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Bauarbeiten bei der U-Bahn
geschrieben von Rüdiger 
Zitat
S3 gen Stade
Die Hochbahn ist sich offenbar selbst bewusst, dass die Planung nicht optimal ist, da sie den üblichen Hinweis „Die Fahrzeit kann sich um bis zu 20 Minuten verlängern“ bewusst weggelassen hat.

das klingt aber etwas seltsam
Die U4 ist zwischen Jungfernstieg und Elbbrücken gesperrt. weiter heißt es dann
Zusätzlich fährt ein Pendelzug zwischen Jungfernstieg und Überseequartier
klingt für mich eher nach
Die U4 ist zwischen Überseequatier und Elbbrücken gesperrt. Ein eingeschränkten Pendelbetrieb zwischen Junfernstieg und Überseequatier wird eingerichtet



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.2026 13:23 von Kirk.
Zitat
Kirk
Zitat
S3 gen Stade
Die Hochbahn ist sich offenbar selbst bewusst, dass die Planung nicht optimal ist, da sie den üblichen Hinweis „Die Fahrzeit kann sich um bis zu 20 Minuten verlängern“ bewusst weggelassen hat.

das klingt aber etwas seltsam
Die U4 ist zwischen Jungfernstieg und Elbbrücken gesperrt. weiter heißt es dann
Zusätzlich fährt ein Pendelzug zwischen Jungfernstieg und Überseequartier
klingt für mich eher nach
Die U4 ist zwischen Überseequatier und Elbbrücken gesperrt. Ein eingeschränkten Pendelbetrieb zwischen Junfernstieg und Überseequatier wird eingerichtet

Das riecht ein wenig danach, dass es den Pendelzug eigentlich gar nicht geben sollte, sondern nur den verdichtetetn Takt der Buslinie 4. Auch die zu veröffentlichenden Meldungen waren vielleicht schon fertig ausformuliert und vorbereitet.
Vielleicht gab es "vertrglichen Stress", so dass notdürftig der Pendelzug "erfunden" wurde. Er wirkt wirklich wie einsam und "dazu gestückelt" in der ganzen SEV-Maßnahme. Aber wer weiß!
Zitat
Kirk
Zitat
S3 gen Stade
Die Hochbahn ist sich offenbar selbst bewusst, dass die Planung nicht optimal ist, da sie den üblichen Hinweis „Die Fahrzeit kann sich um bis zu 20 Minuten verlängern“ bewusst weggelassen hat.

das klingt aber etwas seltsam
Die U4 ist zwischen Jungfernstieg und Elbbrücken gesperrt. weiter heißt es dann
Zusätzlich fährt ein Pendelzug zwischen Jungfernstieg und Überseequartier
klingt für mich eher nach
Die U4 ist zwischen Überseequatier und Elbbrücken gesperrt. Ein eingeschränkten Pendelbetrieb zwischen Junfernstieg und Überseequatier wird eingerichtet

Moin,

würde man schreiben "Die U4 ist zwischen Billstedt und Jungfernstieg sowie Überseequartier und Elbbrücken unterbrochen" würde man ja nahelegen, dass ganztags Regelverkehr zwischen Jungfernstieg und Überseequartier wäre. Es ist aber nur an bestimmten Tagen zu bestimmten Zeiten ein Pendelverkehr eingerichtet, der auch in einem anderen Takt verkehrt. (Insofern ist aus meiner Perspektive "ist gesperrt, aaaaber dann und dann können wir einen Pendelzug anbieten" die bessere Wahl...)

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Moin,

Zitat
Alter_Wedler
Vielleicht hat sie mittlerweise genauere Möglichkeiten der "Berechnung der Bedarfe" (genauere Daten, bessere Berechnungs- und Planungstools) und vielleicht auch gerade dadurch größeren "finanziellen Planungszwang" (Einsparungszwang).

Das könnte durchaus möglich sein - und würde auch erklären, weshalb einige Sperrkonzepte in der letzten Zeit meiner Meinung nach etwas "fehlgeplant" waren.

Zitat
masi1157
Zitat
Cabinentaxi
War es vor ein paar Jahren noch üblich, dass möglichst die gesamte gesperrte Strecke durch Busse ersetzt wird...

Im Ernst? Auch mitten in der Stadt, wo viele Busse und andere Bahnen fahren? Ich erinnere mich nicht, aber ich führe auch nicht Buch drüber.

