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Wann Comeback der Straßenbahn?.
geschrieben von trains-fan 
Zitat
christian schmidt
Das Ende der Straßenbahn war reine Rache der CDU

Wenn CDU-Rache alleine der Grund wäre, dann hätte die SPD nach dem Regierungswechsel ja die Einführung der Straßenbahn weiter verfolgt.
Das hat sie aber nicht! Der Wille zur Straßenbahn war innerhalb der wechselnden Regierungsfraktionen (rot, schwarz, grün) schlicht nicht genügend vorhanden.

Dass dieser fehlende politische Wille auch dem Willen der Mehrheit in der "Hamburger Bevölkerung" entspricht, bezweifle ich.

Dass dieser fehlende politische Wille dem verkehrswissenschaftlichen, finanzwissenschaftlichen und sonstigen Nutzen für die "Hamburger Bevölkerung" entspricht, bezweifle ich ebenso.

Aber das wurde hier im Grunde schon alles gesagt.

Es bleiben die beiden Fragen nach dem Willen der und dem Nutzen für die "Hamburger Bevölkerung" heute. Leider scheint der Wille der aktuellen Regierungsfraktionen und Senatoren weiterhin nicht vorhanden zu sein der Bevölkerung und der Wissenschaft diese beiden Fragen zu stellen und die Antworten dann offen und ehrlich zu kommunizieren und im entsprechenden Falle umzusetzen.

Wie bekommen wir die aktuelle Regierung in HH dazu?
Ich selbst hab da als (zurzeit) S.-H.er zwar meine Meinung und meinen Willen, aber kein Recht zur Bekundung, außer in diesem Forum. Ein sinnvolles Straßenbahnnetz würde mich definitiv öfter von den Hamburger Straßen in die Bahnen auf ihnen "holen". In die Busse zieht es mich nicht!
Zitat
Alter_Wedler
...
Dass dieser fehlende politische Wille auch dem Willen der Mehrheit in der "Hamburger Bevölkerung" entspricht, bezweifle ich.
...

Woher nimmst Du diese Einschätzung?

Das ist schlicht die Kernfrage, ob die Bevölkerung überhaupt eine Straßenbahn will.
Zitat
Neu Wulmstorf
Zitat
Alter_Wedler
...
Dass dieser fehlende politische Wille auch dem Willen der Mehrheit in der "Hamburger Bevölkerung" entspricht, bezweifle ich.
...

Woher nimmst Du diese Einschätzung?

Das ist schlicht die Kernfrage, ob die Bevölkerung überhaupt eine Straßenbahn will.

Die Bevölkerung ist da 52:48 gegen eine Stadtbahn. Für viele sind die bisherigen Ideen fürs Netz nutzlos und profitieren von der noch nicht einmal.

Mfg

Sascha Behn
Zitat
Sascha Behn
Die Bevölkerung ist da 52:48 gegen eine Stadtbahn.

Bei so einem knappen Rennen kann man kaum davon reden, dass "die Bevölkerung" dagegen sei. Da würde mich mal die Quelle der Zahlen interessieren.

Zitat
Sascha Behn
Zitat
Neu Wulmstorf
Zitat
Alter_Wedler
...
Dass dieser fehlende politische Wille auch dem Willen der Mehrheit in der "Hamburger Bevölkerung" entspricht, bezweifle ich.
...

Woher nimmst Du diese Einschätzung?

Das ist schlicht die Kernfrage, ob die Bevölkerung überhaupt eine Straßenbahn will.

Die Bevölkerung ist da 52:48 gegen eine Stadtbahn. Für viele sind die bisherigen Ideen fürs Netz nutzlos und profitieren von der noch nicht einmal.

Klar, das trifft aber wohl auf fast alle Maßnahmen zu, dass die meisten Leute nicht davon profitieren.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Sascha Behn
Die Bevölkerung ist da 52:48 gegen eine Stadtbahn.

