Zitat
Kirk
Was ich mich aber frage: hat man denn vor August das Bauwerk nie kontrolliert? Oder hat man nach dem (Brücken)Fall in Dresden strengere Vorgaben?
Zitat
Bei vorangegangenen turnusmäßigen Inspektionen im Juli waren Mängel an den zu Anfang der 1960er Jahre errichteten Bauwerken festgestellt worden.
Zitat
Sonnabend
Zitat
Bei vorangegangenen turnusmäßigen Inspektionen im Juli waren Mängel an den zu Anfang der 1960er Jahre errichteten Bauwerken festgestellt worden.
Macht was draus.
Anfang 60er sollte hinkommen - da wurde die Pinneberger S-Bahn gebaut, 1. Etappe bis Langenfelde. Für die City-S-Bahn wurde dann 1979 die Strecke Holstenbstraße - Altona auf Linksverkehr umgestellt, aber das müsste rein durch einen anderen Anschluss des dann linken Streckengleises Altona - Holstenstraße erfolgt sein. Auf den Luftbildern lässt sich sogar noch die ursprüngliche Gleisführung des Rechtsverkehrs erahnen.Zitat
masi1157
Anfang der 1960er? Das kann dann doch eher nicht die "Überwerfungsbrücke" zum Spurwechsel Rtg. Altona sein. Die wurde doch erst im Zusammenhang mit dem City-Tunnel gebaut. Doch die Brücke über die Holstenstraße oder Harkortstraße? Für mich klang das bisher immer anders und es sieht auch vor Ort anders aus.
Zitat
LH
Anfang 60er sollte hinkommen - da wurde die Pinneberger S-Bahn gebaut, 1. Etappe bis Langenfelde. Für die City-S-Bahn wurde dann 1979 die Strecke Holstenbstraße - Altona auf Linksverkehr umgestellt, aber das müsste rein durch einen anderen Anschluss des dann linken Streckengleises Altona - Holstenstraße erfolgt sein. Auf den Luftbildern lässt sich sogar noch die ursprüngliche Gleisführung des Rechtsverkehrs erahnen.
Zitat
masi1157
Zitat
LH
Anfang 60er sollte hinkommen - da wurde die Pinneberger S-Bahn gebaut, 1. Etappe bis Langenfelde. Für die City-S-Bahn wurde dann 1979 die Strecke Holstenbstraße - Altona auf Linksverkehr umgestellt, aber das müsste rein durch einen anderen Anschluss des dann linken Streckengleises Altona - Holstenstraße erfolgt sein. Auf den Luftbildern lässt sich sogar noch die ursprüngliche Gleisführung des Rechtsverkehrs erahnen.
Für die Ausfädelung der Pinneberger Strecke musste ja nur ein Gleis überbrückt werden, die heutige Brücke überquert aber zwei. Von den Bauarbeiten Anfang der 60er habe ich nichts mitbekommen. Von den Umbauten in den 70ern habe ich aber einiges mitbekommen (mein regelmäßiger Weg von Billstedt zur Fabrik und zurück), und das war in meiner Erinnerung mehr als nur einfach ein anderer Gleisanschluss. Aber das ist soooo lange her.
Gruß, Matthias
Zitat
LH
Anfang 60er sollte hinkommen - da wurde die Pinneberger S-Bahn gebaut, 1. Etappe bis Langenfelde. Für die City-S-Bahn wurde dann 1979 die Strecke Holstenbstraße - Altona auf Linksverkehr umgestellt, aber das müsste rein durch einen anderen Anschluss des dann linken Streckengleises Altona - Holstenstraße erfolgt sein. Auf den Luftbildern lässt sich sogar noch die ursprüngliche Gleisführung des Rechtsverkehrs erahnen.Zitat
masi1157
Anfang der 1960er? Das kann dann doch eher nicht die "Überwerfungsbrücke" zum Spurwechsel Rtg. Altona sein. Die wurde doch erst im Zusammenhang mit dem City-Tunnel gebaut. Doch die Brücke über die Holstenstraße oder Harkortstraße? Für mich klang das bisher immer anders und es sieht auch vor Ort anders aus.
Zitat
masi1157
...Für die Ausfädelung der Pinneberger Strecke musste ja nur ein Gleis überbrückt werden...
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 16.12.2025 23:09 |
Zitat
PassusDuriusculus
Es gibt genug Ausfädelungen, wo ein Gleis erst nach außen abzweigt um dann das innen liegende Gleispaar zu überqueren.
