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Seilbahnen in Berlin (lt. Koalitionsvertrag)
geschrieben von Nemo 
S.60: "In einer Potenzialstudie wird die Koalition bis 2023 prüfen, ob weitere Seilbahnen in Berlin
eine sinnvolle Ergänzung des ÖPNV darstellen können. Die Seilbahn an den „Gärten der Welt“
wird die Koalition in den ÖPNV integrieren. "

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 30.11.2021 00:59 von Nemo.
Im Koalitionsvertrag: Seiten 55 ff.
Zitat

Dazu gehört in Abstimmung mit dem Bund die Aufnahme der Planung des
schrittweisen Rückbaus der A 103 und A 104.

Steht im Bereich Stadtentwicklung...

Man hat also das Potenzial des Autobahnkreuzes Schöneberg als Immobilienstandort erkannt...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat

Dazu gehört in Abstimmung mit dem Bund die Aufnahme der Planung des
schrittweisen Rückbaus der A 103 und A 104.

Steht im Bereich Stadtentwicklung...

Man hat also das Potenzial des Autobahnkreuzes Schöneberg als Immobilienstandort erkannt...

Soll mir recht sein - auf jeden Fall besser als Kleingärten bebauen (was z.T. sicher auch nicht vermeidbar ist) oder noch mehr zersiedeln.

Aber mal ehrlich: bevor es keine Schnellbahnen von Steglitz sowohl in die City-Ost als auch in die City-West gibt, kann man doch nicht einfach so die Autobahnen zurückbauen!!1!
Zitat
def
Zitat
Nemo
Zitat

Dazu gehört in Abstimmung mit dem Bund die Aufnahme der Planung des
schrittweisen Rückbaus der A 103 und A 104.

Steht im Bereich Stadtentwicklung...

Man hat also das Potenzial des Autobahnkreuzes Schöneberg als Immobilienstandort erkannt...

Soll mir recht sein - auf jeden Fall besser als Kleingärten bebauen (was z.T. sicher auch nicht vermeidbar ist) oder noch mehr zersiedeln.

Aber mal ehrlich: bevor es keine Schnellbahnen von Steglitz sowohl in die City-Ost als auch in die City-West gibt, kann man doch nicht einfach so die Autobahnen zurückbauen!!1!

Klar, vor der Betriebsaufnahme der U-Bahn von Weißensee bis zur Drakestraße (also mindestens) und dem dann natürlich noch abzuwartenden freiwilligen Umstieg von Autofahrern in die U-Bahn sollte man mit dem dann eventuell in Betracht zu ziehenden Rückbau der A 103 sehr vorsichtig sein, so wie es die BVV Tempelhof-Schöneberg auf Antrag der FDP-Fraktion im Dezember 2019 ja auch beschlossen hat, sh. hier: [de.wikipedia.org]

Eines macht mir allerdings Sorgen, nämlich die Situation auf der "alten" B 1, namentlich der Schloßstraße. Die nach der letzten Umgestaltung gegebene Situation ist für den Oberflächenverkehr der BVG ganz sicher nicht optimal. Eigentlich müßte die Schloßtraße vom Durchgangsverkehr befreit werden, was aber in einem gewissen Konflikt zum angedachten Rückbau der A 103 steht.

Im Grunde stören zu viele Autos überall,
Marienfelde.
Zitat
Marienfelde
Eigentlich müßte die Schloßtraße vom Durchgangsverkehr befreit werden, was aber in einem gewissen Konflikt zum angedachten Rückbau der A 103 steht.

Selbst vierspurig dürfte die kreuzungsfrei trassierte "Noch-A103" den Durchgangsverkehr der Schloßstraße locker aufnehmen können.

