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Zusätzliche Haltepunkte für den Regionalverkehr
geschrieben von NWT47 
Zitat
Computerfreak
Ich mache mal einen Gegenvorschlag, denn Regionalverkehr ist für die Region (weit außerhalb Hamburgs) gedacht, nicht für innerstädtische Verbindungen:
Nördlich der Elbe sollte es in Hamburg nur einen Regionalbahnhof geben: Hamburg Hbf.
Also weg mit allen "Vorbahnhöfen": Diebsteich, Dammtor, Bergedorf, Hasselbrook. Berliner Tor wird nicht reaktiviert.
Wer am Hbf in einen Regionalzug steigt und mitfährt, hat als nächste Station Elmshorn, Bad Oldesloe, Büchen oder Hamburg Harburg zu erwarten.
Alles was vorher käme, wird mit S-Bahnen bedient, die selbstverständlich die genannten Punkte auf eigenen Gleisen erreichen. eine dichte Taktung, wie man sie bei der S-Bahn kennt, wäre der Ausgleich für längere Fahrzeiten.

Ganz schlecher Vorschlag für jemanden der am Hamburger Stadtrand lebt und "weiter hinaus" in die Republik reisen möchte. Als Ex-Pinneberger (ich muss über den Hauptbanhhof nach Elmshorn, "hallo???") stelle ich mir Deinen Vorschlag mal für die Bergedorfer vor. Ich soll erst zum hamburger Hauptbahnhof, um dann nach Schwarzenbek zu kommen? Und die aus Aumühle sind ja eh schon den den "A..." gekniffen und müssen jetzt schon über Bergedorf. Und wieder noch alles zusätzlich über den Hauptbahnhof? Das erscheint mir eher wie bei "Raumpatrouille/Raumschiff Orion" der "Overkill" für den hamburger Schienenverkehr zu sein.

Wenn es auf jeder Strecke am hamburger Stadtrand neben dem Hauptbahnhof auch noch einen Regionalbahnhalt mit umstiegen z.B. zu einer Ring-S-Bahn gäbe, könnte man auf Hasselbrook, Berliner Tor, Dammtor und Diebsteich vielleicht verzichten. Aber Bergedorf bleibt! Pinneberg sowieso, zumindest so lange bis nach Elmshorn die S-Bahn fährt. Und die schnelle RB-Direcktverbindung zum Hauptbahnhof (Dammtor) und nach Altona zu kappen, bringt viele Kreis Pinneberger definitiv zurück in ihr KFZ. Diese schnellen Verbindungen waren für mich lange Jahre der einzige Grund von dort den ÖPNV zu nutzen.

Die S-Bahn ist einfach zu "schneckig". Und noch jeweils eine Zwischen-RB-Station zwischen Hbf und z.B. Pinneberg, in der Mitte (Elbgaustraße o. Eidelstedt), mit dort vielen möglichen Umstiegen und Fahrzeit-Einsparungen brächten nochmal mehr Menschen in die Bahnen und großräumig weg vom Hauptbahnhof. Dezentralisierung statt Zentralisierung scheint mir das "Zauberwort" zu sein.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.2026 09:12 von Alter_Wedler.
Zitat
Alter_Wedler
Ganz schlecher Vorschlag für jemanden der am Hamburger Stadtrand lebt und "weiter hinaus" in die Republik reisen möchte. Als Ex-Pinneberger (ich muss über den Hauptbanhhof nach Elmshorn, "hallo???") stelle ich mir Deinen Vorschlag mal für die Bergedorfer vor. Ich soll erst zum hamburger Hauptbahnhof, um dann nach Schwarzenbek zu kommen?

Wie kommst du darauf? Gut, vielleicht habe ich das nicht hinreichend deutlich gemacht: Die S-Bahn fährt natürlich immer bis zum ersten halt des Reginalverkehrs außerhalb Hamburgs. Das heißt: Bad Oldesloe (im Bau), Elmshorn (geplant), Büchen (angedacht). Du fährst auf den genannten Relationen mit der S-Bahn ziemlich direkt.

Zitat
Alter_Wedler
Und die aus Aumühle sind ja eh schon den den "A..." gekniffen und müssen jetzt schon über Bergedorf.
Genau so etwas würde verhindert werden.


