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Kreuzungsbauwerk Holstenstraße
geschrieben von DT5-Online 
Zitat
r2rho
Zitat
Kirk
Was ich mich aber frage: hat man denn vor August das Bauwerk nie kontrolliert? Oder hat man nach dem (Brücken)Fall in Dresden strengere Vorgaben?

Na klar hat man es kontrolliert. Aber eben nur das. Kontrolliert. Nicht proaktiv instandgesetzt bzw erhaltende Maßnahmen ergriffen, sondern lediglich den Verfall dokumentiert. Wie bei allen anderen Eisenbahnbrücken der letzten 30 Jahre unter LuFV I+II.

Wie will man bei einer Spannbetonbrücke pro aktiv etwas instandsetzen? Der Spannstahl ist in Röhren verpresst nicht zugänglich - nicht prüfbar. Es gibt bisher kein zerstörungsfreies Messverfahren. Ein Versagen des Spannstahles zeigt sich Risse im Brückenbauwerk. Diese wurden bei Inspektionen nun offensichtlich gesichtet und dann heißt es Überwachung (sehr teuer: Schallmessungen: Wenn Spannstahl reißt, wird dies durch Akustik aufgenommen) - und bei weiterer Verschlechterung Neubau.

Seit dem Einsturz in Dresden sind die Brückenprüfer offensichtlich sehr viel sensibler geworden. Bei kleinsten Rissen, und nicht wie früher üblich "ach das geht noch" werden nun die Brücken gesperrt und zum Neubau freigegeben. Insbesondere mit sprödem Spannstahl, der beim Versagen direkt reißt und kein Dehnverhalten zu Tage legt. Das hat man nun aus Dresden gelernt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 14:05 von DB-Bahner.
Ha... ich wusste doch, dass ich irgendwo den Gleisplan habe Gleisbild Altona/Holstenstrasse/Bahrenfeld vor und nach dem Umbau im April 1979:

In meinem recht umfangreichen Nahverkehrsbücherregal schlummert dieses Buch:

Die Hamburger S-Bahn: Chronik eines modernen Verkehrsmittels aus dem Verlag Hoffmann und Campe aus dem Jahr 1979


Auf dem Plan ist sehr gut zu sehen wie die Fahrwege vor und nach der Umstellung, welche übrigens nur fünf (5!) Tage dauerte, waren bzw. sind.


So ein Buch habe ich auch, glaube ich. Irgendwo im Keller untergepflügt. Ich muss mal suchen.

Also gut, die Überwerfung über 2 Gleise westlich von Holstenstraße hat's also wohl schon vor der Umstellung auf Linksverkehr gegeben. Wirklich schon von vornherein seit der Ausfädelung der Pimneberger Bahn? Haben die dann damals schon für den City-Tunnel und Linksverkehr nach Altona mitgeplant? Oder wurde das später so umgebaut, damit eine einfache Umstellung von Rechts- auf Linksverkehr möglich wird?

Und die entscheidende Stelle ist in der Skizze auch nicht zu erkennen: Wie kamen die S-Bahnen denn im Rechtsverkehr von Holstenstraße nach Altona? Doch wohl zwangsläufig über die Brücke, aber dann landen sie laut Skizze im Gegenverkehr. Da fehlt einfach ein Gleis bzw. eine Verbindung. Und was ist das für eine Verbindung von Pinneberg, vor der fraglichen Brücke scharf rechts, und dann nach Altona?


Gruß, Matthias
Zitat
masi1157
Wie kamen die S-Bahnen denn im Rechtsverkehr von Holstenstraße nach Altona? Doch wohl zwangsläufig über die Brücke, aber dann landen sie laut Skizze im Gegenverkehr. Da fehlt einfach ein Gleis bzw. eine Verbindung. Und was ist das für eine Verbindung von Pinneberg, vor der fraglichen Brücke scharf rechts, und dann nach Altona?
Vielleicht etwas unscharf dargestellt: "scharf rechts" von Pinneberg gibt es nicht; das ist dien Einfädelung von Altona nach Holstenstraße (in das Gleis VON Pinneberg).
Die alte Verbindung kann man nach der Brücke erahnen: Da geht ein dünner Strich zum Gleis, welches früher nach Altona geführt hat.

