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Barrierefreier ÖPNV in Berlin
geschrieben von der weiße bim 
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Havelländer
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Lopi2000
Die Grenzwerte wurden aber nun mal definiert und die Fahrzeuge halten sie im Alltagsbetrieb nicht ein. Vom Grundprinzip her werden hier also keine neuen Verbote erlassen, sondern die Fahrzeuge sind verbotswidrig zugelassen worden.

Es müsste kein Bürgermeister, keine Verkehrssenatorin und kein Landrat irgendwelche Fahrverbote diskutieren, wenn die Fahrzeuge die Grenzwerte einhalten würden oder die juristisch sauberste Konsequenz gezogen würde, Fahrzeuge, die die Abgasgrenzwerte nicht einhalten aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Grenzwerte an sich und ihr Zustandekommen kann man natürlich auch diskutieren. Zu kritisieren sind sicherlich sowohl die Fokussierung auf bestimmte Emissionsarten wie auch die Frage, welche Grenzwerte realistisch sind. Wenn die Grenzwerte aber rechtskräftig eingeführt wurden, gilt es diese auch umzusetzen. Das hat mit Hysterie und Dämonisierung nichts zu tun.

Die Fahrverbote in den Städten haben nichts mit dem "Dieselskandal" bei VW&Co zu tun, das sind zwei völlig unabhängige Irrenhäuser.
Jain, haben sie durchaus. Viele Gerichte sind erst dazu übergegangen, das Thema Fahrverbote ernsthaft in Erwägung zu ziehen, als der Skandal öffentlich wurde.
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Havelländer
Es ist wohl eher die Dämonisierung unter Beihilfe völlig aus der Luft gegriffener Grenzwerte und darauf basierender Halbwahrheiten und willkürlichen Schlußfolgerungen und einer Lobbyarbeit die vorallem auf schlampige Recherche, gefühltem Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei basiert.

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Havelländer
Die Fahrverbote in den Städten haben nichts mit dem "Dieselskandal" bei VW&Co zu tun, das sind zwei völlig unabhängige Irrenhäuser.

Du bist ja echt der geborene Verschwörungs-Theoretiker! Nur weil Du etwas nicht verstehst, ist es "gefühltes Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei"? Du weißt ja, wenn man keine Ahnung hat, …
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andre_de
Du bist ja echt der geborene Verschwörungs-Theoretiker! Nur weil Du etwas nicht verstehst, ist es "gefühltes Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei"? Du weißt ja, wenn man keine Ahnung hat, …

Irrtum, gerade weil ich es verstehe und hinterfrage, glaub du ruhig weiter den Angstmachern ...
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Havelländer
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andre_de
Du bist ja echt der geborene Verschwörungs-Theoretiker! Nur weil Du etwas nicht verstehst, ist es "gefühltes Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei"? Du weißt ja, wenn man keine Ahnung hat, …

Irrtum, gerade weil ich es verstehe und hinterfrage, glaub du ruhig weiter den Angstmachern ...

Ach bitte, Du "hinterfragst" doch nur, was Dir nicht passt, und glaubst dann auch die dämlichsten Dinge.
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def
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Havelländer
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andre_de
Du bist ja echt der geborene Verschwörungs-Theoretiker! Nur weil Du etwas nicht verstehst, ist es "gefühltes Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei"? Du weißt ja, wenn man keine Ahnung hat, …

Irrtum, gerade weil ich es verstehe und hinterfrage, glaub du ruhig weiter den Angstmachern ...

Ach bitte, Du "hinterfragst" doch nur, was Dir nicht passt, und glaubst dann auch die dämlichsten Dinge.

Also wie sehe ich das, ohne Dieselfahrverbote bräuchte man keine Haltestellenkaps, weil die Rollis dann wieder laufen könnten, weil sie dann nicht als Radfahrer von den Autos in eben diesen befördert worden wären?

Ich habe nur versucht den Thread zusammenzufassen.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Havelländer
aus der Luft gegriffener Grenzwerte

Woher sonst? :-)

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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def
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Havelländer
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andre_de
Du bist ja echt der geborene Verschwörungs-Theoretiker! Nur weil Du etwas nicht verstehst, ist es "gefühltes Wissen, Hokuspokus, Lügen und Angstmacherei"? Du weißt ja, wenn man keine Ahnung hat, …

Irrtum, gerade weil ich es verstehe und hinterfrage, glaub du ruhig weiter den Angstmachern ...

Ach bitte, Du "hinterfragst" doch nur, was Dir nicht passt, und glaubst dann auch die dämlichsten Dinge.

