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Frage zur Reaktivierung der Heidekrautbahn zwischen Basdorf - Wilhelmsruh
geschrieben von Bahnfreund Schranke 
Das noch vorhandene Gleisstück ist ganz kurz. Es reicht nicht einmal über die ganze Fahrbahn der Hertzstraße. Der westliche Graben ist jetzt nach Süden so verlängert, dass das Tor zur Pizzeria geschlossen werden musste. Nun kommt man von Süden nur noch über den Mauerweg in den Pankowpark. Das erste Tor an der Westseite ist ohnehin seit längerem offen.

Kann die NEB oder Stadler nicht ein Stück der Nordbahn pachten? Stadler würde doch auch von einer Verbindung zum Milastraßengleis profitieren. Und ich frage mich auch, ob die NEB nicht in Wilhelmsruh auch Abstellgleise braucht. Jedenfalls könnte ich mir darüber hinaus einen Anschluss an den Boxenstopp als nützlich vorstellen. Wenn die Heidekraut am neuen Bahnsteig wendet, dann ist die Strecke blockiert.
Zitat
Heidekraut
Das noch vorhandene Gleisstück ist ganz kurz. Es reicht nicht einmal über die ganze Fahrbahn der Hertzstraße. Der westliche Graben ist jetzt nach Süden so verlängert, dass das Tor zur Pizzeria geschlossen werden musste. Nun kommt man von Süden nur noch über den Mauerweg in den Pankowpark. Das erste Tor an der Westseite ist ohnehin seit längerem offen.

Kann die NEB oder Stadler nicht ein Stück der Nordbahn pachten? Stadler würde doch auch von einer Verbindung zum Milastraßengleis profitieren. Und ich frage mich auch, ob die NEB nicht in Wilhelmsruh auch Abstellgleise braucht. Jedenfalls könnte ich mir darüber hinaus einen Anschluss an den Boxenstopp als nützlich vorstellen. Wenn die Heidekraut am neuen Bahnsteig wendet, dann ist die Strecke blockiert.

Da wird dir die Bahn sagen: auch dafür braucht man einen PfB.

Gestern wurde mir übrigens gesagt, dass sich Vermesser auf dem eingleisigen Abschnitt zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf herumtreiben.
Da ist doch eingleisig, vielleicht zweites Gleis für S-Bahn?
Zitat
Heidekraut
Da ist doch eingleisig, vielleicht zweites Gleis für S-Bahn?

Wäre zu hoffen, dass das nicht nur eine Routinevermessung oder ähnliches ist.

Der Abschnitt ist ja auch Teil von i2030



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.2026 08:23 von DerMichael.
Zitat
Heidekraut
Da ist doch eingleisig, vielleicht zweites Gleis für S-Bahn?

Da geht es definitiv um die Engpassbeseitigung der S-Bahn Eingleisigkeit, um einen 10 Minuten Takt nach Oranienburg zu ermöglichen.
Was spannend ist, dass laut Nahverkehrsplan auch eine Ausweitung der Abstellkapazitäten in Frohnau geben soll.
Weiß jemand, wie viel km Eingleisigkeit da ist?

>Da wird dir die Bahn sagen: auch dafür braucht man einen PfB.

Das vermute ich auch. Und ganz ohne DB-InfraGo geht's ja vermutlich auch nicht.
Müsste man in Google Maps nachmessen.
Sven hat wieder zugeschlagen

Youtube
Habe gestern festgestellt, dass der BÜ des Mauerweges nur eine über die Schienen gelegte Holzplatte ist mit einem rutschfesten Belag. Da ist also noch viel zu tun. Auch bleibt die spannende Frage, ob die Schienenjoche gegen Langschienen ausgetauscht werden, oder die Stöße alle geschweißt werden. Der Antransport der Langschienen dürfte schwierig sein, jedenfalls auf dem Schienenweg.

Aus dem PankowPark scheint mir Alstom völlig verschwunden zu sein. Die große markante Glashalle scheint nun auch von dem Veranstaltungsdienst übernommen worden zu sein. Vielleicht ja gemietet.
Zitat
Heidekraut
Habe gestern festgestellt, dass der BÜ des Mauerweges nur eine über die Schienen gelegte Holzplatte ist mit einem rutschfesten Belag. Da ist also noch viel zu tun. Auch bleibt die spannende Frage, ob die Schienenjoche gegen Langschienen ausgetauscht werden, oder die Stöße alle geschweißt werden. Der Antransport der Langschienen dürfte schwierig sein, jedenfalls auf dem Schienenweg.

