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Bauarbeiten bei der S-Bahn
geschrieben von Rüdiger 
Welchrs Kehrgleis in Hasselbrook, das wurde schon im Zuge der Bauarbeiten in dem Bereich für die S4 gekillt und dient schon der S1 Richtung Ohlsdorf als Streckengleis.

Mfg

Sascha Behn
Wie ich bereits sagte, hätte mit entsprechender Vorbereitung der Infrastruktur in Wandsbeker Chaussee ebenfalls eine Kehrmöglichkeit für die Verstärker eingerichtet werden können. Diese Infrastruktur wäre auch danach im alltäglichen Betrieb nutzbar gewesen, sollte es mal zu Bauarbeiten oder Problemen in Hasselbrook kommen, da Hasselbrook als Kehrmöglichkeit zwischen Berliner Tor und Barmbek durch den engen Takt praktisch kaum noch nutzbar sein wird.
Zitat
NWT47
Wie ich bereits sagte, hätte mit entsprechender Vorbereitung der Infrastruktur in Wandsbeker Chaussee ebenfalls eine Kehrmöglichkeit für die Verstärker eingerichtet werden können.

Wie ich und auch andere bereits erklärt haben,

Zitat
DT5-Online
...
- Es wird nördlich der Eingleisigkeit keinen 5 Minuten-Takt geben. Ausgenommen die Ein- bzw. Aussetzer morgens/abends. Drei Fahrten pro 10 Minuten sind also möglich.
...
- Züge können betrieblich in Wandsbeker Chaussee und Hasselbrook beginnen und enden.
...

besteht in Wandsbeker Chaussee bereits jetzt grundsätzlich Gleis-technisch die Kehrmöglichkeit. Nach meinen neuesten Überlegungen wäre es auch ohne einen zusätzlichen Gleiswechsel nördlich (den Du sicher mit "Infrastrukturmaßnahmen" meinst) für die Verstärker möglich zusätzlich auf dem stadteinwärtigen Gleis in Wandsbeker Chaussee zu wenden, aber mit nur ca. 2-3 Minuten Wendezeit.
Dafür müssten diese Züge ca. 2 Min verzögert (nach Ausfahrt der S1 Airport) in Wandsbeker Chaussee einfahren.
Diese "Zugkreuzung" gäbe es auch mit dem zweiten Gleiswechsel und Wende im stadtauswärtigen Gleis. Der Verstärker müsste 2 Min vorzeitig wieder raus aus Wandsbeker Chaussee, um der S1 Wedel Platz zu machen. Diese -2 Minuten könnten in Friedrichsberg "abgebummelt" werden.

Also möglich wäre ein S1-Nord-Verstärker (theoretisch), aber er ist nicht gewollt (und wird auch nicht wirklich gebraucht).

Zitat
NWT47
Diese Infrastruktur wäre auch danach im alltäglichen Betrieb nutzbar gewesen, sollte es mal zu Bauarbeiten oder Problemen in Hasselbrook kommen, da Hasselbrook ...

Wofür könnte man den zusetzlichen Gleiswechsel denn dann genau sinnvoll nutzen? Das ist ja wichtig zu wissen, denn er kostet Geld! Gibt es in Hasselbrook Probleme, kann in Wandsbeker Chaussee wie gesagt über das stadteinwärtige Gleis und den vorhandenen Gleiswechsel gewendet werden.
Mir selbst fällt da nichts Sinnvolles ein, außer das stadtauswärtige Gleis zwischen Wandsbeker Chaussee und Hasselbrook ist mal gesperrt. Aber ein Betrieb mit 2 (oder HVZ 3) "Linien" (S1, S4, S1V) in beide Richtungen über ein Gleis in Hasselbrook können wir wohl sowieso getrost vergessen!
Also: Aus meiner Sicht ist der zusätzliche Gleiswechsel überflüssig!

Zitat
NWT47
...kommen, da Hasselbrook als Kehrmöglichkeit zwischen Berliner Tor und Barmbek durch den engen Takt praktisch kaum noch nutzbar sein wird.

Aus Richtung Norden kann doch sowieso in Hasselbrook nicht gewendet werden, nur über die Gleiswechsel westlich aus Richtung Landwehr!

