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Verlängerung der A 100 (16. Bauabschnitt)
geschrieben von andre_de 
Zitat
GraphXBerlin
Du hörst dich ständig wie ein eingeschnapptes Kind an. Witzig, dass "Grüne Ideologie" permanent aus der selben Ecke hier kommt.
Eigentlich wissen alle, dass solche Polizeikontrollen aus bekannten Gründen nur eingeschränkt stattfinden können.
Und selbst wenn, was soll diese Kontrolle bezwecken. Ein bisschen was ins Geldsäckle der Stadt und am nächsten Tag ist wieder das selbe Chaos.

Kontrolldruck führt nachweislich nach einer gewissen Zeit zu einer besseren Durchsetzung der Regeln. Bei der Parkraumbewirtschaftung ist doch wunderbar zu erleben, dass neben der Frage, ob das richtige Ticket gezogen wurde und/oder die Parkdauer eingehalten wird, auch deutlich besser geparkt wird und die Blockade von Fußgängerüberwegen oder anderen freizuhaltenden Stellen kaum mehr vorkommt, während sie in anderen Quartieren an der Tagesordnung sind und sich z.B. die BSR inzwischen nur mit physischen Hindernissen zu helfen weiß, um überhaupt mal die Mülltonnen zu ihren Fahrzeugen zu bringen.

Man könnte das sogar zunächst kostenneutral hinbekommen, dafür mehr Personal einzustellen, da ausreichend viele Bußgelder eingenommen werden können.
In Berlin gibt es seitens der Politik, der "Polizei" und der Behörden einfach kein Interesse, die StVO selbst gegenüber Autofahrenden durchzusetzen. Blutopfer wie zweijährige Kinder oder Menschen, die in ihren Häusern verbrennen, weil die Feuerwehr wegen Falschparkenden nicht durchkommen, werden schulterzuckend hingenommen.

Wenn schon Menschenleben weiten Teilen von schwarzer und roter CDU (AfD und FDP sowieso) und 80 % der Stadtgesellschaft komplett egal sind, weil Brummbrumm einfach wichtiger ist, braucht man an funktionierenden ÖV überhaupt keine Ansprüche haben.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.2025 08:35 von def.
Ich kann das bestätigen. In Bereichen ohne Parkzone wird im 5m-Bereich, am abgesenkten Bordstein oder in Feuerwehreinfahrten (auch von KiTas) geparkt - "Parkdruck", ihr wisst schon - in Bereichen mit Parkzone passiert das einfach nicht oder nur extrem selten, eben wegen der Wahrscheinlichkeit des Erwischtwerdens.

Im fahrenden Verkehr ist das nicht ohne el. Hilfsmittel/Automatisierung machbar, da das Personal der Polizei diesen Kontrolldruck gar nicht aufbauen kann. Da würde eben nur eine automatisiere Überwachung helfen, sonst ist nach det Kontrolle alles so wie vorher (Anarchie).
Zitat
Lopi2000
Kontrolldruck führt nachweislich nach einer gewissen Zeit zu einer besseren Durchsetzung der Regeln.
Sagt der "Nachweis" auch aus wie oft und wie lange die Polizei da stehen und kontrollieren müsste?
Genau das ist der Punkt. Wird an einem Tag an einer Stelle kontrolliert weiß ich als Auto- oder Radfahrer, dass es am nächsten Tag und für Wochen und Monate nicht mehr sein wird.
Somit, und da kommen wir wieder zum Thema, wird sich das Problem Elsenbrücke durch eine Polizeikontrolle nicht mal im Ansatz lösen.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.2025 08:38 von GraphXBerlin.
Zitat
GraphXBerlin
Sagt der "Nachweis" auch aus wie oft und wie lange die Polizei da stehen und kontrollieren müsste?
Genau das ist der Punkt. Wird an einem Tag an einer Stelle kontrolliert weiß ich als Auto- oder Radfahrer, dass es am nächsten Tag und für Wochen und Monate nicht mehr sein wird.
Somit, und da kommen wir wieder zum Thema, wird sich das Problem Elsenbrücke durch eine Polizeikontrolle nicht mal im Ansatz lösen.