Als könntest DU Dampfplauderer das beurteilen *rofl*
Wir sprechen uns in einigen Jahren, wenn der Diesel womöglich komplett verboten ist, der MIV innerhalb des S-Bahnringes zurückgedrängt und die Meßwerte sich trotzdem nicht wesentlich ändern. Mal schauen welche Sau die Öko-Religion dann gedenkt durch die Straßen zu treiben.
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Havelländer
Wir sprechen uns in einigen Jahren, wenn der Diesel womöglich komplett verboten ist, der MIV innerhalb des S-Bahnringes zurückgedrängt und die Meßwerte sich trotzdem nicht wesentlich ändern. Mal schauen welche Sau die Öko-Religion dann gedenkt durch die Straßen zu treiben.
Tja, und was machen die Pragmatiker, wenn nach der Verdrängung des Automobils aus der Innenstadt der Verkehr sich immernoch weigert zusammenzubrechen und es erstaunlicherweise sogar besser läuft?

Warum soll denn eigentlich die Luft nicht besser werden, wenn man den Hauptverschmutzer zurückdrängt? Und was hat das eigentlich mit der Barrierefreiheit des ÖPNV zu tun?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Havelländer
Wir sprechen uns in einigen Jahren, wenn der Diesel womöglich komplett verboten ist, der MIV innerhalb des S-Bahnringes zurückgedrängt und die Meßwerte sich trotzdem nicht wesentlich ändern.

Selbst wenn sich die Meßwerte nicht wesentlich verändern würden, wäre es ein großer Gewinn für den öffentlichen Raum, wenn dieser nicht mehr ganz so massiv vom MIV geprägt würde. Insofern ist der Trend auf jeden Fall richtig, egal, welche Grenzwerte man bemüht.
Werter Havelländer,

dröseln wir ganz doch einmal die Fakten auf:
- Es gibt einen Grenzwert für Stickoxide bei Diesel-Pkw (Euro-Normen).
- Die Diesel-Pkw haben diesen auch bei Messfahrten vor der Zulassung eingehalten.
- Man hat aber durch Tricks (u.a. "Schummel-Software") nachgeholfen.
- Die Diesel-Pkw haben also unter realisitischen Bedingungen die Grenzwerte nicht eingehalten.
- Diverse Hersteller mussten dafür in den USA Strafen zahlen
- Ein hochrangiger Manager, Audi-Chef Stadler befindet sich immer noch in U-Haft. Da muss wohl was dran sein.

So weit alles klar? Du stellst nun folgendes in Frage:

Sind die Stickoxide wirklich so schädlich?
- Keine Ahnung, aber offenbar wurde es allgemein (sowohl in den USA als auch hier) für erforderlich gehalten, Grenzwerte dafür einzuführen. Es scheint also eine Mehrheit der Wissenschaftler der Meinung zu sein dass da wohl etwas dran ist. Wenn Du einer der führenden Stickoxid-Forscher Deutschlands bist und andere Erkenntnisse hast, dann her damit!
Sind Fahrverbote das Mittel der Wahl?
- Offenbar pusten neuere Diesel-Pkw viel mehr (10- bis 20-fach) Stickoxide aus als zugelassen. Es liegt daher nahe, die Ursache für die (lokal) zu hohen Werte in genau diesen Diesel-Pkw zu suchen. Woher stammen die erhöhten Werte sonst - von Fahrradfahrern? Wenn Du andere Erkenntnisse hast, dann her damit!

Es ist schon perfide, anderen eine Öko-Religion vorzuwerfen, aber selbst mit "da glaube ich nicht dran" zu argumentieren.

Ansonsten, wie Nemo schon anmerkt: was das ganze Thema mit barrierefreiem ÖPNV zu tun hat, ist mir auch etwas schleierhaft.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.10.2018 13:32 von Latschenkiefer.
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Lopi2000
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Havelländer
Wir sprechen uns in einigen Jahren, wenn der Diesel womöglich komplett verboten ist, der MIV innerhalb des S-Bahnringes zurückgedrängt und die Meßwerte sich trotzdem nicht wesentlich ändern.

Selbst wenn sich die Meßwerte nicht wesentlich verändern würden, wäre es ein großer Gewinn für den öffentlichen Raum, wenn dieser nicht mehr ganz so massiv vom MIV geprägt würde. Insofern ist der Trend auf jeden Fall richtig, egal, welche Grenzwerte man bemüht.

Zudem übersieht @Havelländer wohl auch bewusst, dass die Zurückdrängung des MIV aus den Innenstädten eben nicht nur in Berlin auf der Agenda steht, sondern weltweit in allen vergleichbaren bzw. noch größeren Ballungsräumen - auch nicht erst seit gestern - angegangen wird. Nur Deutschland hinkt da noch etwas hinterher... :-(

Wenn man allerdings durch Belassen des status quo ante weiterhin massenhaft neue Atemwegs- und Herzerkrankte sowie Verkehrsunfallopfer produziert, erhöht man natürlich wiederum unweigerlich den Bedarf an barrierefreiem ÖPNV - womit wir wieder beim eigentlichen Thema des Threads wären.