Was ich mich aber gerade Frage:
Im Grunde genommen hätte man ja schon mit Bau der Pinneberger S-Bahn Holstenstraße - Altona auf Linksverkehr umbauen können.
Hätte keine Fahrstraßenkonflike beim Wenden in Altona gegeben.
Hat aber evtl. schlichtweg keiner die Idee gehabt - und es gab im nördlichen Vorfeld von Altona zwar viele Fahrten, aber nicht so viele wie mit Einführung der City-S-Bahn bzw. deren Verlängerung nach Diebsteich.
Zitat
LH
Vielleicht etwas unscharf dargestellt: "scharf rechts" von Pinneberg gibt es nicht; das ist dien Einfädelung von Altona nach Holstenstraße (in das Gleis VON Pinneberg).

Das ist nicht unscharf dargestellt, sondern scharf und mit dickem Strich. Aber wo ist eine gestrichelte Rechtsverkehr-Verbindung von Holstenstraße nach Altona? Ich sehe nichts. Die gestrichelte Linie unter der Brücke hat keine Verbindung zum nördlichen Bahnsteiggleis in Holstenstraße.

Zitat
LH
Im Grunde genommen hätte man ja schon mit Bau der Pinneberger S-Bahn Holstenstraße - Altona auf Linksverkehr umbauen können.
Hätte keine Fahrstraßenkonflike beim Wenden in Altona gegeben.
Hat aber evtl. schlichtweg keiner die Idee gehabt - und es gab im nördlichen Vorfeld von Altona zwar viele Fahrten, aber nicht so viele wie mit Einführung der City-S-Bahn bzw. deren Verlängerung nach Diebsteich.

Und ich frage mich, ob die das wirklich schon beim Ein-/Ausfädeln der Pinneberger Bahn in den 60ern so gebaut haben, dass es einfach durch verschwenken von ein paar Gleisen möglich ist. Das baut man ja nicht ohne Absicht so relativ umständlich, wenn man weiter nichts damit vorhat. Oder haben die das erst später so umgebaut, dass "am Tag X" einfach umgestellt werden kann?

Das würde sich zumindest mit meiner vagen Erinnerung an massive Bauarbeiten in den 70ern decken. Aber wie gesagt, ich war nur selten da und habe es nicht wirklich verfolgt. Nur ab und an wurde an der S-Bahn gebaut und die Fahrt nach/von Altona war etwas komplizierter. Zurück war's aber sowieso meistens Nachtbus, da war's egal.


Gruß, Matthias



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 21:34 von masi1157.
Zitat
LH
Was ich mich aber gerade Frage:
Im Grunde genommen hätte man ja schon mit Bau der Pinneberger S-Bahn Holstenstraße - Altona auf Linksverkehr umbauen können.
Hätte keine Fahrstraßenkonflike beim Wenden in Altona gegeben.
Hat aber evtl. schlichtweg keiner die Idee gehabt - und es gab im nördlichen Vorfeld von Altona zwar viele Fahrten, aber nicht so viele wie mit Einführung der City-S-Bahn bzw. deren Verlängerung nach Diebsteich.

Die Gleisanlagen für den S-Bahn-Verkehr des "alten" Bahnhofs Altona, also die S-Bahnsteige oben, waren da ja nun schon ewig lange und schon vor dem Krieg.
Und da gab es eben den Rechtsverkehr zwischen Altona und Holstenstraße. Und die Gleisanlagen dort wollte man ganz sicher nicht für die Pinneberger S-Bahn oder lange in Voraus für einen etwaigen neuen City-S-Bahn-Tunnel umbauen.

