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Wann Comeback der Straßenbahn?.
geschrieben von trains-fan 
Zitat
heini44
Zitat
trains-fan
(...) jede Grostadt hat eine Straßenbahn nur nicht Hamburg.

In Deutschland gab es 2020 39 andere Großstädte ohne Straßenbahn. Und international gibt es Megastädte wie Kairo oder Mumbai ohne Straßenbahn. Oder Paris. Da gab es mal über 1.000 km Straßenbahn - heute 0, allerdings gibt es jetzt außerhalb in der Île-de-France neue Straßenbahnen.

Hamburg ist allerdings in Europa die größte Stadt ohne Straßenbahn.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
heini44
Zitat
trains-fan
(...) jede Grostadt hat eine Straßenbahn nur nicht Hamburg.

In Deutschland gab es 2020 39 andere Großstädte ohne Straßenbahn. Und international gibt es Megastädte wie Kairo oder Mumbai ohne Straßenbahn. Oder Paris. Da gab es mal über 1.000 km Straßenbahn - heute 0, allerdings gibt es jetzt außerhalb in der Île-de-France neue Straßenbahnen.

Hamburg ist allerdings in Europa die größte Stadt ohne Straßenbahn.

Deswegen sagte ich Hamburg ist ein Versager und Lost jeder weiss das es ein grosser sehr schwerer Fehler war die Straßenbahn abzuschaffen.Ein Bau der U5 bringt nichts.Es bleiben immernoch Stadtteile übrig ohne Schienen Anschluss.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2026 00:42 von trains-fan.
Zitat
NWT47
Ist eine Straßenbahn realistisch? Natürlich nicht, denn es würde Klagen hageln, besonders von Anhängern der Linken.

Linke Anhänger klagen gegen ihre eigene verkehrspolitische Überzeugung? In Städten, in denen Straßenbahnsystem neu- und ausgebaut werden, sind doch eher die konservativen Kreise die klagefreudigen, weil es in deren Augen darum geht, dem heiligen Sankt Auto nur Fläche wegzunehmen. Ist ja auch ganz schlimm, wenn 100 Menschen zum Fortbewegen statt 70 Autos nur noch eine einzelne Straßenbahn benötigen. Aber Schuld sind die extrem breiten Radwege!


Zitat
MisterX
Muss das Thema wirklich WIEDER diskutiert werden? Es gibt hier schon ein dutzend Threads zur Straßenbahn und alle Argumente wurden bereits von allen vorgebracht.

Solange wie für die gleichen Verkehrsprobleme andere Städte auf die Straßenbahn setzen, während Hamburg weiterhin am Ausbau des teuersten und technisch aufwändigsten Verkehrsmittels festhält, wird es Diskussionen wie diese weiter geben.





1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2026 08:50 von Florian Schulz.
Zitat
Florian Schulz
Linke Anhänger klagen gegen ihre eigene verkehrspolitische Überzeugung? In Städten, in denen Straßenbahnsystem neu- und ausgebaut werden, sind doch eher die konservativen Kreise die klagefreudigen, weil es in deren Augen darum geht, dem heiligen Sankt Auto nur Fläche wegzunehmen. Ist ja auch ganz schlimm, wenn 100 Menschen zum Fortbewegen statt 70 Autos nur noch eine einzelne Straßenbahn benötigen. ...


