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Re: Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr 04.02.2026 09:12 |
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Computerfreak
Ich mache mal einen Gegenvorschlag, denn Regionalverkehr ist für die Region (weit außerhalb Hamburgs) gedacht, nicht für innerstädtische Verbindungen:
Nördlich der Elbe sollte es in Hamburg nur einen Regionalbahnhof geben: Hamburg Hbf.
Also weg mit allen "Vorbahnhöfen": Diebsteich, Dammtor, Bergedorf, Hasselbrook. Berliner Tor wird nicht reaktiviert.
Wer am Hbf in einen Regionalzug steigt und mitfährt, hat als nächste Station Elmshorn, Bad Oldesloe, Büchen oder Hamburg Harburg zu erwarten.
Alles was vorher käme, wird mit S-Bahnen bedient, die selbstverständlich die genannten Punkte auf eigenen Gleisen erreichen. eine dichte Taktung, wie man sie bei der S-Bahn kennt, wäre der Ausgleich für längere Fahrzeiten.
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Re: Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr 06.02.2026 01:46 |
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Alter_Wedler
Ganz schlecher Vorschlag für jemanden der am Hamburger Stadtrand lebt und "weiter hinaus" in die Republik reisen möchte. Als Ex-Pinneberger (ich muss über den Hauptbanhhof nach Elmshorn, "hallo???") stelle ich mir Deinen Vorschlag mal für die Bergedorfer vor. Ich soll erst zum hamburger Hauptbahnhof, um dann nach Schwarzenbek zu kommen?
Genau so etwas würde verhindert werden.Zitat
Alter_Wedler
Und die aus Aumühle sind ja eh schon den den "A..." gekniffen und müssen jetzt schon über Bergedorf.
der Hauptbahnhof ist für den Fern und Regionalverkehr nun einmal der zentrale Anlaufpunkt. Mit dem Hauptbahnhof entlastungstunnel oder vielleicht auch kleineren Erweiterungen ist er auch leistungsfähig genug. Vor allem, wenn der Regionalverkehr vom Metropolverkehr befreit wird.Zitat
Alter_Wedler
Und wieder noch alles zusätzlich über den Hauptbahnhof? Das erscheint mir eher wie bei "Raumpatrouille/Raumschiff Orion" der "Overkill" für den hamburger Schienenverkehr zu sein.
Zitat
Alter_Wedler
Wenn es auf jeder Strecke am hamburger Stadtrand neben dem Hauptbahnhof auch noch einen Regionalbahnhalt mit umstiegen z.B. zu einer Ring-S-Bahn gäbe, könnte man auf Hasselbrook, Berliner Tor, Dammtor und Diebsteich vielleicht verzichten. Aber Bergedorf bleibt!
Zitat
Alter_Wedler
Pinneberg sowieso, zumindest so lange bis nach Elmshorn die S-Bahn fährt.
Zitat
Alter_Wedler
Und die schnelle RB-Direcktverbindung zum Hauptbahnhof (Dammtor) und nach Altona zu kappen, bringt viele Kreis Pinneberger definitiv zurück in ihr KFZ. Diese schnellen Verbindungen waren für mich lange Jahre der einzige Grund von dort den ÖPNV zu nutzen.
Zitat
Alter_Wedler
Die S-Bahn ist einfach zu "schneckig". Und noch jeweils eine Zwischen-RB-Station zwischen Hbf und z.B. Pinneberg, in der Mitte (Elbgaustraße o. Eidelstedt), mit dort vielen möglichen Umstiegen und Fahrzeit-Einsparungen brächten nochmal mehr Menschen in die Bahnen und großräumig weg vom Hauptbahnhof.
Bloß nicht.Zitat
Alter_Wedler
Dezentralisierung statt Zentralisierung scheint mir das "Zauberwort" zu sein.
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Re: Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr 06.02.2026 10:07 |
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Computerfreak
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Alter_Wedler
Ganz schlecher Vorschlag für jemanden der am Hamburger Stadtrand lebt und "weiter hinaus" in die Republik reisen möchte. Als Ex-Pinneberger (ich muss über den Hauptbanhhof nach Elmshorn, "hallo???") stelle ich mir Deinen Vorschlag mal für die Bergedorfer vor. Ich soll erst zum hamburger Hauptbahnhof, um dann nach Schwarzenbek zu kommen?
Wie kommst du darauf? Gut, vielleicht habe ich das nicht hinreichend deutlich gemacht: Die S-Bahn fährt natürlich immer bis zum ersten halt des Reginalverkehrs außerhalb Hamburgs. Das heißt: Bad Oldesloe (im Bau), Elmshorn (geplant), Büchen (angedacht). Du fährst auf den genannten Relationen mit der S-Bahn ziemlich direkt.