Zitat
Alter_Wedler
Und wieder noch alles zusätzlich über den Hauptbahnhof? Das erscheint mir eher wie bei "Raumpatrouille/Raumschiff Orion" der "Overkill" für den hamburger Schienenverkehr zu sein.
der Hauptbahnhof ist für den Fern und Regionalverkehr nun einmal der zentrale Anlaufpunkt. Mit dem Hauptbahnhof entlastungstunnel oder vielleicht auch kleineren Erweiterungen ist er auch leistungsfähig genug. Vor allem, wenn der Regionalverkehr vom Metropolverkehr befreit wird.

Zitat
Alter_Wedler
Wenn es auf jeder Strecke am hamburger Stadtrand neben dem Hauptbahnhof auch noch einen Regionalbahnhalt mit umstiegen z.B. zu einer Ring-S-Bahn gäbe, könnte man auf Hasselbrook, Berliner Tor, Dammtor und Diebsteich vielleicht verzichten. Aber Bergedorf bleibt!

Nö, wenn die S-bahn bis Büchen fährt, kann man da in den RE umsteigen. Wichtig ist nur dass an allen diesen Bahnhöfen (Elmshorn, Bad Oldesloe, Büchen) ein Bahnsteiggleicher Anschluss entsteht. Also alle diese Stationen sind so wie U-Bahn Wandsbek Gartenstadt zu gestalten.
Splange die S-bahn nicht bis Büchen fährt, wäre der Umstieg in Aumühle zu organisieren.

Zitat
Alter_Wedler
Pinneberg sowieso, zumindest so lange bis nach Elmshorn die S-Bahn fährt.

Also sind wir uns einig. Denn das habe ich so mit unterstellt. Vorher kann der RE ja gerne in Pinneberg halten, wäre ja auch außerhalb Hamburgs und das Prinzip Hamburg Hbf als einziger Regionalbahnhof nördlich der Elbe in Hamburg wäre erfüllt. Allerdings sollte die S-bahn schon bis Elmshorn verlängert werden, um den Regionalzughalt in Pinneberg einzusparen, um den Regionalverkehr vom Metropolverkehr zu befreien.

Zitat
Alter_Wedler
Und die schnelle RB-Direcktverbindung zum Hauptbahnhof (Dammtor) und nach Altona zu kappen, bringt viele Kreis Pinneberger definitiv zurück in ihr KFZ. Diese schnellen Verbindungen waren für mich lange Jahre der einzige Grund von dort den ÖPNV zu nutzen.

Genau dadurch werden die Regionalzüge zugemüllt. Diese fahren ja nicht alle 5 Minuten, weil sie mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten sich die gleise mit Fern- und Güterverkeher teilen müssen, während die s-bahn nach Pinneberg nur all10 Minuten fährt und noch Kapazität frei hat auf ihren Gleisen, Thesdorfern, Halstenbekern und Krupundern nützt ein schneller RE von Pinneberg nach Altona nichts. Ein 5-Minuten Takt nach Pinneberg auf der S-Bahn schon.


Zitat
Alter_Wedler

Die S-Bahn ist einfach zu "schneckig". Und noch jeweils eine Zwischen-RB-Station zwischen Hbf und z.B. Pinneberg, in der Mitte (Elbgaustraße o. Eidelstedt), mit dort vielen möglichen Umstiegen und Fahrzeit-Einsparungen brächten nochmal mehr Menschen in die Bahnen und großräumig weg vom Hauptbahnhof.

