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Frage zur Reaktivierung der Heidekrautbahn zwischen Basdorf - Wilhelmsruh
geschrieben von Bahnfreund Schranke 
Zitat
DerMichael
Da ist wohl irgendetwas massiv schief gegangen. Ist da noch was zu retten?

Ich würde auf das vordere Nummernschild tippen.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
Alter Köpenicker
Zitat
DerMichael
Da ist wohl irgendetwas massiv schief gegangen. Ist da noch was zu retten?

Ich würde auf das vordere Nummernschild tippen.

🤣🤣
Und weiter gehts auch hier:
1) Das Zugangsgebäude ist ausgeschalt. Nun fehlt eigentlich nur noch die Treppe selbst.
2) Das Ende des Bahnsteigs. Man erkennt vielleicht, dass sich hier der Damm verjüngt. Obwohl oben noch Fundamentsegmente stehen.


1) Weitere Bahnsteigkanten und Entwässerungsequipment
2) Da wo mal die Kreuzung des Mauerwegs entstehen soll(te) wird jetzt auch am Damm weitergearbeitet.


1) Interessanterweise läuft der Damm genau auf eine der Mutterbodenmieten zu.
2) Der Bahnsteig von unten.


1) Und von oben
2) Man erkennt, wie weit der Bahnsteig vom Zugangsgebäude der S-Bahn entfernt ist. Er beginnt ungefähr auf Höhe der H-Tafel für "Kurzzug", d.h., wenn man von der S-Bahn in die Heidekraut umsteigen möchte, muss man erstmal runter zur Straße und dann mindestens einen kompletten Kurzzug nach vorn zurücklaufen, um gerade an den Anfang des Heidekrautbahnsteigs zu kommen.
Die H-Tafel im Vordergrund ist die für den Kurzzug. Links die Holzlatte markiert den Beginn des Bahnsteigs. Die Heidekraubahn soll ja noch vor der Brücke in die Nordbahn einbinden, damit man die Brücke nicht verbreitern muss. Das nördliche Zugangsbauwerk befindet sich ungefähr auf der Mitte des Heidekrautbahnsteigs und auf der Höhe des nördlichen Endes des S-Bahnsteigs.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.08.2025 21:01 von DerMichael.


Vielen Dank für die Fotos. Es ist ja ziemlich genau das, was ich voraus gesehen hatte.
Durch diese Hohle Trasse. Das Haus links ist das spitzgiebelige, das meiner Meinung nach zu dicht an die Trasse gebaut wurde. Es dient jetzt als Bauleitung.


Stadler hat sich schon einen Parkplatz (mehrere) direkt gegenüber der Kneipe gesichert.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 28.08.2025 18:21 von Heidekraut.


Im zentralen Bereich stellt Stadler seine Straßenbahn ab auf einem einfachen Rahmengleis. Man ist ja erfinderisch.


Die eingestürzte bzw. abgebrochene Mauer


Wird das Haus stehen bleiben? So schlecht sieht es ja nicht aus. Wann wurde das denn gebaut und wem gehört das jetzt?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.2025 07:47 von DerMichael.
Zitat
DerMichael
Wird das Haus stehen bleiben? So schlecht sieht es ja nicht aus. Wann wurde das denn gebaut und wem gehört das jetzt?

Zumindest zur letzten Frage kann ich beisteuern, dass das Haus laut Geoportal Berlin auf demselben Flurstück steht, wo auch das künftige Gleis liegen wird. Somit gehört das Haus mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit der NEB.

Ausnahme wäre ein Erbbaurecht oder eine andere vertragliche Vereinbarung, die dazu führt, dass das Haus nicht dem Eigentümer des Grund und Boden gehört. Das halte ich aber für unwahrscheinlich, wenn sich die Bauleitung in diesem Gebäude befindet, wie Heidekraut schreibt.
Na, also ich hab's ja schon mal angedeutet. Meiner sehr unzuverlässigen Erinnerung nach, wurde das Haus erst gebaut (vielleicht halb legal) nach der Außerbetriebsetzung der Trasse. Irgendwann in meiner Kindheit war es da. Die Grenzanlagen lagen damals noch viel weiter hinten im Bahnhofsgelände. Ob da nun jemand von der damaligen NEB oder sonstjemand mit einer erschlichenen Baugenehmigung sich ein schönes Häuslein hinsetzte, ist natürlich nur Spekulation. Es wurde wohl als Wohnhaus genutzt. Heute aber ist die Bauleitung drin. Also kann schon sein,dass der Baugrund der NEB wieder gehört und ich denke, dass es eben auf einem Teil der Trasse steht.
Man kann das an der Holztafel sehen, die davor steht, dort sind Angaben angepinnt, die für den Bauablauf von Bedeutung sind. Daher meine Vermutung.

Auf den alten Gleisplänen von der Bahnhofsanlage mit Güterbahnhof, verläuft dort ein Stumpfgleis, meiner Meinung nach, das an einem Prellbock etwas südlicher endete.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.08.2025 08:30 von Heidekraut.
Und neues von der Heidekrautbahn:
1) Die Sockel des Bahnsteigs wurden aufgestellt.
2) Kabelschächte


1) Interessante Baumaschinen
2) Blick über den ehemaligen Mauerweg auf die Rampe. Wer genau hinschaut, kann rechts den Anwohner der Baustelle erkennen;)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.09.2025 18:43 von DerMichael.


Und von oben


Du bist ja so fleißig. Den Anwohner der Baustelle habe ich auch schon ein paar Mal gesehen. Der scheint ganz zahm und fühlt sich dort wohl zu hause.
Zitat
Heidekraut
Du bist ja so fleißig. Den Anwohner der Baustelle habe ich auch schon ein paar Mal gesehen. Der scheint ganz zahm und fühlt sich dort wohl zu hause.

Zahm würde ich jetzt nicht gerade sagen, aber die Reinickendorfer Füchse wissen, dass sie vor den Menschen keine Angst haben müssen. Respekt haben sie trotzdem. Ab und zu läuft einer nachts mit mir im konstanten Abstand die Straße entlang. Für jemanden, der ursprünglich aus einem Tollwutgebiet kommt, war das erstmal ein ziemlich mulmiges Gefühl. Es soll ja mehr Füchse in Berlin als in Brandenburg geben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.09.2025 08:12 von DerMichael.
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