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Neuer HBF am Berliner Tor
geschrieben von NWT47 
Zitat
Sonnabend
Moin,

Zitat
Lopi2000
...
Wo sollte denn der Ansatzpunkt für eine Volksabstimmung sein?... Die Planfeststellung eines neuen Bahnhofs würde durch eine Tochter der bundeseigenen DB AG beantragt und durch das Eisenbahnbundesamt planfestgestellt und auf Bundesebene ist so etwas weder vorgesehen, noch würde wohl für eine Entscheidung mit eher lokaler bis regionaler Bedeutung das erforderliche Quorum bundesweit erreicht.

Äh - du widerspricht dir:
Entweder ist eine -Volksabstimmung auf Bundesebene vorgesehen, die dann auch das erforderliche Quorum erreichen müsste oder das Bundesrecht sieht keine direkten Bürgerentscheide vor - dann ist die Frage nach irgendwelchen Quoren "lediglich für die Gallerie".

Jein, grundsätzlich ist eine Volksabstimmung auf Bundesebene nicht vorgesehen, aber selbst wenn man sie ermöglichen würde, wäre eine regionale oder lokale Frage kein geeignetes Thema für eine solche Abstimmung, da die üblichen Quoren bei Volksentscheiden kaum erreicht würden.
Zitat
Kirk
Zitat
Neu Wulmstorf
Den Hauptbahnhof an das Berliner Tor zu verlegen ist für das geschätzte südlich der Elbe wohnende Drittel der Hamburger Bevölkerung eine Verschlechterung. Von dort würde ich mit Widerstand und bei einer Volksabstimmung mit vielen Nein-Stimmen rechnen.
wobei es ja eigentlich Harburg als Fernbahnhof gibt. Warum soll ein Südelber das also machen?
...

Ein Süderelbler will manchmal auch Richtung Berlin oder Lübeck/ später auch Kopenhagen fahren.

Und es halten nicht alle Züge Richtung Süden in Harburg, auch nicht nach Deutschlandtakt. Aber das könnte man ändern.
Moin,

ich habe da so einen Gedanken .......

....... wenn man den Hbf am Berliner Tor
bauen würde, würde das nicht eine
jahrelange Sperrung der S1/S4 bedeuten ?

Gruß
Kay Ganz
Ich halte einen kompletten Neubau auch für schwer realisierbar. Man müsste in einen Regionalbahntunnel aus dem Süden schon bei Wilhelmsburg unter die Erde gehen, um Tief genug zu kommen um die Elbe zu unterqueren. Auftauchen würde man wohl irgendwo zwischen Landwehr und Hasselbrook... Das alles ist viel zu aufwändig und teuer und würde bei der aktuellen Planung der DB wohl 10 Mrd kosten und 100 Jahre dauern.

Ein RE-Halt bei den Bahnsteigen der S1 und S2 könnte aber merklich Entlastung bringen.
Zitat

Moin,

ich habe da so einen Gedanken .......

....... wenn man den Hbf am Berliner Tor
bauen würde, würde das nicht eine
jahrelange Sperrung der S1/S4 bedeuten ?

Gruß
Kay Ganz

Dazu braucht es ja nun keinen neuen HBF, das macht die S-Bahn auch so...
@ Sonnabend:

Über den Plan des VCD kann man geteilter Meinung sein. Doch die Aussage von Alexander Montan im Abendblatt trifft den Nagel auf den Kopf. Den Behörden, der Politik und der Deutschen Bahn fehlt es seit Jahrzehnten an vernünftigen Ideen und offenkundig auch an jeglicher Lust, im Dienste der Bürger und der Fahrgäste sinnvolle Dinge auf den Weg zu bringen, welche die vielfach angespannten Situationen zum Besseren wenden könnten.

Stattdessen wird von den Institutionen nur Unsinn produziert und die Liste der "Schnapsideen" wird immer länger: Die Verlegung des Altonaer Bahnhofs ins Nirwana neben den Friedhof von Diebsteich, der Bau des VET, dieser angebliche Entlastungstunnel, der überhaupt nichts entlasten und stattdessen die Innenstadt für viele Jahre ins völlige Verkehrschaos stürzen würde und die S4, die sich zwischen Ahrensburg und Bad Oldesloe die beiden Gleise mit dem Fern- und Regionalverkehr teilen soll, obwohl so etwas bekanntermaßen bei der S-Bahn zwischen Neugraben und Stade schon seit 18 Jahren nicht funktioniert.

