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U5 Abschnitte Jarrestraße - Osdorfer Born (U5M2000 - 6000) | Planung und Bau
geschrieben von Sonnabend 
Auf Grund des (zu) niedrigen Nutzen/Kosten-Werts ist die Entscheidung U5 statt S6 verständlich.
Das Argument der extrem langen Bauzeit bei der DB teile ich nicht - schließlich könnte man ja einen anderen Infrastrukturbetreiber für die S6-Neubaustrecke vorsehen.
Das habe ich mich auch schon gefragt. Man könnte ja auch die Hochbahn mit der Planung und mit dem Bau beauftragen. Dass vorher die Wahl auf die DB fiel hing vermutlich mit dem VET zusammen.
Zitat
Neu Wulmstorf
Das habe ich mich auch schon gefragt. Man könnte ja auch die Hochbahn mit der Planung und mit dem Bau beauftragen. Dass vorher die Wahl auf die DB fiel hing vermutlich mit dem VET zusammen.

Dort sind jedoch sämtliche Planungskapazitäten bereits in die U5 gebunden. Das ist auch der Grund, warum sich in der U1-Verlängerung derzeit nichts tut.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat
Hat jemand von der Pressekonferenz des Senats die Folien zur Hand? Insbesondere der genaue Streckenverlauf der U5 im Bereich Lurup und Osdorf interessiert mich.
Glückwunsch an Osdorf Born. Besser zuverlässig alle 5- Minuten mit der U-Bahn ab 2040 statt, wenn es gut läuft, alle 10 Minuten mit der S-Bahn ab 2050 (+x). So gibt es eventuell auch kein ärger mehr mit DESY. Habe die Planungen nicht so im Kopf, wird eventuell ab Osdorf in Richtung City gebohrt....oder wirklich alles nacheinander?
Moin,

Zitat
BruceMcLaren
Hat jemand von der Pressekonferenz des Senats die Folien zur Hand? Insbesondere der genaue Streckenverlauf der U5 im Bereich Lurup und Osdorf interessiert mich.

in dem Video der PK werden die Folien an entsprechender Stelle eingeblendet. Sie sind dprt etwas deutlicher als bei Marcels Artikel, aber sie sind nicht genauer als damals in der Machbarkeitsuntersuchung. Insbesondere ist kein Zwischenhalt in Lurup eingezeichnet und der Endpunkt ist auch "irgendwo in Osdorf".
Zitat
Kirk
Glückwunsch an Osdorf Born. Besser zuverlässig alle 5- Minuten mit der U-Bahn ab 2040 statt, wenn es gut läuft, alle 10 Minuten mit der S-Bahn ab 2050 (+x). So gibt es eventuell auch kein ärger mehr mit DESY. Habe die Planungen nicht so im Kopf, wird eventuell ab Osdorf in Richtung City gebohrt....oder wirklich alles nacheinander?
Das ist glaube ich der aktuelle Stand zu den Bauoptionen. Also im Westen erst Hagenbecks bis Hoheluft. Ausgehend von Hagenbecks. Kann mir vorstellen, dass es dann für den Rest von Hagenbecks nach Osdorf geht.
[www.hochbahn.de]
Diese ursprüngliche Planung hat aber den Lückenschluss in der City nach hinten geschoben. Vermutlich auch mit Rücksicht auf den VET.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.09.2025 15:12 von STH.
Moin,

Zitat
STH
...
Diese ursprüngliche Planung hat aber den Lückenschluss in der City nach hinten geschoben. Vermutlich auch mit Rücksicht auf den VET.

das glaube ich nun wiederum nicht. Der "Lückenschluss in der City" ist von der Erschließungswirkung her das unbedeutendste Stück. Wichtig ist, dass die Leute in den Quartieren an den Außenästen abgeholt (im doppelten Wortsinn) werden.
Zitat
Sonnabend
Moin,

Zitat
STH
...
Diese ursprüngliche Planung hat aber den Lückenschluss in der City nach hinten geschoben. Vermutlich auch mit Rücksicht auf den VET.

das glaube ich nun wiederum nicht. Der "Lückenschluss in der City" ist von der Erschließungswirkung her das unbedeutendste Stück. Wichtig ist, dass die Leute in den Quartieren an den Außenästen abgeholt (im doppelten Wortsinn) werden.
Ja, das mit der Erschließungswirkung stimmt absolut. Vielleicht war das mit dem VET nur ein Nebeneffekt.
Ich bin gespannt, ob die Stummel-S6 überhaupt auf einen Kosten-Nutzer-Faktor über 1 kommt. Die Ausfädelung ist teuer, und es werden nur 3 Stationen angebunden, von denen die ersten beiden in der Nähe bereits existierender Bahnstationen liegen.

