Moin, ich würde die Zusammenfassung einfach mal übernehmen :). Das Protokoll liegt leider noch nicht vor und wird das wohl auch erst in einigen Monaten tun. Der Artikel ist für mich teils etwas verwirrend formuliert, aber ich probiere trotzdem mein Bestes.
Im Kern soll das aktuell sehr komplizierte Ticketangebot (150 Stück!) vereinfacht werden. Grund hierfür ist, das nur noch ca. 39% der Fahrgäste ohne Deutschlandticket fahren. Das Projekt ist noch in einer frühen Abstimmungsphase und wird wohl frühestens 2027 kommen, da noch darüber diskutiert wird, wie die Einnahmen zukünftig verteilt werden sollen.
- Es soll nur noch drei Entfernungsstufen A B C geben. Daraus leiten sich drei Haupttickets ab, die in einer, zwei oder drei dieser Zonen gelten.
- Der Verkauf soll zukünftig "standardmäßig" online erfolgen, Papiertickets werden aber wohl nicht abgeschafft sondern "verlieren nur an Bedeutung". Später wird angedeutet, dass der Rabatt für Online-Bucher abgeschafft werden soll. In wie weit das nur eine Theorie der anwesenden Politik ist oder das wirklich angekündigt wurde, kann ich leider nicht erkennen.
- Kurzstreckentarife sollen nicht mehr anhand von Tarifpunkten berechnet werden, sondern der Anzahl der gefahren Haltestellen: Maximal sechs Bushaltestellen. (Wie genau die Unterscheidung zwischen Bus- und Bahnhaltestellen funktionieren soll, lässt sich erneut nicht klar sagen.)
- Es soll "im Wesentlichen" nur noch Einzel-, Gruppen- und Tageskarten geben.
- Kinder sollen auf alle Tickets 50 Prozent Rabatt bekommen.
- Tarifgrenzen sollen abgeschafft werden