Auf [gleismann.de] gibt es schöne handgezeichnete Gleispläne der Verschiedenen "Epochen" des S-Bahnhofes Altona. Man muss etwas nach unten scrollen. Die Pläne machen deutlich, dass der Rechtsverkehr bis 1979 sinnvoll war.

Bei dieser Gelegenheit mal wieder ein dickes Dankeschön an Karsten Leiding, der die Webseite betreibt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.12.2025 21:41 von Alter_Wedler.
Auch da sehe ich keinen Gleisplan von der Ausfädelung der Pinneberger Bahn in den 60ern, noch einen Plan des Rechtsverkehrs an der aktuell kaputten Brücke vor der Umstellung auf Linksverkehr.

Im Buch "Erich Staisch: Hamburg und sein Stadtverkehr" von 1989 finde ich ein einziges Foto aus der Zeit und von der Stelle. Das sieht für mich erstmal nicht nach dem aufwändigen Abzweig nach außen und dann Überwerfung über 2 Gleise aus. Aber wer weiß, aus welcher Bauphase das Foto ist.


Gruß, Matthias


Zitat
masi1157
Auch da sehe ich keinen Gleisplan von der Ausfädelung der Pinneberger Bahn in den 60ern, noch einen Plan des Rechtsverkehrs an der aktuell kaputten Brücke vor der Umstellung auf Linksverkehr.

Im Buch "Erich Staisch: Hamburg und sein Stadtverkehr" von 1989 finde ich ein einziges Foto aus der Zeit und von der Stelle. Das sieht für mich erstmal nicht nach dem aufwändigen Abzweig nach außen und dann Überwerfung über 2 Gleise aus. Aber wer weiß, aus welcher Bauphase das Foto ist.


Gruß, Matthias

Das von Dir gepostete Foto von 1961 ist in Blickrichtung Osten, also aus Richtung der Überwerfungsbrücke. Die neu eingebaute Weiche dort lässt das Gleis in Richtung Pinneberg ausfädeln.
Ich hab mir erlaubt den von Rüdiger gescannten Gleisplan aus dem Buch

Zitat
Rüdiger
Die Hamburger S-Bahn: Chronik eines modernen Verkehrsmittels aus dem Verlag Hoffmann und Campe aus dem Jahr 1979

mit dem Programm paint zu überarbeiten und so einen Ausschnitt des Gleisplanes von der Zeit zwischen 1963 und 1979 zu erstellen.

Das von Dir, masi, gepostete Foto zeigt (auf meinem Gleisplan-Ausschnitt von oben aus gesehen) im roten Rechteck die Weiche im Bahnhofsvorfeld Holstenstraße.

Hoffentlich kann sich nun jeder die alte Gleisführung mit Rechtsverkehr an der Stelle des Überwerfungsbauwerkes vor dem geistigen Auge vorstellen.

Edit: Rechtschreibung



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2025 06:05 von Alter_Wedler.


Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.

Diese Verbindung war meines Wissens nur eine temporäre Verbindung, die nur wenige Tage bestand. Damit der Verkehr von/nach Blankenese bestehen bleibt wegen der Inbetriebnahme des Stellwerks Altona.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.

Diese Verbindung war meines Wissens nur eine temporäre Verbindung, die nur wenige Tage bestand. Damit der Verkehr von/nach Blankenese bestehen bleibt wegen der Inbetriebnahme des Stellwerks Altona.

Ich bin als "alter Wedeler" als Kind sehr oft mit der (alten) S1 über (Oben-)Altona und Holstenstraße gefahren. Und ich hab mir damals aus dem Fenster immerzu die Weichenverbindungen und Gleisanlagen angeschaut. Und so lange ich mich erinnern kann, hat dieses hinter Bahrenfeld zur Holstenstraße abzweigende und mit Holz-verblendeter Stromschiene versehene Gleis bestanden, also jedenfalls so ab 1970/72 als ich 4/6 Jahre alt war. Ich würde mich sehr wundern, wenn ich mich da täusche, kann es aber auch nicht ausschließen.

Nach meiner Erinnerung war das Gleis in dem Sinne also nicht temporär, sondern hatte viele Jahre bestanden.