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Computerfreak
Genau so etwas würde verhindert werden.Zitat
Alter_Wedler
Und die aus Aumühle sind ja eh schon den den "A..." gekniffen und müssen jetzt schon über Bergedorf.
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Computerfreak
der Hauptbahnhof ist für den Fern und Regionalverkehr nun einmal der zentrale Anlaufpunkt. Mit dem Hauptbahnhof entlastungstunnel oder vielleicht auch kleineren Erweiterungen ist er auch leistungsfähig genug. Vor allem, wenn der Regionalverkehr vom Metropolverkehr befreit wird.Zitat
Alter_Wedler
Und wieder noch alles zusätzlich über den Hauptbahnhof? Das erscheint mir eher wie bei "Raumpatrouille/Raumschiff Orion" der "Overkill" für den hamburger Schienenverkehr zu sein.
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Computerfreak
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Alter_Wedler
Wenn es auf jeder Strecke am hamburger Stadtrand neben dem Hauptbahnhof auch noch einen Regionalbahnhalt mit umstiegen z.B. zu einer Ring-S-Bahn gäbe, könnte man auf Hasselbrook, Berliner Tor, Dammtor und Diebsteich vielleicht verzichten. Aber Bergedorf bleibt!
Nö, wenn die S-bahn bis Büchen fährt, kann man da in den RE umsteigen. Wichtig ist nur dass an allen diesen Bahnhöfen (Elmshorn, Bad Oldesloe, Büchen) ein Bahnsteiggleicher Anschluss entsteht. Also alle diese Stationen sind so wie U-Bahn Wandsbek Gartenstadt zu gestalten.
Splange die S-bahn nicht bis Büchen fährt, wäre der Umstieg in Aumühle zu organisieren.
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Computerfreak
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Alter_Wedler
Pinneberg sowieso, zumindest so lange bis nach Elmshorn die S-Bahn fährt.
Also sind wir uns einig. Denn das habe ich so mit unterstellt. Vorher kann der RE ja gerne in Pinneberg halten, wäre ja auch außerhalb Hamburgs und das Prinzip Hamburg Hbf als einziger Regionalbahnhof nördlich der Elbe in Hamburg wäre erfüllt. Allerdings sollte die S-bahn schon bis Elmshorn verlängert werden, um den Regionalzughalt in Pinneberg einzusparen, um den Regionalverkehr vom Metropolverkehr zu befreien.
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Computerfreak
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Alter_Wedler
Und die schnelle RB-Direcktverbindung zum Hauptbahnhof (Dammtor) und nach Altona zu kappen, bringt viele Kreis Pinneberger definitiv zurück in ihr KFZ. Diese schnellen Verbindungen waren für mich lange Jahre der einzige Grund von dort den ÖPNV zu nutzen.
Genau dadurch werden die Regionalzüge zugemüllt. Diese fahren ja nicht alle 5 Minuten, weil sie mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten sich die gleise mit Fern- und Güterverkeher teilen müssen, während die s-bahn nach Pinneberg nur all10 Minuten fährt und noch Kapazität frei hat auf ihren Gleisen, Thesdorfern, Halstenbekern und Krupundern nützt ein schneller RE von Pinneberg nach Altona nichts. Ein 5-Minuten Takt nach Pinneberg auf der S-Bahn schon.
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Computerfreak
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Alter_Wedler
Die S-Bahn ist einfach zu "schneckig". Und noch jeweils eine Zwischen-RB-Station zwischen Hbf und z.B. Pinneberg, in der Mitte (Elbgaustraße o. Eidelstedt), mit dort vielen möglichen Umstiegen und Fahrzeit-Einsparungen brächten nochmal mehr Menschen in die Bahnen und großräumig weg vom Hauptbahnhof.
Du machst damit den Regionalverkehr schneckig. und der hat weniger Kapazität als die S-Bahn, weil weniger Gleise, keine Führung durch die und zur Innenstadt (außer der HBF-Entlastungstunnel wird gebaut). Zusätzlich ist es im Regionalverkehr wichtig. wegen der längeren Strecken Sitzplätze zu garantieren (also raus mit dem Massenverkehr, wie großstädtischen Nah- und Metropolverkehr). Die Regionalzüge werden in Zukunft auch mehr Fernverkehr aufnehmen (Deutschlandticket, RE 200), damit wird der Unsägliche Fernverkehr (komplizierter Tarif, Zugbindung, Flixtrain Flachparks reduziert). Natürlich nur auf kurzen und mittleren Entfernungen (HH-Hannover, HH-Berlin, HH-Ruhrgebiet) usw. Hierfür müssen auch Kapazitäten freigehalten werden. Der Fernverkehr wird nicht ganz entfallen, aber auch entschneckt werden und halte wie Harburg, Lüneburg, Uelzen und Celle, Büchen, Ludwigslust, Wittenberge dann nicht mehr bedienen, damit er durch hohe Geschwindigkeiten und mit weniger Gewusel wieder punkten kann.
