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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 12:40 |
Zitat
wgr22453
Welcher Hamburger braucht schon eine Polit-Propagandaschau wie 1936 in Berlin oder Doping-Weltmeisterschaften mit tödlichen islamistischen Terrorvorführungen wie 1972 in München? Ich nicht. Und Hamburg ist ja beliebter Arbeitsplatz für Terroristen, u. a. der WTC-Angriff in NY am 11.09.2001 konnte hier erfolgreich ungestört organisiert werden und beim G20 Gipfel 2017 komplettes Versagen der Sicherheits- Verantwortlichen, die dem gewalttätigen Bürgerkriegs-Mob tatenlos zuschauten, falls sie sich nicht in irgendwelchen Bunkern verkrochen hatten. ÖPNV umfangreich eingestellt oder gar lebensgefährlich. Alles schon vergessen? Olympia-Sicherheitskosten "sicherheitshalber" jetzt im Lachnummern-Konzept gar nicht erst enthalten. "Sicheres" Olympia in Deutschland oder gar in Hamburg? Wie naiv muss man da sein?
Mit Sport hat Olympia eher wenig zu tun, eher ein "Event", mit dem man Geld risikolos verdienen möchte und wenn es ein tragfähiges Finanzierungskonzept gegeben hätte, hätten Banken das auch gerne finanzieren wollen, oder? Das ist aber offenbar nicht der Fall, also braucht man jemanden, der alle Risiken übernimmt und nicht pleite gehen kann, das ist dann Vater Staat, der als offizieller Veranstalter aufzutreten und alle Risiken zu übernehmen hat. Gute Geschäftsidee für die Initiatoren. Jahrelang "bewährte" ÖPNV-Konzepte bei Veranstaltungen hat Hamburg ja auch: Busverkehr frühzeitig und großräumig einstellen und U-Bahnen am Veranstaltungsort durchfahren lassen, wenn die Bahnsteige überfüllt sind. Bei Olympia sollte doch sowieso alles bequem zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar sein?
Mit dem Olympia-Entfall hat die Politik ja nun Zeit und Gelegenheit, sich um die realen Probleme der Stadt zu kümmern, gerade auch bei Verkehr, Verkehrswende und ÖPNV, da gäbe es viel zu tun.
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 13:40 |
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 13:57 |
Zitat
Djensi
Die Entscheidung ist jetzt für Hamburg zu akzeptieren, da kann ich als Olympiabefürworter mit leben.
Allerdings ist der Rest den Du hier von Dir gibst echt unterirdisch bis widerlich.
Olympischen Spielen in Hamburg (oder wo auch immer in Deutschland) mit der Hakenkreuz-Veranstaltung 1936 ein Gleichnis zu setzen oder gleich davon auszugehen, dass es dann hier eine Terror-Inszenierung wie 1972 geben wird, weil Hamburg ein beliebter Arbeitsplatz von Terroristen ist. Ich frage mich was bei Menschen mit solchen Herleitungen in der Oberstube alles kaputt gegangen sein muss?
(.....)
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 14:14 |
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 14:37 |
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 18:22 |
Bei meinen Gesprächen um Olympia in den letzten Wochen, kam der G-20 immer wieder als Thema vor. Und dabei ging es nicht um die Gewalt oder einen Unterhaltungswert, sondern um das damalige Verkehrschaos und die Befürchtung, dass sich das wiederholt.Zitat
Djensi
Offensichtlich muss für jede Großveranstaltung die Hamburg in Planung setzt, das Versagen beim G20-Gipfel herhalten. Bei aller berechtigten Kritik dazu, allmählich wird es langweilig. Vielleicht holt man auch noch das Vorgehen bei den AKW-Demos, Hafenstraßen oder Einkesselungen aus dem Archiv? Könnte den Unterhaltungswert in der Kommentierung erhöhen.