In der handgezeichneten Skizze (bis 1978) auf [gleismann.de] von Karsten Leiding feht meines Erachtens dieses Querverbindungsgleis, das da schon längere Zeit (oder sogar seit Bestehen der Hamburger Stadt- und Vorortbahn?) bestanden haben muss.

Jedenfalls weiß ich nur, dass das Gleis als Umleitung genutzt wurde beim Umbau des S-Bahn-Gleisvorfeldes 1978 und/oder 79 in Altona, als einige wenige Tage die S1 von Holstenstraße direkt nach Bahrenfeld und weiter Richting Blankenese/Wedel fuhr. Und in der Gegenrichtung fuhr die S1 normal mit "Kopfmachen" über Altona. Wer von Holstenstraße nach Altona wollte, musste in Bahrenfeld in den Gegenzug nach Altona umsteigen. Wer von Altona nach Bahrenfeld-Blankenese-Wedel wollte musste bis Holstenstraße fahren und dort in den Gegenzug nach Westen umsteigen.

In wie weit und wann das Querverbindungsgleis schon vorher (für Umleitungen oder betrieblich) genutzt wurde, ist mir nicht bekannt. Weiß jemand da etwas?

Gruß Alter_Wedler
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.

Genau da ist doch seit 1981 die Strecke Altona - Diebsteich
Ich fände es gut, wenn die
- nun kaputte Brücke,
- die bald neue EÜ Sternbrücke,
- der Umzug Bf Altona,
- die Neue Mitte Altona,
- der notwendige Umbau der uralten U-Bahnstation Sternschanze und
- das aktuelle und zukünftige Busnetz als DAS ÖPNV-RÜCKGRAT dieser Stadt

als Anlässe genommen würden die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen.

Die derzeitigen Haltestellen der Verbindungsbahn zwischen Hbf und Altona können in ihrer Anzahl, Lage und Umsteigeverknüfungen meiner Meinung nach deutlich optimiert und dadurch fahrgastfreundlicher werden.

Und um Fahrgastbeförderung geht es doch?!

Es ist alles Stückwerk.
Ich verstehe nicht, wie man sich mit so wenig zufrieden stellen und einer Vision VET abspeisen lässt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.12.2025 16:16 von bukowski.
Zitat
bukowski
Ich fände es gut, wenn die
- nun kaputte Brücke,
- die bald neue EÜ Sternbrücke,
- der Umzug Bf Altona,
- die Neue Mitte Altona,
- der notwendige Umbau der uralten U-Bahnstation Sternschanze und
- das aktuelle und zukünftige Busnetz als DAS ÖPNV-RÜCKGRAT dieser Stadt

als Anlässe genommen würden die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen.

Die derzeitigen Haltestellen der Verbindungsbahn zwischen Hbf und Altona können in ihrer Anzahl, Lage und Umsteigeverknüfungen meiner Meinung nach deutlich optimiert und dadurch fahrgastfreundlicher werden.

Und um Fahrgastbeförderung geht es doch?!

Es ist alles Stückwerk.
Ich verstehe nicht, wie man sich mit so wenig zufrieden stellen und einer Vision VET abspeisen lässt.

Könntest Du Deine Ideen, dann aber in einem seperaten Thread, bitte sehr viel genauer ausführen?

Unter "die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen" kann ich mir so wenig vorstellen. Und ich fürchte, vielen hier im Forum wird es so gehen.

Mit scheint, die geballten Schwierigkeiten an allen Brücken, Ecken, Kanten, Konten, Zügen, Gleisen, Signalen, Übergängen, Haltestellen, Neubauprojekten, Genehmigungsverfahren, der Material-Bereitstellung, beim Personal, mit den "Personen im Gleis", den "Polizei-Schikanen", den singenden Bettlern, den reizüberfluteten Pendlern und den frustrierten und sich gegenseitig missverstehenden Bahn-Foren-Teilnehmern SIND das 21. Jahrhundert.
Im 20. hat ja das alles ja noch ziemlich gut funktioniert (außer dem Bahn-Forum). Jedenfalls meint meine Erinnerung das.