Du machst damit den Regionalverkehr schneckig. und der hat weniger Kapazität als die S-Bahn, weil weniger Gleise, keine Führung durch die und zur Innenstadt (außer der HBF-Entlastungstunnel wird gebaut). Zusätzlich ist es im Regionalverkehr wichtig. wegen der längeren Strecken Sitzplätze zu garantieren (also raus mit dem Massenverkehr, wie großstädtischen Nah- und Metropolverkehr). Die Regionalzüge werden in Zukunft auch mehr Fernverkehr aufnehmen (Deutschlandticket, RE 200), damit wird der Unsägliche Fernverkehr (komplizierter Tarif, Zugbindung, Flixtrain Flachparks reduziert). Natürlich nur auf kurzen und mittleren Entfernungen (HH-Hannover, HH-Berlin, HH-Ruhrgebiet) usw. Hierfür müssen auch Kapazitäten freigehalten werden. Der Fernverkehr wird nicht ganz entfallen, aber auch entschneckt werden und halte wie Harburg, Lüneburg, Uelzen und Celle, Büchen, Ludwigslust, Wittenberge dann nicht mehr bedienen, damit er durch hohe Geschwindigkeiten und mit weniger Gewusel wieder punkten kann.

Wenn du den Nahverkehr beschleunigen willst, brauchst du ein drittes System, mit extragleisen. Aber andererseits muss auch der Nahverkehr (U+S-Bahnen) einen dichte Taktfolge (Mindestens alle 5 Minuten) auch auf den Außenästen vorhalten. Und dazu muss die S-Bahn dort eben auch Fahrgäste aufnehmen, die lieber mit was anderem fahren wollen. Die Konkurrenz zum PKW kann nicht nur mit Pull-Methoden, sondern muss auch mit Push-Methoden erfolgen, also Auto unattraktiver machen oder den ÖPNV doch mehr verpflichtend.

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Alter_Wedler
Dezentralisierung statt Zentralisierung scheint mir das "Zauberwort" zu sein.
Bloß nicht.
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Computerfreak
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Alter_Wedler
Ganz schlecher Vorschlag für jemanden der am Hamburger Stadtrand lebt und "weiter hinaus" in die Republik reisen möchte. Als Ex-Pinneberger (ich muss über den Hauptbanhhof nach Elmshorn, "hallo???") stelle ich mir Deinen Vorschlag mal für die Bergedorfer vor. Ich soll erst zum hamburger Hauptbahnhof, um dann nach Schwarzenbek zu kommen?

Wie kommst du darauf? Gut, vielleicht habe ich das nicht hinreichend deutlich gemacht: Die S-Bahn fährt natürlich immer bis zum ersten halt des Reginalverkehrs außerhalb Hamburgs. Das heißt: Bad Oldesloe (im Bau), Elmshorn (geplant), Büchen (angedacht). Du fährst auf den genannten Relationen mit der S-Bahn ziemlich direkt.

Durch rechnen und Selbsterfahrung komme ich drauf:

Aktuell: RB60 Pinneberg - Altona - 17 Minuten, S-Bahn: 24 Min, ComputerFreakBahn Pi-Elm-Alt: 42 Min (ich weiß, der "Müll" soll da nicht fahren)

Aktuell: RB61 Pinneberg - Hbf ---- 19 Minuten, S-Bahn: 30 Min, ComputerFreakBahn Pi-Elm-Hbf: 44 Min (ich weiß, der "Müll" soll da nicht fahren)

Bei Deiner Idee verlängern sich die bisherigen Fahrzeiten Pinneberg - Altona um 7 Min und Pinneberg-Hbf um 11 Min. (wegen S-Bahn-Zwang)
Und damit wären als Pinneberger die "Öffis" für mich nicht mehr attraktiv. So einfach ist das!

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Computerfreak
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Alter_Wedler
Und die aus Aumühle sind ja eh schon den den "A..." gekniffen und müssen jetzt schon über Bergedorf.
Genau so etwas würde verhindert werden.

Also, Du verlängerst die S2/S7 über Aumühle hinaus bis Schwarzenbek oder sogar Büchen. Wunderbar, wenn Bergedorf (und bei Büchen Schwarzek) als RE/RE-Halt erhalten bleibt(en)!

Übel, wenn Bergedorf entfällt, weil die Fahrzeit der Bergedorfer zum Hauptbahnhof sich (Pinneberger-Ärger-analog) zur S-Bahn verlagert und sich damit erheblich verlängert.

