Auch ich habe so meine Probleme mit den Erinnerungen. Meine älteste Erinnerung stammt aus meiner Lehrzeit als Elektrosignalschlosser der DR auf eben dieser Strecke und endete an einer Gleissperre irgendwo hinter Blankenfelde oder Rosenthal. Zu dieser Zeit gab es wohl nur noch Güterverkehr bis Wilhelmsruh. Der Personenverkehr endete noch in Blankenfelde. Zuvor soll es ja noch eine Werkshaltestelle für die MA von Bergmann Borsig gegeben haben. Hat irgendjemand ne Ahnung wo diese war?Zitat
Heidekraut
Das würde bedeuten, dass meine Erinnerung mich vollständig hinters Licht geführt hat. Denn vor 1953, daran würde ich mich kaum noch erinnern können.
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bahnwege
[...] noch einen im Netz gefundenen Link: [asset.museum-digital.org] zur Situation des früheren Bahnhofs nach dem Mauerbau beisteuern. [...]
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bahnwege
[...] Zuvor soll es ja noch eine Werkshaltestelle für die MA von Bergmann Borsig gegeben haben. Hat irgendjemand ne Ahnung wo diese war?
[...]
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Ferkeltaxe
[...] Soweit mir bekannt ist, lag die genau nördlich der Hertzstraße. Also dort, wo heute noch zwischen grünen Zäunen einiger 'Krimskrams' auf einer Fläche aus vielen Betonplatten rumliegt.
Danke, damit rundet sich mein Bild ab
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*** man sollte nicht alles so eng sehen, das weitet den Blick ***
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Heidekraut
Vor der Einstellung des Personenverkehrs auf der Stammstrecke 1983 war der südlichste Haltepunkt erst in Schildow, später in Blankenfelde oder umgekehrt. Rosenthal lag doch viel zu sehr im Grenzgebiet, sodass dieser Bahnhof nicht in Frage kam. Weiter nach Süden fuhren eben nur noch die Güterzüge in den Werksanschluss und von einem bestimmten Zeitpunkt an durch Sperranlagen. Davon gibt es Fotos. Die Werktätigen des Betriebes mussten in Werksbusse umsteigen, um zur Arbeit zu kommen.
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Heidekraut
[...] entsprechend des Streckenplanes befand sich der Haltepunkt Bergmann-Borsig bis Sommer 1961 direkt südlich der Lessingstraße. Dort befand sich ja auch der Haupteingang zum Werksgelände.
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Heidekraut
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Vor der Einstellung des Personenverkehrs auf der Stammstrecke 1983 war der südlichste Haltepunkt erst in Schildow, später in Blankenfelde oder umgekehrt. Rosenthal lag doch viel zu sehr im Grenzgebiet, sodass dieser Bahnhof nicht in Frage kam. [...]
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Heidekraut
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Wurde der Gleisanker jedes Mal entfernt, wenn ein Güterzug passierte? [...]
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Ferkeltaxe
Es handelt sich gemäß des Fotos von bahnwege um eine Gleissperre mit Schloss. D. h., sie wurde vor jedem Passieren per Schlüssel geöffnet und konnte so von der Schiene zur Seite weggeklappt werden. Und wie ich das Grenzregieme an der Staatsgrenze West kenne, hatten diesen Schlüssel höchstwahrscheinlich die Grenztruppen ständig in Verwahrung. Diese werden jede Zugfahrt im Grenzgebiet auch mit Bewachern direkt begleitet haben.
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Ferkeltaxe
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Heidekraut
[...] entsprechend des Streckenplanes befand sich der Haltepunkt Bergmann-Borsig bis Sommer 1961 direkt südlich der Lessingstraße. Dort befand sich ja auch der Haupteingang zum Werksgelände.
- Bitte setz uns doch einen Link zu dem von dir erwähnten Streckenplan. Oder füg den relevanten Ausschnitt direkt als Bild hier ein. Das wäre super.
- An der Hertzstraße befand sich doch auch ein Werkseingang. Da wäre es nicht unlogisch gewesen, den Haltpunkt für BB zwischen Lessing- und Hertzstraße anzuordnen... (Muss natürlich nicht zwingend auch so gemacht worden sein.)