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Marienfelde

Klar, vor der Betriebsaufnahme der U-Bahn von Weißensee bis zur Drakestraße (also mindestens) und dem dann natürlich noch abzuwartenden freiwilligen Umstieg von Autofahrern in die U-Bahn sollte man mit dem dann eventuell in Betracht zu ziehenden Rückbau der A 103 sehr vorsichtig sein

Nach verschiedenen Stimmen im Bezirk baut sich im Bereich Steglitz die Autobahn von selbst zurück.
Zitat
Global Fisch
Zitat
Marienfelde

Klar, vor der Betriebsaufnahme der U-Bahn von Weißensee bis zur Drakestraße (also mindestens) und dem dann natürlich noch abzuwartenden freiwilligen Umstieg von Autofahrern in die U-Bahn sollte man mit dem dann eventuell in Betracht zu ziehenden Rückbau der A 103 sehr vorsichtig sein

Nach verschiedenen Stimmen im Bezirk baut sich im Bereich Steglitz die Autobahn von selbst zurück.

Dann ist jetzt also wirklich der Zeitpunkt für diese Diskussion gekommen!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Marienfelde
Eigentlich müßte die Schloßtraße vom Durchgangsverkehr befreit werden, was aber in einem gewissen Konflikt zum angedachten Rückbau der A 103 steht.

Selbst vierspurig dürfte die kreuzungsfrei trassierte "Noch-A103" den Durchgangsverkehr der Schloßstraße locker aufnehmen können.

Man hat ja noch nicht definiert, was hier Rückbau bedeutet. Einfach alles weg wird es ja wohl kaum sein. Wenn man die Hälfte wegnehmen würde, dann hätte man immer noch Platz für 4 Fahrspuren einer Stadtverkehrsstraße. Die andere Hälfte kann dann sicherlich für die Bahn und einen Radschnellweg verwendet werden. Auf dem Radschnellweg würden dann auch die Rettungsfahrzeuge schneller voran kommen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Rückbau in Berlin wäre das Abpollern einer Fahrspur und damit hat es sich. Vielleicht mit einem begrünten Mittelstreifen ohne weiteren Nutzen.

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Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
B-V 3313
Rückbau in Berlin wäre das Abpollern einer Fahrspur und damit hat es sich. Vielleicht mit einem begrünten Mittelstreifen ohne weiteren Nutzen.

Wo hat man sowas denn in Berlin in den letzten Jahren gemacht?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Mal eine Frage: Was ist eigentlich mit diesen ganzen Obus-Ideen geworden?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
B-V 3313
Zitat
Marienfelde
Eigentlich müßte die Schloßtraße vom Durchgangsverkehr befreit werden, was aber in einem gewissen Konflikt zum angedachten Rückbau der A 103 steht.

Selbst vierspurig dürfte die kreuzungsfrei trassierte "Noch-A103" den Durchgangsverkehr der Schloßstraße locker aufnehmen können.

Man hat ja noch nicht definiert, was hier Rückbau bedeutet. Einfach alles weg wird es ja wohl kaum sein. Wenn man die Hälfte wegnehmen würde, dann hätte man immer noch Platz für 4 Fahrspuren einer Stadtverkehrsstraße. Die andere Hälfte kann dann sicherlich für die Bahn und einen Radschnellweg verwendet werden.

Das wäre auf jeden Fall besser als sich die Stammbahntrasse durch einen Radschnellweg zu verbauen.
Ich glaube kaum, dass der 142er alle 5 Minuten fährt (derzeit als Elektrobus alle 20 Minuten, wenn er denn kommt).
Freitag gegen 21.45 Uhr habe ich mal wieder am Rosa-Luxemburg-Platz 25 Minuten auf die M8 gewartet, der 142er fiel ganz aus. Es gab nicht einmal eine Information in der VBB App zum Ausfall. Zur Verlängerung der 18 zum Alexanderplatz habe ich im Koalitionsvertrag nichts gefunden.

„Die Koalition orientiert sich im Rahmen der vorhandenen Ressourcen am Ziel einer Taktverdichtung von mindestens einen 5-Minuten-Takt im Innenstadt- und einen 10-Minuten- Takt im Außenstadtbereich. Eine Haltestelle mit attraktiver Taktung soll zukünftig nicht weiter als 400 Meter vom Wohnort entfernt sein. „

Hoffentlich bleibt es beim U-Bahn-Ausbau nicht bei Planungen, die wieder in Schubladen verschwinden.
Ich finde es persönlich sehr enttäuschend, dass die SPD weiter mit Grünen und Linken zusammenarbeitet.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.11.2021 18:22 von Mont Klamott.
Zitat
Mont Klamott

Ich finde es persönlich sehr enttäuschend, dass die SPD weiter mit Grünen und Linken zusammenarbeitet.