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Computerfreak
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Alter_Wedler
Und wieder noch alles zusätzlich über den Hauptbahnhof? Das erscheint mir eher wie bei "Raumpatrouille/Raumschiff Orion" der "Overkill" für den hamburger Schienenverkehr zu sein.
der Hauptbahnhof ist für den Fern und Regionalverkehr nun einmal der zentrale Anlaufpunkt. Mit dem Hauptbahnhof entlastungstunnel oder vielleicht auch kleineren Erweiterungen ist er auch leistungsfähig genug. Vor allem, wenn der Regionalverkehr vom Metropolverkehr befreit wird.

Das darf er ja auch bleiben. Aber es gibt noch viel mehr Umstiege dort, wenn die anderen Regionalbahnhalte wegfallen.
Wie geschrieben dürfte das dazu führen, dass etliche Pendler auf ihr KFZ zurück wechseln. Dadurch wird dann der Hbf natürlich auch einen "Entlastungseffekt" erfahren.
Nur dieser ist (glaube ich) nicht der erwünschte.

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Computerfreak
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Alter_Wedler
Wenn es auf jeder Strecke am hamburger Stadtrand neben dem Hauptbahnhof auch noch einen Regionalbahnhalt mit umstiegen z.B. zu einer Ring-S-Bahn gäbe, könnte man auf Hasselbrook, Berliner Tor, Dammtor und Diebsteich vielleicht verzichten. Aber Bergedorf bleibt!

Nö, wenn die S-bahn bis Büchen fährt, kann man da in den RE umsteigen. Wichtig ist nur dass an allen diesen Bahnhöfen (Elmshorn, Bad Oldesloe, Büchen) ein Bahnsteiggleicher Anschluss entsteht. Also alle diese Stationen sind so wie U-Bahn Wandsbek Gartenstadt zu gestalten.
Splange die S-bahn nicht bis Büchen fährt, wäre der Umstieg in Aumühle zu organisieren.

Den Bergedorfern (und vielleicht sogar "S-Bahn-Schwarzenbekern") nützt das bahnsteiggleiche Umsteigen wenig, wenn sich ihre bisherige Fahrtzeit erheblich verlängert.
Grundsätzlich ist das bahnsteiggleiche Umsteigen R<>S in Elmshorn, Bad Old., und Co. eine gute Idee, aber mutmaßlich nur schwer umsetzbar.

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Computerfreak
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Alter_Wedler
Pinneberg sowieso, zumindest so lange bis nach Elmshorn die S-Bahn fährt.

Also sind wir uns einig. Denn das habe ich so mit unterstellt. Vorher kann der RE ja gerne in Pinneberg halten, wäre ja auch außerhalb Hamburgs und das Prinzip Hamburg Hbf als einziger Regionalbahnhof nördlich der Elbe in Hamburg wäre erfüllt. Allerdings sollte die S-bahn schon bis Elmshorn verlängert werden, um den Regionalzughalt in Pinneberg einzusparen, um den Regionalverkehr vom Metropolverkehr zu befreien.

Nee, da sind wir uns nicht einig! Den "zumindest-Teil" nehme ich zurück. Pinneberg bleibt! Nur die Regionalbahnhalte Tornesch und Prisdorf werden eingespart. Und die S-Bahn nach Elmshorn kommt auch vor allem wegen der zusätzlichen Haltestellen Pinneberg Nord und Elmshorn Süd.

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Computerfreak
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Alter_Wedler
Und die schnelle RB-Direcktverbindung zum Hauptbahnhof (Dammtor) und nach Altona zu kappen, bringt viele Kreis Pinneberger definitiv zurück in ihr KFZ. Diese schnellen Verbindungen waren für mich lange Jahre der einzige Grund von dort den ÖPNV zu nutzen.

Genau dadurch werden die Regionalzüge zugemüllt. Diese fahren ja nicht alle 5 Minuten, weil sie mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten sich die gleise mit Fern- und Güterverkeher teilen müssen, während die s-bahn nach Pinneberg nur all10 Minuten fährt und noch Kapazität frei hat auf ihren Gleisen, Thesdorfern, Halstenbekern und Krupundern nützt ein schneller RE von Pinneberg nach Altona nichts. Ein 5-Minuten Takt nach Pinneberg auf der S-Bahn schon.

Aha, wir "Pinnebegrer Müll" sollen also wieder auf die Straße? Wie wäre es mit einer weiteren "Verbindungsbahn-Entlastungs-Weichenheizung", äh "-Störung"?

