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U5 Abschnitte Jarrestraße - Osdorfer Born (U5M2000 - 6000) | Planung und Bau
geschrieben von Sonnabend 
Moin,

ohne Paywall berichte nun auch ich umfassend: [dt5online.de]

Ich war wirklich versucht ein "Wieso nicht gleich so"-Kommentar ans Ende zu setzen. Die Gründe liegen ja wirklich nicht erst seit heute auf der Hand.

Was neu war, sind die Zahlen der DB. Man brauche 30 Jahre(!) vom Planungsauftrag bis zur Eröffnung einer 8,8 Kilometer langen Strecke. In kürzerer Zeit (24 Jahre: 2016 - 2040) will die Hochbahn bekanntlich eine drei Mal so lange Strecke quer durch die Hamburger Innenstadt schaffen. Das dürfte dem Senat nun dann letztlich deutlich zu langatmig geworden sein. Vielleicht ist das zugleich der letzte Ausweg, bis 2040 eine S-Bahn in ein mögliches Olympisches Dorf zu realisieren.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.2025 14:28 von DT5-Online.
Moin,

danke Marcel für die Zusammenfassung.
Das Thema (Jarrestraße - Osdorf) ändere ich, wenn eine "minimale Beschlusslage" da ist, also z.B. der Planungsauftrag für Hochbahn / Befassung des Verkehrsausschusses.

Hier noch ein Link zum NDR
und (Edit) zur LPK (dort ab 32:40)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 23.09.2025 17:06 von Sonnabend.
Für mich ist diese Lösung reine Schadensbegrenzung und ein schlechter Kompromiss. Warum wird nicht eine Ausfädelung der S6 aus Altona geprüft und macht sich unabhängig vom VET?

Natürlich ist die Anbindung via U5 besser als keine Anbindung, allerdings fährt die U5 noch weiter am wichtigen Zentrum Altona vorbei als die S6 und die Umsteigesituation in Stellingen und Hagenbecks Tierpark dürfte auch nicht sehr attraktiv werden. Auch ist für mich fraglich, ob der kürzere Ast der S6 einen Bau überhaupt noch rechtfertigt. So groß dürfte der Bedarf in Bahrenfeld alleine nicht sein...
Zitat
NWT47
Für mich ist diese Lösung reine Schadensbegrenzung und ein schlechter Kompromiss. Warum wird nicht eine Ausfädelung der S6 aus Altona geprüft und macht sich unabhängig vom VET?

Natürlich ist die Anbindung via U5 besser als keine Anbindung, allerdings fährt die U5 noch weiter am wichtigen Zentrum Altona vorbei als die S6 und die Umsteigesituation in Stellingen und Hagenbecks Tierpark dürfte auch nicht sehr attraktiv werden. Auch ist für mich fraglich, ob der kürzere Ast der S6 einen Bau überhaupt noch rechtfertigt. So groß dürfte der Bedarf in Bahrenfeld alleine nicht sein...

Moin,

weil die S6 / S32 von der Verbindungsbahn kommt und nicht in Altona Kopfmachen soll, wo auch schon mit S1, S2, S3 und S4 genug Verkehr bestehen wird.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Finde gut, wenn man nicht auf Zwang versucht, eine Sache durchzubekommen, sondern mit Pragmatik daran geht und sagt: ja, dann haben wir uns damals geirrt und planen jetzt dann doch die U5 weiter.

Ich mein, in der Ausschreibung für nen Generalplaner der U5 Mitte war das ja bereits inkludiert, also die Möglichkeit auf eine Option der Verlängerung nach Lurup inklusive möglichem Gemeinschaftsbauwerk. Ich frag mich halt nun, wie die Inbetriebnahme-Planungen so aussehen.. Baut man von Hagenbecks Tierpark jetzt strikt erst Richtung Innenstadt und am Ende hängt man Lurup noch dran? Oder schiebt man Lurup dazwischen. Tunnelbohrmaschinen sind ja auch nicht unbegrenzt vorhanden.
Zitat
Olifant
Finde gut, wenn man nicht auf Zwang versucht, eine Sache durchzubekommen, sondern mit Pragmatik daran geht und sagt: ja, dann haben wir uns damals geirrt und planen jetzt dann doch die U5 weiter.

