Willkommen! Einloggen Ein neues Profil erzeugen

erweitert
Bauarbeiten bei der S-Bahn
geschrieben von Rüdiger 
Ich habe mal bei der S-Bahn HH nachgefragt, was es denn mit diesen ominösen Gleisbauarbeiten im Bereich Aumühle auf sich hat. Hier ist deren Antwort:

Zitat Anfang
Wir haben uns bei der DB InfraGO AG, die hier zuständig ist, zu den Gleisarbeiten erkundigt. hier die Rückmeldung dazu:

Die Arbeiten entstehen aus der Generalsanierung der Strecke Hamburg – Berlin heraus. Hier werden zwischen der Fernbahn und der S-Bahn die Lärmschutzwände und zwischen den Gleisen verlaufende Kabelschächte und Kabelkanäle erneuert. Die Sperrungen sind erforderlich, um den S-Bahnbetrieb gegen die Gefahren aus der Baustelle und die Baustelle gegen die Gefahren des S-Bahnbetriebes zu schützen. Wir bedauern diese Unannehmlichkeiten. Um die Berufspendler nicht zu belasten, haben wir uns dazu entschieden die Arbeiten in den verkehrsschwächeren Zeiten in diesen betroffenen Bereichen auszuführen. In anderen Bereichen können diese Arbeiten ohne zusätzliche S-Bahnsperrung erfolgen, weil die Gleisabstände größer sind und wir eine Gefährdung somit ausschließen können.
Zitat Ende
Das ist ja mal tatsächlich eine ausführliche Erklärung.
Zitat
Rüdiger
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Erol
Zitat
TripleS
Der Cat-Walk am Berliner Tor ist und bleibt eine Frechheit - zumal überhaupt nicht ersichtlich ist, ob und wann es jemals weitergeht und was dafür passieren muss.

Wie lange ist der Mist schon da? War doch schon vor der Pandemie, also schon gut 5 Jahre Dauerzustand.

Tja, ein gewisser Betrieb, der bis Mitte der 90er existierte, wäre längst fertig mit allem, auch den Brücken.

Noch zwei Jahre Bauzeit für die paar Brücken?
Da fällt mir eine Szene aus "Asterix auf Korsika" ein, Seite 35 rechts unten: wie lange wird da schon an der Römerstraße gebaut?

Es sind ja eigentlich nur noch 2 Brücken die ersetzt werden müssen. Die am Anckelmannplatz und über den Mittelkanal.

Naja der Betrieb ist wohl nicht ohne Grunde pleite. ;) 9 Eisenbahnbrücken sind nicht gerade ohne.

Hallo Sascha,

da muss ich dir leider widersprechen: Neben der Brücke Anckelmannsplatz welche ja als nächstes in Angriff genommen wird, fehlen auch noch die Brücken Südkanal und Billstrasse.

Und, was mich sehr wundert, von der Brücke über die Süderstrasse wird hier gar nicht geschrieben, aber, wenn ich mir den Zustand bei google.maps streetview so anschaue, sieht die auch nicht mehr unbedingt "frisch" aus.

Hier nochmals der Link zur DB Projektseite:

DB Projektseite Berliner Tor-Rothenburgsort

Ich habe mal per email by DB InfraGO nachgefragt, was denn mit der EÜ Süderstrasse ist.


Hier noch ein weiterer Link zur Erneuerung EÜ Anckelmannsplatz:

Erneuerung EÜ Anckelmannsplatz


Ganz nach unten scrollen: Da sind Bilder von der Baustelle, die Videos zeigen im Zeitraffer den Einbau der Hilfsbrücken die während der drei-wöchigen Sperrpause der S-Bahn welche vorletzte Nacht endete eingebaut wurden.

