs-Linienbezeichnungen für eine S4/S41 und eine S51 über Holstenstraße-Altona würden fehlen. Für die S61 wäre es die S31 über Altona.

Ob das "Easy-Peasy-Liniennetz" trotz aktueller "Stör- und Umleitungsüberhäufung" dazu geführt hat, dass es dennoch immerhin weniger Störungen waren, als mit dem alten Liniensystem, vermag ich nicht zu beurteilen.

Das "Easy-Peasy-Linienbezeichnungssystem" wird sicher den meisten "einfachen" Fahrgästen im funktionierenden Normalbetrieb besser gefallen, als das alte mit den verwirrenden 1en und den doppelt genutzten Linienfarben.
Nur im Störungs- und Umleitungsfall ist es (nun erfahrungsgemäß) verwirrender. Und je mehr Störungen und Umleitungen der "Normalfall" werden, braucht es zur Orientierung eben bessere und eindeutige Umleitungs-Linienbezeichnungen.

All das Genannte spricht in Summe (nach meiner Meinung) für "Einer-Linienbezeichnungen" mit eigener Farbe und (gleichfarbiger) "Umleitungs-Einer-Linienbezeichnung" mit EINEM möglichst einfachen zusätzlichem Zeichen (z.B. Sternchen) und nicht mit zig verschiedenen "D", "J" Anhängseln.

Die Thematik ist komplex! Bitte macht Euch die Komplexität bewusst, bevor ihr neue Ideen in "Grund- und Boden" stampft und "Altes" zurück fordert.

Gruß
Alter_Wedler
Zitat
Sascha Behn
Der von dir angestrebte 20 Minuten Takt wegen der nötigen Kreuzungen der Fahrtwege vorm Hbf nicht möglich.

Das wäre mir neu! Laut Gleisplan sind doch vor Einfahrt in den Hauptbahnhof aus allen möglichen Richtungen die S-Bahnzüge kreuzungsfrei in die jeweils beiden Gleise pro Richtung einzusortieren.
Gehen tut es. Ob es Sinn macht und stabil funktionieren würde ist eine andere Frage. Das glaube ich nämlich nicht.

Zitat
Sascha Behn
Insgesamt hat man sowohl auf der Verbindungsbahn als auch im Citytunnel 5 Trassen im 10 Minuten-Takt.

In der Theorie ohne Verspätungen ja. In der Praxis würde ich das nicht probieren wollen. Es bleibt abzuwarten ob der S-Bahn-Betrieb mit S4 und S6 dann überhaupt noch funktioniert (also in 10 Minuten-Takten) bei der heutigen Störungs- und Verspätungsanfälligkeit. Das wird noch sehr interessant werden.
Aber es ist ja noch Zeit. Und es wird immer noch mehr Zeit bis dahin. Verspätung und "Umleitung" auch beim Bau!
Zitat
NWT47
Ich finde die Variante mit den geraden und ungeraden Nummern auch sehr gut, leider wurde 2023 hier die Möglichkeit ausgelassen, die Nummerierung von S4 und S5 zu tauschen. Ist die S4 erstmal eingeführt, wird es wegen der Gewohnheit der Fahrgäste schwieriger, die Nummer nochmals zu ändern. Dass dies während der Planung / Bauphase noch möglich ist, hat man beim Ast nach Kaltenkirchen gesehen.

Nummern mit *, U etc. zu versehen macht das ganze nur noch unübersichtlicher, da der Gelegenheitsfahrgast keine Ahnung hat, was diese Kennzeichnung zu bedeuten hat. Behält man die Nummer bei, passt ZZA entsprechend an und blendet Hinweise zu Störungen / Bauarbeiten ein, sollte dies für jeden Fahrgast klar sein.

Ja, man hätte auch eine rosa S5 nach Bad Oldesloe schicken können und eine blaue S4 nach Stade und Kaltenkirchen. Das meine ich ganz ernst! Ist aber nicht so wichtig.
Und: Was nützt das zur Orientierung bei den häufigen Umleitungen?
Es braucht dennoch eine Umleitungskennzeichnung in der Liniennummer (finde ich).
Ich hab nochmal alle Einwände, Ideen, Argumente und eventualitäten "einwirken" lassen:

Nehmen wir mal an, wir wollen keine Sternchen, "D"s, "J"s und "U"s, sondern für Umleitungslinien zweistellige Zahlen.
Nehmen wir mal an, wir wollen im City-Tunnel ungerade Zahlen und auf der Verbindungsbahn gerade.
Nehmen wir mal an, wir wollen die Umleitungslinien vor allem über die bekannte Linienfarbe als zugeordnet erkennen.

