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Ist der ICE-L nur ein InterCity?
geschrieben von DaniOnline 
Der ICE-L soll ab Dezember auf diversen IC-Linien eingesetzt werden.Werden diese Linien dann von IC auf ICE upgegraded oder müsste der ICE-L doch eher IC-L heißen?

Im Bahn-Bereich werden hier nicht zum ersten Mal Begriffe verwässert. So gibt es zum Beispiel S-Bahn-Linien in Deutschland, die alle 2 Stunden verkehren und eigentlich Regionalbahnen sind, während an anderen Stellen REs alle 20 Minuten verkehren, die dann eher Express-S-Bahnen wären.
Zitat
DaniOnline
Der ICE-L soll ab Dezember auf diversen IC-Linien eingesetzt werden.Werden diese Linien dann von IC auf ICE upgegraded oder müsste der ICE-L doch eher IC-L heißen?

DB Fernverkehr ist bei der Definition und Abgrenzung ihrer tariflichen Produktklassen wie ihrer Produktnamem ziemlich frei. Es gibt keine gesetzliche Regelung, die sie davon abhalten würde, historische Schienenbusse als ICEs zu vermarkten.

Zitat
DaniOnline
Im Bahn-Bereich werden hier nicht zum ersten Mal Begriffe verwässert. So gibt es zum Beispiel S-Bahn-Linien in Deutschland, die alle 2 Stunden verkehren und eigentlich Regionalbahnen sind, während an anderen Stellen REs alle 20 Minuten verkehren, die dann eher Express-S-Bahnen wären.

Die Frage ist ja eh, wie ICEs genau definiert sind. Die Unterschiede zwischen den einzelnen ICE-Baureihen ermöglichen ohnehin keine eindeutige Definition. Manche ICE haben faktisch Loks, die halt nur als Triebköpfe so gestaltet sind, dass sie aussehen, als wären sie eins mit dem Rest des Zuges, andere haben die Antriebe und die Fahrgasträume so verteilt, dass sie stärker als lokbespannte Züge eine Einheit bilden. Nun gibt es halt das andere Extrem, die Lok wird eher über die Farbgebung optisch zum Bestandteil des Zuges, dafür sind die Wagen (im Gegensatz zu anderen ICEs) so gestaltet und enger gekuppelt, dass man nicht mehr halbwegs einfach einen einzelnen Wagen herausnehmen kann.

All dies sind aber eher interne Prozesse als dass sie für den Fahrgast relevante Unterschiede sind, aus denen sich ein Zwang, den Zug in eine bestimmte Produktklasse einzubinden und entsprechend zu bepreisen, herleiten ließe.
Also der ICE3neo fährt nach Amsterdams als Produktklasse IC...
Zum ICE L (Low Floor) ein informatives Video @Bahnwelten YouTube [youtu.be]

Der ICE L ist der erste barrierefreie Fernzug in Deutschland, bei einer Bahnsteighöhe von 76 cm, welche die meisten Fernbahnhöfe aufweisen. Zunächst ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 auf der Relation Berlin - Ruhrgebiet - Köln eingesetzt.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.10.2025 12:16 von Sheldon_Cooper.
Am Berliner Fernverkehrs-Sprechtag habe ich erfahren, dass die Linien mit ICE-L-Einsatz tatsächlich zu ICE-Linien aufgewertet werden. Damit erhält Westerland nun einen ICE-Anschluss.

Auf der Strecke Berlin-Köln soll nur ein ICE-L eingesetzt werden, der Rest verbleibt als ICE-4.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.10.2025 09:17 von DaniOnline.
Zitat
PassusDuriusculus
Also der ICE3neo fährt nach Amsterdams als Produktklasse IC...

Wie ich heute feststellte, wurden in den letzten Tagen die Amsterdam<>Berlin-Züge tariflich dem Wagenmaterial angepasst und fahren jetzt auch als ICE
Der ICE L war ursprünglich auch als IC bzw EC geplant. siehe die alte DB Ankündigung: [www.deutschebahn.com]

Das hochlabeln auf ICE bringt höhere Einnahmen.

Es ist eh erstaunlich dass die DB zwei Gattungen an hochwertigen Zügen deklariert. Wobei ich den Eindruck habe, IC wird langsam abgeschafft und nur noch wenige Linien bedient um Regional Politiker zu befrieden.

