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Reaktivierung Bergedorf--Geesthacht?!
geschrieben von kalle_v 
Zitat

In Rahlstedt wohnen 95.000 Einwohner, in der näheren Umgebung zwischen Farmsen und Jenfeld nicht weniger.
Diese Bewohner haben oft auch einen stärkeren Bezug zum südöstlichen Schleswig-Holstein/ Lübeck.

Deshalb hält dort die S4 Oldesloe - Hauptbahnhof.

Zitat

Beim RE nach Kiel noch nicht mal Pinneberg.

Der hält in Pinneberg.
Zitat
Herbert

Zitat

Beim RE nach Kiel noch nicht mal Pinneberg.

Der hält in Pinneberg.

Aber nur zu Tagesrandzeiten. ;)

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sonnabend
... Zurück zum Thema Reaktivierung Bergedorf--Geesthacht!

Genau!

Da liegen nämlich gewisse Herrschaften im Tiefschlaf! Genau wie bei der S4 mit dem aus ÖPNV-Sicht schädlichen Verkauf des Bahnhofsgeländes in Rahlstedt.
Moin,

die Länder HH und S-H haben am 24. Januar 2025 eine Vereinbarung zur Finanzierung der Vorplanung (vorbehaltlich Zustimmung Wirtschafts- und Finanzausschuss in Schleswig-Holstein) geschlossen.
Damit kann die beauftragte AKN die Vorplanung für die Strecke starten. Voraussichtlich Ende 2026 soll die Vorplanung abgeschlossen sein.

Näheres in der PM des S-H MWVATT.
Zitat
Sonnabend
Näheres in der PM des S-H MWVATT.

In der Pressemitteilung steht:

Zitat
schleswig-holstein.de
Das wollen wir ändern, indem in der ersten Stufe eine S-Bahn bis nach Bergedorf fährt und in der zweiten Stufe dann eine Anbindung bis an den Hauptbahnhof folgt

Plant man entgegen der Machbarkeitsstudie nun doch eine S-Bahn, oder wurde hier S-Bahn als Abkürzung für Straßenbahn / Stadtbahn genutzt?
Moin,

Zitat
User Tom
...
Plant man entgegen der Machbarkeitsstudie nun doch eine S-Bahn, oder wurde hier S-Bahn als Abkürzung für Straßenbahn / Stadtbahn genutzt?

genau das schoss mir auch durch den Kopf, aber ich vermute mal, dass das eher sprachlich verunglückt ist

Zitat
PM MWVATT
Das wollen wir ändern, indem in der ersten Stufe eine S-Bahn bis nach Bergedorf fährt und in der zweiten Stufe dann eine Anbindung bis an den Hauptbahnhof folgt
was ja ausgemachter Blödsinn wäre - dann müsste man ja das ja auch nicht in Stufen unterteilen.
Außerdem wäre eine (Gleichstrom-)S-Bahn deutlich überdimensioniert und könne auch nur auf eigenem Gleiskörper (ohne Bahnübergänge!) realisiert werden.
Moin,

mich beschleicht das Gefühl, dass Bergedorf aus SH-Sicht auch Bergedorf Süd meinen könnte

Aber seien wir mal auf die Drucksache ausm Kieler Landtag dazu gespannt.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
DT5-Online
Moin,

mich beschleicht das Gefühl, dass Bergedorf aus SH-Sicht auch Bergedorf Süd meinen könnte

Aber seien wir mal auf die Drucksache ausm Kieler Landtag dazu gespannt.

VG

Vermutlich eher Nettelnburg, das auch zum Stadtteil Bergedorf gehört. Die RB in Bergedorf-Süd enden zu lassen, wäre extrem unattraktiv für die Fahrgäste, denn dort ist nichts. Alternativ vielleicht in Nettelnburg kopf machen und dann nach Bergedorf fahren.
Zitat
NWT47
Zitat
DT5-Online
Moin,

mich beschleicht das Gefühl, dass Bergedorf aus SH-Sicht auch Bergedorf Süd meinen könnte

Aber seien wir mal auf die Drucksache ausm Kieler Landtag dazu gespannt.

VG

Vermutlich eher Nettelnburg, das auch zum Stadtteil Bergedorf gehört. Die RB in Bergedorf-Süd enden zu lassen, wäre extrem unattraktiv für die Fahrgäste, denn dort ist nichts. Alternativ vielleicht in Nettelnburg kopf machen und dann nach Bergedorf fahren.

