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Bau der U5
geschrieben von Sonnabend 
Re: Bau der U5
14.06.2024 23:11
Zitat
Rüdiger
Entschuldige bitte, aber, ich brauche keine U-Bahn die alle 500 Meter anhält.
Der Stationsabstand sollte minimum 1000 Meter betragen, 1200 bis 1500 Meter
wären noch besser, grosse Stationsabstände = hohe Reisegeschwindigkeit.
Für die Feinerschliessung an der Oberfläche gibt es Busse.
Dann sieh dich mal in anderen Städten um. Was nützt denn eine Bahn, die unter meinen Füßen vorbei fährt? Hohe Stationsabstände in dicht besiedeltem Gebiet sind eine Billiglösung.

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Re: Bau der U5
15.06.2024 08:43
Zitat
histor
Zitat
Rüdiger
Entschuldige bitte, aber, ich brauche keine U-Bahn die alle 500 Meter anhält.
Der Stationsabstand sollte minimum 1000 Meter betragen, 1200 bis 1500 Meter
wären noch besser, grosse Stationsabstände = hohe Reisegeschwindigkeit.
Für die Feinerschliessung an der Oberfläche gibt es Busse.
Dann sieh dich mal in anderen Städten um. Was nützt denn eine Bahn, die unter meinen Füßen vorbei fährt? Hohe Stationsabstände in dicht besiedeltem Gebiet sind eine Billiglösung.

Wie man aber Flächendeckend sehen kann, will man so eine langsame Oberflächenlösung nicht mehr haben.
Mehr Störungen, im Stau mitstehen, keine Umleitungen, das Thema ist doch durch bei neuen Netzen und Erlangen hat jetzt das größte Ding erwischt, was da noch an Schiene verlängert wird.
Die Zeiten bei solcher Unflexibilität ist nun mal soweit vorbei und nicht mehr angesagt.

Zumal bei der Strecke keine Straßenbahn mithalten könnte und hier nun wieder auf Krampf gegeneinander ausgespielt werden soll. Ihr solltet mal woanders die Trauer bewältigen und nicht immer andere Themen damit vollsülzen, nur weil um die sechs Leute nicht Raffen, das es kein Thema in Hamburg ist.
Und eben nicht nur in Hamburg.
Man sollte vielleicht nur froh darüber sein, das man bisher keine Abstimmung gemacht hat, denn selbst wenn das System gut ist und zusätzlich fehlt, bedeutet das nicht, das es positiv ausgehen würde.
Es gab ja nun schon lange Zeiten, wo eben sehr schlecht mit aussah.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.2024 08:59 von Thomas S..
Re: Bau der U5
15.06.2024 11:44
Zitat
Thomas S.
Wie man aber Flächendeckend sehen kann, will man so eine langsame Oberflächenlösung nicht mehr haben.

Genau, es ist von zentraler Bedeutung mit Höchstgeschwindigkeit von Bramfeld nach Stellingen zu kommen. Genau daran muss man das Potenzial einer solchen Strecke messen, was interessieren die paar Menschen, die dazwischen leben und/oder arbeiten.
Re: Bau der U5
16.06.2024 07:43
Zitat
Lopi2000

Genau, es ist von zentraler Bedeutung mit Höchstgeschwindigkeit von Bramfeld nach Stellingen zu kommen. Genau daran muss man das Potenzial einer solchen Strecke messen, was interessieren die paar Menschen, die dazwischen leben und/oder arbeiten.

Und genau da liegt dein Unsinn drin.

Jeder kommt zur Arbeit und es völlig normal, das Schnellbahnen nicht alles abdecken, aber man von der Ferne immerhin überhaupt schnell in die Gegend kommt.
Dafür gibt es dann Busse für die Feinverteilung, oder eben als Zubringer.

Die Straßenbahn hält auch nicht an jeden Arbeitsplatz und die Haltestellenabstände sind dann meisten größer als bei den Bussen. Straßenbahnen sind perfekt um Bezirke miteinander zu Verbinden wie es die Metrobusse, oder jetzt auf die X Linien machen. Niemand würde aber mit der Straßenbahn von Steilshoop in die City fahren, sondern bei der nächsten Schnellbahnhaltestelle umsteigen.
Die U5 soll aber mit der Strecke schnell viele Fahrgäste befördern, was die Straßenbahn eben nicht schafft.
Den Unterschied sollte man inzwischen verstanden haben.

