Zitat
r2rho
Zitat
Kirk
Was ich mich aber frage: hat man denn vor August das Bauwerk nie kontrolliert? Oder hat man nach dem (Brücken)Fall in Dresden strengere Vorgaben?
Na klar hat man es kontrolliert. Aber eben nur das. Kontrolliert. Nicht proaktiv instandgesetzt bzw erhaltende Maßnahmen ergriffen, sondern lediglich den Verfall dokumentiert. Wie bei allen anderen Eisenbahnbrücken der letzten 30 Jahre unter LuFV I+II.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 18.12.2025 14:14 |
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 18.12.2025 18:16 |
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 18.12.2025 18:27 |
Vielleicht etwas unscharf dargestellt: "scharf rechts" von Pinneberg gibt es nicht; das ist dien Einfädelung von Altona nach Holstenstraße (in das Gleis VON Pinneberg).Zitat
masi1157
Wie kamen die S-Bahnen denn im Rechtsverkehr von Holstenstraße nach Altona? Doch wohl zwangsläufig über die Brücke, aber dann landen sie laut Skizze im Gegenverkehr. Da fehlt einfach ein Gleis bzw. eine Verbindung. Und was ist das für eine Verbindung von Pinneberg, vor der fraglichen Brücke scharf rechts, und dann nach Altona?
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 18.12.2025 21:31 |
Zitat
LH
Vielleicht etwas unscharf dargestellt: "scharf rechts" von Pinneberg gibt es nicht; das ist dien Einfädelung von Altona nach Holstenstraße (in das Gleis VON Pinneberg).
Zitat
LH
Im Grunde genommen hätte man ja schon mit Bau der Pinneberger S-Bahn Holstenstraße - Altona auf Linksverkehr umbauen können.
Hätte keine Fahrstraßenkonflike beim Wenden in Altona gegeben.
Hat aber evtl. schlichtweg keiner die Idee gehabt - und es gab im nördlichen Vorfeld von Altona zwar viele Fahrten, aber nicht so viele wie mit Einführung der City-S-Bahn bzw. deren Verlängerung nach Diebsteich.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 18.12.2025 21:40 |
Zitat
LH
Was ich mich aber gerade Frage:
Im Grunde genommen hätte man ja schon mit Bau der Pinneberger S-Bahn Holstenstraße - Altona auf Linksverkehr umbauen können.
Hätte keine Fahrstraßenkonflike beim Wenden in Altona gegeben.
Hat aber evtl. schlichtweg keiner die Idee gehabt - und es gab im nördlichen Vorfeld von Altona zwar viele Fahrten, aber nicht so viele wie mit Einführung der City-S-Bahn bzw. deren Verlängerung nach Diebsteich.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 18.12.2025 22:28 |
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 05:55 |
Zitat
masi1157
Auch da sehe ich keinen Gleisplan von der Ausfädelung der Pinneberger Bahn in den 60ern, noch einen Plan des Rechtsverkehrs an der aktuell kaputten Brücke vor der Umstellung auf Linksverkehr.
Im Buch "Erich Staisch: Hamburg und sein Stadtverkehr" von 1989 finde ich ein einziges Foto aus der Zeit und von der Stelle. Das sieht für mich erstmal nicht nach dem aufwändigen Abzweig nach außen und dann Überwerfung über 2 Gleise aus. Aber wer weiß, aus welcher Bauphase das Foto ist.
Gruß, Matthias
Zitat
Rüdiger
Die Hamburger S-Bahn: Chronik eines modernen Verkehrsmittels aus dem Verlag Hoffmann und Campe aus dem Jahr 1979
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 06:38 |
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 07:28 |
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 08:06 |
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.
Diese Verbindung war meines Wissens nur eine temporäre Verbindung, die nur wenige Tage bestand. Damit der Verkehr von/nach Blankenese bestehen bleibt wegen der Inbetriebnahme des Stellwerks Altona.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 13:38 |
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 16:11 |
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 18:45 |
Zitat
bukowski
Ich fände es gut, wenn die
- nun kaputte Brücke,
- die bald neue EÜ Sternbrücke,
- der Umzug Bf Altona,
- die Neue Mitte Altona,
- der notwendige Umbau der uralten U-Bahnstation Sternschanze und
- das aktuelle und zukünftige Busnetz als DAS ÖPNV-RÜCKGRAT dieser Stadt
als Anlässe genommen würden die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen.
Die derzeitigen Haltestellen der Verbindungsbahn zwischen Hbf und Altona können in ihrer Anzahl, Lage und Umsteigeverknüfungen meiner Meinung nach deutlich optimiert und dadurch fahrgastfreundlicher werden.
Und um Fahrgastbeförderung geht es doch?!
Es ist alles Stückwerk.
Ich verstehe nicht, wie man sich mit so wenig zufrieden stellen und einer Vision VET abspeisen lässt.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 19:48 |
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 19:48 |
Richtig. Trotzdem schade ;-).Zitat
christian schmidt
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.
Genau da ist doch seit 1981 die Strecke Altona - Diebsteich
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 19.12.2025 20:54 |
Zitat
Alter_Wedler
Zitat
bukowski
Ich fände es gut, wenn die
- nun kaputte Brücke,
- die bald neue EÜ Sternbrücke,
- der Umzug Bf Altona,
- die Neue Mitte Altona,
- der notwendige Umbau der uralten U-Bahnstation Sternschanze und
- das aktuelle und zukünftige Busnetz als DAS ÖPNV-RÜCKGRAT dieser Stadt
als Anlässe genommen würden die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen.