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Computerfreak
Wenn du den Nahverkehr beschleunigen willst, brauchst du ein drittes System, mit extragleisen. Aber andererseits muss auch der Nahverkehr (U+S-Bahnen) einen dichte Taktfolge (Mindestens alle 5 Minuten) auch auf den Außenästen vorhalten. Und dazu muss die S-Bahn dort eben auch Fahrgäste aufnehmen, die lieber mit was anderem fahren wollen. Die Konkurrenz zum PKW kann nicht nur mit Pull-Methoden, sondern muss auch mit Push-Methoden erfolgen, also Auto unattraktiver machen oder den ÖPNV doch mehr verpflichtend.
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Computerfreak
Bloß nicht.Zitat
Alter_Wedler
Dezentralisierung statt Zentralisierung scheint mir das "Zauberwort" zu sein.
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Re: Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr 06.02.2026 11:38 |
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Re: Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr 06.02.2026 14:20 |
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Re: Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr 06.02.2026 14:38 |
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Der Rahlstedter
Solange die GUB eingleisig bleibt, wird hier Personenverkehr nur in einem Umfang möglich sein, der gegenüber den anderen innerstädtischen Verkehrsmittel, auch wenn diese langsamer sind, nicht attraktiv ist.
Meine Vorstellung geht dahin, die Strecke komplett zweigleisig auszubauen und dann mit RB-Zügen im 20-Minuten-Takt zu befahren. Zwischen diesen Zügen wäre dann jeweils noch Platz für mindestens einen Güterzug, auch wenn dieser aufgrund einerseit fehlender Zwischenhalte, aber andererseits schlechterer Fahrdynamik andere Fahrzeiten hat.
Man müsste sich dann natürlich überlegen, welche Strecken diese RB-Züge bedienen sollten. Ich denke, hier könnte es durchaus sinnvoll sein, RB-Linien, die von außerhalb kämen, nicht mehr im die Innenstadt zu führen, sondern im Halbring über die GUB, um so den Hauptbahnhof und die Verbindungsbahn für RE- und Fernverkehr frei zu bekommen. Wer aus der Region in die Innenstadt möchte, könnte dann aus Richtung Süden in Harburg und aus Richtung Norden in Pinneberg (als zusätzlichen RE-Halt) in die REs oder sonst in die S-Bahn umsteigen. Umgekehrt könnten RE- und Fernfahrgäste, deren Ziel nicht die Innenstadt ist, in Harburg oder Pinneberg in die RB umsteigen.
In meinem Kopf sehe ich folgende durchgebundenen Linien jeweils im Stundentakt, die sich zwischen Elmshorn und Harburg zum 20-Minuten-Takt ergänzen:
RB61/31 Itzehoe - Kremperheide - Krempe - Glückstadt - Herzhorn - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg - Meckelfeld - Maschen - Stelle - Ashausen - Winsen - Radbruch - Bardowick - Lüneburg (mit elektrischen Fahrzeugen)
RB71/41 Kellinghusen - Wrist - Dauenhof - Horst - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg und weiter mit allen Zwischenhalten bis Bremen (mit elektrischen Fahrzeugen)
RB 78/38 Ulzburg Süd - Henstedt-Ulzburg - Alveslohe - Langeln - Barmstedt - B. Brunnenstraße - Voßloch - Bokholt - Sparrieshoop - Langenmoor - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg - Ramelsloh - Jesteburg - Buchholz und weiter mit allen Zwischenhalten über Soltau bis Hannover (mit BEMU-Triebwagen)
Ich weiß, es ist eine kühne Zukunftsvision und es müssten sich neben dem Ausbau der GUB auch gleich drei Bundesländer über die einheitliche Ausschreibung der Strecken einig werden, aber man wird doch wohl noch mal träumen dürfen...
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Re: Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr 07.02.2026 00:22 |
Diese Angabe finde ich so nicht richtig. Im derzeitigen Jahresfahrplan liegen die RB60-Reisezeiten zwischen 11 und (nur ein einziger Zug am Abend nach Altona) 20 Min., die meisten zwischen 11 und 14 Minuten im Berufsverkehr. Besser vergleichbar die RB71 mindestens im Stundentakt bis Mitte Dezember 2025 mit oft nur 10 Min. Altona - Pinneberg ganztägig. Dazu bequeme Sitze, WC und Spaltüberbrückung an den Türen. Der Sitzplatzbedarf steht auch weniger in Relation zur zurückgelegten Entfernung als zur Fahrtdauer, ist also in der S-Bahn größer als bei der Regionalbahn.Zitat
Alter_Wedler
Aktuell: RB60 Pinneberg - Altona - 17 Minuten