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Frage zur Reaktivierung der Heidekrautbahn zwischen Basdorf - Wilhelmsruh
geschrieben von Bahnfreund Schranke 
Zitat
Heidekraut
Inzwischen ist das Gleis eingeschottert. Wie aber wird es gestopft werden? Wie bekommt man die Stopfmaschine auf das Gleis?

Ganz einfach - über die Straße. Jeder Hersteller von Stopfmaschinen bietet selbstverladende Stopfmaschinen an, die per Tieflader an ihrem Einsatzort gelangen.

Es gibt Gleisbaufirmen, die solche Maschinen besitzen. Die Firma TRAPP hat sogar eine, die bei der Berliner U-Bahn zugelassen ist.
Zitat
Bd2001
Zitat
Heidekraut
Inzwischen ist das Gleis eingeschottert. Wie aber wird es gestopft werden? Wie bekommt man die Stopfmaschine auf das Gleis?

Ganz einfach - über die Straße. Jeder Hersteller von Stopfmaschinen bietet selbstverladende Stopfmaschinen an, die per Tieflader an ihrem Einsatzort gelangen.

Es gibt Gleisbaufirmen, die solche Maschinen besitzen. Die Firma TRAPP hat sogar eine, die bei der Berliner U-Bahn zugelassen ist.

Ist das Gleis nicht mit den Rest der Heidekrautbahn verbunden sodass die Maschine nicht einfach aus Norden kommen kann?
Zitat
Slighter
Zitat
Bd2001
Zitat
Heidekraut
Inzwischen ist das Gleis eingeschottert. Wie aber wird es gestopft werden? Wie bekommt man die Stopfmaschine auf das Gleis?

Ganz einfach - über die Straße. Jeder Hersteller von Stopfmaschinen bietet selbstverladende Stopfmaschinen an, die per Tieflader an ihrem Einsatzort gelangen.

Es gibt Gleisbaufirmen, die solche Maschinen besitzen. Die Firma TRAPP hat sogar eine, die bei der Berliner U-Bahn zugelassen ist.

Ist das Gleis nicht mit den Rest der Heidekrautbahn verbunden sodass die Maschine nicht einfach aus Norden kommen kann?

Nein, aktuell ist da eine Lücke.
Zitat
Heidekraut
Inzwischen ist das Gleis eingeschottert. Wie aber wird es gestopft werden? Wie bekommt man die Stopfmaschine auf das Gleis?

[...]

Das ist u. U. alles gar nicht so wild! Denn genau so, wie man das neue Gleisstück aufgebaut hat, könnte man es auch stopfen: alles einfach ein paar Nummern kleiner, als bei größeren Streckenbaustellen.
Denn es gibt auch kleinere Geräte zum Stopfen, als nur die wirklich mächtigen Maschinen von P&T (AT). Diese Geräte bestehen im Grunde nur aus der eigentlichen Stopfeinheit. Und meist müssen sie von anderen Fahrzeugen auf den Schienen bewegt werden.

Mit solchen Geräten kann man z. B. an der Hertzstraße auf die Schienen einsetzen.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat
Bd2001
Zitat
Heidekraut
Inzwischen ist das Gleis eingeschottert. Wie aber wird es gestopft werden? Wie bekommt man die Stopfmaschine auf das Gleis?

Ganz einfach - über die Straße. Jeder Hersteller von Stopfmaschinen bietet selbstverladende Stopfmaschinen an, die per Tieflader an ihrem Einsatzort gelangen.

Es gibt Gleisbaufirmen, die solche Maschinen besitzen. Die Firma TRAPP hat sogar eine, die bei der Berliner U-Bahn zugelassen ist.

Viel zu viel Aufwand. Einfachste Lösung dürfte ein Zweiwegebagger mit Stopfaufsatz sein. Wenn dann irgendwann die Verbindung liegt, kann man mit der gleisgebundenen Maschine auch noch mal nachstopfen. Auf den ersten paar Metern ist sowieso dann das sogenannte Übergangsstopfen notwendig.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Man kann auch mit der Hand stopfen, hat man früher auch gemacht.

Und wenn die NEB in Absprache mit InfraGO das Verbndungsgleis selber als Baugleis erstellt, bräuchte es dazu eine Plangenehmigung?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.05.2026 17:00 von Heidekraut.
Zitat
Heidekraut
Inzwischen ist das Gleis eingeschottert. Wie aber wird es gestopft werden? Wie bekommt man die Stopfmaschine auf das Gleis?

Da gibt es flexible Lösungen.
Zitat
neuer
[...]

Da gibt es flexible Lösungen.

Ist ne tolle Sache, ja! Aber selbst die ist für dieses Stück Gleis immer noch zu aufwändig und zu groß. Es geht kleiner und einfacher. Siehe Beiträge oben.

[Aber Handstopfen auf der Länge ist dann wohl doch etwas zuviel verlangt von den Arbeitern. ;-) ]

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat
Ferkeltaxe

[Aber Handstopfen auf der Länge ist dann wohl doch etwas zuviel verlangt von den Arbeitern. ;-) ]

Achwas, das machen die Gäste. 😏
Ein einfacher Schwenk vor dem nagelneuen Prellbock auf dem begrünten Streifen der Nordbahn das Baugleis, ... sollte der NEB die Sache wert sein. 😇


Für den zweigleisigen Wiederaufbau der Nordbahn dürfte es an einigen Stellen zu schmal werden und der Bahndamm müsste verbreitert werden.