Die derzeitigen Haltestellen der Verbindungsbahn zwischen Hbf und Altona können in ihrer Anzahl, Lage und Umsteigeverknüfungen meiner Meinung nach deutlich optimiert und dadurch fahrgastfreundlicher werden.
Und um Fahrgastbeförderung geht es doch?!
Es ist alles Stückwerk.
Ich verstehe nicht, wie man sich mit so wenig zufrieden stellen und einer Vision VET abspeisen lässt.
Könntest Du Deine Ideen, dann aber in einem seperaten Thread, bitte sehr viel genauer ausführen?
Unter "die Verbindungsbahn als Ganzes in das 21. Jh zu bringen" kann ich mir so wenig vorstellen. Und ich fürchte, vielen hier im Forum wird es so gehen.
....
Welche konkreten Lösungen bieten sich also für "die Verbindungsbahn als Ganzes" an (, außer das Internet und das Bahn-Forum wieder abzuschaffen)?
Oder gibt es da schon einen Thread dafür?
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 20.12.2025 09:34 |
Zitat
Koschi1988
Ich frag mich gerade, hat man sich die anderen Brücken auch mal angeschaut?
Ich mag mir gar nicht ausdenken, was passiert, wenn die Hochbrücke nach Hammerbrook für die S-Bahn gesperrt wird.
Die Brücke wurde ja nur etwa 10 Jahre nach den Kreuzungsbauwerk gebaut, oder?
Laut Wikipedia ging das Bauwerk Hammerbrookbrücke 1983 in den Betrieb. Das ist derzeit nun zwar erst etwas mehr als 40 Jahre, aber sie hat auf Grund der längeren und vollen Züge aus meiner Sicht viel mehr Last auszuhalten, als das Überführungsbauwerk in der Holstenstraße.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 20.12.2025 17:16 |
Zitat
Koschi1988
Ich frag mich gerade, hat man sich die anderen Brücken auch mal angeschaut?
Ich mag mir gar nicht ausdenken, was passiert, wenn die Hochbrücke nach Hammerbrook für die S-Bahn gesperrt wird.
Die Brücke wurde ja nur etwa 10 Jahre nach den Kreuzungsbauwerk gebaut, oder?
Laut Wikipedia ging das Bauwerk Hammerbrookbrücke 1983 in den Betrieb. Das ist derzeit nun zwar erst etwas mehr als 40 Jahre, aber sie hat auf Grund der längeren und vollen Züge aus meiner Sicht viel mehr Last auszuhalten, als das Überführungsbauwerk in der Holstenstraße.
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Re: Kreuzungsbauwerk Holstenstraße 21.12.2025 07:38 |
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Alter_Wedler
Zitat
Sascha Behn
Zitat
Kirk
Vielen Dank. Sehr interessant. Schade, dass beim Umbau 1979 die Verbindung Bahrenfeld - Holstenstraße aufgegeben wurde.
Diese Verbindung war meines Wissens nur eine temporäre Verbindung, die nur wenige Tage bestand. Damit der Verkehr von/nach Blankenese bestehen bleibt wegen der Inbetriebnahme des Stellwerks Altona.
Ich bin als "alter Wedeler" als Kind sehr oft mit der (alten) S1 über (Oben-)Altona und Holstenstraße gefahren. Und ich hab mir damals aus dem Fenster immerzu die Weichenverbindungen und Gleisanlagen angeschaut. Und so lange ich mich erinnern kann, hat dieses hinter Bahrenfeld zur Holstenstraße abzweigende und mit Holz-verblendeter Stromschiene versehene Gleis bestanden, also jedenfalls so ab 1970/72 als ich 4/6 Jahre alt war. Ich würde mich sehr wundern, wenn ich mich da täusche, kann es aber auch nicht ausschließen.
Nach meiner Erinnerung war das Gleis in dem Sinne also nicht temporär, sondern hatte viele Jahre bestanden.
In der handgezeichneten Skizze (bis 1978) auf [gleismann.de] von Karsten Leiding feht meines Erachtens dieses Querverbindungsgleis, das da schon längere Zeit (oder sogar seit Bestehen der Hamburger Stadt- und Vorortbahn?) bestanden haben muss.
Jedenfalls weiß ich nur, dass das Gleis als Umleitung genutzt wurde beim Umbau des S-Bahn-Gleisvorfeldes 1978 und/oder 79 in Altona, als einige wenige Tage die S1 von Holstenstraße direkt nach Bahrenfeld und weiter Richting Blankenese/Wedel fuhr. Und in der Gegenrichtung fuhr die S1 normal mit "Kopfmachen" über Altona. Wer von Holstenstraße nach Altona wollte, musste in Bahrenfeld in den Gegenzug nach Altona umsteigen. Wer von Altona nach Bahrenfeld-Blankenese-Wedel wollte musste bis Holstenstraße fahren und dort in den Gegenzug nach Westen umsteigen.
In wie weit und wann das Querverbindungsgleis schon vorher (für Umleitungen oder betrieblich) genutzt wurde, ist mir nicht bekannt. Weiß jemand da etwas?
Gruß Alter_Wedler