Auch der Betrieb ist teuer, für den Stummel müssen die Züge außerhalb der HVZ auch auf der Strecke Holstenstraße bis Berliner Tor fahren. Zur jedem sinnvollen Kilometer kommt jetzt überflüssiger dazu, das Verhältnis hat sich verschlechtert im Vergleich zur ursprünglichen Planung.

Betrieblich wäre tatsächlich einen Fortführung des S4 nach Bahrenfeld Trabrennbahn günstiger.
Zitat
Neu Wulmstorf
Ich bin gespannt, ob die Stummel-S6 überhaupt auf einen Kosten-Nutzer-Faktor über 1 kommt. Die Ausfädelung ist teuer, und es werden nur 3 Stationen angebunden, von denen die ersten beiden in der Nähe bereits existierender Bahnstationen liegen.

Auch der Betrieb ist teuer, für den Stummel müssen die Züge außerhalb der HVZ auch auf der Strecke Holstenstraße bis Berliner Tor fahren. Zur jedem sinnvollen Kilometer kommt jetzt überflüssiger dazu, das Verhältnis hat sich verschlechtert im Vergleich zur ursprünglichen Planung.

Betrieblich wäre tatsächlich einen Fortführung des S4 nach Bahrenfeld Trabrennbahn günstiger.

Ich denke, dass die S6 nicht mehr kommen wird aus den von dir genannten Gründen. Die Hauptgründe für die S6 waren die Anbindung von Lurup und Osdorf und diese entfallen nun.
Ich würde die S6 noch nicht völlig abschreiben:
-Die Erschließungswirkung ist vergleichbar mit der U4-Erweiterung in Horn
-Man könnte erwägen, aus Altona (alt) auszufädeln. So nimmt man ggfs auch Luruper und Osdorfer mit, die dann mit dem Bus nach Bahrenfeld fahren und von dort weiter mit der S-Bahn nach Altona (alt)
-Ein Lückenschluss bleibt langfristig möglich, wenn gewünscht
-Zwischen Altona (alt) und Holstenstraße muss doch wegen der maroden Brücke sowieso irgendetwas passieren (Tunnellösung?), zumal wurde im Rahmen der VET-Planungen eine Station "Altona Mitte" diskutiert.

Ob es dann eine S6 wird oder erstmal das Westende der S4, ist für den Bau selbst ja erstmal zweitrangig. Sollte es die S6 sein, könnte wiederum überlegt werden, die S6 über den Citytunnel fahren zu lassen und mit S1/S3/S4 zu tauschen.

Also abschreiben würde ich es noch nicht.
Die S6-Abzweigung Richtung Westen wird wahrscheinlich nur aus einem Grunde noch nicht offiziell fallen gelassen, weil man nach wie vor noch das Prestige-Objekt ScienceCity anbinden will.
Die S6 als weitere Line von Elbgaustraße über Dammtor als S5-Ersatz wird schon kommen.
Zitat
Zugfreund2
Ich würde die S6 noch nicht völlig abschreiben:
-Die Erschließungswirkung ist vergleichbar mit der U4-Erweiterung in Horn
-Zwischen Altona (alt) und Holstenstraße muss doch wegen der maroden Brücke sowieso irgendetwas passieren (Tunnellösung?), zumal wurde im Rahmen der VET-Planungen eine Station "Altona Mitte" diskutiert.

Ist es nicht, denn die U4 hat eine gute Chance nach Jenfeld oder sogar Rahlstedt verlängert zu werden. Hier war das Kind von der CDU mit der Prestige-Bahn zur HafenCity bereits in den Brunnen geworfen worden und man hat versucht, diese verkorkste Planung noch irgendwie zu retten und der U4 einen Sinn zu geben. Glinde war als Option raus, also blieb nur noch Horner Geest und Jenfeld.