Eingeschottert nachgereicht. Zwei Holzbolen scheinen es dem Zweiwegebagger zu erleichtern?


Zitat
Heidekraut
Eingeschottert nachgereicht. Zwei Holzbolen scheinen es dem Zweiwegebagger zu erleichtern?

Leute! Die Schienen sind nicht mal verlascht, sondern liegen nur Stoß an Stoß aneinander. Von Langschienen ganz zu schweigen. Ich schätze mal, da wird gar nichts gestopft, bis der Rest fertig ist.
Was soll denn die Stopfmaschine da stopfen, wenn die Schienen nicht mal verbunden sind?
Die Schienen sind geklammert und gelascht. Nur nicht mehr zu sehen. Sieht man auf meinen früheren Bildern. Außerdem handelt es sich ja hier um den Anschluss an ein Stück Altschiene, das bleibt doch sowieso nicht so. Alle anderen Stöße sind gelascht. Klar werden vermutlich noch Langschienen eingesetzt. Ob vor Fertigstellung der Gesamtstrecke gestopft wird, weiß ich natürlich auch nicht.

So ein Bauanschlussgleis wäre aber auch sonst nicht von übel für alle späteren Bauarbeiten. 😏



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 02.06.2026 15:54 von Heidekraut.
Zitat
MAZ

Alte Dampfzüge, 125 Jahre NEB

Fans alter Dampfzüge kommen am Sonnabend, 6. Juni, voll auf ihre Kosten. Denn an diesem Tag ist ein Dampfzug auf der Bahnstrecke zwischen Basdorf und Wensickendorf unterwegs.

[...]Anlass ist, dass die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) ihr 125. Jubiläum feiert. Am 6. Juni findet deshalb von 10 bis 17 Uhr in Basdorf ein „Tag der offenen Tore“ statt.
Ein Dampf-Sonderzug fährt gegen 13 Uhr vom Basdorfer Festgelände bis nach Wensickendorf. Gegen 14 Uhr startet einer der modernen Wasserstoffzüge und fährt auf der sogenannten Stammstrecke bis Mühlenbeck und zurück. Tickets für diese beiden Fahrten können vor Ort gekauft werden.

[www.maz-online.de]

Schade, nicht mal zum Jubiläum wird nach Wilhelmsruh gefahren. Also zumindest bis vor die Tore von Stadler sollte doch im Rahmen einer Sonderfahrt möglich sein oder dürfen dort im Moment nur Güterzüge verkehren? Auch Schmachtenhagen bleibt vom Bahnverkehr verschont. 🫤
Zitat
X-Town Traffic

[www.maz-online.de]

Schade, nicht mal zum Jubiläum wird nach Wilhelmsruh gefahren. Also zumindest bis vor die Tore von Stadler sollte doch im Rahmen einer Sonderfahrt möglich sein oder dürfen dort im Moment nur Güterzüge verkehren? Auch Schmachtenhagen bleibt vom Bahnverkehr verschont. 🫤

Es wird durchaus auch auf der Stammstrecke gefahren, aber mit einem Wasserstoffzug, wie der Sonderseite zum Jubiläum der NEB zu entnehmen ist.
Also laut der verlinkten Seite wird wie von X-Town Traffic geschrieben nur bis Mühlenbeck gefahren und nicht bis Stadler oder Wilhelmsruh. Entweder sind da schon vorbereitende Bauarbeiten oder Aute Bondage will nicht, dass der "richtige Verkehr" auf dem Wilhelmsruher Damm behindert wird.
Zitat
DerMichael
Ich packe das mal hier rein, auch wenn es nicht 100% thematisch passt:

Am 31.Mai. und am 7. Juni gibt es jeweils eine Führung zur Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde.
Anmeldung über die Geschichtswerkstatt Tegel.
Je 6€

Mit "Freizeitpark" ist die Fasanerie gemeint, richtig?
In OpenRailwayMap ist die Industriebahn wenigstens noch eingezeichnet, in Google Maps ist man ja verraten und verkauft.
Zitat
Heidekraut
In OpenRailwayMap ist die Industriebahn wenigstens noch eingezeichnet, in Google Maps ist man ja verraten und verkauft.

Ja, Google Maps kannst Du für Suchen, die Schienenwege betreffen, vollkommen vergessen. Straßen sind überbreit sowie sehr auffällig dargestellt und Gleistrassen sind dagegen nur ganz schmal und hellgrau, also fast unsichtbar eingezeichnet. Sie sind auch erst ab einer bestimmten Zoomstufe überhaupt zu sehen, was die Orientierung zusätzlich erschwert.

OpenRailwayMap ist natürlich insofern gut, dass da auch längst abgebaute Gleise zu sehen sind. Aber für eine normale Ansicht des Ist-Zustandes eignet sich OpenStreetMap auch ganz gut, vor allem, weil dort offenbar auch die Verhältnismäßigkeit Straße/Schiene berücksichtigt ist und keine Prioritäten gesetzt werden.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
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