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Frage zur Reaktivierung der Heidekrautbahn zwischen Basdorf - Wilhelmsruh
geschrieben von Bahnfreund Schranke 
Ist eigentlich geplant, in Mühlenbeck-Mönchmühle eine ordentliche Umsteigestation zur S-Bahn zu bauen, d.h. einen "Turmhaltepunkt"?
Zitat
Uwe-FF
Ist eigentlich geplant, in Mühlenbeck-Mönchmühle eine ordentliche Umsteigestation zur S-Bahn zu bauen, d.h. einen "Turmhaltepunkt"?

Da die Lage der Bahntrassen vorgegeben ist, müsste man dafür den S-Bahnsteig nach Westen verschieben. Dadurch würde aber der S-Bahnsteig von der Straße und der Bushaltestelle wegwandern und es würde ein „Bergholz 2.0“ entstehen – also ein Umsteigehalt zwischen 2 Bahnstrecken ohne sinnvolle Anbindung ans Straßennetz.

Laut Openstreetmap ist der Trampelpfad vom (derzeit illegalen) Westausgang des S-Bahnsteigs bis zur Heidekrautbahn keine 200m lang. Das ist eine Entfernung, die ich noch als akzeptablen Umsteigeweg einstufen würde. Da muss man an manchem Hauptbahnhof weiter laufen, um zu seinem Anschlusszug zu kommen.
Ich glaube auch gar nicht, dass dieser Umsteigepunkt so stark nachgefragt wäre. Die verschiedenen Taktmuster wären nicht kompatibel und Anschlüsse daher nur einmal pro Stunde möglich; und Pankow als wichtiges Zentrum an der S8 erreicht man von Basdorf und den Orten nördlich von Basdorf auch und bequemer über Karow.
Also braucht man nur den Westausgang nachzurüsten und den Trampelpfad in einen sicheren Fußgängerweg verwandeln. Das ganze evtl. barrierefrei?
Zitat
Heidekraut
Also braucht man nur den Westausgang nachzurüsten und den Trampelpfad in einen sicheren Fußgängerweg verwandeln. Das ganze evtl. barrierefrei?

Vom Grundsatz her sollte das wohl ausreichen, bis auf das "evtl." vor barrierefrei. Barrierefreiheit ist bei einem Neubau natürlich Standard und keine optionale Sache.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Heidekraut
Also braucht man nur den Westausgang nachzurüsten und den Trampelpfad in einen sicheren Fußgängerweg verwandeln. Das ganze evtl. barrierefrei?

Vom Grundsatz her sollte das wohl ausreichen, bis auf das "evtl." vor barrierefrei. Barrierefreiheit ist bei einem Neubau natürlich Standard und keine optionale Sache.

Dann bräuchte es an der Stelle nur noch einen Haltepunkt an der Heidekrautbahn zu geben... Ich möchte mir gar nicht vorstellen, was allein dessen Planung wieder für ein Drama würde. (Und das viel mehr, als dass ich gerade gesehen habe, dass die Grünfläche zwischen BAR und Kiessee offensichtlich als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.) Außerdem wäre der Abstand zur an die Kastanienallee verschobenen Station Mühlenbeck mit gut 400 m für einen Regionalzug recht kurz.

(Nebenbei merke ich mal wieder, dass i2030 nicht nur ein reines Marketing-Projekt, sondern auch noch ein schlechtes Marketingprojekt ist. Oder warum gibt es dort eigentlich ein vernünftiges Kartenmaterial, auf dem man Trassen und Stationen nachvollziehen kann?)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.12.2025 22:16 von def.
Zitat
def
(Nebenbei merke ich mal wieder, dass i2030 nicht nur ein reines Marketing-Projekt, sondern auch noch ein schlechtes Marketingprojekt ist. Oder warum gibt es dort eigentlich ein vernünftiges Kartenmaterial, auf dem man Trassen und Stationen nachvollziehen kann?)

So wirklich erkennen kann man da nichts, das ist wohl wahr. Die NEB hat eigenes ähnlich schlechtes Kartenmaterial, aber darauf noch den S-Bahnhof vermerkt, als wäre ein Umstieg vorgesehen (oder auch nicht, erläutert wird da nichts). [www.neb.de]

Ich denke aber, der Umstieg ist so unwichtig, dass der Bahnhof an der Kastanienallee mehr Potenzial hat, selbst wenn der Umsteigeweg dann deutlich länger wird. (bzw. eigentlich gar keiner mehr ist)
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