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Olympiabewerbung und ÖPNV Ausbau
geschrieben von MisterX 
Wie will man denn im Tunnel provisorisch was verlängern? Ich hab da gerade nicht den Überblick, aber sind HbfS/Mö/Rathaus alle schon auf 120m? Da war doch was, dass das bei der letzten größeren Sperrung eben noch nicht mitgemacht wurde.
Moin,

Zitat
Sören
...Ich hab da gerade nicht den Überblick...

dafür haben wir doch einen eigenen Thread.
Zitat
Sonnabend
Moin,

Zitat
Sören
...Ich hab da gerade nicht den Überblick...

dafür haben wir doch einen eigenen Thread.

Danke Dir.
Moin,

endlich mal eine klare Position zum Thema --> PM.
Die Pressemeldung ist doch nur eine inhaltsleere Auflistung von Buzzwords. Kein einziges konkretes Ziel steht dort.

Zitat
HOCHBAHN
... weit mehr als ein Sportereignis ... Katalysator für urbane Entwicklung ... Chance ... Ausbauprojekte schneller umzusetzen ... innovative Mobilitätslösungen voranzutreiben.

Beschleunigter Infrastrukturausbau: Neue U-Bahn-Linien, dichtere Taktungen und der Ausbau von Busverbindungen könnten im Zuge der Spiele schneller realisiert werden. Was konkret? Und sogar für neue Buslinien benötigt man jetzt Olympia?

... digitale Fahrgastinformation (haben wir doch schon?) ... autonome Systeme ... emissionsfreie Antriebe würden langfristig allen Fahrgästen zugutekommen.

Barrierefreiheit ... klimafreundliche Mobilitätskonzepte ... Modellstadt für nachhaltige Verkehrssysteme ...

Somit profitieren die Hamburgerinnen und Hamburger im Anschluss an Olympische und Paralympische Spiele durch ein dichteres Netz, kürzere Wege und mehr Komfort.
ich verstehe das Statement auch nicht.
Beschleunigter Infrastrukturausbau: Neue U-Bahn-Linien
also die U5 kommt doch sowieso. Soweit mir bekannt, schafft man es in Stellingen aber nicht, dort mit der U5 zufahren.

Ausbau von Busverbindungen
sollte man nicht an Olympia koppeln, sondern an dem Bedarf.

vollständig barrierefreier Angebote im gesamten Netz.
Siedler von Kiekut, hört ihr das?! So stimmt doch bitte...achne, ist ja SH.

Ja, ist ja nur eine Bewerbung, aber trotzdem bekommt das alles etwas seltsame "Züge".
@BÜ Liliencronstraße: Ja richtig, das "riecht" sehr danach, dass der Bürgermeister dem (ex?) VW-Lobbyisten Henrich von der Hochbahn wie auch der Wiener Homeworkerin Korbutt vom HVV mal "geflüstert" hat, welche Märchen sie als Senatsbeauftragte bitteschön zu verbreiten haben... Die Hamburger werden hoffentlich durchschauen, dass es vor allem darum geht, Steuergelder an die "richtigen" zu verteilen und entsprechend abstimmen. Hat nicht die Hochbahn gerade erst 130 ("lokal emissionsfreie?") Olympia(?)-Dieselbusse bestellt (und die VHH zuvor 60 Exemplare)? Gab es nicht einen bindenden Bürgerschaftsbeschluss, dass ab 2020 keine Busse mit Verbrennungsantrieb mehr beschafft werden durften - was für 2019 zu Massenbestellungen von Dieselbussen bei HHA und VHH führte? 2030 sollte es dann keine Verbrenner-Busse mehr geben? Wie könnte das alles zusammenpassen - ich kann mir das nicht so recht vorstellen.
Die VHH hat nur Dieselbusse für deren Leistungen im Umland (Kreis Stormarn, Lauenburg, Pinneberg und Segeberg) geordert. Nicht überall sind E Busse bis 2030 Pflicht. Das diese Dieselbusse sich in Hamburg eingesetzt werden liegt an den Umläufen.