Noch kurz zu den Kaps bzw. deren Berliner Ausgestaltung: Wirklich "konfliktfreie" Haltestellen wird es bei straßenbündig geführten Linien des Oberflächenverkehrs dem Wesen nach nie geben, wollte man nicht jede Bus- und Straßenbahnstrecke durch eine Hoch-, Untergrund- oder S-Bahn ersetzen - separierte Gleiskörper mit abgetrennten Bahnsteigen wie "Treskowallee/HTW" (vor meiner Haustür) lassen sich ebenso wenig überall anlegen. Daher sind Kaps, wie etwa jetzt in der Bölschestraße (Friedrichshagen) realisiert, mit integriertem erhöhten Radfahrstreifen m. E, schon ein guter Kompromiss, wo man eben keine "echten" Bahnsteige bauen kann. Etwas gegenseitige Rücksichtnahme zwischen Radfahrenden und Fahrgästen sollte doch wohl machbar sein - die Systemkomponenten "Klingel" und "Bremse" sollen von der Fahrradindustrie übrigens gerüchteweise nicht erst seit gestern angeboten werden...

Viele Grüße
Arnd
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Nemo
Und was hat das eigentlich mit der Barrierefreiheit des ÖPNV zu tun?

Es könnten sich mit der Zeit Barrieren aus Feinstaub auftürmen.


Es fährt keinmal am Tag ein Bus und das in beide Richtungen.
Wird zwar langsam off-topic, aber hier ein Beispiel, wie Luftverschmutzung durch schaerfere Bestimmungen deutlich zurueckgedraengt werden kann. Los Angeles war um 1970 beruechtigt fuer Smog und lausige Luftqualitaet. Durch Einfuehrung von Katalysatoren und anderen Massnahmen konnte die Luft erheblich verbessert werden. Damals wie heute hat die Industrie diese Verbesserungen abgelehnt (zu teuer, bringt nichts etc.). LA Smog. Dass ein gutes oeffentliches Nahverkehrsnetz dort noch einmal zu einer Verbesserung fuehren kann, lasse ich mal aussen vor.
Henner
Am Nachmittag des 1.11.18 wurde ein neuer Aufzug auf dem U-Bhf Blissestraße in Betrieb genommen, somit sind nun 121 U-Bahnhöfe mindestens teilweise barrierefrei erreichbar. Als nächster neuer Aufzug folgte am Vormittag des 9.11.18 der Aufzug des U-Bhf Oskar-Helene-Heim.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.11.2018 20:02 von der weiße bim.
Hallo,

derzeit sind vier weitere Aufzugseinbauten (mit zum Teil mehreren einzelnen Aufzügen) in U-Bahnhöfen in Planung. Wahrscheinlich auch noch mehr, aber zumindest zu den Bahnhöfen
Klosterstraße
Hausvogteiplatz
Alt-Tempelhof
Altstadt Spandau
sind derzeit die Planunterlagen auf den Seiten der SenUVK veröffentlicht und einsehbar.
(Jeweils auf den Link zum UVP-Portal klicken, dort liegen die detaillierten Pläne und Erläuterungsberichte)

Das ist für den ein oder andern bestimmt interessant, für die meisten aber wahrscheinlich viel zu spezifisch, vor allem hat mich überrascht, in welcher Detailtiefe die Voruntersuchung abläuft, mit zum Teil 7 verschiedenen Varianten, die dann einzeln auf Machbarkeit und Vorteilhaftigkeit geprüft werden, inklusive aller Abwägungen, Angaben zum Bauverfahren, zum Denkmalschutz, zur Baustelleneinrichtung, zur Verkehrsabwicklung während des Baus, usw., usf. Es ist wirklich irre, was da für ein Rattenschwanz mit dran hängt, bei genauerer Betrachtung ist das aber alles nachvollziehbar. Der geneigte Fahrgast hingegen bemerkt vor allem, dass das alles schon wider extrem lange dauert... ;)

Wen's interessiert, ich habe die Pläne nur ganz oberflächlich gesichtet, hier eine kurze Zusammenfassung: Hausvogteiplatz und Klosterstraße bekommen jeweils eine Aufzug vom Bahnsteig direkt auf die Straßenebene, jeweils am Bahnsteigende. In Klosterstraße übrigens genau dort, wo jetzt der historische AI (???)-Wagen steht. Der kommt dafür an die entsprechende Stelle am andern Bahnsteigende. Alt Tempelhof und Altstadt Spandau sollen beide jeweils zwei Aufzüge erhalten, jeweils vom Bahnsteig (-Ende) zum Zwischengeschoss und einen weiteren zur Straßenebene. In beiden Fällen wäre wohl auch eine durchgehende Lösung möglich gewesen, die wurde dann aber wegen zu großer Eingriffe an der Oberfläche zurückgestellt.

Mein Key Takeaway: Der "Rucksackaufzug mit Durchladefunktion". Wieder was gelernt.
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