Vielleicht brauchen wir ja doch ein Regio-S-Bahn-System zusätzlich für den Pinneberger und Bergedorfer und Ahrensburger "Fahrgast-Müll".

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Computerfreak
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Alter_Wedler

Die S-Bahn ist einfach zu "schneckig". Und noch jeweils eine Zwischen-RB-Station zwischen Hbf und z.B. Pinneberg, in der Mitte (Elbgaustraße o. Eidelstedt), mit dort vielen möglichen Umstiegen und Fahrzeit-Einsparungen brächten nochmal mehr Menschen in die Bahnen und großräumig weg vom Hauptbahnhof.

Du machst damit den Regionalverkehr schneckig. und der hat weniger Kapazität als die S-Bahn, weil weniger Gleise, keine Führung durch die und zur Innenstadt (außer der HBF-Entlastungstunnel wird gebaut). Zusätzlich ist es im Regionalverkehr wichtig. wegen der längeren Strecken Sitzplätze zu garantieren (also raus mit dem Massenverkehr, wie großstädtischen Nah- und Metropolverkehr). Die Regionalzüge werden in Zukunft auch mehr Fernverkehr aufnehmen (Deutschlandticket, RE 200), damit wird der Unsägliche Fernverkehr (komplizierter Tarif, Zugbindung, Flixtrain Flachparks reduziert). Natürlich nur auf kurzen und mittleren Entfernungen (HH-Hannover, HH-Berlin, HH-Ruhrgebiet) usw. Hierfür müssen auch Kapazitäten freigehalten werden. Der Fernverkehr wird nicht ganz entfallen, aber auch entschneckt werden und halte wie Harburg, Lüneburg, Uelzen und Celle, Büchen, Ludwigslust, Wittenberge dann nicht mehr bedienen, damit er durch hohe Geschwindigkeiten und mit weniger Gewusel wieder punkten kann.

Ich hab keine Lust hier mit Dir "Schwarzer Bremspeter" zu spielen.

Zitat
Computerfreak
Wenn du den Nahverkehr beschleunigen willst, brauchst du ein drittes System, mit extragleisen. Aber andererseits muss auch der Nahverkehr (U+S-Bahnen) einen dichte Taktfolge (Mindestens alle 5 Minuten) auch auf den Außenästen vorhalten. Und dazu muss die S-Bahn dort eben auch Fahrgäste aufnehmen, die lieber mit was anderem fahren wollen. Die Konkurrenz zum PKW kann nicht nur mit Pull-Methoden, sondern muss auch mit Push-Methoden erfolgen, also Auto unattraktiver machen oder den ÖPNV doch mehr verpflichtend.

Die "Push- Methode" in der Politik zerlegt gerade unsere menschliche Zivilisation auf der Erde. Lass uns mal zu so etwas, wie einem "natürlichen Fluss" zurückkehren.

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Computerfreak
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Alter_Wedler
Dezentralisierung statt Zentralisierung scheint mir das "Zauberwort" zu sein.
Bloß nicht.

Oje, oje! Was machen wir nun? Dann überlassen wir uns eben dem "real-existierenden-Infra(E)GoIsmus".
Das ausspielen S Bahn gegenüber RB/RE bringt rein gar nichts. Der RV bringt die Pendler aus Region in die Metropole. Die Metropole wird von der S Bahn fein erschlossen. So muss entweder am Stadtrand in Pinneberg, Ahrensburg, Neugraben, Harburg und Bergedorf Regionalhalte geben um eine Umstieg in die S Bahn ermöglichen. Diese Halte nehmen schon manchen Druck vom Hbf.

Weitere Halte innerhalbs Hamburg muss der RV nicht wirklich haben, diese die Fahrzeiten sprengen würde. Über eine SPNV über die GUB kann man erteilter Meinung sein. Sie mag für manchen vom Vorteil sein.

Mfg

Sascha Behn
Solange die GUB eingleisig bleibt, wird hier Personenverkehr nur in einem Umfang möglich sein, der gegenüber den anderen innerstädtischen Verkehrsmittel, auch wenn diese langsamer sind, nicht attraktiv ist.