Ja, selbst im Innenstadtbereich war man bemüht, einen Ersatzverkehr bereitzustellen. Das beste Beispiel, welches mir gerade spontan einfällt, sind die U3-Sperrungen zwischen St. Pauli und Rathaus. Bis 2019 gab es dort (fast) immer einen eigenständigen SEV. Seit 2021 ist dies nicht mehr der Fall.
Zitat
Cabinentaxi
Moin,

Zitat
Alter_Wedler
Vielleicht hat sie mittlerweise genauere Möglichkeiten der "Berechnung der Bedarfe" (genauere Daten, bessere Berechnungs- und Planungstools) und vielleicht auch gerade dadurch größeren "finanziellen Planungszwang" (Einsparungszwang).

Das könnte durchaus möglich sein - und würde auch erklären, weshalb einige Sperrkonzepte in der letzten Zeit meiner Meinung nach etwas "fehlgeplant" waren.

Zitat
masi1157
Zitat
Cabinentaxi
War es vor ein paar Jahren noch üblich, dass möglichst die gesamte gesperrte Strecke durch Busse ersetzt wird...

Im Ernst? Auch mitten in der Stadt, wo viele Busse und andere Bahnen fahren? Ich erinnere mich nicht, aber ich führe auch nicht Buch drüber.

Ja, selbst im Innenstadtbereich war man bemüht, einen Ersatzverkehr bereitzustellen. Das beste Beispiel, welches mir gerade spontan einfällt, sind die U3-Sperrungen zwischen St. Pauli und Rathaus. Bis 2019 gab es dort (fast) immer einen eigenständigen SEV. Seit 2021 ist dies nicht mehr der Fall.

Dafür wurde bis zur Verlängerung der 2, bei Sperrungen zwischen Rathaus und Berliner Tor die 5 verlängert.

Mfg

Sascha Behn
Überspitzt formuliert, wer in der Schalterhalle B der Haltestelle Messehallen wohnt und an dem Wochenende Freunde in der Schalterhalle A von Schlump besuchen möchte, hat echt verloren. Ansonsten müssen die städtebaulichen Nutzungsarten rund um eine Haltestelle betrachtet werden. Dabei werden wir schnell feststellen, dass die U2 an Messehallen nicht aufgrund des Quellverkehrs dort alle fünf Minuten fährt sondern um Niendorfer und Eimsbüttler schnell in die Stadt zu bringen. Rund um Messehallen gibt es eine an dem Wochenende unzugängliche Betonwüste und ein bisschen Karoviertel sowie den Sievekingplatz. Im Karoviertel werden sich nun wahrscheinlich die Leute entscheiden, eher zu der u.U. entfernteren Haltestelle Feldstraße zu laufen und am Sievekingsplatz fährt ne Metrobuslinie auf direktem Weg in die City.
Für die Handvoll Fahrgäste, die warum auch immer direkt vor der Hamburg Messe auftauchen und nicht weit laufen können/wollen, gibt es mit der 105 immer noch ein Grundangebot mit dem man ans restliche ÖPNV-Netz angebunden ist. Und dank App wird auch keiner mehr erst an der Haltestelle überrascht, dass nichts fährt.

Zitat
Alter_Wedler
Zitat
janf
Mit 600 m Fußweg liegt die Nordwest-Schalterhalle von Messehallen noch im fußläufigen Einzugsgebiet der Haltestelle Feldstraße. Ansonsten fährt direkt vor der Messe der 105er, der einen direkt zur U3 an der Hoheluftbrücke bringt oder in die Innenstadt..

Der 105er fährt Sa und So alle 30 Minuten und keine einzige Haltestelle der U2 an. Was soll das für ein U2-Schienenersatzverkehr (Sa 5 Min-Takt, So 10 Min-Takt) sein? Wenn der 105er in U Hoheluftbrücke ankommt ist die U3 nach Schlump gerade weg und sind in der Regel 8-9 Min Wartezeit fällig.
Deshalb werden bei der Verbindungssuche diese Fahrten auch nicht angezeigt.

Es geht um Ersatz für Relationen Messehallen->Gänsemarkt, Messehallen->Schlump, Christuskirche, Emilienstr., Osterstr., usw, usf. .

Die Relationen Messehallen (Sievekingplatz)->Jungfernstieg (Rathausmarkt) sind ja zufriedenstellend (Bus 3, alle 10 Min) abgedeckt. Die Relationen Messehallen->Hbf + Berliner Tor mit weiterem Umstieg (U3) nur mäßig.

