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Verdrusszug IC 2029
geschrieben von LaurenzBo 
Verdrusszug IC 2029
24.05.2019 13:05
Diesen Zug kann man getrost als Indikator für den Zustand der DB nehmen - er testet zwischen Hamburg und Nürnberg täglich die diversen Streckensperrungen (PU und sonstiges), abzuwartenden ICE-Anschlussaufnahmen, Baustellen, Bahnübergänge, Signalstörungen und, und, und...
Dass das Zugbistro Wahlweise kein Wasser für die Spülmaschine, oder kein Bier oder nur Warmes oder gar nichts außer Schokoriegeln hat, gibt es frei dazu. Folge: Zuverlässig zwischen 30 bis 80 Minuten Verspätung weit nach Mitternacht und reichlich Taxigutscheine für verpasste Anschlüsse in Nürnberg und anderswo (fängt schon in Köln an, wenn man nach München muss). Die Taxis verlängern das Vergnügen noch deutlich, wenn die Sammeltaxe über Landstraßen die S-Bahnhalte abklappert, zu denen die die Fahrgäste müssen. Da wird es dann auch mal über zwei Stunden nach Plan, bis man gegen frühen Morgen daheim ist.
Was aber der Gipfel ist: Der Zug fährt ab Lohr auf der Ostseite des Spessarts nicht die Neubaustrecke nach Würzburg, sondern zockelt die alte Trasse über Gemünden mit engen Kurven und gut 20km mehr dahin. Nach dem Motto: Das alles können wir noch toppen.
Die VL lässt sich offensichtlich nicht von diesem meschuggen Plan abbringen und den verspäteten Zug stattdessen über die Neubaustrecke zu schicken. Würde gute 20 Minuten bringen und einen die Anschlüsse in Nürnberg trotz der Verspätung noch erreichen lassen.
Weis jemand einen rationalen Grund für diesen seit vielen Jahren bestehenden Unfug, oder wird das einfach nur so gemacht, weil der Quatsch eben irgendwann einmal in den Fahrplan geschrieben wurde?
Seit wann entscheidet denn die VL über welche Strecke ein Zug fährt? Das ist immer noch Aufgabe von DB Netz.
Zitat
LaurenzBo
Was aber der Gipfel ist: Der Zug fährt ab Lohr auf der Ostseite des Spessarts nicht die Neubaustrecke nach Würzburg, sondern zockelt die alte Trasse über Gemünden mit engen Kurven und gut 20km mehr dahin. Nach dem Motto: Das alles können wir noch toppen.

Die VL lässt sich offensichtlich nicht von diesem meschuggen Plan abbringen und den verspäteten Zug stattdessen über die Neubaustrecke zu schicken. Würde gute 20 Minuten bringen und einen die Anschlüsse in Nürnberg trotz der Verspätung noch erreichen lassen.

Weis jemand einen rationalen Grund für diesen seit vielen Jahren bestehenden Unfug, oder wird das einfach nur so gemacht, weil der Quatsch eben irgendwann einmal in den Fahrplan geschrieben wurde?

Zum einen ist es sicherlich einfach der Fahrplan, aber zum anderen gehört die Schnellfahrstrecke ab 22 Uhr dem Güterverkehr. Und vielleicht hat die Lok vor dem Zug auch kein LZB?

Dieser IC ist ein strikter SFS-Vermeider. Der fährt ab Köln auch durchs Rheintal statt durch die Westerwälder Achterbahn.


heute mal keine sig



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.08.2019 11:05 von L.Willms.
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