Bei so einem knappen Rennen kann man kaum davon reden, dass "die Bevölkerung" dagegen sei. Da würde mich mal die Quelle der Zahlen interessieren.

Man kann aber auch nicht davon sprechen, dass die Bevölkerung dafür ist. Die letzten Bürgerentscheide in Regensburg und Wiesbaden sind ja gegen die Wiedereinführung der Straßenbahn ausgegangen. Man soll ja nicht von einer Stadt auf die andere schließen, aber ich denke dass hier ein Referendum auch knapp ausfallen würde. Ob eine Mehrheit dafür oder dagegen, will ich gar nicht beurteilen, aber zumindest ein deutliches "Ja" (ab 60:40 pro Straßenbahn) schließe ich aus.
Zitat
STH
Zitat
Florian Schulz
Zitat
Sascha Behn
Die Bevölkerung ist da 52:48 gegen eine Stadtbahn.

Bei so einem knappen Rennen kann man kaum davon reden, dass "die Bevölkerung" dagegen sei. Da würde mich mal die Quelle der Zahlen interessieren.

Man kann aber auch nicht davon sprechen, dass die Bevölkerung dafür ist.

Eben. Bei einem Ergebnis knapp um die Mitte herum ist die Antwort, dass die Bevölkerung unentschlossen ist - und nicht "dagegen" oder "dafür". Wobei es auch fraglich ist, ob das ein Abbild der Bevölkerung ist oder eines der Befragten einer Umfrage. Wenn die Gesamtmenge sehr klein war, kann man daraus auch keine Feststellung zum politischen Willen ableiten.





1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.2026 11:46 von Florian Schulz.
Viele haben eventuell dazu auch keine Meinung. "Neues" verschreckt ja auch gerne und Kosten sowieso. 52:48 klingt wie die Olympia-Abstimmung 2015.
Zitat
STH
Die letzten Bürgerentscheide in Regensburg und Wiesbaden sind ja gegen die Wiedereinführung der Straßenbahn ausgegangen. Man soll ja nicht von einer Stadt auf die andere schließen, aber ich denke dass hier ein Referendum auch knapp ausfallen würde. Ob eine Mehrheit dafür oder dagegen, will ich gar nicht beurteilen, aber zumindest ein deutliches "Ja" (ab 60:40 pro Straßenbahn) schließe ich aus.

Das hängt auch immer davon ab, wie die Befragungen aufgezogen werden und welche politischen Kräfte in der Zeit wirken. Speziell bei Wiesbaden wirkten damals zum Bürgerentscheid viel zu viele Nebenschauplätze rein, als dass man von einem eindeutigen "gegen die Straßenbahn" sprechen konnte. Viele Menschen, die abstimmten, wollten mit der Frage auch gegen einen bestimmten Politiker voten, obwohl das nicht der Kern der Abstimmung war. Obendrein sah die Straßenbahn Wiesbaden eine Verbindung nach Mainz vor, aber die Mainzer wurden nicht gefragt. Wenn die formulierte Abstimmungsfrage nicht zur Sache passt, wird man damit auch keinen fundierten politischen Willen erfassen können, selbst wenn ein mathematisch eindeutiges Auszählungsergebnis zustande käme. (siehe Zusammenfassung im Nachbarforum).

Von daher ist es reine Kaffeesatzleserei, ob in Hamburg auch heute noch keine Mehrheit für die Stadtbahn zustande käme. Zumal sich die umweltpolitischen Rahmenbedingungen zu damals geändert haben, wir inzwischen das D-Ticket haben, das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung steigt sowie die allgemeine Haushaltslage, die ein Weiter-so im technisch aufwändigsten Verkehrsmittel (U-Bahn) als auch im personell teuersten Verkehrsmittel (Bus) eigentlich verbietet. Aber so lange wie politische Gefühle wichtiger zu sein scheinen als stichhaltige, quantifizierbare Sachargumente (zum Beispiel die Erfahrungen von Städten, die ihre Straßenbahnen seit Jahren konsequent ausbauen) wird sich in Hamburg nichts ändern.