Bis auf in der Relation Hamburg Messe/Sievekingplatz - U Rödingsmarkt - U3 - Hbf - Berliner Tor kann man den 105er als U2-SEV komplett vergessen.

Und der Fußweg U Messehallen <> U Feldstraße ist bei HVV.de mit 15 Min veranschlagt + (4 Min U3 nach Schlump).
Das ist 9,5 mal so lang, wie normalerweise Messehallen-Schlump (2 Min) und übertrifft somit die normale Fahrzeit der U2 9 Min Schlump-Berliner Tor um mehr als 100%. Den Fußweg zur Feldstraße finde ich als SEV inakzeptabel, genau wie den Fußweg zum Gänsemarkt.

Am Gänsemarkt sieht das Richtung Nordwesten mit dem Bus 4 und direkter Verbindung nach U Schlump und U Osterstraße schon wieder ganz anders aus, wenn auch am Sonntag nur alle 20 Min.
Zitat
janf
Überspitzt formuliert, wer in der Schalterhalle B der Haltestelle Messehallen wohnt und an dem Wochenende Freunde in der Schalterhalle A von Schlump besuchen möchte, hat echt verloren. Ansonsten müssen die städtebaulichen Nutzungsarten rund um eine Haltestelle betrachtet werden. Dabei werden wir schnell feststellen, dass die U2 an Messehallen nicht aufgrund des Quellverkehrs dort alle fünf Minuten fährt sondern um Niendorfer und Eimsbüttler schnell in die Stadt zu bringen. Rund um Messehallen gibt es eine an dem Wochenende unzugängliche Betonwüste und ein bisschen Karoviertel sowie den Sievekingplatz. Im Karoviertel werden sich nun wahrscheinlich die Leute entscheiden, eher zu der u.U. entfernteren Haltestelle Feldstraße zu laufen und am Sievekingsplatz fährt ne Metrobuslinie auf direktem Weg in die City.
Für die Handvoll Fahrgäste, die warum auch immer direkt vor der Hamburg Messe auftauchen und nicht weit laufen können/wollen, gibt es mit der 105 immer noch ein Grundangebot mit dem man ans restliche ÖPNV-Netz angebunden ist. Und dank App wird auch keiner mehr erst an der Haltestelle überrascht, dass nichts fährt.

Aha, Du meinst, man hat an den Messehallen eine U-Bahn-Station gebaut, damit die Eimsbüttler und Niendorfer da durchfahren können und kurz ausgebremst werden?
Aufgrund des festgestellten Quellverkehrs gibt es diese U-Bahn-Haltestelle überhaupt. Die Tatsache, dass man dort einen Station gebaut hat, belegt schon den grundsätzlichen Bedarf dort. Man hätte die Niendorfer sonst ohne Halt durchfahren lassen, jeden Tag, oder?
Bitte überleg doch mal, was Du da sagst.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2026 08:57 von Alter_Wedler.
Zitat
janf
Überspitzt formuliert, wer in der Schalterhalle B der Haltestelle Messehallen wohnt und an dem Wochenende Freunde in der Schalterhalle A von Schlump besuchen möchte, hat echt verloren.

Und genau für die wird hier regelmäßig leidenschaftlich gezetert.

Zitat
janf
Und dank App wird auch keiner mehr erst an der Haltestelle überrascht, dass nichts fährt.

Kürzlich stand ich beim Streik an "meiner" Bushaltestelle, um den einzig noch fahrenden 281 zu nehmen. Da schimpften mehrere Leute, dass kein Bus kommt. Die hatten nicht mal aus TV/Radio/Zeitung überhaupt was von einem Streik mitgekriegt.


Gruß, Matthias



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.2026 09:05 von masi1157.
Zitat
Cabinentaxi
Ja, selbst im Innenstadtbereich war man bemüht, einen Ersatzverkehr bereitzustellen. Das beste Beispiel, welches mir gerade spontan einfällt, sind die U3-Sperrungen zwischen St. Pauli und Rathaus. Bis 2019 gab es dort (fast) immer einen eigenständigen SEV. Seit 2021 ist dies nicht mehr der Fall.

Ich selbst mal im U3-Schienersatzverkehr von St. Pauli in die Innenstadt gefahren. Es war Wochenende, sonnenschein, viele der Fahrgäste waren erkennbar Touristen, die Busse ziemlich leer, und das ganze insgesamt eine ziemliche Geldverschwendung.