Zumal man immer meint, das die Straßenbahn so etwas von schnell ist, weil alles andere dafür im übrigen Verkehr dann stehen soll, was in der Praxis aber auch woanders, kaum der Fall ist. Und warum? Weil andere Verkehrsteilnehmer, wie auch der eigene PKW seine Berechtigung hat und somit der Stellenwert nicht nur bei der Straßenbahn gesehen wird. Das wollen nur einige so, weil sie es ihnen nicht passt, das mit dem PKW bei vielen Verbindungen, sehr viel schneller ist, als mit dem ÖPNV.
Re: Bau der U5
16.06.2024 10:27
Zitat
Lopi2000
Genau, es ist von zentraler Bedeutung mit Höchstgeschwindigkeit von Bramfeld nach Stellingen zu kommen. Genau daran muss man das Potenzial einer solchen Strecke messen, was interessieren die paar Menschen, die dazwischen leben und/oder arbeiten.

Du erwartest hoffentlich nicht, dass diese Form von Übertreibung/Ironie/Persiflage hier von irgendwem verstanden wird, wenn Du nicht massenhaft alberne Smileys einsetzt? Vergiss es!


Gruß, Matthias
Re: Bau der U5
16.06.2024 10:53
Zitat
masi1157
Zitat
Lopi2000
Genau, es ist von zentraler Bedeutung mit Höchstgeschwindigkeit von Bramfeld nach Stellingen zu kommen. Genau daran muss man das Potenzial einer solchen Strecke messen, was interessieren die paar Menschen, die dazwischen leben und/oder arbeiten.

Du erwartest hoffentlich nicht, dass diese Form von Übertreibung/Ironie/Persiflage hier von irgendwem verstanden wird, wenn Du nicht massenhaft alberne Smileys einsetzt? Vergiss es!
Gruß, Matthias

Von euch beiden kann man eh nichts erwarten, wenn man allein schon die Einstellung hat, das man sich da eine Wohnung anmieten soll, um einen besseren ÖPNV zu nutzen, oder sogar sich von dem Arbeitsplatz abhängig machen soll. Wie es doch nur sei kann, das man auf dem Dorf Leben kann.
Das ist eben eher schon hoher Reamitätsverlust, wenn man sich danach richten sollte.
Zum Glück sind die Mieten ja auch überall günstig und es stehen genügend Wohnungen zur Verfügung.
Da brauchen einige hier keinerlei Smileys setzen.
Re: Bau der U5
16.06.2024 11:09
Warum sollte man mit jemandem zu diskutieren versuchen, der sich statt mit Argumenten nur mit persönlichen Angriffen zu helfen weiß? Wer das möchte, bitte gern! Ich halte mich seit langem in diesem und ähnlichen Fällen lieber an Mark Twain.


Gruß, Matthias
Re: Bau der U5
16.06.2024 11:23
Zitat
masi1157
Warum sollte man mit jemandem zu diskutieren versuchen, der sich statt mit Argumenten nur mit persönlichen Angriffen zu helfen weiß? Wer das möchte, bitte gern! Ich halte mich seit langem in diesem und ähnlichen Fällen lieber an Mark Twain.


Gruß, Matthias

Du bringst ja keine Argumente, sondern möchtest deine eigene Einstellung als Allgemeine Richtlinie hier verkaufen. Du hast nur noch nicht bemerkt, das die kaum jemand mit dir teilt

Warum drängst du denn sämtlichen Leuten sonst deine Einstellung auf und erzählst denen, denen etwas stört, das es nicht so sei, weil du eine andere Einstellung dazu hast?
Thema wie Betteln im ÖPNV Bereich, oder wenn mal wieder etwas bei der S-Bahn nicht funktioniert.
Und Mark Twain, ist auch so etwas über was du wohl nicht weg kommst.