Mfg

Sascha Behn
@Sascha Behn: Der VHH-Homepage entnehme ich, dass die Gesellschaft ihren Sitz in Hamburg hat und zu 94,19% indirekt über die 100% stadteigene Beteiligungsgesellschaft HGV Eigentum der Stadt Hamburg ist!
Zitat
VHH-Homepage
Nachhaltigkeit und innovative Mobilität stehen bei uns im Fokus. In den kommenden Jahren wird vhh.mobility deshalb die Umstellung auf Elektromobilität vollziehen.
Nun auch "elektrische Dieselbusse"?
Moin,

Zitat
wgr22453
...
Nun auch "elektrische Dieselbusse"?[/quote]

das hat was mit dem Thema "Hochbahn positioniert sich eindeutig für eine Olympia- und "Paraly"- Bewerbung" zu tun?
Zitat
wgr22453
@Sascha Behn: Der VHH-Homepage entnehme ich, dass die Gesellschaft ihren Sitz in Hamburg hat und zu 94,19% indirekt über die 100% stadteigene Beteiligungsgesellschaft HGV Eigentum der Stadt Hamburg ist!
Zitat
VHH-Homepage
Nachhaltigkeit und innovative Mobilität stehen bei uns im Fokus. In den kommenden Jahren wird vhh.mobility deshalb die Umstellung auf Elektromobilität vollziehen.
Nun auch "elektrische Dieselbusse"?

Nein, das reine Dieselbusse, der Fokus für die E Mobilität bei der VHH liegt erstmal sofern die Auftraggeber nichts anderes fordern auf den Hamburger Linien, wie auch in Norderstedt, Ahrensburg und teilen des Kreises Pinneberg.

Langfristig muss man im VHH Gebiet abwarten, wie sch die künftigen Ausschreibungen bezüglich der geforderten Fahrzeuge entwickelt.

Nur weil die VHH der Stadt Hamburg gehört, bestimmen auch die Kreise Stormarn, Lauenburg, Segeberg und Pinneberg, welche Art von Fahrzeuge auf deren Linien fahren sollen.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
wgr22453
@BÜ Liliencronstraße: Ja richtig, das "riecht" sehr danach, dass der Bürgermeister dem (ex?) VW-Lobbyisten Henrich von der Hochbahn wie auch der Wiener Homeworkerin Korbutt vom HVV mal "geflüstert" hat, welche Märchen sie als Senatsbeauftragte bitteschön zu verbreiten haben... Die Hamburger werden hoffentlich durchschauen, dass es vor allem darum geht, Steuergelder an die "richtigen" zu verteilen und entsprechend abstimmen. Hat nicht die Hochbahn gerade erst 130 ("lokal emissionsfreie?") Olympia(?)-Dieselbusse bestellt (und die VHH zuvor 60 Exemplare)? Gab es nicht einen bindenden Bürgerschaftsbeschluss, dass ab 2020 keine Busse mit Verbrennungsantrieb mehr beschafft werden durften - was für 2019 zu Massenbestellungen von Dieselbussen bei HHA und VHH führte? 2030 sollte es dann keine Verbrenner-Busse mehr geben? Wie könnte das alles zusammenpassen - ich kann mir das nicht so recht vorstellen.

Hoffentlich durchschauen die Hamburger*innen, dass es sich hier um eine wahrscheinlich einmalige Möglichkeit handelt, die Spiele im eigenen Land, in der eigenen Stadt stattfinden zu lassen und die "eigenen" Sportler zu erleben und anzufeuern, ohne um die halbe Welt zu fahren. Darüber hinaus wird die Entwicklung und der Ausbau von Leistungszentren, Sportstätten und Infrastruktur hier vor Ort einen Boost erfahren. Das ist und war bisher in allen Spielorten der Fall! Warum sollte das also erstmalig in Hamburg nicht der Fall sein.
Bei allen Risiken die vielleicht bestehen, mit einem Nein würden wir den jüngeren Generationen alle damit verbundenen Chancen verbauen.
Ich hoffe die ewigen Nörgler, Besserwisser, Berufszweifler und Innovationsverhinderer werden sich nicht durchsetzen.


Btw. die Dieselbusse wurden doch mit der Botschaft bestellt, dass es in diesen Zeiten einer Ausfallsicherheit bedarf.
Auch auf die Gefahr ins Off-Topic abzudriften. Die Stadtreinigung macht auch massiv Werbung pro Olympia. Und die haben im Gegensatz zum HVV mit vielleicht schnelleren Bahnausbau nun die wenigsten Profite von Olympia.
Was mich aber leicht stört, ist das Argument der Gegner, dass man das Geld doch stattdessen in bspw. Schul- und Wohnungsbau investieren sollte. Wenn das stichhaltig wäre, hätte Hamburg nach der gescheiterten Bewerbung für 2024 doch da massiv in den letzten Jahren investiert. Haben wir aber nicht gemacht.
Hoffen wir mal auf Olympia bei uns und dadurch besseren Schienenverkehr wie die NBS Hamburg Hannover.
Zitat
Sonnabend
das hat was mit dem Thema "Hochbahn positioniert sich eindeutig für eine Olympia- und "Paraly"- Bewerbung" zu tun?
@Sonnabend 07.05.26 12:42: Ich denke schon, dass die Diskussion von dem fragwürdigen Hochbahn-Dokument mit unbewiesenen Klima- Nachhaltigkeits- und Finanzierungs-Behauptungen zu Olympia ausgelöst wurde. Das legt schon nahe, zu schauen, was denn der zweite 94 % Hamburger Busbetrieb so macht, oder?
@Sascha Behn 07.05.26 13:14:
Zitat
Sascha Behn
Nur weil die VHH der Stadt Hamburg gehört, bestimmen auch die Kreise Stormarn, Lauenburg, Segeberg und Pinneberg, welche Art von Fahrzeuge auf deren Linien fahren sollen.