Das Zugmaterial wie der IC 2 sind doch vielfach nur bessere REs. Zum Teil werden Züge gleicher Bauart auch auf Regionallinien eingesetzt. Da waren oft die früheren IREs höherwertiger ausgestattet.

Immer wenn für IC Strecken hochwertige Züge angekündigt wurden, wie der IC T/TD oder jetzt der ECx wurde sie letztlich als ICE hochgestuft.
Ich wäre eh dafür zur Vereinfachung des Tarifwesens nur noch zwischen Regio und Fernverkehr zu unterscheiden.
Zitat
PassusDuriusculus
Ich wäre eh dafür zur Vereinfachung des Tarifwesens nur noch zwischen Regio und Fernverkehr zu unterscheiden.

Selbst da sind die Unterschiede ziemlich fließend und passen dank Deutschlandticket nicht mehr wirklich mit der Definition des AEG zusammen, wenn sie es denn überhaupt jemals taten. Von Berlin geht es in die meisten größeren Städte des weiteren Umfelds wie Magdeburg, Frankfurt oder Cottbus bevorzugt mit dem Regionalverkehr und diese Relationen dürften auch ziemlich hohe Anteile am Fahrgastaufkommen von RE1 oder RE2 haben, so dass Grenze, dass für "die Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Zuges die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt" vermutlich nicht eingehalten wird. Ganz eindeutig ist das momentan sicherlich beim RE85, der auf den gut 200km zwischen Oranienburg und Bad Kleinen nur ein einziges Mal hält.
Es ist komplett unsinnig die Bezeichnung IC oder ICE von eingesetzten Fahrzeugmaterial abhängig zu machen. Dafür gibt es Baureihenbezeichnungen.
Die Bezeichnung IC oder ICE sollte von der Linie abhängig sein. Somit wäre es sinnvoll alle bisherigen ICE-Linien zu IC (grenzüberschreitend EC) zu "degradieren". Als ICE-Linien sollten nur die Sprinterzüge bezeichnet werden. Zudem sollte wieder ein festes Liniennetz eingeführt werden, wie es in den 1980er und 90er Jahren üblich war mit dem typischen Faltblatt, wo alle Abfahrtszeiten drauf waren. Das geht ohnehin schneller als irgendwelche Apps. Unter Mehdorn wurde das Liniensystem (damals 9 Linien) total verwässert, weil auch die ehemaligen InterRegio-Linien in das IC-Netz mit Integriert worden sind. Wir sollten wieder zurück zu dem IC-Netz mit reinen Systemhalten. Alles was da drunter ist (Mittelzentren) sollte nur vom Nahverkehr bedient werden. Der Nahverkehr ist heute deutlich komfortabler REs können auch schon 200 fahren, haben attraktive Doppelstockzüge, haben mehr Komfort als die ICs damals. Als Spitzenprodukt des Nahverkehrs lässt sich der IRE (InterRegioExpress) nutzen, der InterRegio-Komfort (alter IbnterCityKomfort) bietet, aber trotzdem Nahverkehr ist und mit dem D-Ticket nutzbar ist. So Spart man weitestgehend die überteuerten Fernverkehrsfahrpreise und muss sich nicht mit Zugbindung rumschlagen.
Da stimme ich voll und ganz zu. Was eigentlich ein IC (z.B. ICE mit Halten in Bitterfeld und Lutherstadt Wittenberg) ist, das wird heute ICE genannt. Was früher der ICE war, ist heute der ICE-Sprinter. Der damalige InterRegio wurde zum InterRegio-Expess. Und so lässt sich die Liste beliebig fortsetzen. Es wurden nur immer sperrigere Begriffe eingesetzt, um etwas neu vermarkten zu können.

Aus meiner Sicht wäre es mal sinnvoll, für die ganzen Bahn-Produkte eine Art Mindest-Standard zu setzen.

So könnte zum Beispiel die S-Bahn so definiert werden, dass diese mindestens alle 20 Minuten verkehrt, seltener verkehrende Züge sind RegionalBahnen. So kann der Fahrgast schon am Produkt S-Bahn erkennen, dass er hier keinen Fahrplan studieren muss, da er ohne lange Wartezeit weiterfahren kann. Bei einer RegionalBahn weiß ich gleich, dass diese erstens an jeder Milchkanne hält und zweitens vor allem nur recht selten verkehrt.