Ich habe bei Dir immer wieder das Gefühl, Du denkst nicht zuende, was auch Deine ungenaue, manchmal "schwammige" Ausdrucksweise verrät. Das kommt bei mir allerdings ja auch gelegentlich vor, dass ich Dinge nicht zuende bedacht habe, weil mir Informationen fehlten oder ich etwas übersehen habe.


Nach meiner langen Erinnerung - die auch falsch sein kann - ähnelte die Kehranlage Hasselbrook ursprünglich der in Barmbek. Zuletzt waren aber nur noch 2 unterschiedlich lange Gleise vorhanden. Nach dem Abbau wurde auf dem Gelände dann das provisorische Gleis stadtauswärts verlegt um es in der ursprünglichen Lage in einem abgesenkten Trog neu zu bauen.

Auf der S4 Projektseite findet man eine Visualisierung des geplanten Zustands. Stadtauswärts geht es am Bahnsteigende Hasselbrook ins Gefälle - vmtl. 4% S-Bahn Standard - nach etwa 50 m beginnt eine langgezogene Linksweiche, deren Abzweig kurz nach dem Grenzzeichen in einem Tunnel verschwindet, der gerade S4-Zweig geht dann wieder in eine Steigung über, um rechtzeitig vor der Güterumgehungsbahn wieder das normale Gleisniveau zu erreichen. In der Gegenrichtung sieht es sehr ähnlich aus, nur dass es hier in die Höhe statt in die Tiefe geht. Das S4 Gleis läuft im Schotterbett im leichten Bogen über den Tunnel und endet dann im geraden Weichenzweig. Der Tunnel liegt also in halber Höhe unter und mit der anderen Hälfte über dem Geländeniveau. Die Höhendifferenzen erfordern an den meisten Stellen Stützwände, manchmal reichen auch Böschungen.

Da die Kehranlage mindestens 2 Gleise breit war und dort nur das provisorische Ohlsdorf-Gleis liegt, sollte eigentlich genügend Platz vorhanden sein, um Trog und Tunnel weitestgehend bei zweigleisigem Betrieb bauen zu können, nur zum Anschluss des neuen S1-Gleises stadtauswärts müsste relativ kurze Zeit eingleisig auf dem anderen Gleis gefahren werden, eine deutlich längere Zeit dann auf dem neuen Gleis, da das Gelände stadteinwärts bis zu 3 m angehoben und mit Stützwänden gesichert werden muss. Das geht sicherlich nicht in wenigen Wochen, aber in 3-4 Monaten konzentrierter Arbeit könnte es vielleicht möglich sein? Wenn man tatsächlich eine Verkehrswende wollen sollte, dürfte das mit 18 Monaten Tuchfühlungs-Stehplätzen im halbierten S-Bahn Berufsverkehr kaum gelingen. Auch wenn ich Anwohner wäre, wären mir wenige Monate mit etwas mehr Arbeitslärm lieber, als 1,5 Jahre mal mehr, mal weniger. Ein Kehrgleis ist baulich nicht mehr denkbar, man wird verirrte S5 oder S3 - weil es nach Harburg wieder mal stockt - weiter nach Barmbek oder gar Bergedorf ableiten müssen.
Für die Abzweigung der U4 war die U2 viele Monate unterbrochen, und zwar ohne dass es einen ausgedünnten Takt durch die Baustelle gab. Da ist die Lösung der S-Bahn schon besser.
Wir diskutieren hier eine nicht unerhebliche Veränderung des S-Bahn Taktes für eine längere Zeit, basierend auf eine Aussage eines Politikers. Gibt es denn schon was schriftliches? Solange habe ich noch die Hoffnung, dass man vielleicht an einer besseren Lösung versucht zu basteln. Eventuell auch an eine Bündelung. Seit einiger Zeit schwingt ja immer wieder das Thema "Brückentausch Alstertalbahn" wie ein Damoklesschwert über den Norden von Hamburg. Sollte man sowieso mit einer reduzierten Taktung fahren, würde es sich ja anbieten, in dieser Zeit an die Brücken zugehen.