Ich mein, in der Ausschreibung für nen Generalplaner der U5 Mitte war das ja bereits inkludiert, also die Möglichkeit auf eine Option der Verlängerung nach Lurup inklusive möglichem Gemeinschaftsbauwerk. Ich frag mich halt nun, wie die Inbetriebnahme-Planungen so aussehen.. Baut man von Hagenbecks Tierpark jetzt strikt erst Richtung Innenstadt und am Ende hängt man Lurup noch dran? Oder schiebt man Lurup dazwischen. Tunnelbohrmaschinen sind ja auch nicht unbegrenzt vorhanden.

Moin,

zu den Teilinbetriebnahmen gab es im Februar etwas zu lesen: [dt5online.de]

In beiden geschilderten Szenarien soll erst von Hagenbecks Tierpark stadteinwärts und anschließend stadtauswärts gebaut werden. Ich schätze mal, dass das Stück nach Osdorf und Lurup an die Teilstrecke Arenen zeitlich anschließen wird.

(Und ganz rein theoretisch sind natürlich unbegrenzt viele Tunnelbohrmaschinen vorhanden, die werden ja extra für die U5 auf Maß angefertigt. Zwei mehr kosten halt auch mehr - abgesehen davon, dass man ja letztlich sinnvolle Inbetriebnahmeabschnitte braucht, was letztlich der limitierende Faktor sein dürfte)

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
DT5-Online
Moin,

weil die S6 / S32 von der Verbindungsbahn kommt und nicht in Altona Kopfmachen soll, wo auch schon mit S1, S2, S3 und S4 genug Verkehr bestehen wird.

VG

Die S6 muss nicht die Linie sein, die diesen Abschnitt bedient. Man hat mit der S4 eine Linie ohne Ast im Westen "übrig", die man hier fahren lassen kann. Oder man lässt die S3 hier fahren und die S4 nach Pinneberg, um diese irgendwann bis Elmshorn verlängern zu können. Von der S4 nach Itzehoe und Wrist ist schon länger keine Rede mehr und bis Elmshorn benötigt man keinen Express mehr. Die S6 bleibt in dem Fall reine Verstärkerlinie zwischen Neugraben und Diebsteich. Es gibt also Möglichkeiten...
Zitat
DT5-Online
Zitat
NWT47
Für mich ist diese Lösung reine Schadensbegrenzung und ein schlechter Kompromiss. Warum wird nicht eine Ausfädelung der S6 aus Altona geprüft und macht sich unabhängig vom VET?

Natürlich ist die Anbindung via U5 besser als keine Anbindung, allerdings fährt die U5 noch weiter am wichtigen Zentrum Altona vorbei als die S6 und die Umsteigesituation in Stellingen und Hagenbecks Tierpark dürfte auch nicht sehr attraktiv werden. Auch ist für mich fraglich, ob der kürzere Ast der S6 einen Bau überhaupt noch rechtfertigt. So groß dürfte der Bedarf in Bahrenfeld alleine nicht sein...

Moin,

weil die S6 / S32 von der Verbindungsbahn kommt und nicht in Altona Kopfmachen soll, wo auch schon mit S1, S2, S3 und S4 genug Verkehr bestehen wird.

VG

Theoretisch denkbar ist auch eine Ausfädelung der S4 in Altona Richtung Science City.
Ob das besser wäre sei dahingestellt.
Zitat
NWT47
Für mich ist diese Lösung reine Schadensbegrenzung und ein schlechter Kompromiss. Warum wird nicht eine Ausfädelung der S6 aus Altona geprüft und macht sich unabhängig vom VET?

Natürlich ist die Anbindung via U5 besser als keine Anbindung, allerdings fährt die U5 noch weiter am wichtigen Zentrum Altona vorbei als die S6 und die Umsteigesituation in Stellingen und Hagenbecks Tierpark dürfte auch nicht sehr attraktiv werden. Auch ist für mich fraglich, ob der kürzere Ast der S6 einen Bau überhaupt noch rechtfertigt. So groß dürfte der Bedarf in Bahrenfeld alleine nicht sein...