VG Rüdiger

Hier ist die Antwort bezüglich der EÜ Süderstrasse welche ich heute per email von DB InfraGO erhielt:

Zitat Anfang
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an unseren Brücken. Die Eisenbahnüberführung (EÜ) Süderstraße wird - wie alle unsere Bauwerke - regelmäßig überprüft. Wie bei vielen unserer Eisenbahnbrücken ist auch für die EÜ Süderstraße mittelfristig eine Erneuerung vorgesehen, aktuell besteht hier jedoch kein Handlungsbedarf.
Zitat Ende

VG Rüdiger
Da dieses Wochenende Bauarbeiten auf dem Stellinger Ast sind: weiß jemand ob der Arena Shuttle für das Roxette Konzert von / bis Hagenbecks Tierpark geleitet wird?
Zitat
Erol
Da dieses Wochenende Bauarbeiten auf dem Stellinger Ast sind: weiß jemand ob der Arena Shuttle für das Roxette Konzert von / bis Hagenbecks Tierpark geleitet wird?

Laut HVV fährt der Arena Shuttle ab Hagenbecks Tierpark

[geofox.hvv.de])

Freundliche Grüße

Alexander Lührs
Zitat
LH
Zitat
Sascha Behn
Dafür wird soll es laut DB Navigator am Wochenende 24./25.1. Zu Sperrung des Citytunnel kommen mit folgenden Einschränkungen.
S1 WEDEL - ALTONA und BERLINER TOR - AIRPORT/POPPENBÜTTEL
S7 als S2 DIEBSTEICH - AUMÜHLE
S3 PINNEBERG - NEUGRABEN, ohne Halt in Altona
S5 planmäßig.
Damit landet der Wedeler Ast in Altona im Nichts.

Zitat
erster HVV-Newsletter 2026
S1, S3, S7:
Von Sonnabend, 24. Januar, 1 Uhr, bis Sonn­tag, 25. Ja­nuar, Be­triebs­ende, sind der Ab­schnitt Haupt­bahn­hof – Al­tona über Jung­fern­stieg (der City-S-Bahn­tunnel über Jung­fern­stieg) so­wie die Gleise 2 und 3 in Ber­liner Tor ge­sperrt.
Die Linie S1 fährt zwi­schen Air­port / Poppenbüttel und Ber­liner Tor so­wie zwischen Alto­na und Blan­kene­se / Wedel.
Am Sonnabend, 24. Januar, von 7 bis 18 Uhr, sind die Glei­se zwi­schen Ohls­dorf und Poppen­büttel ge­sperrt. Die Linie S1 fährt nur zwi­schen Ber­liner Tor und Airport. Ein Ersatz­verkehr mit Bus­sen zwi­schen Ohls­dorf und Poppen­büttel wird ein­gerich­tet.
Die Linie S3 ver­kehrt über Damm­tor. In Richtung Neu­graben fährt sie über Altona.
Die Linie S7 ver­kehrt als S2 von / bis Diebs­teich über Dammtor.

Offensichtlich hat sich S-Bahn Hamburg jetzt doch dazu entschieden die West-S1 nicht vom übrigen Netz "abzuhängen".

Die S3 Pinneberg -> Neugraben fährt über Altona! und Dammtor. In der Gegenrichtung fährt die S3 Direkt Holstenstraße->Diebsteich
Am vergangenen WE und dieses WE ist ja die Verbindungsbahn zwischen Sternschanze und Altona bzw. Diebsteich gesperrt. Haben die Bauarbeiten mit der Erneuerung der Sternbrücke zu tun und/oder auch mit der Erneuerung des Kreuzungsbauwerks westlich Holstenstrasse welches, wenn nicht gesperrt, das S-Bahn Gleis von Holstenstrasse nach Altona trägt.