Zitat
Neu Wulmstorf
Für die Abzweigung der U4 war die U2 viele Monate unterbrochen, und zwar ohne dass es einen ausgedünnten Takt durch die Baustelle gab. Da ist die Lösung der S-Bahn schon besser.
War das nicht eher Tiefbau? Dies ist ja Hochbau, vergleichbar mit der Baustelle der U1/U5. Aber vielleicht währe es garnicht zu blöd die Strecke zwischen Berliner Tor und Barmbek zusperren. Unter Verzicht der S1(1), belässt man das flügeln, aber hat mit der S1 Air/Popp - Berliner Tor eine ziemlich unabhängige Strecke, frei von Citytunnel und anderen Problemen. Klingt für mich irgendwie stabiler, als "Eingleisigkeit bei der S-Bahn-Hamburg".



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.10.2026 07:02 von Kirk.
Zitat
Kirk
basierend auf eine Aussage eines Politikers

Nicht ganz. NWT47 und DT5-Online haben das aus einer anderen Quelle.
Zitat
MisterX
Zitat
Kirk
basierend auf eine Aussage eines Politikers

Nicht ganz. NWT47 und DT5-Online haben das aus einer anderen Quelle.
nicht falsch verstehen, ich glaube ja diesen Quellen. Nur: mich würde mal was schriftliches Interessieren. Auf der super gestalteten Seite DT5-Online habe ich auch nichts gefunden.
Zitat
Kirk
Zitat
MisterX
Zitat
Kirk
basierend auf eine Aussage eines Politikers

Nicht ganz. NWT47 und DT5-Online haben das aus einer anderen Quelle.
nicht falsch verstehen, ich glaube ja diesen Quellen. Nur: mich würde mal was schriftliches Interessieren. Auf der super gestalteten Seite DT5-Online habe ich auch nichts gefunden.

Moin,
Siehe den Beitrag zum Fahrplanwechsel: [dt5online.de]

Quelle ist die Senatsdrucksache zur Tarifanpassung.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
[www.buergerschaft-hh.de]

Seite 14 kann auch helfen.

Mfg

Sascha Behn
Update Bauarbeiten S2/S7. Anstelle von eingleisigem Betrieb mit 30 bzw. im Nachtverkehr 60 Minuten Interval nun SEV.


Nun ja, 7 Stunden in der Wochenendnacht betreffen vmtl. nur relativ wenige Kunden. Seit voriger Woche gibt es stadteinwärts aber schon eine 20 km/h La im Einschnitt westlich der Bogen-Billebrücke auf halbem Weg Reinbek - Bergedorf, die knapp 3 Min. Verspätung erzeugt. Dort gab es vor Jahren bereits mal einen Hangrutsch auf das Gleis. Die Ankündigung des Halbstundentakts besagt in Bergedorf stadteinwärts Gleis 5, stadtauswärts Gleis 4. Das legt nahe, dass nun eingleisig auf dem 20 km/h Gleis gefahren wird? Im Gegensatz zum vorigen 30er Takt vor einigen Wochen fahren die Zusatzbusse nicht mehr durchgehend Bergedorf - Aumühle, sondern nur noch Mo-Fr. HVZ Bergedorf - Reinbek.

In direktem Anschluss war dann SEV Berliner Tor - Bergedorf 17.10. bis 1.11. angekündigt, diese habe ich aber online nicht mehr gefunden. Die war wohl ursprünglich für den S-Bahn Brückentausch Anckelmannsplatz vorgesehen, der aber offenbar weit auf 2027 verschoben wurde, der SEV sollte aber dennoch stattfinden. Die Hafas-Auskunft für 19.10. nach Aumühle bestätigt das auch mit kuriosen Daten: Fußweg U2 Berliner Tor - SEV-Haltestelle Beim Strohhause ca. 12 m, ca. 6 Min.! Luftlinie oder besser Erdreichlinie(?) könnte das sogar hinkommen - Weg aber eher 150 m. Bergedorf ähnlich: Bus Bereich B - S7 Gleis 3 ca. 45m, ca. 5 Min. Was soll man da noch glauben?

(19.11. auf 19.10. korrigiert)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2026 12:39 von wgr22453.
Die Bauarbeiten bei der S Bahn Richtung von 17.10 bis 1.11. finden statt. Ein Teil der Fahrpläne sind seit heute Nacht im DB Navigator sichtbar.

Die S7 endet aus Aumühle in Bergedorf.
Zwischen Berliner Tor und Bergedorf fahren Express und Bummelbusse.
Auf der anderen Seite fährt die S7 als S1 zwischen Altona und Barmbek, das gleiches Konzept wie es schon gab's.