Nettelnburg als Anbindung ist sicher nicht gemeint, weil dann bedarf es keiner der hier zitierten Planung zur Anbindung nach Hamburg:

Tobias von der Heide, Verkehrsstaatssekretär des Landes Schleswig-Holstein: ""Das ist ein großer Schritt in Richtung Mobilitätswende und mehr Qualität im Nahverkehr. Denn Geesthacht mit seinen knapp 35.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat keinen Bahnhof und der letzte reguläre Personenzug auf dieser Strecke fuhr vor gut 70 Jahren. Das wollen wir ändern, indem in der ersten Stufe eine S-Bahn bis nach Bergedorf fährt und in der zweiten Stufe dann eine Anbindung bis an den Hauptbahnhof folgt – genau das wird für die Menschen in und um Geesthacht auch die meisten Vorteile bringen.""
Zitat
PM des SH MWVATT

"Das wollen wir ändern, indem in der ersten Stufe eine S-Bahn bis nach Bergedorf fährt und in der zweiten Stufe dann eine Anbindung bis an den Hauptbahnhof folgt – genau das wird für die Menschen in und um Geesthacht auch die meisten Vorteile bringen."

Vielleicht ist ja auch gemeint, dass man eine Kurve von Bergedorf Süd nach Bergedorf errichtet, die Züge dort kopfmachen und anschließend in die Stadt weiterfahren.

Paddy



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.2025 23:13 von PrettyP.
Moin,

es ist seltsam still geworden um dieses Thema - und die Antworten auf die aktuelle SKA erhellen auch nicht richtig.
Zitat
Sonnabend
Moin,

es ist seltsam still geworden um dieses Thema - und die Antworten auf die aktuelle SKA erhellen auch nicht richtig.

Naja, im LNVP von NAH.SH steht doch aber gerade sehr Aufschlussreiches:

Zitat
NAH.SH Landelverkehrsplan 2027-2031, Seiten 116 + 117

Zu Plandende Maßnahme:

Reaktivierung Geesthacht - Hamburg

Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich auf weitere Schritte hin zu einer Reaktivierung
der Strecke Hamburg – Geesthacht verständigt. Eine entsprechende Ländervereinbarung regelt sowohl
die Zusammenarbeit als auch die Kostenteilung für die Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2). Die AKN
wird mit der Vorplanung beauftragt. Die mögliche Reaktivierung umfasst auch die Reaktivierung der
Stationen Geesthacht-Düneberg, Geesthacht Bahnhof, Börnsen, Escheburg und Bergedorf Süd.
Die Vorplanung soll drei Betriebsstufen untersuchen: Stufe 1 sieht einen vertakteten SPNV zwischen
Hamburg-Bergedorf und Geesthacht ohne eine RE-Durchbindung von und nach Hamburg Hbf vor. In
der zweiten Stufe kommt ein zusätzlicher RE-Verkehr zwischen Hamburg Hbf, Hamburg-Bergedorf
Innovationspark und Geesthacht hinzu. In Stufe 3 wird Stufe 2 um eine zusätzliche RB-Fahrt zwischen
Hamburg-Bergedorf und Bergedorf Ost ergänzt sowie die Strecke von Geesthacht Zentrum bis
Geesthacht Elbstraße verlängert. Diese Stufen sollen auch voneinander unabhängig umsetzbar sein.

Das klingt doch ziemlich konkret.

Gruß
Alter_Wedler
Dennoch muss Hamburg sein Teil der Planung auch erbringen und das sieht aktuell nicht danach aus.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Dennoch muss Hamburg sein Teil der Planung auch erbringen und das sieht aktuell nicht danach aus.

Wenn die Ländervereinbarung "derzeit im Unterschriftenlauf" ist, muss es zur Zeit ja auch noch so sein, dass niemand seinen Teil der Planung erbringt, denn "im Unterschriftenlauf" bedeutet üblicherweise, dass es losgehen kann, wenn alle Unterschriften da sind, aber die inhaltlichen Fragen, damit unterschrieben werden kann, sollten geklärt sein. Somit dürfte zeitnah mit den Planungen begonnen werden, wobei der nächste Schritt von Planungen wohl ist, dass die eigentlichen Planungen vorbereitet, ausgeschrieben und vergeben werden. Mit dem Starttermin 2026, der in der Anfrage genannt wird, dürfte es wohl nichts werden, aber tote Projekte sehen anders aus.
Moin,

der "Unterschriftenlauf" stammt aber als Zitat aus Drs. 23/415 vom 15.5.2025 - und begeht demnächst den ersten Geburtstag.
Moin,

das Hamburger Abendblatt (unter dem Label "Lauenburgische Landeszeitung) thematisiert unter der Überschrift "Geesthacht-Bahn: Bremst Hamburg die Reaktivierung aus?" den stockenden Planungsprozess.
Die dort erwähnte SKA des Abg. Niclas Dürbrook (SPD) und Antwort vom 17. März 2026 der Landesregierung – Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus (MWVATT) habe ich hier verlinkt.
Guten Morgen, im Abendblatt war heute noch mal ein Artikel, der auch die Sicht der Verkehrsbehörde zur Reaktivierung wiedergibt.