Welche konkreten Lösungen bieten sich also für "die Verbindungsbahn als Ganzes" an (, außer das Internet und das Bahn-Forum wieder abzuschaffen)?
Oder gibt es da schon einen Thread dafür?
Ich frag mich gerade, hat man sich die anderen Brücken auch mal angeschaut?
Ich mag mir gar nicht ausdenken, was passiert, wenn die Hochbrücke nach Hammerbrook für die S-Bahn gesperrt wird.

Die Brücke wurde ja nur etwa 10 Jahre nach den Kreuzungsbauwerk gebaut, oder?

Laut Wikipedia ging das Bauwerk Hammerbrookbrücke 1983 in den Betrieb. Das ist derzeit nun zwar erst etwas mehr als 40 Jahre, aber sie hat auf Grund der längeren und vollen Züge aus meiner Sicht viel mehr Last auszuhalten, als das Überführungsbauwerk in der Holstenstraße.
Zitat
christian schmidt
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.

Genau da ist doch seit 1981 die Strecke Altona - Diebsteich
Richtig. Trotzdem schade ;-).
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
bukowski
Ich fände es gut, wenn die
- nun kaputte Brücke,
- die bald neue EÜ Sternbrücke,
- der Umzug Bf Altona,
- die Neue Mitte Altona,
- der notwendige Umbau der uralten U-Bahnstation Sternschanze und
- das aktuelle und zukünftige Busnetz als DAS ÖPNV-RÜCKGRAT dieser Stadt

als Anlässe genommen würden die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen.

Die derzeitigen Haltestellen der Verbindungsbahn zwischen Hbf und Altona können in ihrer Anzahl, Lage und Umsteigeverknüfungen meiner Meinung nach deutlich optimiert und dadurch fahrgastfreundlicher werden.

Und um Fahrgastbeförderung geht es doch?!

Es ist alles Stückwerk.
Ich verstehe nicht, wie man sich mit so wenig zufrieden stellen und einer Vision VET abspeisen lässt.

Könntest Du Deine Ideen, dann aber in einem seperaten Thread, bitte sehr viel genauer ausführen?

Unter "die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen" kann ich mir so wenig vorstellen. Und ich fürchte, vielen hier im Forum wird es so gehen.

....

Welche konkreten Lösungen bieten sich also für "die Verbindungsbahn als Ganzes" an (, außer das Internet und das Bahn-Forum wieder abzuschaffen)?
Oder gibt es da schon einen Thread dafür?

Also eine Generalsanierung? Ein Jahr Vollsperrung, dafür dann alles neu und fit für die nächsten Jahrzehnte. Geht aber nur, wenn der Tunnel 100%-ig zur Verfügung steht (der wäre dann danach an der Reihe…).
Zitat
Koschi1988
Ich frag mich gerade, hat man sich die anderen Brücken auch mal angeschaut?
Ich mag mir gar nicht ausdenken, was passiert, wenn die Hochbrücke nach Hammerbrook für die S-Bahn gesperrt wird.

Die Brücke wurde ja nur etwa 10 Jahre nach den Kreuzungsbauwerk gebaut, oder?

Laut Wikipedia ging das Bauwerk Hammerbrookbrücke 1983 in den Betrieb. Das ist derzeit nun zwar erst etwas mehr als 40 Jahre, aber sie hat auf Grund der längeren und vollen Züge aus meiner Sicht viel mehr Last auszuhalten, als das Überführungsbauwerk in der Holstenstraße.

Moin,

alle Brücken werden regelmäßig vom Infrastrukturbetreiber untersucht. (Auch bei der Hochbahn natürlich…). Hammerbrook wurde dieses Jahr doch auch länger begutachtet.