Du beleidigst somit nur in einer anderen Form und möchtest deine persönliche Einstellung so benutzen, das die anderen, die anders darüber denken und denen etwas stört, hier Vorschriften machen, da es ja kein Problem sei. Das nenne ich eher Realitätsverlust.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2024 11:28 von Thomas S..
🙄
Und warum drängst du uns deine Einstellung auf und verkennst, dass es in anderen Lebensituationen andere Realitäten gibt, die genauso real sind und von vielen Individuen geteilt werden, sondern diffamierst andere Ansichten als "Realitätsverlust"?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2024 18:26 von PassusDuriusculus.
Re: Bau der U5
16.06.2024 19:29
Zitat
PassusDuriusculus
🙄
Und warum drängst du uns deine Einstellung auf und verkennst, dass es in anderen Lebensituationen andere Realitäten gibt, die genauso real sind und von vielen Individuen geteilt werden, sondern diffamierst andere Ansichten als "Realitätsverlust"?

Ist das nicht die normale Einstellung, das auf Zwang niemand auf sein PKW verzichten wird?
ÖPNV, also alles zusammen geht nur mit einem miteinnder. Nur etwas zu forden, wad es nicht geben wird, soll also normal sein? Damit ist man ja bis heute sehr weit mit gekommen.
Das wirst auch du nicht verstehen, aber das haben dir ja vor mir schon viele andere versucht zu erklären. Den Untetschied habe ich dir aber auch schon ein paar Mal versucht klar zu machen.
Du bist bei deiner Einstellung nur ein kleiner Fisch, da stellen andere wenigestens was auf die Beine, als nur Sprüche zu kloppen.
Nur wer mit der Realität geht und handelt kommt weiter, niemand der nur eine Einstellung hat, die es nicht geben wird.
Du willst gar nicht merken, was andere schon schrieben, das du dich nur im Kreis drehst.
Aber das ist doch alles nichts neues für dich, wenn man ins Berliner Forum mitliest.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2024 20:02 von Thomas S..
Re: Bau der U5
16.06.2024 20:02
Ich wiederhole mich ungern...
Re: Bau der U5
16.06.2024 20:23
Zitat
masi1157
Ich wiederhole mich ungern...

Lass es dann auch. Damit machst sicherlich hier einige glücklicher mit.
Wird eh gelöscht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2024 20:28 von Thomas S..
Der Mensch als Gewohnheitstier braucht auch Pushfaktoren, um seine Gewohnheiten zu ändern. (Also z.B. um vom Auto auf die Bahn umzusteigen).

Dass Pull-Faktoren wie U5 etc. alleine nicht reichen, wurde hinglänglich bewiesen. Ohne die U5 wird es vllt. nicht gehen. Aber ohne verkehrslenkende Maßnahmen auch nicht. Aber je mehr wir Leute vom Privatauto auf andere Verkehrsmittel bekommen, desto schneller kommen die, die aufs Auto angewiesen sind, durch. Oder wir machen weiter wie bisher, fördern weiter immer mehr die immer größer werdenden Privatautos und brauchen uns dann über die im Stau untergehende Wirtschaft und Lebensqualität nicht wundern. Aktuell will das die Mehrheit leider so. Viel Spaß.

Zweitens bleibt nachwie vor die Frage, warum wir als Gesellschaft u.a. mit unseren Steuergeldern, private Autofahrten auch in Großstädten so stark bezuschussen. Warum gibt es keine Differenzierung zwischen Stadt und Land?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.2024 20:38 von PassusDuriusculus.
Re: Bau der U5
16.06.2024 21:00
Hatten wir hier alles schon. Der Kreis hat bei dir eben kein Anfang und kein Ende, Weniger ist für die Umwelt natürlich viel besser, keine Frage.
Generationen haben dafpr gesorgt, das ein PKW zim Status gehört, somit dauert es auch Generationen um wirder etwas umzustellen. Und noch einmal...Egal was wir hier machen, immer mehr Reiche und Länder denen es nicht interesssiert, werden es weiter antreiben. Eine Verkehrswende wird es so in dieser Form nicht geben können, wenn man jetzt schon große Geldlücken hat und in den nächsten Jahren immer weniger Personal ersetzen kann, oder Mehrleistungen nicht besetzt bekommt. Es will sich niemand mehr die Hände schmutzig machen, arbeiten wie man will und kein Schichtdienst mit Wochenende leisten.
Re: Bau der U5
16.06.2024 21:00
Zitat
PassusDuriusculus
Zweitens bleibt nachwie vor die Frage, warum wir als Gesellschaft u.a. mit unseren Steuergeldern, private Autofahrten auch in Großstädten so stark bezuschussen. Warum gibt es keine Differenzierung zwischen Stadt und Land?