Warum bitte bewerben sich denn die Hamburger VHH um Verkehre, die mit ihren angeblichen Geschäftsprinzipien "Elektromobilität" unvereinbar sind? Vielleicht erläutern Sie das mal allgemeinverständlich? (leider auch schon wieder weitab vom Thema Olympia...)
Zitat
wgr22453
@Sascha Behn 07.05.26 13:14:
Zitat
Sascha Behn
Nur weil die VHH der Stadt Hamburg gehört, bestimmen auch die Kreise Stormarn, Lauenburg, Segeberg und Pinneberg, welche Art von Fahrzeuge auf deren Linien fahren sollen.

Warum bitte bewerben sich denn die Hamburger VHH um Verkehre, die mit ihren angeblichen Geschäftsprinzipien "Elektromobilität" unvereinbar sind? Vielleicht erläutern Sie das mal allgemeinverständlich? (leider auch schon wieder weitab vom Thema Olympia...)

Sieh dir mal die Historie der VHH und PVG an, das erklärt so manches.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
wgr22453

Warum bitte bewerben sich denn die Hamburger VHH um Verkehre, die mit ihren angeblichen Geschäftsprinzipien "Elektromobilität" unvereinbar sind? Vielleicht erläutern Sie das mal allgemeinverständlich? (leider auch schon wieder weitab vom Thema Olympia...)

Vielleicht solltest du erst einmal einen Grundkurs für den Busbereich vornehmen, bevor man hier im Forum dauerhaft über diesen anfängt zu wettern.

Mal als Test, den Namen HHA/HOCHBAHN und VHH in voller Länge googeln, das hilft vielleicht schon mal für den Anfang und erklärt vielleicht auch, warum die HGV an der VHH zu 94,19% beteiligt ist.

Und wenn man dann schon keine Ahnung hat, muss man nicht nur Schreiben, was im Jahr 2019 an Fahrzeugen geordert wurde, sondern sich auch erst mal mit dem Hintergrund befassen, warum so viele und, ob man dafür auch die gleiche Menge an Fahrzeugen ausgemustert hatte.

Oder, man fängt so etwas gar nicht erst an und zieht dauernd über so etwas her.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.05.2026 17:08 von Heiko T..
[de.wikipedia.org]

Lesen und verstehen ;) @wgr22453

Mfg

Sascha Behn
Zitat
wgr22453
@BÜ Liliencronstraße: Ja richtig, das "riecht" sehr danach, dass der Bürgermeister dem (ex?) VW-Lobbyisten Henrich von der Hochbahn wie auch der Wiener Homeworkerin Korbutt vom HVV mal "geflüstert" hat, welche Märchen sie als Senatsbeauftragte bitteschön zu verbreiten haben... Die Hamburger werden hoffentlich durchschauen, dass es vor allem darum geht, Steuergelder an die "richtigen" zu verteilen und entsprechend abstimmen. Hat nicht die Hochbahn gerade erst 130 ("lokal emissionsfreie?") Olympia(?)-Dieselbusse bestellt (und die VHH zuvor 60 Exemplare)? Gab es nicht einen bindenden Bürgerschaftsbeschluss, dass ab 2020 keine Busse mit Verbrennungsantrieb mehr beschafft werden durften - was für 2019 zu Massenbestellungen von Dieselbussen bei HHA und VHH führte? 2030 sollte es dann keine Verbrenner-Busse mehr geben? Wie könnte das alles zusammenpassen - ich kann mir das nicht so recht vorstellen.

Moin,

ersetzen wir Poltereien mal durch Fakten.