RegionalExpress und InterRegio sowie ICE und IC könnten ebenfalls eindeutige Merkmale bekommen, so dass aus Fahrgast-Sicht beim Produkt sofort erkennbar ist, welche Qualität dahinter steckt.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.02.2026 12:15 von DaniOnline.
Zitat
DaniOnline
Da stimme ich voll und ganz zu. Was eigentlich ein IC (z.B. ICE mit Halten in Bitterfeld und Lutherstadt Wittenberg) ist, das wird heute ICE genannt. Was früher der ICE war, ist heute der ICE-Sprinter. Der damalige InterRegio wurde zum InterRegio-Expess. Und so lässt sich die Liste beliebig fortsetzen. Es wurden nur immer sperrigere Begriffe eingesetzt, um etwas neu vermarkten zu können.

Aus meiner Sicht wäre es mal sinnvoll, für die ganzen Bahn-Produkte eine Art Mindest-Standard zu setzen.

Die meisten der Zuggattungen sind eingetragene Marken der DB AG und somit explizit Marketinginstrumente. Würde es nun fest definierte Kriterien geben, die von allen Zügen einer Gattung eingehalten werden müssen, würde das der vielfältigen Raumstruktur in Deutschland nicht wirklich gerecht werden.

In der Region Leipzig, wie auch andernorts, werden mit der Bezeichnung S-Bahn Regionalzüge benannt, die meist durch den Citytunnel in Leipzig fahren, dort gemeinsam mit den anderen Linien einen dichten Takt bilden und sich in den äußeren Bereichen der Region deutlich verzweigen, um diese Bereiche auch gut anzubinden. Diesen nun im Nachhinein die Bezeichnung S-Bahn wieder abzuerkennen, wäre aus Sicht des Markeninhabers ziemlich absurd, weshalb es dazu auch nicht kommen dürfte.

Was stört es denn die Menschen in Berlin, wenn in und um Leipzig Bahntypen mit der Bezeichnung S-Bahn unterwegs sind, die überwiegend keine eigenen Gleiskörper mit abweichendem Stromsystem haben und auch in einem selteneren Takt fahren als die Berliner S-Bahn? In und um Karlsruhe ist es nochmal anders, wohl näher am Leipziger als am Berliner Modell, aber halt eher mit Straßenbahnzügen.

Berlin schafft es ja selbst noch nicht mal, den selbst definierten Metrolinienstandard einzuhalten. Dennoch sind die Metrolinien eine gute Sache, weil man hier meist (zumindest in den meisten Bereichen) weiß, dass man auch ohne Fahrplan zur Haltestelle gehen kann. Wenn sich Metrolinien dann mal in Teillinien mit schlechteren Takten verzweigen, ist das zwar eine Abweichung vom System, aber dennoch sinnvoll, da ein Wechsel der Liniennummer ja oft als Umstieg interpretiert wird und in unterschiedlichen Auskunftsystemen unterschiedlich dargestellt wird.
Wenn die DB für den ICE schon extra Geld sehen will, sollte man aber auch als Reisender gewisse Standards erwarten können. Ein Zug, der z.B. ohne Speisewagen von Hamburg über Harburg, Winsen, Lüneburg, Uelzen und Celle nach Hannover fährt, mag zwar vom Wagenmaterial ein ICE sein, aber für den Zuglauf täte es ein IC auch. Ein ICE fährt eben schnell, weit und hält selten an.

In einen RE setzt man sich rein und wenn man am anderen Ende des Zuglaufs angekommen ist, ist man ein Stück weit gekommen und ist dabei an einigen Bahnhöfen und Haltepunkten ohne Halt durchgefahren.

S-Bahnen gehören zum Netz, die die Peripherie einer Stadt oder Region mit durgehenden Verbindungen in Innenstädte und Halt an allen Unterwegsbahnhöfen bedient.

Was ich meine: Eine Einheitlichkeit macht es dem potenziellen Reisenden einfacher, zu verstehen, was ihn erwartet, wenn er im ICE, IC, RE, RB oder der S-Bahn reist.