Meine Vorstellung geht dahin, die Strecke komplett zweigleisig auszubauen und dann mit RB-Zügen im 20-Minuten-Takt zu befahren. Zwischen diesen Zügen wäre dann jeweils noch Platz für mindestens einen Güterzug, auch wenn dieser aufgrund einerseit fehlender Zwischenhalte, aber andererseits schlechterer Fahrdynamik andere Fahrzeiten hat.

Man müsste sich dann natürlich überlegen, welche Strecken diese RB-Züge bedienen sollten. Ich denke, hier könnte es durchaus sinnvoll sein, RB-Linien, die von außerhalb kämen, nicht mehr im die Innenstadt zu führen, sondern im Halbring über die GUB, um so den Hauptbahnhof und die Verbindungsbahn für RE- und Fernverkehr frei zu bekommen. Wer aus der Region in die Innenstadt möchte, könnte dann aus Richtung Süden in Harburg und aus Richtung Norden in Pinneberg (als zusätzlichen RE-Halt) in die REs oder sonst in die S-Bahn umsteigen. Umgekehrt könnten RE- und Fernfahrgäste, deren Ziel nicht die Innenstadt ist, in Harburg oder Pinneberg in die RB umsteigen.

In meinem Kopf sehe ich folgende durchgebundenen Linien jeweils im Stundentakt, die sich zwischen Elmshorn und Harburg zum 20-Minuten-Takt ergänzen:

RB61/31 Itzehoe - Kremperheide - Krempe - Glückstadt - Herzhorn - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg - Meckelfeld - Maschen - Stelle - Ashausen - Winsen - Radbruch - Bardowick - Lüneburg (mit elektrischen Fahrzeugen)

RB71/41 Kellinghusen - Wrist - Dauenhof - Horst - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg und weiter mit allen Zwischenhalten bis Bremen (mit elektrischen Fahrzeugen)

RB 78/38 Ulzburg Süd - Henstedt-Ulzburg - Alveslohe - Langeln - Barmstedt - B. Brunnenstraße - Voßloch - Bokholt - Sparrieshoop - Langenmoor - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg - Ramelsloh - Jesteburg - Buchholz und weiter mit allen Zwischenhalten über Soltau bis Hannover (mit BEMU-Triebwagen)

Ich weiß, es ist eine kühne Zukunftsvision und es müssten sich neben dem Ausbau der GUB auch gleich drei Bundesländer über die einheitliche Ausschreibung der Strecken einig werden, aber man wird doch wohl noch mal träumen dürfen...
Zitat
Der Rahlstedter
Solange die GUB eingleisig bleibt, wird hier Personenverkehr nur in einem Umfang möglich sein, der gegenüber den anderen innerstädtischen Verkehrsmittel, auch wenn diese langsamer sind, nicht attraktiv ist.

Meine Vorstellung geht dahin, die Strecke komplett zweigleisig auszubauen und dann mit RB-Zügen im 20-Minuten-Takt zu befahren. Zwischen diesen Zügen wäre dann jeweils noch Platz für mindestens einen Güterzug, auch wenn dieser aufgrund einerseit fehlender Zwischenhalte, aber andererseits schlechterer Fahrdynamik andere Fahrzeiten hat.

Man müsste sich dann natürlich überlegen, welche Strecken diese RB-Züge bedienen sollten. Ich denke, hier könnte es durchaus sinnvoll sein, RB-Linien, die von außerhalb kämen, nicht mehr im die Innenstadt zu führen, sondern im Halbring über die GUB, um so den Hauptbahnhof und die Verbindungsbahn für RE- und Fernverkehr frei zu bekommen. Wer aus der Region in die Innenstadt möchte, könnte dann aus Richtung Süden in Harburg und aus Richtung Norden in Pinneberg (als zusätzlichen RE-Halt) in die REs oder sonst in die S-Bahn umsteigen. Umgekehrt könnten RE- und Fernfahrgäste, deren Ziel nicht die Innenstadt ist, in Harburg oder Pinneberg in die RB umsteigen.