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 09:10 |
Es ist ja nun beschlossen, dass es keine S6 nach Osdorf geben wird, sondern die U5 über Arenen hinaus bis Osdorf verlängert wird. Und ob eine S6 nur bis Bahrenfelder Trabrennbahn sich rechnet, sei dahin gestellt. Eigentlich war ja geplant, den VET zu bauen. Dann wäre das ganze Entfädelungsbauwerk der 3 S-Bahnstrecken westlich der Holstenstraße (Altona, Osdorf, Diebsteich) sowieso unter der Erde neu gebaut worden und die jetzige marode alte Brücke abgrissen. Man hatte sicher gehofft, dass sie noch bis zur Inbetriebnahme des VET halten würde. Da vollkommen unklar ist, ob der VET überhaupt gebaut wird (auch aus finanziellen Aspekten heraus) bleibt auch völlig unklar, welche Bauvorleistungen sinnvoll wären. Also ist der Bau einer provisorischen Brücke, die 30-40 Jahre hält, jetzt gerade wohl der sinnvollste Schritt für die Zukunft.Zitat
Koschi1988
Wäre der Neubau der Brücke nicht die Gelegenheit die gesamte Strecke neu zu gestalten zusammen mit Bauvorleistungen zu treiben für einen Tunnel nach Osdorf?
Das ist ein fataler Irrtum! Das Brückenbauwerk wird ja nicht nur für den "Gleistausch" der Gleise Richtung Altona benötigt, sondern für die Überführung der abzweigenden Gleise Richtung Diebsteich. Das Brückenbauwerk wird dort zwingend gebraucht.Zitat
Koschi1988
Darüber hinaus bräuchte man das Brückenbauwerk nicht, wenn die S-Bahn nach Altona nicht aufs Gegengleis fahren müsste.
Das macht aus meiner Sicht überhaupt keinen Sinn und verwirrt nur. Und die Überwerfungsbrücke würde trotzden gebraucht.Zitat
Koschi1988
Man könnte ja auch mit dem Gedanken spielen, die S2 und S7 als zwei Ringlinien einzuführen, die im HVZ jeweils im 10-Minuten Takt und sonst jeweils 20 Minuten-Takt fahren.
Ganz sicher wird dieses "Brückenunglück" genutzt werden, um sich grundsätzlich Gedanken zu machen, wie das hamburger S-Bahn-Netz zugleich optimiert und weiter finanziert werden kann. Aber dieser Prozess wird sehr lange dauern. Es braucht also eine schnelle und finanziell möglichst günstige provisorische Ersatzbrücke, bis klar sein wird, ob und wie das S-Bahn-Netz und insbesondere die Verbindungsbahn weiter ausgebaut wird.Zitat
Koschi1988
Meine Hoffnung ist, dass man sich etwas Neues einfallen lässt und die aktuelle Situation für ein zukünftiges und sinnvolles S-Bahn nutzt!
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 09:28 |
Zitat
Alter_Wedler
Ganz sicher wird dieses "Brückenunglück" genutzt werden, um sich grundsätzlich Gedanken zu machen, wie das hamburger S-Bahn-Netz zugleich optimiert und weiter finanziert werden kann.
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 09:48 |
Zitat
Kirk
Diese "easyPeasy" vor einem Jahr, hat eigentlich keiner Linie geholfen.
Zitat
Kirk
Nach einem Jahr die Fehler zu korrigieren, gibt ein blödes Bild ab. So hat man aber jetzt die Möglichkeit unter einem "Deckmantel-Kreuzungsbauwerk" nochmal nach zu bessern.
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 10:21 |
Zitat
masi1157
Zitat
Kirk
Diese "easyPeasy" vor einem Jahr, hat eigentlich keiner Linie geholfen.
Aber selbstverständlich hat es. Es war dadurch nicht perfekt, aber besser als vorher.
Gruß, Matthias
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 10:27 |
Zitat
zurückbleiben-bitte
Wenn DAS eine Verbesserung ist, möchte ich erleben, wie es ohne wäre...
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 13:12 |
Zitat
masi1157
Zitat
zurückbleiben-bitte
Wenn DAS eine Verbesserung ist, möchte ich erleben, wie es ohne wäre...
Das konntest Du vorher jahrelang beobachten. Die Neuordnung der Linien hat nun mal nichts mit kaputten Brücken und dergleichen zu tun.
Gruß, Matthias
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 13:31 |
Zitat
zurückbleiben-bitte
Das ist klar. Aber auch sonst gab es vor den Brücken/Tunnel/Strecken-Schäden nicht weniger Ausfälle.
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 15:46 |
Zitat
masi1157
Zitat
zurückbleiben-bitte
Das ist klar. Aber auch sonst gab es vor den Brücken/Tunnel/Strecken-Schäden nicht weniger Ausfälle.
Ich zähle nicht mit. Das neue Linienschema finde ich sehr viel sinnvoller als das alte. Aber hier geht es um was anderes.
Gruß, Matthias
|
Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 17.12.2025 16:49 |
Zitat
christian schmidt
Naja, andere aber schon. Und zu Anfang, als wirklich alles wie vorher war außer dem Linienschema war die S-Bahn schon klar pünktlicher.
Zitat
Kirk
Was ich mich aber frage: hat man denn vor August das Bauwerk nie kontrolliert? Oder hat man nach dem (Brücken)Fall in Dresden strengere Vorgaben?