Demnach hält man an ihr fest, kann diese aber aus finanziellen und personellen Engpässen erst mittelfristig umsetzen. Insbesondere das Projekt S5 würde bei der AKN große personelle Kapazitäten binden. Außerdem werden die beiden U4 Verlängerung als höher prioritär genannt (auch wenn mir nicht ganz klar ist, was der Zusammenhang sein soll).

Das dürfte soweit wenig überraschend sein, spannender fand ich die Aussage, dass Hamburg seine Unterstützung angeblich davon abhängig macht, dass Schleswig-Holstein sich mit 18 Mio. Euro an der Digitalisierung der S-Bahn beteiligt. Neuer Termin für die Fertigstellung der Vorplanung soll Ende 2027 sein.
Moin,

der "Abendblatt-Artikel" muss wohl etwas sortiert werden:
Unter dem Label "Lauenburgische Landeszeitung" wird unter der Überschrift
"Andere Projekte wichtiger: Geesthacht-Bahn verzögert sich um Jahre"

mit der Zwischenüberschrift:
"Geesthacht. Für die Verkehrsbehörde sind die U4 zur Horner Geest und die S-Bahn im Westen wichtiger. Spielt Geld aus Schleswig-Holstein eine Rolle?"


zumindest der Eindruck erweckt, als sei für dieses länderübergreifende Projekt die Hamburger BVM "der Bremser".
Als "Beweis" werden Äußerungen über die derzeit für Hamburg wichtigeren - laufenden - Projekte (S4, S5, U4...) angeführt - die aber nur isolierte Äußerungen darstellen.

Die BVM wird mit "Der Baubeginn kann allerdings vor dem Hintergrund der verfügbaren Planungskapazitäten der einzubindenden Stellen (AKN) sowie der verfügbaren finanziellen Ressourcen im Angesicht der zahlreichen anderen, bereits laufenden Ausbauprojekte im Schienenbereich realistischerweise erst mittelfristig geschehen.“
zitiert.

Ebenfalls wird wieder die ominöse fehlende Unterschrift Hamburgs unter die Ländervereinbarung bemüht, erstmals kommt jetzt aber auch eine offenbar fehlende Kostenbeteiligung Schleswig-Holsteins für die Digitalisierung der S-Bahn "auf den Tisch".
Hier wäre echte redaktionelle Recherche wünschenswert!

Abschließend heißt es noch, dass der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Björn Reuter "...aus gut informierten Kreisen gehört [habe], dass die Unterschrift Hamburgs unter der Ländervereinbarung nur Formsache" sei.

Also, was bleibt als Fazit? Die AKN hat eh derzeit keine Kapazitäten und die Unterschrift Hamburgs würde nichts beschleunigen können (aber das Fehlen bremst derzeit auch nichts) und der fehlende (?) 18-Mio.-Anteil S-Hs für die digitale S-Bahn wäre echte Hintergrundinformationen wert.
Zitat
Sonnabend
... Also, was bleibt als Fazit? Die AKN hat eh derzeit keine Kapazitäten und die Unterschrift Hamburgs würde nichts beschleunigen können (aber das Fehlen bremst derzeit auch nichts) und der fehlende (?) 18-Mio.-Anteil S-Hs für die digitale S-Bahn wäre echte Hintergrundinformationen wert.

Das stand in irgendeiner Drucksache zur digitalen S-Bahn, dass Hamburg die Anteile für SH und NDS vorstreckt, damit das Projekt voran geht.
Moin,

Zitat
BÜ Liliencronstraße
...
Das stand in irgendeiner Drucksache zur digitalen S-Bahn, dass Hamburg die Anteile für SH und NDS vorstreckt, damit das Projekt voran geht.

ja, das war hier(S.12) - hatte ich ja auch verlinkt.
Mir ging es jetzt darum, dass (ob?) Schleswig-Holstein Probleme mit seinem Kostenanteil macht.
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