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Wann Comeback der Straßenbahn?.
geschrieben von trains-fan 
Zitat
Alter_Wedler
Das ist ein großes Problem, dass die Bundesländer ihre Verkehrsprojekte so zurecht rechnen müssen, dass sie nach den geltenden Regeln Fördergelder erhalten. Ist eine Regel nicht sinnvoll, sind die Ergebnisse nicht sinnvoll. Aber nach irgendwelchen festgelegten Regeln muss ja gefördert werden, oder eben nicht.


Das ist keinerlei Antwort auf die gestellte Frage.

Und bisher hat die HOCHBAHN nie auf eine wichtige Linie verzichten müssen.
Wo soll die U5 denn auf Bezug der Linie 6 Fahrgäste wegnehmen können?
Das war doch schon geklärt, das es nicht der Fall ist.

Und du möchtest mir doch dann nicht wirklich erzählen wollen, das dadurch der NKL so nach unten geht, wenn es für diese Behauptungen überhaupt keine Quelle zu gibt. Der liegt doch hier bei ein paar Experten eh unter 1.
Bitte löschen, da doppelt.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.2026 13:13 von Heiko T..
Hier noch einmal der von mir bereits gepostete Link: [daten.transparenz.hamburg.de]. Möge der geneigte Leser einfach mal auf Seite 25 schauen. Da kann man nicht nur die Kompletteinstellung der Linie 6 bewundern, sondern sogar mit dem Vermerk "Gesamtlinie entfällt". Ist das genug Quelle?

Dass es in dieser Tabelle auch etliche Fehler gibt, könnte dem Umstand geschuldet sein, dass man in München nicht jede Buslinie im Detail kennt. ;-)
Zitat
NVB
Hier noch einmal der von mir bereits gepostete Link: [daten.transparenz.hamburg.de]. Möge der geneigte Leser einfach mal auf Seite 25 schauen. Da kann man nicht nur die Kompletteinstellung der Linie 6 bewundern, sondern sogar mit dem Vermerk "Gesamtlinie entfällt". Ist das genug Quelle?

Dass es in dieser Tabelle auch etliche Fehler gibt, könnte dem Umstand geschuldet sein, dass man in München nicht jede Buslinie im Detail kennt. ;-)


Danke!
Da muss man sich ja direkt mal reinlesen.
Obwohl, es ist eine Untersuchung, es ist nicht unüblich, das sich noch etwas ändern wird.
Zitat
Heiko T.
Zitat
heini44
Außer den 151.115 Menschen die bei der Bundestagswahl die Linke in HH gewählt haben.

Genau, immer den allerbesten Wert rauspicken, der nichts mit Hamburg zu tun hat.
Als wenn jemand der Sudmann ein paar Punkte geben würde, das die sich im ÖPNV auskennen würde.

Kann man Hamburg von seinem Wahlverhalten gegenüber anderen Bundeländern vergleichen?
Hier schafft es bisher meistens die SPD noch so stark an Prozenten zu kommen, das man es sich fast immer aussuchen konnte, mit wem man regieren möchte.
Wo hast du denn den Vergleich?

Ich habe gar nichts verglichen, ich habe angemerkt, dass über 150.000 Menschen bei der letzten Bundestagswahl in Hamburg die Linke so wahr und ernst genommen haben, dass sie sie gewählt haben. Deine Aussage "Nimmt jemand die Linke ernst, oder übethaupt wahr? Nö." also falsch ist.
Meinetwegen kannst du auch die 488.463 Gesamtstimmen, die 290.907 Listenstimmen oder die 195.676 Personenstimmen der Bürgerschaftswahl nehmen.

Ob es dir nun gefällt oder nicht: über 10% wählen die Linke. Deine flapsige Aussage ist eine Abwertung dieser Menschen!

Ich persönlich glaube zwar nicht, dass das Thema Straßenbahn für die Wahlentscheidung dieser Menschen eine große Rolle spielt. Aber das ist eine reine Vermutung.
Zitat
heini44
Ob es dir nun gefällt oder nicht: über 10% wählen die Linke. Deine flapsige Aussage ist eine Abwertung dieser Menschen!

Ich persönlich glaube zwar nicht, dass das Thema Straßenbahn für die Wahlentscheidung dieser Menschen eine große Rolle spielt. Aber das ist eine reine Vermutung.

Ernst in dem Fall nicht, das ich denen eine Verkehrspolitik zutrauen und das die etwas in Hamburg bewirken könnten.
Aber sie stehen laut einer Umfrage bei den Anhängern selbst aus dem Jahr 2020 mit 74% hinter einer Stadtbahn, während alle andern unter 50% liegen, wie bei der SPD es nur 35% waren.
So war das gemeint. Wir leben ja in einer Demokratie und jeder kann und darf das Wählen was er für richtig hält.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.2026 16:32 von Heiko T..
Zitat
Heiko T.
Zitat
Alter_Wedler
Das ist ein großes Problem, dass die Bundesländer ihre Verkehrsprojekte so zurecht rechnen müssen, dass sie nach den geltenden Regeln Fördergelder erhalten. Ist eine Regel nicht sinnvoll, sind die Ergebnisse nicht sinnvoll. Aber nach irgendwelchen festgelegten Regeln muss ja gefördert werden, oder eben nicht.