Naja, es ließe sich auch einfach durch gesellschaftliche Vernunft und Einhaltung der Regeln lösen, aber dazu ist die autofahrende Gesellschaft offenbar nicht bereit. Insofern wäre die Lösung: gesicherte Busspuren vor und auf der Brücke, die durch Absperrungen wie bei vielen anderen Baustellen auch praktiziert, nur durch Busse passiert werden können und dürfen.

Wenn das Problem dauerhaft besteht, darf es eben nicht so sein, dass aus dem Fakt, dass an einem Tag kontrolliert wurde, geschlossen werden kann, dass dort frühestens 1 Jahr später wieder kontrolliert wird. Das Personal kann von Grundsatz her auch die BVG stellen und/oder dem Straßenbaulastträger überhelfen, der als Bauherr der Baustelle für die Einschränkungen verantwortlich ist. Ob das nun verbeamtete Polizisten sein müssen oder auch Hilfskräfte Verkehrsverstöße dokumentieren oder Straßensperrungen koordinieren dürfen, sollte juristisch regelbar sein. Wenn es "gegen Autofahrende" geht, aber natürlich nicht durch den aktuellen Senat.
Zitat
Lopi2000
Zitat
GraphXBerlin
Sagt der "Nachweis" auch aus wie oft und wie lange die Polizei da stehen und kontrollieren müsste?
Genau das ist der Punkt. Wird an einem Tag an einer Stelle kontrolliert weiß ich als Auto- oder Radfahrer, dass es am nächsten Tag und für Wochen und Monate nicht mehr sein wird.
Somit, und da kommen wir wieder zum Thema, wird sich das Problem Elsenbrücke durch eine Polizeikontrolle nicht mal im Ansatz lösen.

Naja, es ließe sich auch einfach durch gesellschaftliche Vernunft und Einhaltung der Regeln lösen, aber dazu ist die autofahrende Gesellschaft offenbar nicht bereit. Insofern wäre die Lösung: gesicherte Busspuren vor und auf der Brücke, die durch Absperrungen wie bei vielen anderen Baustellen auch praktiziert, nur durch Busse passiert werden können und dürfen.

Wenn das Problem dauerhaft besteht, darf es eben nicht so sein, dass aus dem Fakt, dass an einem Tag kontrolliert wurde, geschlossen werden kann, dass dort frühestens 1 Jahr später wieder kontrolliert wird. Das Personal kann von Grundsatz her auch die BVG stellen und/oder dem Straßenbaulastträger überhelfen, der als Bauherr der Baustelle für die Einschränkungen verantwortlich ist. Ob das nun verbeamtete Polizisten sein müssen oder auch Hilfskräfte Verkehrsverstöße dokumentieren oder Straßensperrungen koordinieren dürfen, sollte juristisch regelbar sein. Wenn es "gegen Autofahrende" geht, aber natürlich nicht durch den aktuellen Senat.

Ich weiß ja nicht, ob der Radweg auf der Elsenbrücke breit genug ist für Busse. Vermutlich ist die Brückenfahrbahn exakt 2 Fahrspuren breit. Da man da aber zur Abgrenzung vom MIV eine Barriere einbauen musste wird der Radweg wohl exakt die Breite der Barriere schmaler sein als eine Kfz-Fahrspur.

Auf der Brücke braucht man aber eigentlich keine Busspur. Theoretisch sollte der Verkehr im Trichter wieder fließen. Man müsste also die Straßen im Brückenzulauf mit einer entsprechend abgeschirmten Busspur ausstatten. Im Markgrafendamm geht das aber gerade wegen ein paar Baustellen nicht.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Je höher die Strafen, desto seltener muss kontrolliert werden.