Als „Schadensbegrenzung“ und „schlechten Kompromiss“ würde ich das absolut nicht sehen, sondern eher als Hoffnungsschimmer für alle Luruper und Osdorfer (in absehbarer Zeit) endlich an das Schienennetz angeschlossen zu werden.

Eine deutliche Verbesserung zu heute wäre die U5 allemal und an die zeitnahe Realisierung der S6 glaubt hier doch ohnehin keiner so richtig.

Ich persönlich habe auch viel mehr Vertrauen in Hochbahn-Projekte (insbesondere das Zeitmanagement), als in Projekte der S-Bahn Hamburg.

Daher Daumen hoch für diese sehr sinnvolle Planänderung!
Zitat
NWT47
Natürlich ist die Anbindung via U5 besser als keine Anbindung, allerdings fährt die U5 noch weiter am wichtigen Zentrum Altona vorbei als die S6 und die Umsteigesituation in Stellingen und Hagenbecks Tierpark dürfte auch nicht sehr attraktiv werden.

Weiß jemand schon, wie lang die Fahrzeit der U5 wird von Lurup ins Zentrum, sprich Stephansplatz, sein wird?
Wird die Fahrzeit überhaupt kürzer sein gegenüber z.B. dem X3-Bus, der von Lurup ins Zentrum (Jungfernstieg) heutzutage ca. 31 Min braucht?
Die S6 wäre da doch sehr viel schneller am Dammtor, als die U5.
Als Querverbindung ist eine U5 zum Osdorfer Born natürlich super und um Osdorfer Born/Lurup überhaupt ans Schienennetz anzubinden sicher ein erster guter Schritt.
Aber irgendwann sollte auch eine S-Bahn, egal, ob S6, S4 oder S3 (im Tausch mit S4) nach Lurup und perspektivisch dann weiter nach Schenefeld fahren.

Zitat
NWT47
Warum wird nicht eine Ausfädelung der S6 aus Altona geprüft und macht sich unabhängig vom VET?

Es mag kühn und teuer klingen, aber meiner Meinung nach sollten beide Anbindungen gebaut werden, Ruhrstraße<->Altona und Ruhrstraße<->Holstenstraße.
Wie oft haben wir Umleitungen wegen Sperrung entweder der Verbindungsbahn oder des City-Tunnels? Es kann nicht sein, dass eine "S6", egal, wie kurz sie verwirklicht wird, dann andauernd wegen Bauarbeiten und Sperrungen vom S-Bahn-Netz abgekoppelt bleibt. Dann kann man sich den Bau auch gleich komplett sparen. Und es muss später möglich sein Linienwege auf beiden Stammlinien zu tauschen.
Zitat
Alter_Wedler
Weiß jemand schon, wie lang die Fahrzeit der U5 wird von Lurup ins Zentrum, sprich Stephansplatz, sein wird?
Wird die Fahrzeit überhaupt kürzer sein gegenüber z.B. dem X3-Bus, der von Lurup ins Zentrum (Jungfernstieg) heutzutage ca. 31 Min braucht?
[dt5online.de]
Folgende Zeiten sind auf der Senatsfolie:
U5: Osdorfer Born - HBF: 24 Min
S6: Osdorfer Born - HBF: 18 Min
Zum Vergleich
X3: Achtern Born - Jungfernstieg: 37 Min (HVZ) bzw. 31 Min (ganz frühe Verbindung)
Zitat
rocco83
Als „Schadensbegrenzung“ und „schlechten Kompromiss“ würde ich das absolut nicht sehen, sondern eher als Hoffnungsschimmer für alle Luruper und Osdorfer (in absehbarer Zeit) endlich an das Schienennetz angeschlossen zu werden.

Eine deutliche Verbesserung zu heute wäre die U5 allemal und an die zeitnahe Realisierung der S6 glaubt hier doch ohnehin keiner so richtig.