Die HOCHBAHN hat nicht 130 Dieselbusse bestellt. Die Meldung lautet, dass die HOCHBAHN bis zu 130 Busse beschaffen wird, die unabhängig von der eigenen Ladeinfrastruktur sind. Das können auch Wasserstoffbusse sein. Dass Wasserstoffbusse eine Rolle bei der strategischen Reserve spielen können und werden, war ja 2025 schon Thema. Niemand - außer dir - schreibt in diesem Zusammenhang von 130 beschafften Dieselbussen.

Tatsächlich war das Ziel 2030 die Emissionsfreiheit zu erreichen. Dass die Flotte bis dahin vollständig elektrifiziert wird, hätte 200 Busse jährlich in der Anschaffung bedeutet - allein bei der HOCHBAHN. Ein Ziel, das weder finanzierbar noch herstellerseitig bedienbar war. Da ist es folgerichtig, seine Strategien an tatsächliche Entwicklungen anzupassen. Zumal 2025 ja noch die Bundesförderung für E-Busse wegfiel. Dh die bis zu 240 E-Busse, die man jetzt beschaffen möchte (die sicherheitshalber in deinem Post weggelassen werden), müssen auch noch komplett selbst finanziert werden.

Das Update der E-Bus-Strategie 2025 beinhaltet auch die Umrüstung der noch benötigten Dieselbusse auf HVO100. Also: (Fast - nicht komplett) CO2-Neutral. Darüber berichtete ich 2025: [dt5online.de]

Und wo ist jetzt das Problem, rein elektrisch durch nahezu klimaneutral ersetzt zu haben?

===

Und um jetzt zum Kern Olympia, leere Lippenbekenntnisse und dünne Konzepte zu kommen: Heute Abend ist das Thema im Verkehrsausschuss. Würde man jetzt einen 200 Seiten-Masterplan Verkehr für Olympia vorlegen würde man Gefahr laufen, nächstes Jahr im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler zu landen, wenn Hamburg dagegen stimmt oder sich der DOSB anders entscheidet. In einem "so frühen Stadium" kann nicht alles bis ins letzte beschrieben sein. Insofern sollte man vielleicht lieber von einer Olympia-Vision 2040 sprechen, als von einem Konzept. Denn gerade im Punkt Verkehr ist es so dünn, dass das Wort "Konzept" in die Irre führt.

Auf der anderen Seite muss man eben aber auch anerkennen, und das kam mir hier bisher auch noch deutlich zu kurz im Thread: Ja - es sind nicht wenige Sowiesoprojekte enthalten. Aber: Wer einen fixen Termin hat, arbeitet damit auch anders. Es besteht ein höherer Druck, irgendwann mal fertig zu werden. Es wird zusätzliches Geld investiert. Die Planfeststellungsbehörden werden personell vielleicht besser ausgestattet um schneller zu entscheiden, und und und. Vergesst doch bitte nicht den Rattenschwanz, wenn es heißt: Für Olympia wirds eine Linie U5 geben. (Ganz genau: Ohne Olympia auch. Aber gehts damit vielleicht mit mehr Nachdruck? Ja?!).

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Laut HOCHBAHN dind es bis zu 150 Fahrzruge, nicht 130.

Was genau man nun damit meint, wurde wieder mal sehr schön umschrieben und somit kann man, wenn es mal soweit kommt, mit der Sprache raustücken. Obwohl viele ganz einfach an normale Dieselbusse denken.

Wurde zuerst von Jahr 2030 gesprochen, kam es schon wegen Corona ins stocken. Da kam man dann eher auf das Jahr 2032.
Will man nun die Dieselwagen bis zu 15 Jahre im Bestand halten, sind wir so schon im Jahr 2035. Die letzten Dieselbusse kamen nachträglich aus dem Lastenheft 2019 und sind 2020 wegen Mehrleistungen Anfang 2020 ausgeliefert worden.

Es gibt für dieses Jahr schon eine weitere Förderung für E-Busse und es soll auch für writere Jahre eine geben.
Somit bleibt auch die HOCHBAHN nicht auf den Gesamtkodten sitzen.

Zumal man jetzt noch einige C1er ausmustern wird und man dann nur noch C2er im Bestand hat, die, wenn die auch länger laufen sollen, erst um 2028/29 dran wären, so das man jetzt eh keinen großen Druck hätte.

Und laut der SPD hatte man den Beschluss auch unabhängig einer Bundesförderung beschlossen gehabt.

Somit, einfach mal abwarten was nun wirklich bis zum Jahr 2031 passieren wird. In der Öffentlichkeit sind bisher immer mehr Fahrzeuge im Umlauf gewesen, was man bis 20xx beschaffen könnte, also abrufen könnte, die aber nie in der Anzahl geordert wurden.
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