Zitat
Kirk
Viele haben eventuell dazu auch keine Meinung. "Neues" verschreckt ja auch gerne und Kosten sowieso. 52:48 klingt wie die Olympia-Abstimmung 2015.


Zwischen der Olympia-Abstimmung und dem Für oder Gegen Tram gibt es aber einen Riesenunterschied. Die Olympia-Abstimmung betraf alle Bürger. Wenn eine Tram-Abstimmung 48 zu 52 ausgeht, dann bedeutet es, dass zu den 24 Prozent der hamburgischen ÖPNV-Nutzer im Modal-Split noch einmal 24 Prozent für die Straßenbahn gestimmt haben, die gar nicht den ÖPNV benutzen.

Insofern ist die Signalwirkung pro Straßenbahn sehr deutlich. Und sie wird kommen, weil man sich den extrem teuren U-Bahnbau ebenso wenig mehr leisten kann wie den sehr teuren und letztlich auch umweltschädlichen Busbetrieb.
Zitat
NVB
Zitat
Kirk
Viele haben eventuell dazu auch keine Meinung. "Neues" verschreckt ja auch gerne und Kosten sowieso. 52:48 klingt wie die Olympia-Abstimmung 2015.


Zwischen der Olympia-Abstimmung und dem Für oder Gegen Tram gibt es aber einen Riesenunterschied. Die Olympia-Abstimmung betraf alle Bürger. Wenn eine Tram-Abstimmung 48 zu 52 ausgeht, dann bedeutet es, dass zu den 24 Prozent der hamburgischen ÖPNV-Nutzer im Modal-Split noch einmal 24 Prozent für die Straßenbahn gestimmt haben, die gar nicht den ÖPNV benutzen.

Insofern ist die Signalwirkung pro Straßenbahn sehr deutlich. Und sie wird kommen, weil man sich den extrem teuren U-Bahnbau ebenso wenig mehr leisten kann wie den sehr teuren und letztlich auch umweltschädlichen Busbetrieb.

Das sah man damals bei der damaligen U4 wo der Bau scheiterte in den 1970er
Von Prinzip her ist es aktuell überhaupt kein Thema.

Was Ende 2010 angeht, so hatte man wohl genug davon und Scholz hatte schon vorv der Wahl im Februar bekannt gegen, das er keine bauen wird. Er hat immerhin die absolute Mehrheit bekommen.

Zur Wahl 2015 war es dann ein Thema für die CDU gewesen, die damit in die Tiefe gefallen war.
Die CDU hatte unter Wersich keine gute Arbeit erbracht und war sonst eher auf der Seite der Autofahrer, wie es aktuell auch der Fall ist. Viele CDU Mitglieder wussten nicht, was das nun sollte.

Da gab es auch für Steilshoop die Umfrage, ob Schnellbahn oder Stadtbahn. 71% waren für eine Schnellbahn.
Viele glaubten, das nur 29% für eine Stadtbahn wären, was aber nicht stimmte. Es ging allein darum, für was man gerne davon hätte.

Die Stimmung der Autoanhänger dürfte mit der Arbeit von Tjarks wegen den Radfahrwegen und deren Baustellen, wegfall von Parkplätzen zur Zeit wenig erfreut sein und somit eher genervt, wenn man nun eine Stadtbahn als Thema nehmen würde. Das ist wohl auch gleich wieder untergegangen, oder hat man sich gar nicht erst durchgelesen.

Aber egal, es war in den letzten Jahren kein Thema, weil sicher mehr für eine U5 sind und die auch gebaut wird.
Und aktuell nimmt es niemand auf, die U5 nur bis Borgweg zu bauen. Von den Linken schon gar nicht.
Und die Kosten? Das ist den Normalbürger völlig egal. Der geht von 29 Kilometern aus und das kostet eben. Man hat deshalb keinen Cent weniger in der Tasche und somit egal. Zur Zeit hat man wohl eher andere eigene Prioritäten.