Ich persönlich habe auch viel mehr Vertrauen in Hochbahn-Projekte (insbesondere das Zeitmanagement), als in Projekte der S-Bahn Hamburg.

Daher Daumen hoch für diese sehr sinnvolle Planänderung!

Die Planung wird nicht geändert, weil die Anbindung über die U5 besser ist, sondern weil die DB es nicht gebacken bekommt und die Alternative wohl gar keine Anbindung wäre. Also Schadensbegrenzung...
In der Sache hast du natürlich recht. Die Hochbahn hat bei der Verlägerung zu den Elbbrücken, der U4 zur Horner Geest und auch bei der U5 abgeliefert, während man bei der DB bei den Projekten Elbbrücken, Ottensen, S4 und S5 nach Kaltenkirchen versagt hat.

Allerdings fährt die U5, wie von mir geschrieben, am wichtigen Zentrum Altona weit vorbei. Die einzig lohnenswerten Ziele von Osdorf aus, sind die Universität und dann der HBF.

Zitat
Alter_Wedler
Aber irgendwann sollte auch eine S-Bahn, egal, ob S6, S4 oder S3 (im Tausch mit S4) nach Lurup und perspektivisch dann weiter nach Schenefeld fahren.

Schenefeld kann auch via U5 angebunden werden. Das Problem bei der S-Bahn war - neben der Unfähigkeit der DB - wohl der Teilchenbeschleuniger. Die Anbindung von Schenefeld ist jedoch Sache von Schleswig-Holstein und ich bezweifle, dass Kiel die Verlängerung bezahlen wird...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.09.2025 06:39 von NWT47.
Zitat
NWT47
In der Sache hast du natürlich recht. Die Hochbahn hat bei der Verlägerung zu den Elbbrücken, der U4 zur Horner Geest und auch bei der U5 abgeliefert, während man bei der DB bei den Projekten Elbbrücken, Ottensen, S4 und S5 nach Kaltenkirchen versagt hat.
Der Fairness halber: Für die S5 ist nicht die DB sondern die AKN zuständig.
Zitat
STH
Zitat
NWT47
In der Sache hast du natürlich recht. Die Hochbahn hat bei der Verlägerung zu den Elbbrücken, der U4 zur Horner Geest und auch bei der U5 abgeliefert, während man bei der DB bei den Projekten Elbbrücken, Ottensen, S4 und S5 nach Kaltenkirchen versagt hat.
Der Fairness halber: Für die S5 ist nicht die DB sondern die AKN zuständig.

Und man kann Neubaustrecken (U4 auf grüner Wiese und U5 Verlängerung) auch nicht mit Bauen unter rollendem Rad (Ottensen, Elbbrücken, S4) vergleichen - das ist wie mit den Äpfeln und Birnen ;-)
Wenn die Klagen der NIMBYS erst einmal alle durch sind, bleibt der eigentliche Bau einer NBS meistens im Zeitrahmen.
Beim Bau unter rollendem Rad kann es bei Problemen schnell mal dazu führen, dass man auf eine besondere Sperrpause warten muss - da ist schnell mal 1 Jahr Verzug eingehandelt.
Zitat
NWT47
Zitat
rocco83
Als „Schadensbegrenzung“ und „schlechten Kompromiss“ würde ich das absolut nicht sehen, sondern eher als Hoffnungsschimmer für alle Luruper und Osdorfer (in absehbarer Zeit) endlich an das Schienennetz angeschlossen zu werden.

Eine deutliche Verbesserung zu heute wäre die U5 allemal und an die zeitnahe Realisierung der S6 glaubt hier doch ohnehin keiner so richtig.

Ich persönlich habe auch viel mehr Vertrauen in Hochbahn-Projekte (insbesondere das Zeitmanagement), als in Projekte der S-Bahn Hamburg.

Daher Daumen hoch für diese sehr sinnvolle Planänderung!

