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Warum werden Expresslinien gegenüber den normalen Linien so schlecht angenommen?
geschrieben von NVB 
Die S-Bahn braucht von Neugraben nach Harburg 9 Minuten.
Über die Fernbahnstrecke benötigt die S-Bahn 14 Minuten (Richtung Harburg) und 9 Minuten (von Harburg).

Somit gibt es hier keinen Zeitgewinn und am Fernbahngleis zu halten ist wesentlich weiter weg vom Busbahnhof.

Durch die Wendezeit und der Langsamfahrstellen auf der Strecke Harburg - Hamburg Hbf denke ich nicht, dass die S-Bahn oder ein Metronom-Zug nur wenige Minute schneller ist, als die S-Bahn, wenn beide gleichzeitig abfahren würden ab Harburg.

Eine Möglichkeit könnte es geben, wenn das Geld dafür da wäre:
Man könnte eine S51 als Express S-Bahn einrichten, die dann ab Stade genauso wie der Metronom nur in Stade, Horneburg, Buxtehude, Neugraben und Harburg halten würde. Abfahrt wäre dann um 5:32, 6:32 und 7:32 als zusätzliche Verstärker, die 4 Minuten vor der S5 ab Stade abfahren würde.

Die S51 wäre dann 13 Minuten eher in Harburg als die reguläre S5, die an allen Haltestellen hält.

Ich weiß jedoch nicht, wie groß diese Auslastung ist, ob sich solche Verstärker S-Bahn-Züge auf dieser Strecke sich lohnen.

Anders würde es aussehen, wenn die S51 von Stade über Harburg weiter nach Buchholz oder Winsen (Luhe) fahren würde. Da würde diese weniger Trasse blockieren und wenn die S-Bahn über die Güterstrecke fährt, behindert sie sogar weniger den Personenverkehr.
Aber auch hier ist die Frage, wieviele Leute wollen tatsächlich NUR bis Harburg statt nach Hamburg Hbf.
Welchen Sinn hat eine S-Bahn, die nur genau die gleichen Stationen wie der RE bedient? Diese Züge kann man direkt als RE fahren lassen. Dafür benötigt man weder höhere Bahnsteige, noch eine neue Bezeichnung.
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