- Was ich mich auch frage: Hat es den Werkshaltepunkt tatsächlich vor dem Mauerbau gegeben? Denn bis dahin war doch der Endbahnhof Wilhelmsruh frei nutzbar. Meiner Meinung nach hat man die Teil-Funktion des PV zum Werk von dem ab Mauerbau geschlossenen Endbahnhof auf diesen als Ersatz gebauten Haltepunkt verlagert. Oder lieg ich da falsch?
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Heidekraut
[...]
Vor der Einstellung des Personenverkehrs auf der Stammstrecke 1983 war der südlichste Haltepunkt erst in Schildow, später in Blankenfelde oder umgekehrt. Rosenthal lag doch viel zu sehr im Grenzgebiet, sodass dieser Bahnhof nicht in Frage kam. [...]
Mit Letzterem dürftest du möglicherweise recht haben. (Allerdings habe ich immer noch die Streckenkarte aus den frühen / mittleren 60-ern vor meinem geistigen Auge, in der PV bis Rosenthal eingetragen war.)
Beim südlichsten Haltepunkt nördlich von Rosenthal ist die Reihenfolge aber zunächst Blankenfelde und später Schildow gewesen.
Vielleicht ist das unter Angabe der Quelle kein Problem. Wäre auf jeden Fall sehr interessant für mehrere hier im Forum.Zitat
Heidekraut
[...]
Ich habe den Gleisplan abgespeichert, muss aber noch untersuchen, ob ich den hier einstellen darf.
War das damals wirklich schon ein Grund? Da lief man doch noch ganz andere Strecken zu Fuß oder überbrückte Lücken mit dem Fahrrad... Ich vermute eher, man wollte möglichst viel vom Verkehr von der noch offenen Grenze fernhalten (Mit dem verbesserten Zugang zum BB-Werk ließ sich das öffentlich gut begründen.). Denn an den grundsätztlich offenen Sektorengrenzen wurde ja seit 1952 durch die DDR zumindest systematisch kontrolliert. An anderen Bahnstrecken, bei denen der Verkehr die Grenze kreuzte, baute man ja öfter sogar noch zusätzliche Kontrollbahnsteige oder -stege. Z. B. westlich S-Bhf. Schönhauser Allee. Der neue BAR-Bahnhof Schönefeld z. B. wurde schon direkt inkl. der Kontrollfunktion geplant und errichtet.Zitat
Heidekraut
[...]
Der Bahnhof Wilhelmsruh war für die Arbeiter zu weit weg von den eigentlichen Arbeitsplätzen. Deswegen wurde der Werksbahnhof an der Lessingstraße schon in den 50er Jahren eingerichtet.[...]
Hierbei wäre interessant, ob der PV bis zum Werkbahnhof direkt mit dem Mauerbau schon final eingestellt wurde, oder ob er auch danach noch für eine Zeit stattfand, nachdem die ersten Grenzsicherungsanlagen von Rosenthal bis Wilhelmsruh fertiggestellt waren, die Grenze also erstmal pioniertechnisch gesichert war?Zitat
Heidekraut
[...] Nach dem Mauerbau hatte er ja keine Bedeutung mehr und war abgesperrt, [...]
Eine V100 mit Doppelstöckern (grüne Gliederzüge DBz, DBv ist mir jetzt nicht in Erinnerung) war meines Wissens lange Zeit Standard auf der Heidekraut. Zumindest zu den hochfrequentierten Tageszeiten. Und speziell seit die Bedienung im PV komplett über Karow-Basdorf lief. Da war der Verkehr quasi eine Ergänzung des S-Bahnsystems bis hin zum Tarif. Pläne zur Gleichstromelektrifizierung gab es ebenfalls, die aber außer ein paar Gleismetern mit Schwellen für Stromschienenhalter nicht realisiert wurden.Zitat
Heidekraut
[...] Ich erinnere mich komischerweise an grüne Doppelstockwagen mit einer Diesellok, [...]