Die Planung wird nicht geändert, weil die Anbindung über die U5 besser ist, sondern weil die DB es nicht gebacken bekommt und die Alternative wohl gar keine Anbindung wäre. Also Schadensbegrenzung...
In der Sache hast du natürlich recht. Die Hochbahn hat bei der Verlägerung zu den Elbbrücken, der U4 zur Horner Geest und auch bei der U5 abgeliefert, während man bei der DB bei den Projekten Elbbrücken, Ottensen, S4 und S5 nach Kaltenkirchen versagt hat.


In diese Sammlung könnte man auch die Flughafen-S-Bahn mit aufnehmen, die ganze 3 Jahre später in Betrieb ging, als anfangs angekündigt (Ende 2005, spätestens zur WM 2006 wollte man alles fertig haben, am Ende rollten erst Ende 2008 die ersten Züge von Ohlsdorf zum Airport).

Ich bestreite ja nicht, dass die S-Bahn die attraktivere und schnelle Anbindung (an die Innenstadt) für Osdorf/Lurup wär aber sie ist ganz klar der Blick ins Ungewisse und ich finde es gut, dass man hier von Seiten des Senats auf das sichere Pferd U5 setzt, als auf ein Projekt, von dem man nicht weiß wann und ob es überhaupt je realisiert wird. Dies wäre keine gute Perspektive für alle im Hamburger Westen.

Den U5-Endpunkt Arenen fand ich ohnehin nie ganz glücklich gewählt. Ich hätte von vornherein (auch mit der alten S6-Planung) die U5 bis Lurup (hier Anschluss an die S-Bahn) geplant.

So ist es halt nicht 100% ideal aber immernoch besser, als wenn gar nichts passiert.

Mit der Zurücknahme nach Bahrenfeld wird die Dringlichkeit der Realisierung der S6 jedenfalls deutlich abnehmen und es besteht m.E. die Gefahr, dass sie endgültig zum Schubladenprojekt verkommt, da einer der wesentlichen Nutzen dieses Astes die Anbindung von Lurup und Osdorf an das Schienennetz war.
Zitat
NWT47
Zitat
DT5-Online
Moin,

weil die S6 / S32 von der Verbindungsbahn kommt und nicht in Altona Kopfmachen soll, wo auch schon mit S1, S2, S3 und S4 genug Verkehr bestehen wird.

VG

Die S6 muss nicht die Linie sein, die diesen Abschnitt bedient. Man hat mit der S4 eine Linie ohne Ast im Westen "übrig", die man hier fahren lassen kann. Oder man lässt die S3 hier fahren und die S4 nach Pinneberg, um diese irgendwann bis Elmshorn verlängern zu können. Von der S4 nach Itzehoe und Wrist ist schon länger keine Rede mehr und bis Elmshorn benötigt man keinen Express mehr. Die S6 bleibt in dem Fall reine Verstärkerlinie zwischen Neugraben und Diebsteich. Es gibt also Möglichkeiten...

Die S4 hat eine Fortsetzung im Westen - den Ersatz der RB nach Itzehoe und Wrist/Kellinghusen
Zitat
NWT47
Zitat
rocco83
Als „Schadensbegrenzung“ und „schlechten Kompromiss“ würde ich das absolut nicht sehen, sondern eher als Hoffnungsschimmer für alle Luruper und Osdorfer (in absehbarer Zeit) endlich an das Schienennetz angeschlossen zu werden.

Eine deutliche Verbesserung zu heute wäre die U5 allemal und an die zeitnahe Realisierung der S6 glaubt hier doch ohnehin keiner so richtig.

Ich persönlich habe auch viel mehr Vertrauen in Hochbahn-Projekte (insbesondere das Zeitmanagement), als in Projekte der S-Bahn Hamburg.

Daher Daumen hoch für diese sehr sinnvolle Planänderung!

In der Sache hast du natürlich recht. Die Hochbahn hat bei der Verlägerung zu den Elbbrücken, der U4 zur Horner Geest und auch bei der U5 abgeliefert, während man bei der DB bei den Projekten Elbbrücken, Ottensen, S4 und S5 nach Kaltenkirchen versagt hat.