Eine einzige Straßenbahn ersetzt über einen Kilometer Autoschlange, Stoßstange an Stoßstange. Zur Überzeugung der Linken geht es hier: [www.linksfraktion-hamburg.de]
Zitat
Florian Schulz
Solange wie für die gleichen Verkehrsprobleme andere Städte auf die Straßenbahn setzen, während Hamburg weiterhin am Ausbau des teuersten und technisch aufwändigsten Verkehrsmittels festhält, wird es Diskussionen wie diese weiter geben.
Ich glaube, dass man das Thema Straßenbahn eigentlich in Hamburg (außer hier in Fachforen) nicht wirklich diskutiert. Die Reaktion auf die Studie der Linken vor ein paar Wochen war ja wirklich sehr überschaubar. Wenn ich mir andere Städte ansehe (Kiel, Wiesbaden, Regensburg) ist der Widerspruch gegen eine Straßenbahn deutlich höher als hier gegen die U5.
Zitat
STH
Ich glaube, dass man das Thema Straßenbahn eigentlich in Hamburg (außer hier in Fachforen) nicht wirklich diskutiert.
Danke, genau DAS. Damit gewinnt man auch keine Wahl. Wohnungsnot und andere soziale Themen interessieren viel mehr.
Nicht falsch verstehen, ich stehe einer Straßenbahn auch offen gegenüber. Zum Beispiel als Querverbindung auf dem Ring 3 als Ersatz der 24, ähnlich in Kopenhagen.
Mir würde es aber schon reichen, wenn Hamburg es schaffen würde, wirklich mal alle Ampeln mit Vorrangschaltungen für Busse auszurüsten.
Zitat
Kirk
Mir würde es aber schon reichen, wenn Hamburg es schaffen würde, wirklich mal alle Ampeln mit Vorrangschaltungen für Busse auszurüsten.

In Hamburg doch nur dort, "wo es nicht stört". D.h. z.B. auf die Linie 9 bezogen: nur zwischen Wendemuthstraße und Kurfürstenstraße. (Und selbst da klappt das immer schlechter.) An den wirklich entscheidenden großen Kreuzungen, wie Wandsbeker Allee oder Ölmühlenweg, darf der Bus fein stehen.
So geht Hamburg.
(Ist aber eher was für's Busforum.)
Zitat
Jens Ruge
Zitat
Kirk
Mir würde es aber schon reichen, wenn Hamburg es schaffen würde, wirklich mal alle Ampeln mit Vorrangschaltungen für Busse auszurüsten.

In Hamburg doch nur dort, "wo es nicht stört". D.h. z.B. auf die Linie 9 bezogen: nur zwischen Wendemuthstraße und Kurfürstenstraße. (Und selbst da klappt das immer schlechter.) An den wirklich entscheidenden großen Kreuzungen, wie Wandsbeker Allee oder Ölmühlenweg, darf der Bus fein stehen.
So geht Hamburg.

So isses!

Ich ziehe immer gerne den Vergleich mit Frankreich, wo man in den letzten 36 Jahren 28 neue Straßenbahn-Netze aus dem Boden gestampft hat. Die erste neue Straßenbahn in Frankreich war in meiner zweiten Heimatstadt Nantes. Da wollte der neue Bürgermeister-Kandidat in bester Scholz-Manier die Pläne wieder einstampfen. Doch im Gegensatz zu Hamburg hat die Nantaiser Bevölkerung die Straßenbahn gewollt, ja begeistert begrüßt.

Die Unterschiede liegen nicht im Wesen unserer Völker begründet, sondern weil man sich in Nantes unheimlich viel Mühe gegeben hat, die nicht bestreitbaren Vorteile der Tram immer und immer wieder der Bevölkerung klar zu machen. Das hat gefruchtet und in den anderen 27 französischen Städten war dann die Straßenbahn ein Selbstläufer. Straßenbahn in Frankreich ist Kunst und Kult(ur), denn man legt großen Wert auf Schönheit. Wie man selbst in mittelalterlichen Städten die Tram intergriert hat ist einfach bewundernswert.

Hier bei uns in Hamburg ist die Tram bestenfalls ein geduldetes Übel und wird erst (zwangsläufig) kommen, wenn der völlig überteuerten U5 in nächster Zeit das Geld ausgegangen ist, weil auf die fehlenden 16.500 Millionen Euro niemand (mehr) Zugriff hat.

Warum die krankhafte Abneigung gegen Straßenbahn nicht nur in Hamburg: Keine Ahnung, denn die Tram vereinigt alle Vorteile von U-Bahn und Bus ohne deren Nachteile.
Saarbrücken ist in ganz Deutschland bis jetzt die einzigste Stadt die ihre Straßenbahn nach der Abschafung wieder eingeführt hat.Andere Städte wie Heilbroon und Oberhausen wurden durch fremde Städte an das Strassenbahnetz angeschlossen.Hamburg soll das Vorbild von Saarbrücken nehmen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2026 13:35 von trains-fan.
Zitat

