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Weiterbau U4 auf die/der Elbinsel
geschrieben von Sonnabend 
Moin,

da einzelne Beiträge zu diesem Thema ziemlich verstreut sind (z.B.: "Keine U4 bis Wilhelmsburg in den nächsten 20 Jahren" - darin "Konzeptstudie Hochbahn Sep20") und mit der medienwirksamen gestrigen Vorstellung der "Funktions- und Freiraumplanung für den Stadtentwicklungsbereich Grasbrook" durch die scheidende Stadtentwicklungssenatorin sich der Senat "ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt" hat, mache ich hier einen neuen Beitrag zum Thema auf - dies umso mehr, als der Senat den Weiterbau der U4 als zwingend für das Projekt ansieht:

Zitat
Senat a.a.O S. 2:
Der Erfolg der Entwicklung des Kleinen Grasbrooks hängt wesentlich von einer leistungsfähigen Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr ab. Die zurzeit laufenden Planungen zur baulichen und technischen Gestaltung einer Verlängerung der U-Bahnlinie 4 auf den Grasbrook schaffen dafür die Voraussetzungen.

Bevor sich jemand die Mühe macht und seinen alten Schulatlas hervorkramt empfehle ich, sich zunächst den "Plananhang" anzusehen und diesen beim Lesen parallel geöffnet zu lassen.
Danke dir. Interessant ist, dass es so ausschaut, als ob man sich HINTER der neuen Haltestelle Grosbrook zwei Linien-Möglichkeiten offen hält (ich gehe mal nicht vom Flügeln aus). Ich wünsche dem Projekt auf jeden Fall schnelles gelingen.
Moin,

das "Flügeln" ist wohl den unterschiedlichen Varianten geschuldet, die man in der laufenden Untersuchung prüft.

[www.schneller-durch-hamburg.de]
Moin,

Zitat
Djensi
Moin,

das "Flügeln" ist wohl den unterschiedlichen Varianten geschuldet, die man in der laufenden Untersuchung prüft.

[www.schneller-durch-hamburg.de]

danke fürs raussuchen.
Der Text verweist auf die "Erweiterte Konzeptstudie zur Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 in Richtung Wilhelmsburg" im Transparenzportal - etwas nach unten auf das PDF scrollen.
Etwas Neues scheint es aber nicht zu geben. Im Oktober letzten Jahres wurde noch eine Studie fürs Frühjahr 2022 angekündigt: [www.ndr.de]

Thema scheint aber wieder vom Tisch zu sein. Wahrscheinlich zu teuer und man hat ja genug andere Großprojekte. Im Wahlkampf bekennen sich dann wieder die Politiker zur Verlängerung, gerne bis Harburg und so weiter. Kennt man ja von der S32, die seit Ewigkeiten versprochen wurde. Und deren Kosten wären ja ein Witz, auch wenn sie viele Probleme nicht lösen würde.

Aber vielleicht erleben wir noch die isoliert geplante Verlängerung zum Grasbrook und dann ist erstmal Schluss. Ein Gesamtkonzept wie bei der U5 gibt es ja nicht.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.12.2022 17:21 von kalle_v.
Naja, wir bauen dass jetzt Stück-für-Stück weiter ist schon eine Strategie. Und bei einer Linie wo die Netzwirkung gering und die Erschließung von zukünftig zu bauenden Wohnraum & Gewerbe abhängt meiner Meinung nach keine schlechte. Und es geht ja nun wirklich immer weiter - es sind jetzt bereits die nächsten zwei Abschnitte in der Planung.

Und ich bin bereit zu wetten dass zum nächsten Abschnitts südlich der Haltestelle George-Wilhelm-Straße noch (kurz) vor Februar 2025 eine Studie oder Planung angekündigt wird...
Wahrscheinlich wird man sich auch erstmal wegen der Gemengelage Sanierung Freihafenelbbrücke mit ausschwimmen der Brückenelemente und Erweiterung der bestehenden Bahnbrücke zurückhalten.
Moin,

wobei man bei der (Freihafenelb)brückensituation ja auch dadurch neue Optionen bekommt, dass der Fuß-/Radweg westlich der U-Bahngleise neu entstehen soll

Zitat
Senat in der Planung (s.o.) S. 16:

Der Fuß- und Radweg über die Norderelbe soll parallel zur U4-Brücke und zusammen mit dieser als eine bauliche Einheit errichtet werden. Insbesondere soll der Fuß- und Radweg keine eigene Gründung erhalten sondern als Kragarm an der U4-Brücke ausgebildet werden.
Geplant sind im Stadtentwicklungsbereich Grasbrook ca. 3.000 Wohnungen, Flächen für ca. 16.000 Arbeitsplätze.
Und HafenCity + Uni + der geile Elbtower (der von den alten Philanthropen von Signa Immos gebaut wird).

Diese U4 hat was.

Für die Wilhemsburger freut's mich, wenn es so weit ist dann irgendwann.
Sie selbst reichen ja nicht aus.


PS.
Für die Neue Mitte Altona mit 3500 Wohnungen hat's nicht gelangt. Die fahren jetzt alle Auto.
Ich könnte 'nen Witz reissen und euch erzählen, dass sie diesen Supa-Dupa-Rumpel-113-Beachbus nehmen...
Zitat
bukowski


PS.
Für die Neue Mitte Altona mit 3500 Wohnungen hat's nicht gelangt. Die fahren jetzt alle Auto.
Ich könnte 'nen Witz reissen und euch erzählen, dass sie diesen Supa-Dupa-Rumpel-113-Beachbus nehmen...

Das ist der Fluch wenn man im Bereich der S-Bahn wohnt. Bauplanungen laufen dort "so in circa 50 Jahren", im Bereich Hochbahn hat man immer noch die Change eventuell mögliche Eröffnungen mitzuerleben. Im Bereich Altona wird es aber vielleicht auch alles noch schlechter. Mit Tunnel und Verlegung des Bahnhof Altona wird es doch nicht besser.
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