Hauewer, for inglisch s'piekers it mait bi isiär if säi sääd "Express train" instätt off "Ai ßi ieh träin" or "lohkl träin" instätt off "Ar ieh" or "Ar Bi".
(Wer's nicht verstanden hat: Laut lesen ;-)

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Gregor Jacobs
root@127.0.0.1 <-- Don't send mail or else!
Zitat
Lopi2000
Was stört es denn die Menschen in Berlin, wenn in und um Leipzig Bahntypen mit der Bezeichnung S-Bahn unterwegs sind, die überwiegend keine eigenen Gleiskörper mit abweichendem Stromsystem haben und auch in einem selteneren Takt fahren als die Berliner S-Bahn?

Auch die Menschen aus Berlin kommen vielleicht mal nach Leipzig.

Ich kannte bis zu meinem ersten Besuch in Leipzig eigentlich nur die S-Bahn-Systeme aus Berlin und Hamburg. Da kann man innerstädtisch einfach zum Bahnhof gehen und es kommt in Kürze ein Zug. Da war ich ganz schön verwundert, als ich bei meinem ersten Besuch in Leipzig zum Bahnhof ging und noch fast ½ Stunde warten musste (selbst auf der rein innerstädtischen S1).
Naja ick bin mit der Berliner S-Bahn jroß jewor'n und hab mich trotzdem wie Bolle gefreut, dass die kleineren Städte Rostock, Halle, Dresden eine kleine Doppelstock-S-Bahn haben,.die in Einzelfällen alle 7/8 Minuten (Innenstadt entspricht Berlins 5-Minuten-Takt),.oft alle 15 Minuten auf Hauptstrecken im Berufsverkehr (quasi wie im B-Bereich auf vielen Strecken im 10 Minuten Takt gefahren wird) und alle 30 Minuten auf den Umlandstrecken fahren. (Nach Hennigsdorf, Oranienburg, Bernau, Strausberg, Spindlersfeld, Blankenfelde kann man auch nicht einfach so hingehen, da man bis zu 20 Minuten warten muss)

In Leipzig fährt die S-Bahn alle 5 Minuten (in der Innenstadt). Da Leipzig deutlich kleiner ist als Berlin, lässt man die gnädigerweise nicht nur auf einer Linie zwischen Connewitz und Messe pendeln, sondern bindet sie durch auf Regionalbahnstrecken. Man könnte das Tokio-U-Bahn-System auf die Nummerierung anwenden:

Zwei/Drei S-Bahn-Linien, die ab dem Endbahnhof als Regionalbahn umbezeichnet werden, der Zug aber umsteigefrei weiterfährt:
S1 Stötteritz <> Leutzsch (alle 15 Minuten)
S2 Markleeberg <> Messe (alle 7/8 - 15 Minuten)
S2E Connewitz <> Nord (alle x - 15 Minuten)

In Tokio wäre das naheliegend, weil es dort so funktioniert. Mir, der ich an das deutsche System gewohnt bin, fände es etwas kompliziert)



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.02.2026 08:00 von PassusDuriusculus.
Zitat
PassusDuriusculus
Naja ick bin mit der Berliner S-Bahn jroß jewor'n und hab mich trotzdem wie Bolle gefreut, dass die kleineren Städte Rostock, Halle, Dresden eine kleine Doppelstock-S-Bahn haben,.die in Einzelfällen alle 7/8 Minuten (Innenstadt entspricht Berlins 5-Minuten-Takt),.oft alle 15 Minuten auf Hauptstrecken im Berufsverkehr (quasi wie im B-Bereich auf vielen Strecken im 10 Minuten Takt gefahren wird) und alle 30 Minuten auf den Umlandstrecken fahren. (Nach Hennigsdorf, Oranienburg, Bernau, Strausberg, Spindlersfeld, Blankenfelde kann man auch nicht einfach so hingehen, da man bis zu 20 Minuten warten muss)

In Leipzig fährt die S-Bahn alle 5 Minuten (in der Innenstadt). Da Leipzig deutlich kleiner ist als Berlin, lässt man die gnädigerweise nicht nur auf einer Linie zwischen Connewitz und Messe pendeln, sondern bindet sie durch auf Regionalbahnstrecken. Man könnte das Tokio-U-Bahn-System auf die Nummerierung anwenden:

Zwei/Drei S-Bahn-Linien, die ab dem Endbahnhof als Regionalbahn umbezeichnet werden, der Zug aber umsteigefrei weiterfährt:
S1 Stötteritz <> Leutzsch (alle 15 Minuten)
S2 Markleeberg <> Messe (alle 7/8 - 15 Minuten)
S2E Connewitz <> Nord (alle x - 15 Minuten)

In Tokio wäre das naheliegend, weil es dort so funktioniert. Mir, der ich an das deutsche System gewohnt bin, fände es etwas kompliziert)

Dass die S-Bahn als Regionalbahn weiterfährt, gibt es bei der Mitteldeutschen S-Bahn aber auch (also Raum Halle/Leipzig). So bin ich im vergangenen Jahr von Leipzig bis Lutherstadt Wittenberg-Labetz durchgefahren. Letzteres liegt an der RB-Linie von Lutherstadt Wittenberg Hbf nach Falkenberg(Elster).

Und vor Jahren habe ich in Magdeburg öfter mal eine S2 gesehen, obwohl es dort bei der S-Bahn Mittelelbe nur die S1 gibt. Hintergrund war, dass eine mitteldeutsche S2 in Dessau auf eine Regionalbahnlinie nach Magdeburg durchgebunden war und manchmal das Umschildern vergessen wurde.

Nebenbei: mein Beispiel, dass ich fast ½ Stunde auf die S-Bahn warten musste, betraf die S-Bahn von Leipzig-Gohlis nach Leipzig-Grünau, also durchaus eine innerstädische Verbindung.

Und ja, die Hallenser S-Bahn kenne ich auch aus der Kindheit von Verwandtenbesuchen. Aber deren Streckenführung lag halt sehr ungünstig, sodass wir die kaum genutzt haben – höchstens mal nach einer Wanderung durch die Heide. Da habe ich aber keinen Eindruck über die Taktdichte, weil ich mich nicht erinnern kann, ob wir die Gaststätte gezielt verlassen haben, um pünklich am Heidebahnhof zu sein, oder ob wir dank dichtem Takt immer einigermaßen passend am Bahnhof waren.
Zitat
Jumbo
Und ja, die Hallenser S-Bahn kenne ich auch aus der Kindheit von Verwandtenbesuchen. Aber deren Streckenführung lag halt sehr ungünstig, sodass wir die kaum genutzt haben – höchstens mal nach einer Wanderung durch die Heide. Da habe ich aber keinen Eindruck über die Taktdichte, weil ich mich nicht erinnern kann, ob wir die Gaststätte gezielt verlassen haben, um pünklich am Heidebahnhof zu sein, oder ob wir dank dichtem Takt immer einigermaßen passend am Bahnhof waren.
Durch Halle fahren unter der Woche folgende Halte in folgenden Takten:
S3: 30 Minuten
S5: 60 Minuten
S5X: 60 Minuten
S7: 30 Minuten
Teilweise Nachts anderer/kein Betrieb
Ich übernehme keine Garantie für die Richtigkeit der Takte

Also, ich würde es einigermaßen Planen, wann ich das Haus/die Gaststätte verlasse.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.02.2026 15:28 von Der_Hamburger.
Zitat
Der_Hamburger
Zitat
Jumbo
Und ja, die Hallenser S-Bahn kenne ich auch aus der Kindheit von Verwandtenbesuchen. Aber deren Streckenführung lag halt sehr ungünstig, sodass wir die kaum genutzt haben – höchstens mal nach einer Wanderung durch die Heide. Da habe ich aber keinen Eindruck über die Taktdichte, weil ich mich nicht erinnern kann, ob wir die Gaststätte gezielt verlassen haben, um pünklich am Heidebahnhof zu sein, oder ob wir dank dichtem Takt immer einigermaßen passend am Bahnhof waren.
Durch Halle fahren unter der Woche folgende Halte in folgenden Takten:

Ich hätte dazuschreiben sollen, dass meine Kindheit in eine Zeit fällt, in der die S-Bahn-Systeme von Halle und Leipzig noch getrennt waren und die Hallenser S-Bahn nur aus einer einzigen Strecke bestand (Trotha⇄Dölau). Eingestiegen sind wir dann immer am Heidebahnhof.
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