Extrembeispiel (zu extrem) ist dann Singapur. Da kann ja ein Kaugummi zum Gefängnisaufenthalt führen oder so. Oder war da doch schon die Hand ab? 🤪Da muss wegen drakonischer Strafen gar nicht kontrolliert werden

Und hier gefährdet man Menschen leben und muss dann mal dem Staat ein Kaffee ausgeben. Da müsste dann schon immer und überall im Raum-Zeit-Kontinuum kontrolliert werden, bis sich da mal genug Leute an die Regeln halten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.2025 11:18 von PassusDuriusculus.
Zitat
Nemo
Ich weiß ja nicht, ob der Radweg auf der Elsenbrücke breit genug ist für Busse. Vermutlich ist die Brückenfahrbahn exakt 2 Fahrspuren breit. Da man da aber zur Abgrenzung vom MIV eine Barriere einbauen musste wird der Radweg wohl exakt die Breite der Barriere schmaler sein als eine Kfz-Fahrspur.

Das Schöne an dieser Baustelle ist ja, dass sie schon so alt ist, dass sie auch in Google Streetview und dem entsprechenden Appleangebot bereits gut dokumentiert ist. Ja, das sieht nicht so aus, als könnte man irgendetwas exklusives für Busse hinbekommen, gleichzeitig ausreichende Sicherheit für Radfahrende gewährleisten und auch noch den weiteren Kfz-Verkehr dort entlang führen.

Mir ist nur noch kleines Optimierungsdetail aufgefallen, das aber angesichts der Kfz-Verkehrsdisziplin auch nicht viel bringen dürfte: Statt die Busspur auf die allgemeine Kfz-Spur zu führen, könnte man die Zusammenführung auch umgekehrt machen, so dass die "normalen" Kfz sich (mit entsprechendem Nachrang) einfädeln müssten. Das funktioniert an anderen Orten ganz gut.
Ich denke es sind nicht nur die (geringen?) potentiell drohenden Strafen bei "Fehlverhalten".
Es werden ja selbst die Basics vernachlässigt.

- Abbiegen und blinken? Ich weiß als Fußgänger oft nicht, wird ein Auto geradeaus, nach links oder nach rechts gefahren, bis die Person am Lenker es tut.
- Halten am Stoppschild? Bei einer KiTa bei uns, rechts vom Stoppschild gelegen, wird nur nach links geschaut und mit 30 nach rechts abgebogen ohne zu halten oder auch nur zu schauen. Interessiert niemanden, ob da kleine Kinder stehen, die vielleicht auf die Fahrbahn rennen, wenn Mama gerade das Fahrrad abschließt. Ein Unfall wäre dann ("übersehen", "plötzlich auf die Fahrbahn gelaufen"). Das ist übrigens eine Unsitte, die extrem verbreitet ist beim Abbiegen nach Rechts auf eine Hauptsstraße. Die meisten Lenker*innen schauen nur (ungebremst), ob links ein Auto kommt, sonst nirgendwohin.
Hint: Die Lösung des Senats dafür wären übrigens Gitter oder auf die Eltern schimpfen, da das Kind nicht angeleint war.
- Einfahrten freihalten (abgesenkter Bordstein)? Vielleicht zu Weihnachten. Für einen Umzug dürfte man ja nicht mal ein Parkverbot anmelden, weil an einer Einfahrt Parken ohnehin verboten ist. Mit dem Kinderwagen aber niemals Kratzer machen, wenn man sich dann versucht, sich links oder rechts zwischen parkenden Autos vorbeizuquetschen, die im 0-Abstand zueinander stehen. Lieber über die Motorhaube heben!
- Hupen nur als Warnsignal innerorts? Gehupt wird zu jeder Tageszeit im Wohngebiet ständig, zur Begrüßung, zur Verabschiedung, den Hund/Fahrradfahrer/Außerirdischen anhupen, den Postboten und den Autofahrer vor einen, der sich an die 30 hält gleich doppelt. Gern um 23 Uhr.
- Wo wir beim Thema sind: Tempo 30 Zone? Vielleicht 50, aber nicht weniger.
- Kein Handy am Steuer? Haha, selten so gelacht.
- Vorfahrt gewähren am Zebrastreifen oder gar bremsbereit sein? you bet. Die Zebrastreifen auf dem Schulweg meiner Kinder sind lebensgefährlich. Da wird auch gerne überholt, wenn jemand bremst (was auch verboten ist an Zebrastreifen). In Kombination mit Handy am Steuer täglich russisch Roulette.