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 18:56 |
Zitat
STH
Mich lässt das Ergebnis des Bürgerentscheid auch eher ratlos zurück, im Vergleich zu München/Rhein-Ruhr. Klar gibt es da Unterschiede (Rhein-Ruhr ist dezentraler daher weniger Belastung für die einzelne Stadt usw.), aber so ganz verstehe ich es nicht.
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 19:52 |
Wieder der Vergleich: Wahlbeteiligung München war 42%; RheinRuhr 32% (Köln 41%). Da waren wir in HH zumindest besser.Zitat
Rüdiger
Wenn ich mir allerdings die Wahlbeteiligung anschaue, frage ich mich schon, warum nur knapp 50% der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben haben. Ging den anderen, knapp über 50% das Thema am Allerwertesten vorbei oder war es ihnen schlichtweg egal?
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 20:03 |
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 21:57 |
Zitat
Neu Wulmstorf
Beim letzten Mal gab es eine sehr emotionale Kampagne, "Feuer und Flamme für Hamburg 2012". Diesmal wirkte die Kampagne wie die formale Bitte zur Zustimmung eines Verwaltungsaktes.
Ich selbst bin kein Hamburger und durfte nicht abstimmen. Auch wenn meine Grundhaltung eher positiv zur Bewerbung war, so hatte ich auch Zweifel, ob Milliardenausgaben für zwei Wochen Party gerechtfertigt sind.
- Wie viele Milliarden sollen ausgegeben werden? Wurde nicht kommuniziert.
- Wie viel hätte das IOC dazu gegeben? Unbekannt. Vielleicht nichts. Dann wäre die Aussage, dass am Ende keine zusätzliche Kosten entstehen nicht glaubwürdig.
- Wieso sollte man glauben, dass der Hamburger Senat die Probleme mit der S-Bahn zu den Olympischen Spielen lösen kann wo er es Jahrzehnte vorher nicht konnte? (Wir hier wissen, dass der Senat das weder vorher noch jetzt kann)
- Wieso sollte man glauben, dass eine komplett neue S-Bahn-Linie zum Olympischen Dorf innerhalb von nur 10 Jahren fertiggestellt wird, wenn doch andere S-Bahn-Projekte auf der Stelle treten?
- Wieso sollte man glauben, dass auf einmal der Radwegebau vorrangeht? Werden dafür Parkplätze verschwinden?
- Wieso sollte man glauben, dass der viel zu kleine Flughafen und die wenig leistungsfähigen Bahnstrecken dem Ansturm gewachsen sind?
Alles Zweifel die man haben kann und die nicht wirklich ausgräumt wurden.
Warum also hätte einkommensschwache Leute vermuten sollen, dass zwei Woche Party und umgelenkte Gelder ihnen mehr helfen als wenn die Gelder direkt zum Lösen ihrer Probleme verwendet werden?
Es hätte besser erklärt werden müssen und / oder mit mehr Emotionen geworben werden müssen.
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 23:11 |
Zitat
Djensi
Allerdings ist der Rest den Du hier von Dir gibst echt unterirdisch bis widerlich. Olympischen Spielen in Hamburg (oder wo auch immer in Deutschland) mit der Hakenkreuz-Veranstaltung 1936 ein Gleichnis zu setzen oder gleich davon auszugehen, dass es dann hier eine Terror-Inszenierung wie 1972 geben wird, weil Hamburg ein beliebter Arbeitsplatz von Terroristen ist.
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 02.06.2026 23:18 |
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 03.06.2026 00:42 |
Zitat
Ingo Lange
Wer sich dem ganzen wissenschaftlich nähern möchte: Hamburgs Olympia-Referendum: Meinungsbildung, Identitäten und Emotionen
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Re: Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau 04.06.2026 21:01 |
Zitat
NVB
Und der Mitschreiber wgr22453 denkt ja in die gleiche Richtung, wenn auch etwas überspitzt formuliert.
Zitat
wgr22453
Welcher Hamburger braucht schon eine Polit-Propagandaschau wie 1936 in Berlin oder Doping-Weltmeisterschaften mit tödlichen islamistischen Terrorvorführungen wie 1972 in München?