Nunja, eine Koalition der automobilen Vernunft wollte die SPD-Basis halt auch nicht. Also blieb nur eine weiter so, aber diesmal auch echt!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
In einem Artikel und einem Kommentar beschäftigt sich die Berliner Zeitung hinter der Bezahlschranke mit den Seilbahnen.
Die BVG beurteilt die Kosten-Nutzen-Relation bei 2,1 Mio jährlichen Kosten negativ, weil die Seilbahn kaum verkehrliche Bedeutung hat, wird festgestellt. Das liege daran, dass die Strecke vor allem der Erschließung der umliegenden Grünanlagen dient. Da unterscheidet sich das freilich wenig von der Busstrecke an der Havelchaussee.
[www.berliner-zeitung.de]
Dazu auch der ablehnende Kommentar von Peter Neumann [www.berliner-zeitung.de]
Was haben diese "Politiker" genommen, um so einen Quatsch weiterzuverfolgen ?
Zitat
phönix
In einem Artikel und einem Kommentar beschäftigt sich die Berliner Zeitung hinter der Bezahlschranke mit den Seilbahnen.
Die BVG beurteilt die Kosten-Nutzen-Relation bei 2,1 Mio jährlichen Kosten negativ, weil die Seilbahn kaum verkehrliche Bedeutung hat, wird festgestellt. Das liege daran, dass die Strecke vor allem der Erschließung der umliegenden Grünanlagen dient. Da unterscheidet sich das freilich wenig von der Busstrecke an der Havelchaussee.
[www.berliner-zeitung.de]
Dazu auch der ablehnende Kommentar von Peter Neumann [www.berliner-zeitung.de]

Irgendwie ist da wohl was aus den Verhandlungen mit der FDP in den Koalitionsvertrag gerutscht.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
phönix
Das liege daran, dass die Strecke vor allem der Erschließung der umliegenden Grünanlagen dient. Da unterscheidet sich das freilich wenig von der Busstrecke an der Havelchaussee.

Mit der Havelchaussee ist die Seilbahn nicht vergleichbar. Die Chaussee liegt bereits in der Zuständigkeit des Senats und wird vom Land Berlin instandgehalten. Somit kostet der Betrieb die BVG nur noch Fahrzeuge und Personal und etwas Wartung für die Haltestellenschilder. Ein Teil des Betriebes ist (wahrscheinlich noch kostengünstiger) an die ATB vergeben.
Derzeit laufen Bestrebungen der Fahrradfans, die Chaussee als Fahrradweg umzuwidmen. Dann wären zwei Bezirke Spandau und Steglitz-Zehlendorf dafür zuständig.
Die Seilbahn ist recht neu und müsste den Betrieb mit Personal, ihre laufende Instandhaltung sowie Abschreibungen selbst verdienen. Kostendeckende Preise würde aber die begrenzte Nutzerschaft abschrecken.
Die stark steigenden Defizite des Busverkehrs will jedoch der Senat ausgleichen.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Mit der Havelchaussee ist die Seilbahn nicht vergleichbar. Die Chaussee liegt bereits in der Zuständigkeit des Senats und wird vom Land Berlin instandgehalten. Somit kostet der Betrieb die BVG nur noch Fahrzeuge und Personal und etwas Wartung für die Haltestellenschilder.

@Mario Ja, von der Kostenstruktur gibt es für die BVG deutliche Unterschiede, weil bei der Havelchaussee andere Töpfe angezapft werden. Aber rein inhaltlich dient beides nur der touristischen Erschließung. Auch die Strecke Havelchaussee wird wohl nur sehr selten von Fahrgästen genutzt, die nichttouristische Zwecke verfolgen.
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