Bei der S6 gibt es keine realistische Erweiterungsmöglichkeit. Der Abschnitt bis zur Trabrennbahn hat und wird nicht ausreichend Potenzial für eine S-Bahn haben. Der Schluss der Lücke nach Lurup ist unrealistisch, weil dann viel Geld für wenig Wirkung verpulvert wird. Spätestens mit diesem Schritt hätte man die Verlängerung der U5 nämlich als Fehlplanung enttarnt.
Moin,

die Regierungsfraktionen schlagen die Einrichtung einer XpressBus-Linie Osdorfer
Born über S Stellingen nach U Hagenbecks Tierpark vor.
Kann man machen. Ich würde sie auf der Gegenseite eventuell noch bis Klein Flottbek verlängern, um auch einen Anschluss zur S1 zu haben.
Zitat
NWT47
Zitat
Zugfreund2
Ich würde die S6 noch nicht völlig abschreiben:
-Die Erschließungswirkung ist vergleichbar mit der U4-Erweiterung in Horn
-Zwischen Altona (alt) und Holstenstraße muss doch wegen der maroden Brücke sowieso irgendetwas passieren (Tunnellösung?), zumal wurde im Rahmen der VET-Planungen eine Station "Altona Mitte" diskutiert.

Ist es nicht, denn die U4 hat eine gute Chance nach Jenfeld ...

Habe sowieso nicht verstanden, wieso man nicht gleich bis Jenfeld durchzieht.
Zitat
Kirk
Zitat
NWT47
Zitat
Zugfreund2
Ich würde die S6 noch nicht völlig abschreiben:
-Die Erschließungswirkung ist vergleichbar mit der U4-Erweiterung in Horn
-Zwischen Altona (alt) und Holstenstraße muss doch wegen der maroden Brücke sowieso irgendetwas passieren (Tunnellösung?), zumal wurde im Rahmen der VET-Planungen eine Station "Altona Mitte" diskutiert.

Ist es nicht, denn die U4 hat eine gute Chance nach Jenfeld ...

Habe sowieso nicht verstanden, wieso man nicht gleich bis Jenfeld durchzieht.

Weil man dafür unter der Autobahn durch muss.

Freundliche Grüße

Roman – Der Hanseat



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.10.2025 11:38 von Der Hanseat.
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Der Hanseat
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Kirk
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NWT47
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Zugfreund2
Ich würde die S6 noch nicht völlig abschreiben:
-Die Erschließungswirkung ist vergleichbar mit der U4-Erweiterung in Horn
-Zwischen Altona (alt) und Holstenstraße muss doch wegen der maroden Brücke sowieso irgendetwas passieren (Tunnellösung?), zumal wurde im Rahmen der VET-Planungen eine Station "Altona Mitte" diskutiert.

Ist es nicht, denn die U4 hat eine gute Chance nach Jenfeld ...

Habe sowieso nicht verstanden, wieso man nicht gleich bis Jenfeld durchzieht.

Weil man dafür unter der Autobahn durch muss.

Und weil das den KNF der S4 verschlechtern würde. Erst die S-Bahn, dann die U-Bahn.
Zitat
Der Hanseat
Zitat
Kirk
Zitat
NWT47
Zitat
Zugfreund2
Ich würde die S6 noch nicht völlig abschreiben:
-Die Erschließungswirkung ist vergleichbar mit der U4-Erweiterung in Horn
-Zwischen Altona (alt) und Holstenstraße muss doch wegen der maroden Brücke sowieso irgendetwas passieren (Tunnellösung?), zumal wurde im Rahmen der VET-Planungen eine Station "Altona Mitte" diskutiert.

Ist es nicht, denn die U4 hat eine gute Chance nach Jenfeld ...

Habe sowieso nicht verstanden, wieso man nicht gleich bis Jenfeld durchzieht.

Weil man dafür unter der Autobahn durch muss.
Als Laie hätte ich gedacht, dass sowas relativ einfach machbar ist. Boden frosten, Platte und Tunnel drunter und gut. Aber ja, Autobahnen sind heilig
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