In meinem Kopf sehe ich folgende durchgebundenen Linien jeweils im Stundentakt, die sich zwischen Elmshorn und Harburg zum 20-Minuten-Takt ergänzen:

RB61/31 Itzehoe - Kremperheide - Krempe - Glückstadt - Herzhorn - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg - Meckelfeld - Maschen - Stelle - Ashausen - Winsen - Radbruch - Bardowick - Lüneburg (mit elektrischen Fahrzeugen)

RB71/41 Kellinghusen - Wrist - Dauenhof - Horst - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg und weiter mit allen Zwischenhalten bis Bremen (mit elektrischen Fahrzeugen)

RB 78/38 Ulzburg Süd - Henstedt-Ulzburg - Alveslohe - Langeln - Barmstedt - B. Brunnenstraße - Voßloch - Bokholt - Sparrieshoop - Langenmoor - Elmshorn - Tornesch - Prisdorf - Pinneberg - Elbgaustraße - Lokstedt - Alsterdorf - Barmbek - Wandsbeker Chaussee - Rauhes Haus - Rothenburgsort - Harburg - Ramelsloh - Jesteburg - Buchholz und weiter mit allen Zwischenhalten über Soltau bis Hannover (mit BEMU-Triebwagen)

Ich weiß, es ist eine kühne Zukunftsvision und es müssten sich neben dem Ausbau der GUB auch gleich drei Bundesländer über die einheitliche Ausschreibung der Strecken einig werden, aber man wird doch wohl noch mal träumen dürfen...

Naja, träumen können wir im Buntstifte-Thread. Deine Idee zu denken finde ich schon berechtigt. Sie erscheint mir zumindest auf den ersten Blick durchaus attraktiv.
Nur der A3-Ast erscheint mir fragwürdig. Und die Strecke Tornesch-Uetersen sollte in die Überlegungen zumindest mit einbezogen werden.
Die von "Computerfreak" gewünschte Aufgabe von Regionalzughalten - außer Hamburg Hbf. - bis teils weit über die Stadtgrenze hinaus, setzt - wie er ergänzt hat - voraus, dass allenthalben S-Bahnen bis zu diesen ersten Halten verkehren, eine sehr unrealistische Annahme. Schon bei Elmshorn ist die Sinnhaftigkeit bei den erwartbaren "ewigen" Reisezeiten nach Hamburg zweifelhaft. Was ist denn der Grund, warum viele in Pinneberg die S-Bahn verschmähen und die keineswegs weniger störanfälligen/unpünktlicheren Regionalbahnen nach Hamburg benutzen? Wohl meist die Reisezeit! Bei >10 Min. Ersparnis ist ein weiterer Umstieg dann eher das kleinere Übel.
Zitat
Alter_Wedler
Aktuell: RB60 Pinneberg - Altona - 17 Minuten
Diese Angabe finde ich so nicht richtig. Im derzeitigen Jahresfahrplan liegen die RB60-Reisezeiten zwischen 11 und (nur ein einziger Zug am Abend nach Altona) 20 Min., die meisten zwischen 11 und 14 Minuten im Berufsverkehr. Besser vergleichbar die RB71 mindestens im Stundentakt bis Mitte Dezember 2025 mit oft nur 10 Min. Altona - Pinneberg ganztägig. Dazu bequeme Sitze, WC und Spaltüberbrückung an den Türen. Der Sitzplatzbedarf steht auch weniger in Relation zur zurückgelegten Entfernung als zur Fahrtdauer, ist also in der S-Bahn größer als bei der Regionalbahn.

Mit Zwangsmaßnahmen, wie sie Computerfreak offenbar gerne wieder hätte, Reisende aus Regionalzügen in die Bummel-S-Bahn zu zwingen, hat man es jahrzehntelang geschafft, diese ins Auto zu treiben. Auch auf der (alt) S5 habe ich Fahrten zu Besuchen in Tornesch möglichst so geplant, dass einer der wenigen "Durchläufer" nach/von Altona genutzt werden konnte, obwohl das von Niendorf-Süd ein großer Umweg war, aber "direkt" mit Bussen nach Pinneberg auch nicht schneller. Auch eine jahrelange Kollegin aus Tornesch hat möglichst zum/vom Dammtorwall die "Durchläufer" benutzt und auf die Trödel-S-Bahn gerne verzichtet.