Da wollte der neue Bürgermeister-Kandidat in bester Scholz-Manier die Pläne wieder einstampfen
welche Partei hat hier inzwischen denn noch kein Nagel in den Sarg der Straßenbahn geschlagen? SPD (bis 1978 und 2011) die CDU (2001 und 2010), GAL/Grüne (2011), FDP 2001 und PRO (2001). Einzig die Linke, hier in Hamburg noch nie in einer Regierung, spricht sich dafür aus.
Der Einführungswille war bei der SPD und Grüne 2001 wohl geben, sowie bei den Grünen 2007. Gab es nicht auch schon zu Voscheraus Zeiten, 1991, den willen einer modernen Stadtbahn? Wurde dann aber 1993 mit der STATT Partei begraben. Man möge mich berichtigen, wenn falsch.
Zitat
Kirk
Zitat

Da wollte der neue Bürgermeister-Kandidat in bester Scholz-Manier die Pläne wieder einstampfen
welche Partei hat hier inzwischen denn noch kein Nagel in den Sarg der Straßenbahn geschlagen? SPD (bis 1978 und 2011) die CDU (2001 und 2010), GAL/Grüne (2011), FDP 2001 und PRO (2001). Einzig die Linke, hier in Hamburg noch nie in einer Regierung, spricht sich dafür aus.
Der Einführungswille war bei der SPD und Grüne 2001 wohl geben, sowie bei den Grünen 2007. Gab es nicht auch schon zu Voscheraus Zeiten, 1991, den willen einer modernen Stadtbahn? Wurde dann aber 1993 mit der STATT Partei begraben. Man möge mich berichtigen, wenn falsch.

Die GAL wollte 2007/8 schon hat das aber zugunsten der Koalition mit vonBeust zurückgestellt und neu versucht im Senat Ahlhaus einzubringen.

Die HafenCity sollte eigentlich mit der Stadtbahn erschlossen werden. Das war um 1997, im neuen Senat Runde wurden die Pläne dann kaum verfolgt und "unter Schill" endgültig verworfen.
Schaut Euch mal den aktuellen Baustellen-Atlas an
https://www.hamburg.de/verkehr/stau-und-baustellen/baustellen

Fast jede vernünftige Straßenbahnlinie wäre irgendwo auf Jahre unterbrochen mit SEV.
Es gibt auch Straßenbahn SEV etwa in Wien das ist besser als mit den Bus denn wer will schon in überfüllte Busse wenn es eine 20 Meter lange Tram gibt wo man gemütlich mitfahren kann.
Zitat
Neu Wulmstorf
Schaut Euch mal den aktuellen Baustellen-Atlas an
https://www.hamburg.de/verkehr/stau-und-baustellen/baustellen

Fast jede vernünftige Straßenbahnlinie wäre irgendwo auf Jahre unterbrochen mit SEV.

In Städten, die keine Straßenbahn wollen, macht man es so, in anderen Städten überlegt man sich Alternativen, die brauchbar sind. Wenn es denn Jahre sind, sind provisorische Gleisführungen durchaus geeignet. Wenn natürlich ausschließlich der MIV wichtig ist, dann hat man sich ja bereits gegen die Straßenbahn entschieden. Das kann man dann aber der Straßenbahn nicht vorwerfen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
trains-fan
Es gibt auch Straßenbahn SEV etwa in Wien das ist besser als mit den Bus denn wer will schon in überfüllte Busse wenn es eine 20 Meter lange Tram gibt wo man gemütlich mitfahren kann.
.

Glaubst du nicht, das eine Straßenbahn nicht auch langfristig überfüllt sein kann, genauso wie U, S und Bahnen sowie die erwähnten Busse.

Falls Hamburg sich irgendwann mal eine Straßenbahn baut, ist ja nicht gleich gesagt das 20m Fahrzeuge kommen. Erstmal muss eine entsprechende Infrastruktur schaffen und hier beginnt das die Dilemma

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Zitat
trains-fan
Es gibt auch Straßenbahn SEV etwa in Wien das ist besser als mit den Bus denn wer will schon in überfüllte Busse wenn es eine 20 Meter lange Tram gibt wo man gemütlich mitfahren kann.
.