Das ist keinerlei Antwort auf die gestellte Frage.

Und bisher hat die HOCHBAHN nie auf eine wichtige Linie verzichten müssen.
Wo soll die U5 denn auf Bezug der Linie 6 Fahrgäste wegnehmen können?
Das war doch schon geklärt, das es nicht der Fall ist.

Und du möchtest mir doch dann nicht wirklich erzählen wollen, das dadurch der NKL so nach unten geht, wenn es für diese Behauptungen überhaupt keine Quelle zu gibt. Der liegt doch hier bei ein paar Experten eh unter 1.

Ich hatte gar nicht vor, die Frage so zu beantworten, wie Du das gewollt hättest.
NVB hat Dir die Antwort ja nun gegeben! Wie Du siehst, gibt es diese Quelle.
Zitat
Alter_Wedler
Ich hatte gar nicht vor, die Frage so zu beantworten, wie Du das gewollt hättest.
NVB hat Dir die Antwort ja nun gegeben! Wie Du siehst, gibt es diese Quelle.


Das ist eine Quelle, wo durchaus das drin steht, was als Ergbnis deren Untersuchung ist.
Das ist dann aber so noch nicht in Stein gemeißelt.

Grob drüber gesehen, macht das sonst aber schon einen Sinn.
Beim Stück zwischen Mundsburger Brücke bis zirka Goldbekplatz/Borgweg werde ich bei meine Quellen mal schauen, ob es da schon weitere Infos zu gibt. Es ist ja für den Bereich noch viel zu früh.
Die Jarrestraße soll 2035 angeschlossen sein und dürfte dort dann noch nicht auf diese Strecken greifen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.2026 18:24 von Heiko T..
Zitat
Alter_Wedler
Nun fragt hier schon jemand (berechtigt), nach welcher Frist nach der U5-Eröffnung wieder sinnvolle Buslinien drum herum eingeführt werden dürfen.
Es entsteht eine "Fördergelder-Tricks-Wissenschaft" und ein Wettbewerb (Krieg?) um Fördermittel zwischen den Bundesländern. Geht Politik und Verwaltung (nicht nur) für Verkehrsinfrastruktur denn wirklich nicht sinnvoller und menschlicher?

Eigentlich hat man als Vorbeugung solcher Tricksereien die Standardisierte Bewertung erfunden. Auch die Variantenabwägung läuft in weiten Teilen nach festgelegten Kriterien ab. Fördermittel unterliegen ebenfalls Kriterien, deren Einhaltung Voraussetzung für die Förderung ist. Leider wissen es Leute aus politischen Kreisen, wie man die Gewaltenteilung torpedieren kann und versuchen da reinzuregieren. So werden in Beteiligungsrunden auch gerne mal getroffene Konsensentscheidungen als nicht existent abgetan, um eine bestimmte Wählerschaft doch noch zu bedienen. Die Folge ist, dass Projekte schöngerechnet werden. Wie man das auflösen kann, weiß ich nicht. Ich sehe aber vielerorts auch mangelndes Durchsetzungsvermögen der Verwaltungsbeamten, die wiederum mal den Politikern sagen, stop hier! Spontan fällt mir ein Beispiel aus Berlin-Mahlsdorf ein, wo ein Orts-Politiker in die Straßenbahnplanung reinregieren und Konsens infrage stellen wollte, und von der Senatorin öffentlich zurechtgewiesen wurde.

Moin,

eure lokales Befindlichkeiten aus der märkischen Sandwüste interessieren nicht und haben in diesem Forum auch nichts zu suchen.
Aber, mal ab vom Lokalkolorit:
Vorsicht vor großen, staatstragenden Begriffen wie Gewaltenteilung, wenn man deren Sinn überhaupt nicht verstanden hat.
So wirkt deren Verwendung nur als Bekräftigung für eigene Analyseunfähigkeit.
Zitat
Sonnabend
So wirkt deren Verwendung nur als Bekräftigung für eigene Analyseunfähigkeit.

Du bist ja nicht mal in der Lage, meine Kernaussage zu erfassen und dann willst du mir erzählen, du hättest Gewaltenteilung verstanden.

Daher nochmal gaaaanz langsam:

Wer Tricksereien mit Fördergeldern unterbinden will, sollte Kriterien und Bewertungsverfahren sicher vor politischer Manipulation machen.