Auch wenn ich heute mal nach Harburg muss, haben RE/RB Priorität vor der S-Bahn und die Zahl der dortigen Ein-/Aussteiger bestätigt, dass das auch für viele andere so ist. Angesichts der "halbtoten" S5 nach Stade, die immer öfter teils auch durch RE5-Halte ersetzt werden muss, könnte dessen Planhalt in Neugraben sinnvoll sein. Nervig sind da die 5 Min. Wendehalt in Harburg, die für den Aus-/Einstieg eher nicht erforderlich sind. Angesichts der Tatsache, dass der Fernverkehr inzwischen nur noch im kaum mehr als 50% der Fälle weniger als 6 Minuten verspätet ist, muss eh je nach Betriebslage entschieden werden, was gerade möglich ist, da sind Fahrplanaufenthalte eher hinderlich.

Gerade bei den RE1 Büchen-Verstärkern ist mein Eindruck, dass vielleicht sogar die Mehrzahl der Nutzer nur Bergedorf - Hbf. fährt. Ein durchaus beachtlicher Bedarf, dem man natürlich auch gerne das Auto empfehlen mag. Ein RE-Halt in Aumühle könnte durchaus attraktiv gestaltet werden, wenn der Busverkehr mehr darauf ausgerichtet wäre und nicht fast ausschließlich auf Bergedorf, das nicht gerade für flüssigen Verkehr bekannt ist. Gerade für den Raum Trittau könnten 16 Min. RE zum Hbf. + 14,3 km Straße(Bus) eine gute Alternative zu Steinfurther Allee (17 Min. U2) +24 km Autobahn(Bus) oder Wandsbek Markt (10 Min. U1) + 29 km Autobahn(Bus) sein. Tatsächlich befahren die Busse gar nicht die Autobahn, sondern noch deutlich längere Strecken. Trotz des riesigen Parkhauses in Bergedorf ist P+R immer nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein, in Aumühle hat man durch Parkplatzabbau und hohe Preise für die meisten verbliebenen Plätze vorsorglich dafür gesorgt, dass die Pendler weiter Richtung Stadt oder gar in die City ausweichen.

Die Fehlplanung Fernbahnhof Friedhof Diebsteich wäre besser durch einen Regionalverkehrshalt Elbgaustraße oder "Westbahnhof" zu ersetzen, der den Nordwesten der Stadt - wenn auch nur mit Bussen - besser an den Regionalverkehr nordwärts ohne Umweg über citynahe Bereiche anschließen könnte. Alternativ käme auch Stellingen in Frage - eigentlich zu citynah - aber mit Anbindung an die U5 und westwärts kaum schlechter als Elbgaustraße, nordwärts aber zu weit südlich.

DB Fernverkehr zieht sich dank D-Ticket weiter aus Schleswig-Holstein zurück, die Verbindungen nach Föhr und Amrum entfallen bald. Falls der Fehmarnbelttunnel jemals an das deutsche Bahnnetz angeschlossen werden sollte, verschwindet auch der Skandinavienverkehr von der Verbindungsbahn und nach Jütland dürfte der Bedarf kaum über 2 Zugpaare pro Tag hinausgehen. Bleiben noch wenige Zugpaare nach Westerland und Kiel. Zum Friedhof Diebsteich will kaum jemand und damit endet der Fernverkehrsbedarf auf der Verbindungsbahn weitgehend. Die Werke Langenfelde und Eidelstedt sind auch über die Güterumgehungsbahn erreichbar, insbesondere, wenn der kurze Abschnitt von Rothenburgsort über den ehemaligen Berliner Bahnhof zum Hbf. elektrifiziert und für Zugfahrten ertüchtigt wird. Denkbar ist auch, dass Wartungsanlagen für den Fernverkehr nach Rothenburgsort oder Wilhelmsburg verlagert werden. Damit wären die "Ferngleise" der Verbindungsbahn fast ausschließlich für den Regionalverkehr verfügbar und der "Ferlemanntunnel" überflüssig (den wohl sowieso niemand gerne bezahlen möchte).
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