Mfg

Sascha Behn
was wird denn da immer nun genau gebaut?
Solche albenernen Durcsageniwe gestern zu hören: "Aufgrud von Bauarbeiten fahren die Züge zwischen Bergedorf und Aumühle im 30-Minuten-Takt. Grund sind Bauarbeiten" Wolle die uns veralbern?
Zitat
Computerfreak
was wird denn da immer nun genau gebaut?
Solche albenernen Durcsageniwe gestern zu hören: "Aufgrud von Bauarbeiten fahren die Züge zwischen Bergedorf und Aumühle im 30-Minuten-Takt. Grund sind Bauarbeiten" Wolle die uns veralbern?

Du meinst, die Durchsage sollte lauten: "Grund ist der Einbau einer neuen Weiche und Erneuerung von Signalen"?
Das ist eine sehr abwegige Vorstellung meiner Meinung nach. Das interessiert maximal einen Bruchteil der Fahrgäste. Die meisten würden eher von den längeren Durchsage genervt sein.
In Bergedorf wird aktuell an mehreren Stellen gebaut mit Folge das Gleis 3 betrieblich nicht genutzt werden kann.

Deswegen fahren die Züge Richtung Aumühle in Reinbek und Wohltorf im Gegengleis.

Bei den Bauarbeiten ab nächsten Sa wird der Schwerpunkt bei einigen Brücken liegen.

Die S Bahn Hamburg schweigt gerne wo genau gebaut wird, im Gegensatz dazu veröffentlicht die S Bahn Berlin das ziemlich präzise.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
MisterX
Du meinst, die Durchsage sollte lauten: "Grund ist der Einbau einer neuen Weiche und Erneuerung von Signalen"?
Aber 100%. Wenn die Pünktlichkeit gut ist reicht sicher ‘Bauarbeiten’. Aber wenn es andauernd Verspätungen gibt, finde ich es sollte schon präziser sein.
S3
S5
S3-SEV
S5-SEV

Die S-Bahn fährt am Wochenende fast durchgehend
Gültigkeit: 08.10.2026 20:00 Uhr - 11.10.2026 04:00 Uhr
Letzte Änderung: 08.10.2026 20:12 Uhr

Aufgrund der ungeplanten Straßensperrungen in Hammerbrook infolge des Wasserrohrbruchs hat die S-Bahn Hamburg kurzfristig das Fahrtangebot der S3 angepasst.

Die geplanten Arbeiten auf dem Streckenabschnitt Hammerbrook - Wilhelmsburg werden verkürzt und ausschließlich in der Nacht von Freitag auf Samstag durchgeführt.

Im Zeitraum von Samstag, 1 Uhr bis Samstag ca. 6 Uhr wird der S-Bahn Verkehr zwischen den Stationen Hammerbrook <-> Wilhelmsburg unterbrochen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet.

Ab Samstag ca. 6 Uhr Fahren die Züge der Linie S3 wie gewohnt zwischen Pinneberg und Neugraben. Die Züge der S5 fahren zwischen Elbgaustraße und Hauptbahnhof sowie zwischen Neugraben und Buxtehude/Stade.
Heute morgen wegen "dringender Bauarbeiten" S2/S7 City - Bergedorf nur alle 10 Min. Nahverkehr Hamburg HVV-Störungen meldet um10:05 Verspätungen und Ausfälle auf der S7. Geofox zeigt für den 30 Min. Takt nach Aumühle für die Zukunft nur pünktliche Züge, für die Vergangenheit fast alle Ankünfte in Aumühle +7 bis +10. In der Gegenrichtung die tatsächlichen Abfahrten am Morgen 06:22, 58 - 07:36, 58 - 08:16, 58 - 09:36 - 10:25 alles weitere ist momentan Zukunft. Bislang also perfektes Chaos mit Lücken von bis zu 49 Minuten. Gestern Abend zeigte Geofox für meine geplante Rückfahrt nach 17 Uhr noch den planmäßigen 10 Min. Takt an, was natürlich völlig unglaubhaft ist. Damit war auch nicht erkennbar, zu welchen Zeiten der 30er Takt abfahren könnte. Auch am Morgen passte das schon nicht zu meinen Planungen und ich habe mich entschieden, die geplante 10 Std. Schicht gemeinnützige Arbeit dank HVV besser ausfallen zu lassen. Wie sich heute zeigt, war das goldrichtig.
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