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U5-Verlängerung im Nordosten
geschrieben von Sonnabend 
Moin,

weil das Thema immer wieder (und immer wieder in den unpassendsten Threads) aufpoppt, gibt's jetzt was Eigenes.

Zitat
rocco83
Zitat
Computerfreak
Zitat
christian schmidt
... was spätestens ab Farmsen zu weit außen wäre um attraktiv zu sein.

Nö.
Die Idee die U5 via Karlshöhe nach Farmsen zu verlängern (dort von Norden einzuführen) wäre der erste Schritt. Die U4 von Horner Geest mit den Stationen Schiffbek(er Weg), Haferblöcken, Jenfeld, Berliner Platz, Hohenhorst, Sorenkoppel sollte zunächst bis Großlohe verlängert werden, dann weiter über Eichberg bis S-Rahlstedt.

Zum Schluss käme der Lückenschluss, also die Verlängerung nach Farmsen (dort von Süden eingeführt).



Ich fände auch eine langfristige Lückenschließung durch eine Verlängerung der U5 gen Osten an die U1 heran mehr als sinnvoll.
Was hätte man bitte für eine schön schnelle Verbindung vom westlichen an den östlichen U1-Ast?
Auch die Netzwirkung die hier erzielt wird, ist nicht zu unterschätzen. Man würde so die U5 noch interessanter /relevanter für den Hamburger Osten machen.
Ich könnte mir anstelle von Farmsen allerdings eher Berne als künftiges Ziel der U5 vorstellen. Zwar ist Farmsen heute der deutlich stärker frequentierte Knotenpunkt und durch das Enden der U1-Kurzläufer hat es gegenüber Berne den attraktiveren Takt, jedoch könnte man in Berne den Umstieg von der U5 in die U1 und umgekehrt durch die Lage des U1-Bahnhofs Berne besser gestalten (ähnlich wie man es am Borgweg macht) als dies in Farmsen der Fall sein würde. Außerdem könnte man deutlich mehr Menschen ans U-Bahnnetz anbinden, wenn man durch Fahrenkrön, Siedlung Karlshöhe und die südliche Berne Gartenstadt führt (Pezolddamm, Berner Allee, Strecke der gut genutzten MetroBus-Linie 17). Hier ist heute wirklich ein Niemalsland was U-und S-Bahnanbindungen betrifft, während weiter südlich Richtung Luisenhof (wo man eine Trasse nach Farmsen durchführen könnte) die U1 nicht mehr so extrem weit entfernt ist.
Außerdem sehe ich in Berne bautechnisch bessere Voraussetzungen durch weniger Wohnhäuser um den Bahnhof herum und deutlich breitere Straßen. Hier ist es eindeutig „luftiger“ als in Farmsen, was dem Bau einer U-Bahn entgegenkommt.

bis auf den Abschnitt ab Karlshöhe nach Berne ist das so auch im Flächennutzungsplan (Beschluss der Bürgerschaft) enthalten.
Allerdings nicht auf der Achse des M17, sondern nördlicher zur zusätzlichen Erschließung mit dem angedachten Endpunkt nördlich Bucheckerweg / westlich Karlshöhe.

Eine Schnellbahnerschließung des Bereichs Berner Allee / Gartenstadtsiedlung wäre völlig überdimensioniert, östlich der Siedlung Karlshöhe sind das alles 1.000m2-Grundstücke mit geringen Haushaltsgrößen, die Bushaltestellen Lienaustraße, Saselheider Weg und Plattenfoort spielen tagsüber bei einem 20-Minutentakt in der Liga je 2-5 Fahrgäste.

Es ergibt einfach keinen Sinn eine radial angelegte Linie an den Enden ohne Not auf Biegen und Brechen als Tangentenkrüppel verenden zu lassen. Insbesondere solange, wie echte Nachfrageschwerpunkte in einfacher Verlängerung wie Sasel und Bergstedt nur busmäßig erschlossen bleiben.
Ob Tangentialverbindungen schnellbahnwürdig werden, mögen der X27 und der 24 irgendwann im 10-Minutentakt und mit Gelenkbussen und entsprechender Aus-/Überlastung erstmal beweisen.
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