Und da verbietet sich somit gar nichts, das ist eher ein Wunschträumen. Man baut nicht für heute, sondern für die Zukunft. Als wenn die Situation nun völlig neu wäre, das es in den nächsten Jahren etwas kosten würde.

Das die Kassen leer sind in einigen Städten und Regionen ist nun kein typisches Hamburger Phänomen.
Da gehts anderen sogar viel schlechter.

Diese Panikmache, die 16 Mrd. sind bald weg, Elektrobusse sind grausam...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.2026 12:13 von Heiko T..
Zitat
Florian Schulz
Von daher ist es reine Kaffeesatzleserei, ob in Hamburg auch heute noch keine Mehrheit für die Stadtbahn zustande käme.
Das denke ich auch und würde auch keine Prognose abgeben. Ich wollte eigentlich nur darauf hinaus, dass ich es kritisch finde, wenn hier im Thread zwischen den Zeilen die Meinung durchschimmert, dass nur die Politik zu blöd bzw. dagegen ist, aber in der Bevölkerung eine deutliche Mehrheit (also 60% aufwärts) pro Straßenbahn ist.
Zitat
Heiko T.
Und die Kosten? Das ist den Normalbürger völlig egal. Der geht von 29 Kilometern aus und das kostet eben. Man hat deshalb keinen Cent weniger in der Tasche und somit egal. Zur Zeit hat man wohl eher andere eigene Prioritäten.

Ja, bei U-Bahnen sind die Kosten immer egal. Bei Stadtbahn dagegen wird jeder Cent gegengerechnet, was man für das Geld hätte alles bauen können. Garniert damit, dass es Wichtigeres in der Stadt zu finanzieren gäbe. Um Menschen von A nach B zu befördern, ist jeder Cent gut angelegtes Geld. Außer wenn sie Straßenbahn oder Fahrrad fahren wollen, dann nicht.


Zitat
Heiko T.
Und da verbietet sich somit gar nichts, das ist eher ein Wunschträumen. Man baut nicht für heute, sondern für die Zukunft. Als wenn die Situation nun völlig neu wäre, das es in den nächsten Jahren etwas kosten würde.

Man baut immer für die Zukunft. Auch die Straßenbahn ist ein Bau für die Zukunft. Das ist ein Scheinargument. Und obendrein lügt man sich damit in die Tasche, weil die Zukunft am Tag der Inbetriebnahme aufhört. In Mülheim und Ludwigshafen hat man damals auch für die Zukunft gebaut, aber man hat denen nicht gesagt, dass die laufende Instandhaltung eines tunnelorientierten Stadtbahnsystems der weitaus größere Kostenposten ist als der eigentliche Bau.


Zitat
Heiko T.
Das die Kassen leer sind in einigen Städten und Regionen ist nun kein typisches Hamburger Phänomen.
Da gehts anderen sogar viel schlechter.

Umso wichtiger, dass die Gelder in ein effizientes und effektives Verkehrsmittel gelegt werden statt in Prestigeobjekte.

Moin,

ich war in den letzten Wochen z. T. mehrfach in Städten mit einer Straßenbahn unterwegs und habe die dort auch genutzt, Hannover, Bremen, Dublin.
Wenn die Bahnen auf eigenen Trassen fahren und keine Schnittstellen mit dem IV haben, mag es gehen. Aber sobald da Radfahrer, Fußgänger und Autos ins Spiel kommen
sehe ich da überhaupt keinen Vorteil, im Gegenteil. Auch den immer mal wieder angesprochenen höheren Fahrtkomfort zum Bus kann ich nicht nachvollziehen.
In den engen innerstädtischen Gleisbögen ruckeln und dröhnen auch die modernen Fahrzeugen, also kein signifikanter Vorteil. Im Gegenteil meine Fahrt mit dem E-Gelenkbus (26er ab Rübenkamp Richtung Rahlstedt) war deutlich komfortabler.
Und wie schon mal hier erwähnt, keine Ausweichmöglichkeit zu haben, wenn vor der Bahn im Gleisbereich der IV verunfallt ist oder das allgemeine Verkehrschaos in der HVZ ohnehin kein Fortkommen ermöglicht. Der Bus kann/konnte um die auf einer Kreuzung stehenden Fahrzeuge herumkurven...
Dann für sehr viel Geld ein weiteres Verkehrssystem zu installieren, halte ich nicht für durchsetzbar, ich bin klar dagegen, weil es an der Oberfläche auch mit weiteren Einschränkungen für den IV verbunden wäre.
Zitat
Florian Schulz
Umso wichtiger, dass die Gelder in ein effizientes und effektives Verkehrsmittel gelegt werden statt in Prestigeobjekte.