Schön waren bei Sperrung Altona-Holstenstraße-Sternschanze auch immer die Leute die auf dem Busbahnhof Altona auf den Schienersatzverkehr warteten während vor ihnen die 113er, 183er oder 115er abfuhren.
Moin,

zur U1-Sperrung zwischen Norderstedt-Mitte und Garstedt vom 8. April – 7. Mai gibts jetzt auch eine PM der Hochbahn.
Boah,

zuerst hatte ich gedacht, das kann doch nicht sein, aber 30 Jahre ist die Strecke auch schon in Betrieb...
Zitat
Djensi
Boah,

zuerst hatte ich gedacht, das kann doch nicht sein, aber 30 Jahre ist die Strecke auch schon in Betrieb...
Wobei ich das Gefühl habe, diese Strecke wird jedes Jahr für einen langen Zeitraum gesperrt. Was wurde denn gemacht, als es Anfang des Jahres nur einen Pendelzug zwischen Norderstedt und Garstedt gab (der nicht zum Takt der A2 passte). Hab auch eine sehr lange Sperrung in Erinnerung, als ein DT2 extra als Werkstatt-Zug geparkt wurde. Ist zwar auch schon gute 15 Jahre her, aber was war da der Grund?
Das waren/sind unterschiedliche Bauarbeiten.

Mfg

Sascha Behn
@Alter_Wedler:
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
janf
Aha, Du meinst, man hat an den Messehallen eine U-Bahn-Station gebaut, damit die Eimsbüttler und Niendorfer da durchfahren können und kurz ausgebremst werden?
Aufgrund des festgestellten Quellverkehrs gibt es diese U-Bahn-Haltestelle überhaupt. Die Tatsache, dass man dort einen Station gebaut hat, belegt schon den grundsätzlichen Bedarf dort. Man hätte die Niendorfer sonst ohne Halt durchfahren lassen, jeden Tag, oder?
Bitte überleg doch mal, was Du da sagst.

Als U2 Messehallen gebaut wurde, gab es wie heute in der Nähe Wohnungen nur in Richtung Karoviertel, auch die sonstige Bebauung erzeugte wenig Publikumsverkehr. Wie der Name schon andeutet, war die Haltestelle auf das Messegelände und Besucher dortiger Veranstaltungen ausgerichtet. Damals war das Messegelände noch auf das Straßen-Dreieck um die Station in östlicher Richtung beschränkt und die Station am dichtesten dran, heute stehen auch große Messehallen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Sternschanze und U-/S-Sternschanze ist eine Zugangs-Alternative, auch wenn man dort zunächst auf einem (LKW)-Parkplatz "begrüßt" wird und der Tunnel unter den Bahngleisen zu den eher negativen "Attraktionen" der Stadt gehört. In anderen Städten gibt es Stationen, an denen nur gehalten wird, wenn auch wirklich Veranstaltungen stattfinden. Ich habe zwar die U-Bahn Nutzerzahlen der Stationen nicht zur Hand, meine aber, dass Messehallen im Innenstadtbereich zu den eher gering genutzten gehört. Ein noch krasseres Beispiel plant Hamburg mit U5 "Arenen", außer bei An-/Abreise zu Veranstaltungen dürfte dort kaum mehr als "tote Hose" zu erwarten sein?
Moin,

Zitat
wgr22453
...
Ich habe zwar die U-Bahn Nutzerzahlen der Stationen nicht zur Hand, meine aber, dass Messehallen im Innenstadtbereich zu den eher gering genutzten gehört. Ein noch krasseres Beispiel plant Hamburg mit U5 "Arenen", außer bei An-/Abreise zu Veranstaltungen dürfte dort kaum mehr als "tote Hose" zu erwarten sein?