Zitat aus der Drehscheibe, Heft 349, Seite 44:

..... weil die Eingleisigkeit zwischen Holstenstrasse und Altona auf Dauer natürlich kein Zustand ist, hat man sich inzwischen Gutachter an Land geschafft, die nach gründlicher Prüfung das technische Ende des Bauwerkes bescheinigten. Also Abriss, selbst eine Sanierung ist nicht mehr möglich. Nach nicht einmal 70 Jahren Dienstzeit wird die Konstruktion über den Streckengleisen in Richtung Diebsteich also ersetzt. Im Juli 2025 waren die ersten Risse entdeckte worden, nun will die Deutsche Bahn nun immerhin Hilfsbrücken auf die noch nutzbaren Pfeiler setzen, um wieder beide Gleise nach Altona nutzen zu können. Wegen des Vorlaufs zur Fertigung der Hilfsbrücken wird sich dies aber noch bis zur zweiten Jahreshälfte 2026 hinziehen. Bereits ab Januar 2026 startet der Rückbau von Gleisen und Schotter, um die Betonträger im Anschluss ausheben und verschrotten zu können. Zitat Ende

Weiss jemand Genaueres?
Kleine Panne bei der S-Bahn-Infra:

Am Ausgang "Bennigsenstraße" von Harburg Rathaus bröckelte vorhin eine Treppenstufe auf über 1 m Breite weg und liegt jetzt zwischen einer Flatterband-Absperrung der Polizei drei Stufen weiter unten quer über der Treppe.



5 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.02.2026 20:56 von Herbert.
Zitat
Herbert
Kleine Panne bei der S-Bahn-Infra:

Am Ausgang "Bennigsenstraße" von Harburg Rathaus bröckelte vorhin eine Treppenstufe auf über 1 m Breite weg und liegt jetzt zwischen einer Flatterband-Absperrung der Polizei drei Stufen weiter unten quer über der Treppe.

Naja, der lange Tunnelabgang (Stadtteilquerung) zur Eißendorfer Straße gehört der FHH und gar nicht zur DB. Da wäre es ein Versagen der Stadt Hamburg, und nicht der InfraGo ;-)
Aus der Rubrik "Warum gilt die S-Bahn samt Schwesterunternehmen als Chaotenbetrieb?":

Der Ausgang der S Jungfernstieg zum Rathaus ist kurz vor der Treppe zum Rathausmarkt voll gesperrt. Man läuft also vom Bahnsteig zwei Treppen hoch und kurz vor dem Ausgang nach oben steht in voller Breite n Bauzaun, dahinter das runtergelassene Tor. Kein Durchkommen.

Leider scheint die S-Bahn weder Kundenstopper am Bahnsteigende noch Infopersonal organisiert zu haben. Der einzige sichtbare Hinweis am Bahnsteig gestern war ein etwa A4-großer unauffälliger Zettel "Ausgang Rathauspassage gesperrt!" an der Absperrung der Baustelle direkt im Blickfeld zur Treppe einer Mittelsäule. Durchsagen gab's gestern auch keine. Auf dem Rückweg von oben zum Bahnsteig kamen mir knapp zwei Dutzend Fahrgäste entgegen, die den Zettel auch nicht wahrgenommen haben.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 22.02.2026 16:48 von Herbert.
Die Sperrung des Ausgangs Rathausmarkt am Jungfernstieg hängt mit den Arbeiten am Rathaus zusammen.

Möchte aber bezweiflen, das die Rathauspassage zu DB InfraGo gehört, viel mehr der Stadt Hamburg.

Mfg

Sascha Behn
Wenn die Absperrung nicht erst Samstag Abend hingeräumt wurde und die Bauarbeiter sofort abgehauen sind, wäre es aber ja trotzdem eine Idee gewesen, dass die S-Bahn n gut sichtbares Schild vor der Sackgasse aufgehängt hätte?
Zitat
Herbert
Wenn die Absperrung nicht erst Samstag Abend hingeräumt wurde und die Bauarbeiter sofort abgehauen sind, wäre es aber ja trotzdem eine Idee gewesen, dass die S-Bahn n gut sichtbares Schild vor der Sackgasse aufgehängt hätte?