[...]

Da die Gleisjoche noch nicht in ihrer finalen Lage sind, kann dieser BÜ noch nicht als echter BÜ hergerichtet werden. Insbesondere die Höhenlage des Gleises wird sich mit dem Einschottern und Stopfen noch etwas verändern. Sprich, nach oben gehen. Doch vor dem Schotter kommen noch andere Schienen, die dann miteinander verschweißt werden. Ich gehe absolut nicht davon aus, dass man hier 15-m-Stücke final liegen lässt und verbindet. Ein ziemlicher Aufwand und auch längst nicht mehr Stand der Technik. Eine Anlieferung längerer Schienen könnte z. B. in einer "Nacht- und Nebel-Aktion" über das stadtauswärtige S-Bahngleis erfolgen mit Zwischenlagerung auf der ehem. Fernbahntrasse. Oder aber, man geht von der Hertzstraße aus ran. Von hier lassen sie sich jedenfals direkt auf den neuen Damm der Heidekraut ziehen. Bei diesem kurzen Stück Strecke und den gegebenen Möglichkeiten es zu bauen wird man ohnehin nicht hochmaschinell arbeiten. Hier geht es etwas einfacher zu, aber für den Zweck völlig ausreichend.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Ich vermute mal, dass die finalen Schienen erst mit dem 2. BA kommen, wenn die Gleise an die Bestandsstrecke angeschlossen sind.
Das ist einfach viel einfacher, als die über die S-Bahn anzuliefern und dann mühsam über den Graben auf die andere Seite zu heben und mit LKW kannst du das vergessen.
Bevor die Gleise mit dem Bestand verbunden sind, brauchst du die Langschienen ja auch nicht.

Es würde mich schon sehr wundern, wenn da schon vorher die Gleise und die Stopfmaschine kommen
Ja, sicher hast du Recht.
Zitat
DerMichael
Ich vermute mal, dass die finalen Schienen erst mit dem 2. BA kommen, wenn die Gleise an die Bestandsstrecke angeschlossen sind.
[...]

Es würde mich schon sehr wundern, wenn da schon vorher die Gleise und die Stopfmaschine kommen

Wohl wahr!

Aber man weiß ja wiederum auch nicht, wie die Dinge hier hinsichtlich Finanzierung, Abrechnung und Förderung etc. liegen. Und wie weit die Fertigstellung dieses Bauabschnittes vor diesen Hintergründen letztendlich getrieben werden muss. Dahingehend gibt es bisweilen sehr seltsame Bestimmungen und Menschen hier im Lande.

Vernünftig ist natürlich das, was Michael schreibt. Wir werden abwarten müssen und die Entwicklungen beobachten.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Noch nicht ein- aber aufgeschottert.


An der eingestürzten Mauer wurden große Fundamentblöcke herausgeholt.


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Danke für die aktuellen Bilder!

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zum besseren Verständnis: Lt. Luftbildaufnahme aus 1953 stammen die Fundamentreste von dem nicht mehr vorhandenen Teil (gelb markiert) der noch existierenden Halle.
(Screenshot vom Geoportal Berlin)

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*** man sollte nicht alles so eng sehen, das weitet den Blick ***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.04.2026 19:30 von bahnwege.


Ja, das war sicher einmal ein Gebäude, wobei der obere und untere Teil nur noch als Mauer vorhanden war. Die Mauer des unteren Teiles, steht noch.

Nebenbei, sieht man auf diesem Luftbild das Giebelhaus schon? Das stünde ja dann schon 1953 da.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.2026 01:35 von Heidekraut.
Zitat
Heidekraut
Nebenbei, sieht man auf diesem Luftbild das Giebelhaus schon? Das stünde ja dann schon 1953 da.

Ich würde sagen, dass man das Haus schon auf diesem Luftbild sieht. Wenn man von der Spitze des oberen Pfeils genau nach oben geht (also nicht dem Pfeil folgt), dann trifft man auf ein Haus, dessen Dachform zu dem sog. Giebelhaus passt.
zur allgemeinen Übersicht kann ich noch einen im Netz gefundenen Link: [asset.museum-digital.org] zur Situation des früheren Bahnhofs nach dem Mauerbau beisteuern. Vielleicht beantwortet es so manche Frage, die hier diskutiert wurde.
Und noch ein Detail, das Giebelhaus betreffend.

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*** man sollte nicht alles so eng sehen, das weitet den Blick ***



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.2026 09:24 von bahnwege.


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