Das sind nur einige Beispiele, die beweisen, dass Hamburgs Verantwortliche keine Verkehrspolitik "können" und Sonnabend, Du scheinst ja irgendwie dazu zu gehören.
Zitat
Neu Wulmstorf
Zitat
Kirk
Zitat
Neu Wulmstorf
Den Hauptbahnhof an das Berliner Tor zu verlegen ist für das geschätzte südlich der Elbe wohnende Drittel der Hamburger Bevölkerung eine Verschlechterung. Von dort würde ich mit Widerstand und bei einer Volksabstimmung mit vielen Nein-Stimmen rechnen.
wobei es ja eigentlich Harburg als Fernbahnhof gibt. Warum soll ein Südelber das also machen?
...

Ein Süderelbler will manchmal auch Richtung Berlin oder Lübeck/ später auch Kopenhagen fahren.
das Funktioniert doch schon. Es gibt doch den ICE der aus Richtung Süden kommt in Richtung Schwerin und nur in Harburg und Bergedorf hält. Oder hat man den inzwischen gestrichen? Theoretisch gäbe es sogar noch die Möglichkeit Richtung Lüneburg und dann via Büchen Richtung Osten.

Zitat
kay ganz
jahrelange Sperrung der S1/S4 bedeuten ?
macht die S-Bahn ja tatsächlich schon heute :-D. Würde man die beiden Linien die Linien etwas einkürzen, hätte man wohl plötzlich eine extrem pünktliche S1 Ost ;-)
Kernproblem ist doch eigentlich, dass man sich angesichts des Erhaltungswertes des HBF und der Störung des städtebaulichen Blickfeldes, nicht dazu entscheiden will einfach +1 über Straßenniveau eine Ebene einzurichten. Es muss etwas sein, das optisch nicht stört. ;-)
naja, man könnte ja graben, aber dann nicht für den Nahverkehr sondern Fernverkehr mit einem Halt am Hauptbahnhof und dann auf direktesten Weg wieder zurück an die bestehende Strecke im Bereich Eidelstedt.
Zitat
Djensi
Kernproblem ist doch eigentlich, dass man sich angesichts des Erhaltungswertes des HBF und der Störung des städtebaulichen Blickfeldes, nicht dazu entscheiden will einfach +1 über Straßenniveau eine Ebene einzurichten. Es muss etwas sein, das optisch nicht stört. ;-)

Was soll das denn für eine Ebene sein? Eine zusätzliche Gleisebene? Ich denke allein die dafür erforderlichen Rampen, um diese Ebene anzufahren, wären eher ein Problem als die Ästhetik bzw. die Denkmalqualität.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Djensi
Kernproblem ist doch eigentlich, dass man sich angesichts des Erhaltungswertes des HBF und der Störung des städtebaulichen Blickfeldes, nicht dazu entscheiden will einfach +1 über Straßenniveau eine Ebene einzurichten. Es muss etwas sein, das optisch nicht stört. ;-)

Was soll das denn für eine Ebene sein? Eine zusätzliche Gleisebene? Ich denke allein die dafür erforderlichen Rampen, um diese Ebene anzufahren, wären eher ein Problem als die Ästhetik bzw. die Denkmalqualität.

In der +1 Ebene muss natürlich schon früh angefangen werden, z. B. der Strang aus dem Osten/Berlin kommt schon aus einer erhöhten Lage beim Berliner Tor und führt dann in einen aufgeständerten Bahnhofsteil. Die Lübecker können, müssen aber nicht nach oben ;-), Trassen auf dem Süden können auch zum Teil aufgeständert geführt werden... Die Verbindungsbahn läuft auch doppelstöckig, um sich einen Tunnel zu sparen. Sehr weit hergeholt, schon klar, aber wahrscheinlich vom Aufwand weniger kompliziert, als alle Tunnellösungen und Bahnhöfe in -5 oder -6 mit entsprechenden Rampen in der Zuführung.
Einen Eisenbahnknoten neu planen durfte ich als Student auch, hat viel Spaß gebracht und ich habe auch viel gelernt. Aber dass dann als echten Plan zu präsentieren? in glücklich dass ich das nicht musste. (Und dabei war es noch nicht mal ein vierfacher Kopfbahnhof 😂😂😂)
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