Moin,

vor anderthalb Wochen fiel etwas vom Dach des Rathauses. Eigentlich sollte am letzten Montag eine gründliche Untersuchung starten. Es wurde aus Sicherheitsgründen - ehe noch etwas herunterfällt - eine Sperrzone rund ums Gebäude eingerichtet, in der sich eben auch dieser S-Bahn-Zugang befindet. Die Bauarbeiten für den Aufzugseinbau haben also nichts mit der Sperrung des Zugangs zu tun.

Auch der U3-Zugang Ri. Rödingsmarkt - Schlump - Barmbek auf dem Rathausmarkt ist einschließlich des Aufzuges gesperrt / außer Betrieb. Dort sind die Ausgangs-Pfeile auch nicht (nicht einmal provisorisch) überklebt.

Eigentlich nur eine Sache von wenigen Tagen, doch zog sich das aufgrund der Witterung. Am Freitagnachmittag bestand diese Sperrzone noch, und eine aufhebende Pressemeldung habe ich vom Senat auch noch nicht bekommen. (Und bitte denkt bei der Kritik auch an die verschiedenen Zuständigkeiten...)

VG

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Erst hatte ich mich im Thread zu den Fahrgastinformationen darüber beschwert, dass es in der Linie 3 am Tag des Absturzes am Rathaus keinerlei Infos über die Busumleitung und über die nachfolgenden/wegfallenden Bushaltestellen gab. Als dann aber feststand, dass der Große Burstah weiterhin für Busse gesperrt ist wurde seitens der VHH wenigstens in die Innendisplays die Haltestelle Speersort einprogrammiert. Es ist also möglich kurzzeitig Infos für die Fahrgäste dazu bereitgestellt werden können, wenn man es denn will.

mfg fox

---
"Ich bringe unseren Busfahrern noch sportlicheres Fahren bei"
Reza "Racer" F., Gruppenleiter Betriebsrennsport
Das kommt auf die verwendeten Systeme an, das der VHH kann es.

Mfg

Sascha Behn
Durchgängige Sperrung der Verbindungsbahn Altona-Sternschanze vom 28. Februar bis 29. März und zusätzlich noch Sternschanze-Hauptbahnhof vom 3. März bis 12. März


Sperrung Verbindungsbahn Phase 3

Und noch ein Link von der S-Bahn Hamburg Seite mit detailierten Informationen:

Brückenerneuerungen S-Bahn HH


- "Detour through Jungfernstieg"? Ich denke besser wäre "Diversion via Jungfernstieg"
- Und auch "peak hours" anstelle von "rush hours"
- "The closure is necessary due to bridge engineering works", anstelle 'bridge construction' - construction ist mehr aufbauen, neubauen, als rumbauen. Ditto bei 'Further information
- Kontroverser: sollte S-Bahn und U-Bahn auch übersetzt werden? ("S-trains" / "U-trains", ich denke das würde sich gut lesen und noch klarer sein...)
Ich denke, S-Bahn ist schon korrekt. In Dänemark wird das ja auch nicht auf Englisch übersetzt in S-Train, sondern es heißt einfach S-Tog (zu Deutsch: S-Zug).
Die "S-Bahn" wäre hier für mich auch ein Eigenname, den man übernehmen dürfte.

Aber sonst gebe ich dir recht, die Übersetzungen entsprechen nicht dem Standard. Es wirkt tatsächlich so, als hätte man einfach Google Translate benutzt und das dann eingefügt. Bspw. kenne ich es so, dass man "travel time" sagt, statt "journey time".

Und statt "The closure is" einfach "Service disruptions due to bridge work."

Aber man hat es wohl mit "einfachen" Englisch versucht...
Moin,

Zitat
Koschi1988
...
Aber man hat es wohl mit "einfachen" Englisch versucht...
was ja nicht das Schlechteste ist.
Schließlich geht es ja nicht darum, irgendwelchen Anglisten muttersprachliche Hochgefühle zu bescheren, sondern Jean-Luc aus Lyon oder Mobumba aus Mombasa die Botschaft ebenso verständlich rüberzubringen.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.

Hier klicken, um sich einzuloggen