VG

DT5 Online - Seit 2012 die Website rund um Hamburgs Nahverkehr: [www.dt5online.de]
Zitat
Koschi1988
Ich frag mich gerade, hat man sich die anderen Brücken auch mal angeschaut?
Ich mag mir gar nicht ausdenken, was passiert, wenn die Hochbrücke nach Hammerbrook für die S-Bahn gesperrt wird.

Die Brücke wurde ja nur etwa 10 Jahre nach den Kreuzungsbauwerk gebaut, oder?

Laut Wikipedia ging das Bauwerk Hammerbrookbrücke 1983 in den Betrieb. Das ist derzeit nun zwar erst etwas mehr als 40 Jahre, aber sie hat auf Grund der längeren und vollen Züge aus meiner Sicht viel mehr Last auszuhalten, als das Überführungsbauwerk in der Holstenstraße.

Nein, gut 20 Jahre später.
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.

Diese Verbindung war meines Wissens nur eine temporäre Verbindung, die nur wenige Tage bestand. Damit der Verkehr von/nach Blankenese bestehen bleibt wegen der Inbetriebnahme des Stellwerks Altona.

Ich bin als "alter Wedeler" als Kind sehr oft mit der (alten) S1 über (Oben-)Altona und Holstenstraße gefahren. Und ich hab mir damals aus dem Fenster immerzu die Weichenverbindungen und Gleisanlagen angeschaut. Und so lange ich mich erinnern kann, hat dieses hinter Bahrenfeld zur Holstenstraße abzweigende und mit Holz-verblendeter Stromschiene versehene Gleis bestanden, also jedenfalls so ab 1970/72 als ich 4/6 Jahre alt war. Ich würde mich sehr wundern, wenn ich mich da täusche, kann es aber auch nicht ausschließen.

Nach meiner Erinnerung war das Gleis in dem Sinne also nicht temporär, sondern hatte viele Jahre bestanden.

In der handgezeichneten Skizze (bis 1978) auf [gleismann.de] von Karsten Leiding feht meines Erachtens dieses Querverbindungsgleis, das da schon längere Zeit (oder sogar seit Bestehen der Hamburger Stadt- und Vorortbahn?) bestanden haben muss.

Jedenfalls weiß ich nur, dass das Gleis als Umleitung genutzt wurde beim Umbau des S-Bahn-Gleisvorfeldes 1978 und/oder 79 in Altona, als einige wenige Tage die S1 von Holstenstraße direkt nach Bahrenfeld und weiter Richting Blankenese/Wedel fuhr. Und in der Gegenrichtung fuhr die S1 normal mit "Kopfmachen" über Altona. Wer von Holstenstraße nach Altona wollte, musste in Bahrenfeld in den Gegenzug nach Altona umsteigen. Wer von Altona nach Bahrenfeld-Blankenese-Wedel wollte musste bis Holstenstraße fahren und dort in den Gegenzug nach Westen umsteigen.

In wie weit und wann das Querverbindungsgleis schon vorher (für Umleitungen oder betrieblich) genutzt wurde, ist mir nicht bekannt. Weiß jemand da etwas?

Gruß Alter_Wedler

Hallo "Alter_Wedler"!

Vielen Dank für Dein Lob zu meiner Website!

Ich habe das Querverbindungsgleis als temporär angesehen, da es ja gestrichelt dargestellt wurde und Staisch dazu "Alter Zustand und und Fahrwege während der Umstellung ... sind gestrichelt dargestellt" geschrieben hat. Inwieweit es vorher schon da war, weiß ich leider auch nicht. Ältere Gleispläne, gerade von Altona, habe ich nicht, außer einen Ausschnitt von etwa 1900, zu sehen auf [www.gleismann.de] , wo es keine Verbindung gibt. Wenn es einen Nachweis gibt, daß es zwischen 1900 und 1979 da war, werde ich natürlich die Darstellung ändern.

Ich selbst bin damals selten mit der S1 gefahren, und wenn, habe ich leider nicht auf die Gleisentwicklung zwischen Bahrenfeld und Altona geachtet.

Viele Grüße
Karsten Leiding

www.gleismann.de
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