Du magst es hier sehr schön erklären, wieso, weshalb und warum.

Nur, das ist aktuell völlig egal und weder die Politik noch die Bürger denken da so logisch, oder würden sich nun einfach drehen lassen.

Der Punkt ist, das sicher mehr für die U5 sind, die nun auch immerhin gebaut wird, als nun das zwölfte Mal die eierlegende Wollmlichsau durch die Stadt zu jagen. Es jetzt als Prestigeobjekt zu bezeichnen, mag dir nun so vorkommen, höre ich aus meinem Umfeld allerdings nicht raus.

Ist die Stadtbahn denn zur Zeit irgendwo ein Thema? Nein, ist sie nicht. Und solange die Politik so weiter macht wie bisher, ist es auch keins. Und bei der CDU auch nicht, die zur Zeit auf der Seite der Autofshrer steht.
Nimmt jemand die Linke ernst, oder übethaupt wahr? Nö.

Allein was Tjarks gerade durchzieht, wird es kein Thrma sein, was man positiv verkaufen könnte.

Vielleicht sehen eben nicht so viele einen Vorteile einer Stadtbahn gegenüber einer Schnellbahn.
Und mit einer Idee zu kommen nur noch bis Borgweg zu bauen und ein Netz aufzubauen, was keine Vorteile bringt, nur die an denen man selber glaubt, macht es nicht besser.
Dieser Versuch ist doch nicht der erste, der gleich in der Versenkung geht. Der kommt gar nicht erst da raus.
Und wer nun glaubt, das die ÖPNV Probleme durch eine Verbindung zwischen Veddel-Rohenburgsort-Burgstaße eine Abhilfe sein könnte und das für viel Geld, der glaubt auch noch an sonst was.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.2026 13:22 von Heiko T..
Zitat
Heiko T.
Ist die Stadtbahn denn zur Zeit irgendwo ein Thema? Nein, ist sie nicht.

Mag sein, allerdings ist es Aufgabe der Politik, Themen zu setzen. Ein Punkt, der sich übrigens auch im Grundgesetz niederschlägt: "Die Parteien tragen zur Willensbildung bei." Aufgabe der Politik ist es nicht, dem Volk nach dem Mund zu reden, sondern das Richtige fürs Volk zu tun und erklären warum es richtig ist. Statt also die CDU-Politik zu fahren und den armen Autofahrer keine Einschränkungen durch Stadtbahn und Radverkehr zuzumuten, könnte sie auch erklären, dass eine Straßenbahn 70 Autos ersetzt. Und dadurch Platz schafft, damit diejenigen die darauf angewiesen sind, wieder besser durchkommen. Eine Erkenntnis, die im Übrigen evidenzbasiert wäre. Im Gegensatz zur Behauptung, dass der Autoverkehr nur wegen der Radfahrer und Straßenbahnen im Stau steht.