also "krass" ist an Messehallen gar nichts. Der Bahnhof liegt schon ziemlich günstig im Schnittpunkt Messe / Heiligengeistfeld /Gerichte / Parkanlagen und dient vorrangig nicht der Erschließung einiger Wohngebiete sondern zentraler Innenstadtbereiche,
Genau sowenig wird der Bahnhof Arenen an der U5 "krass" - er wird auf dem Weg von Osdorf / Lurup Richtig UKE / Uni / Innenstadt mitgenommen - und irgendwo unterwegs müssen ja sowieso auch Notausstiege angelegt werden.
Zitat
Sonnabend
Zitat
wgr22453
Ich habe zwar die U-Bahn Nutzerzahlen der Stationen nicht zur Hand, meine aber, dass Messehallen im Innenstadtbereich zu den eher gering genutzten gehört. Ein noch krasseres Beispiel plant Hamburg mit U5 "Arenen", außer bei An-/Abreise zu Veranstaltungen dürfte dort kaum mehr als "tote Hose" zu erwarten sein?
also "krass" ist an Messehallen gar nichts. Der Bahnhof liegt schon ziemlich günstig im Schnittpunkt Messe / Heiligengeistfeld /Gerichte / Parkanlagen und dient vorrangig nicht der Erschließung einiger Wohngebiete sondern zentraler Innenstadtbereiche,
Genau sowenig wird der Bahnhof Arenen an der U5 "krass" - er wird auf dem Weg von Osdorf / Lurup Richtig UKE / Uni / Innenstadt mitgenommen - und irgendwo unterwegs müssen ja sowieso auch Notausstiege angelegt werden.

@Sonnabend:
Nun, Messe und andere Veranstaltungen auf dem Gelände sind nicht alle Tage und der "Ansturm" beschränkt sich auf wenige Stunden an diesen Tagen. Wer fährt schon zum "zentralen" Heiligengeistfeld nach Messehallen? Allein die Straßen mit vielen Barrieren/Ampeln dorthin... Was sollte man dort auch wollen, wenn nicht gerade "Dom" ist und die Haupteingänge sind U-Feldstraße und U-St.Pauli? Wie viele ÖPNV-Kunden nutzen "Messehallen" von/zu den Gerichten und Parkanlagen? Überschätzt Du vielleicht den Nutzen dieser Haltestelle? Hast Du aktuelle Nutzerzahlen?

Richtig, "Arenen" wird vsl. von kaum einem Osdorfer/Luruper U5-Nutzer für seine normalen Mobilitätsbedürfnisse von Nutzen sein und seit wann hält die U-Bahn auch an Notausstiegen? Darf ich deine Einlassung so verstehen, dass der "Notausstieg Arenen" im Normalbetrieb ohne Halt durchfahren werden sollte?
Moin,

@wgr22453
Heute auf Krawall gebürstet?

Auch wenn es dein offenbar begrenztes Vorstellungsvermögen überschreitet: Ja, um zum Heiligengeistfeld zu kommen ist es deutlich attraktiver gewesen (notfalls mit bahnsteiggleichem Umstieg in WK) aus den Walddörfern oder dem Bereich des Ostrings bis Messehallen durchzufahren, anstatt sich zwei Mal zugig in Barmbek durchpusten zu lassen (zweimal Über-Eck-Umstieg mit Anschlußverlustgarantie)

Und: Hast du mal miterlebt, was die Bürostandorte in der Neustadt an Pendlerverkehren in den Hauptverkehrszeiten so generieren? Nein?
Ich habe fast 40 Jahre (auch) an unterschiedlichen Bürostandorten in der Neustadt gearbeitet und kann mich also auf eigenes Wissen und Erleben beziehen.

Das mit den Notausgängen hast du auch bewusst missverstehen wollen?
Du kannst ja mal darüber nachdenken, was ich damit ausgedrückt habe und uns dann das Ergebnis mitteilen.

Nach deinem Profil bist du erst seit 30.12.2025 hier registriert - dafür spuckst du hier aber mächtig dicke Töne.
Zitat
wgr22453
Als U2 Messehallen gebaut wurde, gab es wie heute in der Nähe Wohnungen nur in Richtung Karoviertel, auch die sonstige Bebauung erzeugte wenig Publikumsverkehr. Wie der Name schon andeutet, war die Haltestelle auf das Messegelände und Besucher dortiger Veranstaltungen ausgerichtet. Damals war das Messegelände noch auf das Straßen-Dreieck um die Station in östlicher Richtung beschränkt und die Station am dichtesten dran, heute stehen auch große Messehallen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Sternschanze und U-/S-Sternschanze ist eine Zugangs-Alternative, auch wenn man dort zunächst auf einem (LKW)-Parkplatz "begrüßt" wird und der Tunnel unter den Bahngleisen zu den eher negativen "Attraktionen" der Stadt gehört. In anderen Städten gibt es Stationen, an denen nur gehalten wird, wenn auch wirklich Veranstaltungen stattfinden. Ich habe zwar die U-Bahn Nutzerzahlen der Stationen nicht zur Hand, meine aber, dass Messehallen im Innenstadtbereich zu den eher gering genutzten gehört. Ein noch krasseres Beispiel plant Hamburg mit U5 "Arenen", außer bei An-/Abreise zu Veranstaltungen dürfte dort kaum mehr als "tote Hose" zu erwarten sein?