Ich hätte es ja nie gedacht, dass ich mal die DB bzw. S-Bahn verteidige aber zumindestens bei der S21/S5 nach Kaltenkirchen liegt der schwarze Peter halt ganz woanders

Planung für die Strecke liegt beim Infrastrukturbetreiber, der AKN und Genehmigungsbehörde ist das Verkehrsministerium in Kiel, von dessen einstigem Minister ja auch der genialste Vorschlag an sich kam, die Eingleisigkeit in Ellerau bestehen zu lassen und damit schon beim Bau bewusst ein Verspätungsrisiko einzubauen und durch umplanung eines fertigen Planfeststellungsbeschlusses einfach nochmal ein paar Jahre dazu zu packen.

Zumindestens an diesem Punkt ist die DB nicht der Verursacher
Zitat
DB-Bahner
Zitat
STH
Zitat
NWT47
In der Sache hast du natürlich recht. Die Hochbahn hat bei der Verlägerung zu den Elbbrücken, der U4 zur Horner Geest und auch bei der U5 abgeliefert, während man bei der DB bei den Projekten Elbbrücken, Ottensen, S4 und S5 nach Kaltenkirchen versagt hat.
Der Fairness halber: Für die S5 ist nicht die DB sondern die AKN zuständig.

Und man kann Neubaustrecken (U4 auf grüner Wiese und U5 Verlängerung) auch nicht mit Bauen unter rollendem Rad (Ottensen, Elbbrücken, S4) vergleichen - das ist wie mit den Äpfeln und Birnen ;-)
Wenn die Klagen der NIMBYS erst einmal alle durch sind, bleibt der eigentliche Bau einer NBS meistens im Zeitrahmen.
Beim Bau unter rollendem Rad kann es bei Problemen schnell mal dazu führen, dass man auf eine besondere Sperrpause warten muss - da ist schnell mal 1 Jahr Verzug eingehandelt.

Moin DB-Bahner,

sicher für das Gesamtprojekt S4. Es ist aber nicht verständlich, dass es bis Bovestraße ausschließlich nur mit längeren Sperrpausen weitergehen kann.

Sorry, für themenfernen Beitrag. Ich kopiere den mal zum Tehmenstrang S4 ;-).

Und es sind ja nicht nur die Streckenarbeiten, die die Bahn z. T. nicht hinbekommt.
Hochbahn Berliner Tor - Bahnhofsumbau und Sanierung unter laufendem Rad mit wöchentlichen, sichtbaren Fortschritten.

In Harburg dagegen....



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.09.2025 12:26 von Djensi.
Moin,

Zitat
DB-Bahner
...
Und man kann Neubaustrecken (U4 auf grüner Wiese und U5 Verlängerung) auch nicht mit Bauen unter rollendem Rad (Ottensen, Elbbrücken, S4) vergleichen - das ist wie mit den Äpfeln und Birnen ;-)
...

da ist ja viel Richtiges dran, aber was unterscheidet Mottensen "unter rollendem Rad" von Oldenfelde "unter rollendem Rad"?
Super Entscheidung. In der Tat würde es jetzt Sinn machen, den Abschnitt Arenen-Hagenbecks Tierpark parallel zum U5-Bau östlich der Alster zu starten. Eine dortige Ausfädelung zur U2, um Werksfahrten zu ermöglichen, ist ja bereits geplant. Desweiteren ermöglicht man so auch den Schenefeldern deutlich früher einen schnellen Zugang zum Hamburger Schnellbahnsystem, wenn SH mitspielt.
Das Argument, dass die U5 öfters verkehren kann und sich damit die erwartete Fahr- und Wartezeit bis Hbf an die der theoretischen S6 annähert, ist zum Teil sicher Schönrechnerei, zum anderen Teil aber auch real. Die Wahrheit liegt dazwischen. Und zuletzt die erwartbare schnellere Umsetzung (wenn nichts dazwischen kommt). Ich bin sehr glücklich mit der Entscheidung.

Weiß eigentlich jemand, wie lange XFEL arbeiten soll? Wenn die S6 dann irgendwann Ende des Jahrhunderts kommt, kann man sie ggfs ja doch nach Lurup verlängern ;)
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