Das ist tatsächlich schlimm genug, aber vermutlich scheitert solch eine Differenzierung an allen möglichen rechtlichen und administrativen Bedenken.

Im Grunde verstehe ich aber schon nicht, warum wir es hinnehmen, dass so viele Leute allein im Auto in der Stadt unterwegs sind, i.a. nicht irgendwelche Großeinkäufe nach Hause fahren, in vielen Fällen auch nicht mobilitätseingeschränkt sind, sondern einfach nur sich selber in und durch die Stadt bewegen. Und das wird mit grünen Wellen, mehrspurigen und immer weiter ausgebauten Ausfallstraßen und Parkplätzen (wenn auch mittlerweile zum Glück gegen Gebühr) auch noch gefördert.


Gruß, Matthias



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2024 12:38 von masi1157.
NVB
Re: Bau der U5
17.06.2024 11:27
Zitat
masi1157
Zitat
PassusDuriusculus
Zweitens bleibt nachwie vor die Frage, warum wir als Gesellschaft u.a. mit unseren Steuergeldern, private Autofahrten auch in Großstädten so stark bezuschussen. Warum gibt es keine Differenzierung zwischen Stadt und Land?

Das ist tatsächlich schlimm genug, aber vermutlich scheitert solch eine Differenzierung an allen möglichen rechtlichen und administrativen Bedenken. Im Grunde verstehe ich aber schon nicht, warum wir es hinnehmen, dass so viele Leute allein im Auto in der Stadt unterwegs sind, i.a. nicht irgendwelche Großeinkäufe nach Hause fahren, in vielen Fällen auch nicht mobilitätseingeschränkt sind, sondern einfach nur sich selber in und durch die Stadt bewegen. Und das wird mit grünen Wellen, mehrspurigen und immer weiter ausgebauten Ausfallstraßen und Parkplätzen (wenn auc mittlerweile zum Glück gegen Gebühr) auch noch gefördert.


Ich bin sehr (positiv) überrascht, dass hier (endlich) solche überaus richtigen Gedanken auftauchen, die in anderen Städten schon lange entsprechend gewürdigt werden.


Autos brauchen nunmal überproportional viel Platz und belasten die Umwelt unvergleichlich stark. Und dass für eine einzelne Person im Schnitt 15 Mal mehr zu bewegende Masse als der zu transportierende Fahrer notwendig ist, zeigt allein den Wahnsinn der Autonutzung. Dass vorzugsweise in Hamburg der Schluss daraus gezogen wird, die schnelle Alternative zum Auto für Unsummen von Geld im Untergrund verbuddeln zu müssen, zeigt eigentlich nur, dass in Hamburg so gut wie niemand (vielleicht außer den Linken) den Ernst der Lage begriffen hat.

Und wenn dann noch die Lohnschreiber hier im Forum meinen, mit dem Vergleich von standardisierten Bewertungen gleichzeitig den Nutzen der zu vergleichenden Verkehrsmittel ableiten zu wollen, dann ist die kabarettistische Einlage vollends gelungen.

Und für die Schnelligkeitsträumer habe ich noch zwei Anmerkungen:

1.
Man nehme den Fahrplan von 1956, vergleiche parallele Fahrzeiten von Straßenbahn und Hochbahn und lasse sich von den nur geringen Fahrzeit-Unterschieden eines Besseren belehren.

2.
Keine Sau interessiert sich heute noch für die Nettofahrzeit zwischen zwei Stationen, sondern einzig für den kompletten Zeitbedarf des gewünschten Weges zwischen Start und Ziel. Und da sieht es bei den tiefliegenden "Schnellbahnen" in der Regel ziemlich finster aus, weil viel längere und bisweilen beschwerliche Fußwege und/oder Anschlussfahrten mit dem Bus den vermeintlichen Zeitgewinn wieder auffressen.
Re: Bau der U5
17.06.2024 11:40
Zitat
NVB
Und wenn dann noch die Lohnschreiber hier im Forum meinen, mit dem Vergleich von standardisierten Bewertungen gleichzeitig den Nutzen der zu vergleichenden Verkehrsmittel ableiten zu wollen, dann ist die kabarettistische Einlage vollends gelungen.