4 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.09.2026 12:31 von Florian Schulz.
Zitat
Sonnabend
Moin, eure lokales Befindlichkeiten aus der märkischen Sandwüste interessieren nicht und haben in diesem Forum auch nichts zu suchen. Aber, mal ab vom Lokalkolorit: Vorsicht vor großen, staatstragenden Begriffen wie Gewaltenteilung, wenn man deren Sinn überhaupt nicht verstanden hat. So wirkt deren Verwendung nur als Bekräftigung für eigene Analyseunfähigkeit.


Außer Beleidigungen hast Du nichts zu bieten, oder? Echt armselig, dabei Florian Schulz die Sache wunderschön auf den Punkt gebracht: Mit Tricksereien kennen wir uns hier in Hamburg bestens aus.
Zitat
MisterX
Zitat
christian schmidt
da es ja nun keine Schnellbahn nach Bahrenfeld geben wird.

Quelle? Die S6 ist doch immer noch in Planung, wenn auch ohne Osdorf.

Entschuldigung, hätte klarmachen sollen - meiner Meinung nach.

Ich glaube nicht dass nur Bahrenfeld einen KNF über eins schafft.
Moin,

Zitat
christian schmidt
...
Ich glaube nicht dass nur Bahrenfeld einen KNF über eins schafft.

das dürfte eigentlich bei diese Stummelstrecke kein so großes Problem sein.
Schwierig wird's mit einem NKF über eins.
Wieso will Hamburg nicht wie Wuppertal eine Museumstrassenbahnlinie bauen denn in Hamburg gibt es so viel Platz für eine Museumstrassenbahnlinie wo man V6E wieder fahren lassen kann.Ich meine Wuppertal hat ja auch die Straßenbahn als Museumstrassenbahnlinie wiedereingeführt.
Hast Deine Platte 'nen Sprung?
Zitat
trains-fan
Wieso will Hamburg nicht wie Wuppertal eine Museumstrassenbahnlinie bauen denn in Hamburg gibt es so viel Platz für eine Museumstrassenbahnlinie wo man V6E wieder fahren lassen kann.Ich meine Wuppertal hat ja auch die Straßenbahn als Museumstrassenbahnlinie wiedereingeführt.

Weil das teuer ist und keinen verkehrlichen Nutzen bringt? Gibt es denn genug V6E?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
trains-fan
Wieso will Hamburg nicht wie Wuppertal eine Museumstrassenbahnlinie bauen denn in Hamburg gibt es so viel Platz für eine Museumstrassenbahnlinie wo man V6E wieder fahren lassen kann.Ich meine Wuppertal hat ja auch die Straßenbahn als Museumstrassenbahnlinie wiedereingeführt.

ist das Comedy?
Bei DSO wurde sein Thread ja bereits geschlossen.
[www.drehscheibe-online.de]
Zitat
trains-fan
Wieso will Hamburg nicht wie Wuppertal eine Museumstrassenbahnlinie bauen denn in Hamburg gibt es so viel Platz für eine Museumstrassenbahnlinie wo man V6E wieder fahren lassen kann.Ich meine Wuppertal hat ja auch die Straßenbahn als Museumstrassenbahnlinie wiedereingeführt.

Museumsstraßenbahnen sind natürlich grundsätzlich zu begrüßen. In Diskussionen zur Einführung einer modernen Straßenbahnen sind Hinweise auf Museumsstraßenbahnen nicht zielführend. Sie können allenfalls dazu führen, dass die Interessenten an der Einführung einer Straßenbahn auf diese Art und Weise in die Fan-Ecke gedrängt werden, und man diesen dann quasi unterstellt, dass diese Fans in erster Linie mit einer Straßenbahn im Kreis fahren wollen und folglich auch keinerlei Beitrag zur Lösung von Verkehrsproblemen erbringen können. Das wäre ähnlich, wie wenn ich bei einer Diskussion über einen neuen Stadtautobahnabschnitt einwerfen würde, dass man doch irgendwo draußen eine öffentliche Rennstrecke einrichten könne, wo dann die ganzen Autofans ihr Auto - zur Motorpflege - auch mal richtig ausfahren können und man dieses dann nicht in der Stadt machen müsse und man deshalb die Autobahn nicht brauche.

Ich will dir nun aber nicht solche Absichten unterstellen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.2026 15:37 von Nemo.
Man muss sich die Frage stellen ,wo es wirklich Platz gibt wenn die U5 fertig gebaut wird das man die Straßenbahn dennoch wieder einführen kann.Plus man braucht auch ein Platz für ein Depot und Straßen wo die Schienen darauf gebaut werden können.Ich denke Wilhelmsburg und Harburg sind die einzigstens Gegende in Hamburg wo der Comeback der Strassenbahn am meisten Sinn macht.Daher sollte der Süden von Hamburg die Strassenbahn zurückbekommen.
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