Dann könnte man folgendes Linien- und Umleitungslinien-System einführen:


S1 Wedel - Altona - Jungfernstieg - Airport/Poppenbüttel

S12 Wedel - Altona - Dammtor - Airport/Poppenbüttel *

S2 Altona - Dammtor - Aumühle

S21 Altona - Jungfernstieg - Aumühle *

S3 Pinneberg - Altona - Jungfernstieg - Neugraben

S32 Pinneberg - Altona - Dammtor - Neugraben *

S4 Kaltenkirchen - Dammtor - Stade

S41 Kaltenkirchen - Altona - Jungfernstieg - Stade *

S5 Diebsteich - Altona - Jungfernstieg - Bad Oldesloe

S52 Diebsteich - Dammtor - Bad Oldesloe *

S6 Elbgaustraße - Dammtor - Neugraben/Buxtehude

* = Umleitungslinie


Und dann hab ich mir noch überlegt, welche Linien sollten sinnvollerweise im Sperrungs- und Umleitungsfall weiter betrieben werden und welche gebrochen?

Ein Kehrgleis nördlich des Hauptbahnhofes wäre betrieblich großartig!


Sperrung Verbindungsbahn:

S1 Wedel - Altona - Jungfernstieg - Airport/Poppenbüttel

S3 Pinneberg - Altona - Jungfernstieg - Neugraben

S5 Diebsteich - Altona - Jungfernstieg - Bad Oldesloe

S41 Kaltenkirchen - Altona - Jungfernstieg - Stade

S2 gekürzt: Hauptbahnhof - Aumühle
(Wende Hbf kurz, Gleis 2 oder im neuen Kehrgleis "Nord")

S1 Verstärker Ausfall oder gekürzt: Berliner Tor - Poppenbüttel
(Wende: Kehrgleis zwischen Hbf und Berliner Tor)

S2 Verstärker Ausfall oder gekürzt: Berliner Tor - Bergedorf
(Wende BT kurz, Gleis 11 oder 12)

S6 Ausfall oder gekürzt: Hauptbahnhof - Neugraben/Buxtehude
(Wende Hbf kurz, Gleis 2 oder im neuen Kehrgleis "Nord")



Sperrung City-Tunnel:

S4 Kaltenkirchen - Dammtor - Stade

S12 Wedel - Altona - Dammtor - Airport/Poppenbüttel

S32 Pinneberg - Altona - Dammtor - Neugraben
(ist gesetzt wegen Langzug!)

S52 Diebsteich - Dammtor - Bad Oldesloe
(ist gesetzt wegen Langzug!)

S2 gekürzt: Hauptbahnhof - Aumühle
(Wende Hbf kurz, Gleis 2 oder im neuen Kehrgleis "Nord")

S1 Verstärker Ausfall oder gekürzt: Berliner Tor - Poppenbüttel
(Wende: Kehrgleis zwischen Hbf und Berliner Tor)

S2 Verstärker Ausfall oder gekürzt: Berliner Tor - Bergedorf
(Wende BT kurz, Gleis 11 oder 12)

S6 Ausfall oder gekürzt: Hauptbahnhof - Neugraben/Buxtehude
(Wende Hbf kurz, Gleis 2 oder im neuen Kehrgleis "Nord")


Wie findet Ihr das denn?

Ich finde "S - nr - Sternchen" immer noch "übersichtlicher".
Re: Fahrgastinformation
25.01.2026 13:39
Nun ja, wenn es in der Praxis funktioniert....



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.2026 14:14 von Erol.
Zitat
Erol
Warum sollen die Bergedorfer Linien am Hauptbahnhof gebrochen werden? Das riecht nach Bevorzugung der anderen.

Es gibt nach meiner Auffassung 3 "Kandidaten" zum "Brechen", bzw. "Kürzen":

1. S2
2. S1
3. S5 (jetzige, also Stade-Kaki)

S1 und S5 haben je 2 Außenäste, S2 nur einen. Da bietet es sich an die "Bergedorfer" vor den Kopf zu stoßen.
Allerdings haben die "Bergedorfer", sollte ein "Kehrgleis Nord" am Hbf gebaut werden, einen Vorteil: Sie können, egal, wie verspätet sie ankommen, quasi sofort in eine S-Bahn am gegenüberliegenden Gleis umsteigen und weiter in Richtung Altona/Diebsteich fahren und haben alle Außenäste mit ihrem Umstieg zur Wahl.
Das finde ich kein schlechtes "Ausgleichsangebot"!