Das ist mir doch auch alles klar, was Du schreibst. Ich hab die Statistik auch nicht zur Hand. Meinetwegen lass Messehallen, die am schlechtesten frequentierte Haltesteller der U2 sein. Und dennoch ist sie genugend frequentiert, um einen besseren SEV zu verdienen, als den Bus 105 im 30-Minuten-Takt, wie hier im Forum jemand meint. Darum ging es in meinem Post. Wo Messe ist und Hallen, da sind auch Arbeitsplätze.
Und am Wochenende gibt es in der Gegend oft Veranstaltungen. Planten un Blomen und diverse Attraktionen sind nicht weit. Kneipen und Restaurants gibt es in der Nähe und eben auch etwas weiter weg einige Wohnhäuser.

Und tatsächlich: Am Sperrungswochenende, Fr, 20.03. beginnt gerade der Frühlingsdom.
Am So, 22.3. startet das Musical "Zurück in die Zukunft", allerdings weiter weg auf der Reeperbahn.

Also: An dem Wochenende der U2-Sperrung ist viel los. "SEV-Bus 3" und "U2-Ersatz" U3 werden schon gut gefüllt sein.
Die S2 fährt auch nicht zwischen Altona und Sternschanze und hat einen "S2-SEV".

Die SEVs hätte man ja vielleicht auch etwas kreativ miteinander verbinden können nach Schlump.

Man könnte den bis jetzt geplanten U2-SEV über Schlump hinaus bis Gänsemarkt erweitern mit einem 5. SEV-Bus, einem einzigen Bus mehr und hätte einen 10 Minuten Takt und sogar einen möglichen zusätzlichen Halt in beide Richtungen am Sievekingplatz und in der Schleife Sievekingplatz - Gorch-Fock-Wall - U Stephansplatz - Dammtorstr. - U Gänsemarkt - Valentinskamp - Sievekingplatz sogar noch den Stephansplatz als einen "Umsteigehotspot" angebunden.

Ich selbst kann damit leben, dass die Hochbahn dort in Messehallen keinen SEV einrichet. Aber ich finde die Entscheidung immer noch unglücklich und "Kunden-unfreundlich". Es hätte bessere Möglichkeiten gegeben, nicht mehr hab ich gesagt.

Am Samstag soll nun auch noch gestreikt werden (aktuelle Meldungen hvv.de). Na, dann vergessen wir mal ganz schnell den SEV. Ich mache einen Bogen um Hamburg am Sonnabend.

Und ja, die Haltestelle "Arenen" wird haupsächlich auch nur zu Großveranstaltungen "aus allen Nähten platzen". Und in der übrigen Zeit wird es einfach eine eher weniger frequentierte U-Bahnhaltestelle sein, die mit der Zeit immer mehr Menschen anzieht, gerade weil da in der Gegend sonst (noch) keine Schnellbahnen sind (abgesehen von Stellingen und Eidelstedt).
Moin,

wollen wir mal ein bisschen Licht ins Dunkel von Fahrgastzahlen bringen, leider lässt das Forum hier keine Tabellen zu.
Ich habe ad hoc mal die Zahlen aus 2023 aufgetrieben: [suche.transparenz.hamburg.de]

Wenn ich die Ein- und Aussteiger addiere komme ich bei Messehallen auf Platz 17 von 25, mit den knapp 10000 Ein- und Ausstiegen (Summe) täglich spielt man damit in etwa in einer Liga mit Niendorf Nord (19), Christuskirche (18), Horner Rennbahn nur U2 (15) und Steinfurther Allee (16), die allesamt 9-11.000 Ein- und Aussteiger haben. Am wenigsten Fahrgäste haben Hagendeel, Schippelsweg und Joachim-Mähl-Straße mit knapp 4, 4 bzw. 2,6 Tausend Fahrgästen.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
Djensi
Boah,

zuerst hatte ich gedacht, das kann doch nicht sein, aber 30 Jahre ist die Strecke auch schon in Betrieb...

Echt krass. Ich war am Eröffnungstag da. War toller Rummel da oben, auch wenn es später geregnet hatte.
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