Das meinte ich weiter oben mit gefühlsbasierter Politik. Da es andere Städte und Gemeinden auch hinbekommen, ihre Straßenbahnen auszubauen ohne dass der MIV zusammenbricht, sind Gefühle einfach nicht der richtige Weg. Leider haben das konservative Kreise bis heute nicht verstanden. Die Verkehrsplanung hätte die bessere Antwort: Sie bestimmt das Verkehrsmittel anhand der Mobilitätsbedürfnisse, statt zu sorgen, das jedes Lieblingsverkehrsmittel gleich unzuverlässig vorankommt. Straßenraum ist zu knapp, um es dem platz-ineffizientesten Verkehrsmittel zu überlassen, also dem Auto. Und Beton wird, sobald man ihn verbuddelt, halt richtig doll teuer, sodass U-Bahnen halt oft auch nicht die Lösung sind. Da wären Straßenbahnen oft nunmal die bessere Alternative, egal wie sehr versucht wird, das zu relativieren.


Zitat
Heiko T.
Dieser Versuch ist doch nicht der erste, der gleich in der Versenkung geht. Der kommt gar nicht erst da raus.

Wenn wir Verkehrsprojekte nur noch so pessimistisch betrachten, kommt wirklich nichts Gescheites bei raus. Ansonsten hat die Verkehrsplanung geeignete Werkzeuge, um Abwägungen fundiert durchzuführen. Leider fragt die Politik nicht sie, sondern sie fragt lieber Oma Erna ausse 4b.

Zitat
Heiko T.
Nimmt jemand die Linke ernst, oder übethaupt wahr? Nö.
Außer den 151.115 Menschen die bei der Bundestagswahl die Linke in HH gewählt haben.
Zitat
heini44
Außer den 151.115 Menschen die bei der Bundestagswahl die Linke in HH gewählt haben.

Genau, immer den allerbesten Wert rauspicken, der nichts mit Hamburg zu tun hat.
Als wenn jemand der Sudmann ein paar Punkte geben würde, das die sich im ÖPNV auskennen würde.

Kann man Hamburg von seinem Wahlverhalten gegenüber anderen Bundeländern vergleichen?
Hier schafft es bisher meistens die SPD noch so stark an Prozenten zu kommen, das man es sich fast immer aussuchen konnte, mit wem man regieren möchte.
Wo hast du denn den Vergleich?
Zitat
Florian Schulz
...
zu fahren und den armen Autofahrer keine Einschränkungen durch Stadtbahn und Radverkehr zuzumuten, könnte sie auch erklären, dass eine Straßenbahn 70 Autos ersetzt.
...

Dazu sollte man auch mal auf Seiten gehen und es sich auch mal durchlesen, wann dieser Faktor vorhanden sein könnte und wann nicht.
Hast du aber wohl noch nie gemacht, obwohl man hier selbst solche Projekte erwähnt hatte, wo das auch nicht der Fall ist.

Ein Ausbau, ist etwas anderes, als ein komplett neues System einführen zu wollen.

Ich möchte es dir gar nicht nehmen daran zu Glauben, was du hier so alles an positiven Eigenschaften angibst.
Die Theorie ist immer schöner als die Praxis. Und in der Praxis herrschen in so einer Stadt dann nicht nur die Vorteiler einer Stadtbahn 1:1 in die Praxis umzusetzen und schon passt da etwas nicht ganz.
Du hast eben ein Problem. Das ist etwas nicht neutral sehen zu wollen und nur die Vorteile siehst, die du sehen möchtest. Und so kommt man einfach auf das Ding, die anderen sind ja alle blöd und sehen es nicht so wie ich. Nein, die sehen es nicht, weil es die nicht interessiert.
Man muss sich ja mal die Frage stellen, wenn die SPD keine Stadtbahn haben möchte, das die weiterhin demokratisch an stärkster Kraft gewählt wird.
Es gibt bestimmt einige die wie Djensi es sehen und dagegen kann man gar nichts machen. Der hat seine Meinung dazu und gut.

Und da hört das auch für mich auf. Es ist kein Thema und bald ist auch hier der letzte Beitrag dazu geschrieben worden, bis man irgendwann wieder von vorne anfängt.
Und davon gibt es ja nun zum Vergleich, einige von.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.2026 14:21 von Heiko T..
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