S1 und S5 müssten je 2x "gekürzt", bzw. "gebrochen" werden.
Die S1, (wie gestern und heute übrigens) in Altona - Wedel und Berliner Tor (bestenfalls Hbf "Nordkehrgleis") - Airport/Poppenbüttel.
Die S5 würde wohl schon in Eidelstedt gebrochen werden müssen (Eidelstedt - Kaltenkirchen, weil ein Kehrgleis südlich Diebsteich fehlt, Altona wäre zur Not möglich) und Stade - Hauptbahnhof.

Beide Westäste (S1 oder S5) könnte man allerdings im Westen mit der S2 "Umleitungs-verheiraten" (PS: Probiert das nicht privat!)

Ich bitte also um sinnvollere Vorschläge, als die "Bergedorfer" wieder zu verärgern.

Immerhin habt ihr den "schnellsten" und "besten" SEV, wenn es ihn (schon wieder) mal braucht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.2026 14:14 von Alter_Wedler.
Um das Thema für heute erstmal "rund" zu kriegen:

Also mittlerweile finde ich den Nummerntausch ohne Farbentausch für die Kaki-Stader und die Oldesloer Strecken sehr charmant.

Das gibt dann nicht nur die planmäßige Aufteilung S1, S3, S5 im City-Tunnel und S2, S4, S6 auf der Verbindungsbahn, sondern ermöglicht auch System-sinnvolle "zweifarbige" Liniennummern und "Linienlogos".
Ungerade Linien (alle Umleitungslinien mit der 1 hinten) fahren durch den City-Tunnel.
Gerade Linien fahren über die Verbindungsbahn.
Alle Umleitungslinien mit der 2 hinten fahren wie die S2 über Altona-Holstenstraße.
Alle Umleitungslinien mit der 4 hinten fahren wie die S4 [blau] (und die S6) über Diebsteich-Holstenstraße.

Hier mal ein Beispiel, wie man das machen könnte.
Einfarbige "Umleitungslinien-Logos" sind natürlich auch möglich und nach, wie vor, auch der Stern.

Die Umleitungs-Linien könnten bei Entscheidung für die 2-farbigen "S-Bahn-Linienlogos" auch 2-farbig gestrichelt im Umleitungsplan dargestellt werden.
Und nochmal: Im Haupt-HVV-Linienplan haben die Umleitungslinien nichts zu suchen!

Seht selbst:


Hmm, wenn ich mir den Plan ansehe dann denke ich aber dass das keine gute Idee ist...
Moin,

wir können das Thema Phantasie-Netze für Umleitungen mit über einem dutzend Linien auch von hier in den Buntstift-Thread verpacken, denn langsam entfernen wir uns vom eigentlichen Kern dieses Threads.

Warum? Ich bemesse neuen Linienbezeichnungen keinerlei Umsetzungschancen zu. S-Bahn und BVM lassen sich doch heute schon zitieren "Wieso S7 und nicht S21? - Wir haben das 2023 aufgegeben und dabei bleibt es" - warum sollte man jetzt, wo die Aussage kein halbes Jahr ist, eine 180 Grad-Wende machen, und noch ein paar Zeichen mehr anfügen? Wie viele Perlschnüre sollen aufgehängt werden, wie viele Linien auf jedem Stationsschild stehen?

Zurück von Buntstift- (oder Maus-)Zeichnereien ins hier und jetzt:
Es gibt vor dem Hauptbahnhof und Altona im Umleitungsfall zweisprachige Ansagen, die über die Umleitung informieren, an den 490 stehen auch die passenden via-Halte, und innen auf den Monitoren stimmt dann natürlich auch alles.

Wer sich für dreistellige Liniennummern einsetzen möchte, kann das vielleicht über den Wahlkreisabgeordneten, die Verkehrsbehörde direkt, die S-Bahn oder aber auch das Petitionsrecht tun. Ich glaube kaum, dass die BVM hier aktiv mitliest und Prüfaufträge aus diesen Ideen ableitet.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Re: Fahrgastinformation
25.01.2026 19:23
Zitat
Alter_Wedler
Seht selbst:

Spätestens da sollte man selber merken, was es für ein absoluter quatsch ist
Es gibt folgende Möglichkeiten:

1. Klare Liniennummer für jeden Linienweg. Entsprechend der Umleitung erhalten die Linien die Liniennummer der Umleitung oder es wird mit einem Buchstaben gekennzeichnet.
2. Alle S-Bahnlinien erhalten ein Buchstaben als Kennzeichen, wo diese auf den City-Ästen langfahren. Züge über Dammtor erhalten das D und Züge über Jungfernstieg das J. Beispiel: S1-J, S2-D, S3-J, S4-J, S5-D, S6-D - Bei einer Umleitung erhalten die Züge entsprechend den Buchstaben für die Strecke, wo sie lang fahren. Bspw. wenn Dammtor gesperrt ist: S1-J, S2-J, S3-J, S4-J, S5-J und S6-J.
3. Die Dammtor-Strecke und Citystrecke erhalten eine klare Farbe. Bspw. für die Dammtor-Strecke nehmen wir blau und für die Citystrecke grün. Alle S-Bahn Linien haben dann nehmen der S-Bahn Nummer noch zusätzlich einen blauen oder grünen Punkt. Bei einer Umleitung könnte man im Punkt einen gelben Ausrufezeichen machen und zusätzlich ein Textbanner einblenden lassen, dass diese Linie im Citybereich abweichend fährt.
4. So ist es zu mindestens heute gelöst: Es wird an jeden Bahnsteig und auch am Zug sichtbar gemacht, ob der Zug über Dammtor oder über Jungfernstieg fährt.

Nachfolgend ein Beispiel für Variante 2 und 4 in der Kombination:
S2-D  Altona
via Dammtor
Abfahrt 14:07
Und bei Umleitung:
⚠️ S2-J  Altona
umgeleitet via Jungfernstieg
Abfahrt 14:07

Nun könnte man noch einen weiter spinnen und deutlich machen, welche Züge von Hbf aus auch in Altona halten und welche nicht... Nur dies ist derzeit ja egal, da man Altona derzeit hauptsächlich nur über Jungfernstieg erreicht.
Also, die einzige Lücke in der Fahrgastinformation im Umleitungsfall, egal ob spontan wegen Feueralarm oder geplant bei Bauarbeiten, ist, dass ich auf dem Bahnsteig in der täglichen Routine nicht das Kleingedruckte auf den Anzeigern lese, das unten irgendwo durchläuft, oder ein geänderter Via-Verlauf, wo vielleicht nur eine Haltestelle anders ist als sonst. So wie früher das KURZZUG, gehört solch eine Information so dargestellt, dass sie jeder sofort sieht, der auf den Anzeiger guckt. Und zwar in Klartext und nicht verpackt in Sternchen, Suffixen oder zig neuen Liniennummern und -farben. Einfach nur so:



Ansagen und entsprechende Anzeigen an und in den Zügen natürlich auch. Aber das gibt es ja jetzt schon. Aber auch da könnte man den Ausnahmezustand noch deutlicher vom Normalzustand abheben.
Re: Fahrgastinformation
25.01.2026 22:49
@Ingo: Danke. Genau so. Meinetwegen noch größer. Die Information ist so wichtig, dass ich dafür auf die Füllstandsanzeige verzichten könnte.
Zitat
Ingo Lange
Also, die einzige Lücke in der Fahrgastinformation im Umleitungsfall, egal ob spontan wegen Feueralarm oder geplant bei Bauarbeiten, ist, dass ich auf dem Bahnsteig in der täglichen Routine nicht das Kleingedruckte auf den Anzeigern lese, das unten irgendwo durchläuft, oder ein geänderter Via-Verlauf, wo vielleicht nur eine Haltestelle anders ist als sonst. So wie früher das KURZZUG, gehört solch eine Information so dargestellt, dass sie jeder sofort sieht, der auf den Anzeiger guckt. Und zwar in Klartext und nicht verpackt in Sternchen, Suffixen oder zig neuen Liniennummern und -farben. Einfach nur so:

Ansagen und entsprechende Anzeigen an und in den Zügen natürlich auch. Aber das gibt es ja jetzt schon. Aber auch da könnte man den Ausnahmezustand noch deutlicher vom Normalzustand abheben.

Großartig! Ich stimme Dir zu, außer darin, dass die S7 abweichend über Dammtor fährt.

Dennoch fehlt dann außen am Zug der Hinweis "abweichend über Dammtor". Auch und gerade außen am Zug muss das auch zwingend möglichst gut erkennbar stehen. Darum geht es!