Glaubst du nicht, das eine Straßenbahn nicht auch langfristig überfüllt sein kann, genauso wie U, S und Bahnen sowie die erwähnten Busse.

Falls Hamburg sich irgendwann mal eine Straßenbahn baut, ist ja nicht gleich gesagt das 20m Fahrzeuge kommen. Erstmal muss eine entsprechende Infrastruktur schaffen und hier beginnt das die Dilemma

20m-Fahrzeuge wären für Hamburg zu kurz, das ist gerade mal 2m länger als ein Gelenkbus, außer man fährt vor allem mit Doppetraktionen rum. Nur dann kann man auch gleich 40m-Bahnen nehmen.

30m ist bei einer Niederflurbahn meistens die kürzeste Standardlänge, alles was drunter ist, sind Exoten.

Natürlich können alle Strecken irgendwann überlastet sein, nur kann man das ganze schon relativ gut prognostizieren. Meistens dauert es Jahrzehnte bis zur Überlastung und bis es so weit ist, kann man die Züge und Haltestellen verlängern und doppelt so häufig fahren.

Da ist also noch Luft.

Im Zweifel kann man dann in den Jahrzehnten eine 2. Strecke bauen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.09.2026 21:31 von Nemo.
Selbst wenn man die U5 fertig baut und die U4 I Richtung Harburg verlängert bringt es nichts,denn es gibt sooo viel Platz wo eine Strassenbahn hingehört.
Die mit Abstand beste Bahn ist der Avenio von Siemens. Die am meisten gekaufte Länge ist die mit 36 Metern. So fährt sie in München, Nürnberg und Bremen. In Budapest hat man die 56 Meter Variante gekauft. Damit werden auf den Linien 4 und 6 rund 200.00 Fahrgäste täglich befördert, das schafft bei uns nicht mal die U-Bahn.

Die 2,65 Meter breite Straßenbahn wie in Bremen hat auf beiden Seiten Doppelsitze und im Gegensatz zu unserem DT4 kann man ohne "Feindberührung" durch die vollbesetzte Bahn laufen. Das sind dann die entscheidenden 10 cm mehr Fahrzeugbreite.

Der Vorteil gegenüber dem Bus ist , dass sich die Fahrgäste besser verteilen können und der Vorteil gegenüber der U-Bahn ist der ebenerdige Zugang von fast allen Seiten. Bei der U-Bahn ist – abgesehen von den Aufzügen mit sehr begrenzter Kapazität – der Bahnsteig-Anfang der limitierende Faktor. Wenn sich, wie ständig in Hbf-Nord zu beobachten, nur ein paar Leute am Bahnsteig-Anfang versammeln, dann ist den anderen der Zugang zur Bahnsteig-Mitte versperrt, wobei sich die Lust der Fahrgäse, woanders die volle Bahnsteiglänge von 120 Meter zu nutzen, auch sehr begrenzt ist.
Zitat
NVB

Die 2,65 Meter breite Straßenbahn wie in Bremen hat auf beiden Seiten Doppelsitze und im Gegensatz zu unserem DT4 kann man ohne "Feindberührung" durch die vollbesetzte Bahn laufen. Das sind dann die entscheidenden 10 cm mehr Fahrzeugbreite.

Anderswo hat man auch bei 2,65 Fahrzeugbreite in der U-Bahn keine Quersitze, bei schmaleren Zügen geht das eigentlich sowieso nicht.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
NVB

Die 2,65 Meter breite Straßenbahn wie in Bremen hat auf beiden Seiten Doppelsitze und im Gegensatz zu unserem DT4 kann man ohne "Feindberührung" durch die vollbesetzte Bahn laufen. Das sind dann die entscheidenden 10 cm mehr Fahrzeugbreite.

Anderswo hat man auch bei 2,65 Fahrzeugbreite in der U-Bahn keine Quersitze, bei schmaleren Zügen geht das eigentlich sowieso nicht.
Dazu ist der DT4 nun auch dadurch veraltet, dass es keine Übergänge zwischen den einzelnen Wagen gibt. Hat man also den Wagen erwischt, wo die Reisegruppe mit den Koffern sitzen, ist der Wechsel nur durch strategisches rennen an den nächsten Haltestelle möglich. Aber wer hat schon Lust auf sowas.
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