Ja, eine Dreisatzrechnung ist natürlich zutiefst unwissenschaftlich und entbehrt sich jeglicher mathematischer Grundlage. (Könnte Spuren von Ironie enthalten!)

Zitat
NVB
Man nehme den Fahrplan von 1956, vergleiche parallele Fahrzeiten von Straßenbahn und Hochbahn und lasse sich von den nur geringen Fahrzeit-Unterschieden eines Besseren belehren.

Nun. 1956 gab es in ganz Deutschland weniger PKW als in Hamburg heute und die Straßen waren entsprechend leerer. Gleichzeitig waren bei der U-Bahn die Fahrzeiten noch an die nur 60 km/h schnellen Vorkriegswagen angepasst.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2024 11:41 von Der Hanseat.
Re: Bau der U5
17.06.2024 12:36
Zitat
NVB
Ich bin sehr (positiv) überrascht, dass hier (endlich) solche überaus richtigen Gedanken auftauchen, die in anderen Städten schon lange entsprechend gewürdigt werden.

"Endlich"? Hattest Du einen mehrjährigen Winterschlaf, offenbar mit Schlafwandlerphasen? Dann guten Morgen!


Gruß, Matthias



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.06.2024 13:32 von masi1157.
Re: Bau der U5
17.06.2024 12:37
Zitat
Thomas S.
Straßenbahnen sind perfekt um Bezirke miteinander zu Verbinden wie es die Metrobusse, oder jetzt auf die X Linien machen. Niemand würde aber mit der Straßenbahn von Steilshoop in die City fahren, sondern bei der nächsten Schnellbahnhaltestelle umsteigen.

Aha. Darum also gibt es jetzt die Metrobusse 16, 17 und 18? Deine Polemik gegen Straßenbahnen ist hier völlig daneben, denn es geht um Haltestellenabstände bei Untergrundbahnen. Diese beiden verschiedenn Themen sollte man schon gedanklich unterscheiden können. Und bei der Frage des angemessenen Haltestellenabstandes geht es eben auch um die Rolle einer Untergrundbahn in der Struktur der Verkehrsbedienung einer Stadt.

Vermutlich ist dir nicht mehr als Zeitgenosse gegenwärtig wozu in den 1960er Jahren Untergrundbahnen nach Wandsbek und Billstedt gebaut worden sind = Ersatz von den Individualverkehr "störenden" Straßenbahnlinien nach Wandsbek, Barmbek und Billstedt. Mit relativ moderaten Haltestellenabständen als zumutbar erscheinendem Ersatz. Aber schon da fing die Ideologie der U-Bahn als "Schnellverbindung" an und die Haltestellenabstände wurden gekürzt (nur noch Ritterstr. zwischen Wartenau und Wandsb. Chaussee). So muss man sich eben klar werden, wozu die U-Bahn dienen soll. Bei geringeren Haltestellenabständen komme ich allein mit ihr klar - bei größeren Abständen braucht man jedenfalls einen Oberflächenverkehr, sei es Straßenbahn oder Bus oder sonstwas.

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
Re: Bau der U5
17.06.2024 12:43
Zitat
NVB
1.
Man nehme den Fahrplan von 1956, vergleiche parallele Fahrzeiten von Straßenbahn und Hochbahn und lasse sich von den nur geringen Fahrzeit-Unterschieden eines Besseren belehren.

2.
Keine Sau interessiert sich heute noch für die Nettofahrzeit zwischen zwei Stationen, sondern einzig für den kompletten Zeitbedarf des gewünschten Weges zwischen Start und Ziel. Und da sieht es bei den tiefliegenden "Schnellbahnen" in der Regel ziemlich finster aus, weil viel längere und bisweilen beschwerliche Fußwege und/oder Anschlussfahrten mit dem Bus den vermeintlichen Zeitgewinn wieder auffressen.

Eben das ist es nämlich.

Paradebeispiel der 3,5 km lange Bogen der U4 zwischen Jungfernstierg und Hafen-City, wo man an der Oberfläche bald schneller zu Fuß unterwegs ist.

Freundliche Grüße
Horst Buchholz - histor
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