Und das Problem bei den Bahnsteiganzeigen wird nicht sein den "abweichenden Balken" grundsätzlich anzeigen zu können, sondern die kurzfristigen Fahrten in der Datenbank für diese Anzeigen zu ändern. Und das geht am besten mit einer intern bei der S-Bahn-Hamburg vordefinierten Umleitungslinie, die man dann ruckzuck mit zwei Mausklicks in der Leitstelle umstellen kann, so stelle ich mir das vor. Die Umleitungs-Liniennummern gibt es S-Bahn-Hamburg-intern sogar wahrscheinlich schon, z.B. um die "Perlschnüre" anzeigen zu können. Aber die interne Linie wird nicht sichtbar für die Fahrgäste auf den Außen-am-Zug-Zielanzeigen (und auch nicht innen und auf den Bahnsteiganzeigen) dargestellt.
Dort innen in den Zügen und auf den Bahnsteigen bräuchte es das "Sternchen" im Linienlogo nur, weil es auch außen am Zug gebraucht wird als "Abweichend"-Darstellung und die Linienlogos selbstverständlich einheitlich auf allen Anzeigen dargestellt werden müssen.
Vergesst von mir aus die zweistelligen und zweifarbigen Linienlogos. Das Sternchen braucht es, vor allem am Zug! Und dort kann es doch vor allem der Fahrer ruckzuck ändern, wenn er erfährt, dass er mit seinem Zug spontan umgeleitet wird?
Oder werden die Zugzielanzeigen am Zug automatisch von außen gesteuert?


Ingo - wunderschöne Grafik, genau so.

Wobei ich halt aber auch bei Linien bei denen die Abweichung dem Linienweg einer anderen Linie entspricht dann diese schildern würde.

Also wenn die S1 über Dammtor fährt, z.B. in Barmbek genau so ‘S1 Wedel Abweichend über Dammtor’.

Aber wenn die S3 über Dammtor fährt, z.B. in Harburg nicht ‘S3 Pinneberg Abweichend über Dammtor’ sondern einfach ‘S5 Pinneberg’
Re: Fahrgastinformation
26.01.2026 14:50
Zitat
christian schmidt
Aber wenn die S3 über Dammtor fährt, z.B. in Harburg nicht ‘S3 Pinneberg Abweichend über Dammtor’ sondern einfach ‘S5 Pinneberg’

Ich verstehe die Intention dahinter, möchte aber auch warnen: Bei 'S31 nach Pinneberg' habe ich früher häufig Leute gesehen, die sehr verwirrt vor der Perlenschnur der S31 standen und Pinneberg gesucht haben.
Re: Fahrgastinformation
26.01.2026 18:56
Können die seitlichen Anzeigen der Züge eigentlich inverse Schrift zeigen? Dann könnte man das da vielleicht analog machen.
Re: Fahrgastinformation
26.01.2026 21:44
Zitat
Alter_Wedler
Dort innen in den Zügen und auf den Bahnsteigen bräuchte es das "Sternchen" im Linienlogo nur, weil es auch außen am Zug gebraucht wird als "Abweichend"-Darstellung und die Linienlogos selbstverständlich einheitlich auf allen Anzeigen dargestellt werden müssen.
Vergesst von mir aus die zweistelligen und zweifarbigen Linienlogos. Das Sternchen braucht es, vor allem am Zug!

NIEMAND wird wissen, was das Sternchen bedeuten soll, sofern es überhaupt jemanden auffallen würde.
Re: Fahrgastinformation
26.01.2026 22:23
Zitat
christian schmidt
Also wenn die S1 über Dammtor fährt, z.B. in Barmbek genau so ‘S1 Wedel Abweichend über Dammtor’.

Aber wenn die S3 über Dammtor fährt, z.B. in Harburg nicht ‘S3 Pinneberg Abweichend über Dammtor’ sondern einfach ‘S5 Pinneberg’

Aber wozu brauche ich dann überhaupt noch Liniennumern? Im Beispiel könnte man dann auch so schildern:
"Wedel über Dammtor" und
"Pinneberg über Dammtor".

Und noch extremer: Da der Linienweg ja schon aufgeführt wird, reicht es, das Ziel zu nennen.
Also:
"Wedel"
"Pinneberg"
Wenn man es darauf reduziert, ist die Liniennummer obsolet.
Aber hilft das wirklich weiter? Ich denke nicht. Die erste und entscheidende Information, nach der ich suche, ist die Liniennumer. Danach möchte ich "fertig sein". Das wäre ideal. Mich interessiert auch nicht, ob ein Zug "abweichend" oder "regulär" irgendwo langfährt.
Und dafür war aus meiner Sicht das pre-Easy-Peasy-System 1/11, 2/21 etc. perfekt. Aber das hat die S-Bahn leider abgeschafft und laut DT5-Online wird wohl auch niemand diesen Fehler zugeben und es rückgängig machen.
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