Ich werde dank täglich 1h Fußweg mindestens 1 - 2 x pro Woche fast überfahren und das nicht weil ich regelwidrig unterwegs bin oder leichtsinnig bin sondern einfach weil die Fahrzeugführenden meist mit sich selbst beschäftigt sind und Dinge tun oder unterlassen, die nicht OK sind.

Personen im Auto, die sich nicht an Regeln halten, gefährden dank Knautschzone leider jene ohne eine solche :(

Ich habe leider keine Lösung für dieses Problem zur Hand. Wer soll alle Wege der Stadt kontrollieren? Ich kann auch meinen Kindern nur sagen, lieber 5x gucken, aber das Restrisiko ist unkalkulierbar und einfach da. Ich bin froh, wenn sie wieder da sind, das ist leider nicht selbstverständlich.
Zitat
Nemo
Ich weiß ja nicht, ob der Radweg auf der Elsenbrücke breit genug ist für Busse.

Ich meine nicht und wenn ich mich recht entsinne, wird der doch separat neben der Brücke für den MIV geführt. Durch die ganze Bauerei kann es jetzt natürlich anders sein.


Zitat
Nemo
Vermutlich ist die Brückenfahrbahn exakt 2 Fahrspuren breit.

So habe ich es erst kürzlich im Fernsehen gesehen, also eine Spur pro Richtung.


Zitat
Nemo
Theoretisch sollte der Verkehr im Trichter wieder fließen. Man müsste also die Straßen im Brückenzulauf mit einer entsprechend abgeschirmten Busspur ausstatten.

So sehe ich das auch.


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
TomB
- Abbiegen und blinken? Ich weiß als Fußgänger oft nicht, wird ein Auto geradeaus, nach links oder nach rechts gefahren, bis die Person am Lenker es tut.

Schlimmer und ebenso verbreitet: Blinken und erst drei Ecken weiter abbiegen.


Zitat
TomB
Mit dem Kinderwagen aber niemals Kratzer machen, wenn man sich dann versucht, sich links oder rechts zwischen parkenden Autos vorbeizuquetschen, die im 0-Abstand zueinander stehen. Lieber über die Motorhaube heben!

Ich weiß gar nicht, warum Kratzer und Beulen hierzulande so überbewertet werden. Sie wirken sich doch überhaupt nicht im Geringsten auf den Haupteinsatzzweck so eines Automobils aus und gehören anderswo zum guten Ton. Außerdem ist es doch völlig normal, daß Gebrauchsgegenstände irgendwann mehr oder weniger verschleißen, erst recht, wenn sie im Außenbereich angewendet werden und schutzlos der Witterung ausgesetzt sind.


Zitat
TomB
Ich habe leider keine Lösung für dieses Problem zur Hand.

Ich ja: Alle laufen lassen


Das Gegenteil von pünktlich ist kariert.
Zitat
TomB
Ich habe leider keine Lösung für dieses Problem zur Hand. Wer soll alle Wege der Stadt kontrollieren?

Ich denke, das angedachte Modell aus Singapur geht schon in die richtige Richtung, wobei es nicht unbedingt gleich Haftstrafen sein müssen. Statt Strafen so auszulegen, dass selbst Geringverdienende dadurch nicht über Gebühr belastet werden, sollten diese berücksichtigen, dass wer 1x erwischt wird oftmals das gleiche Vergehen schon hunderte Male begangen hat, ohne erwischt zu werden und gleichzeitig das Einkommen berücksichtigen, wie es bei Strafen nach Tagessätzen ja gemacht wird.

In meinen Augen ist alles, was das Gefährungspotenzial von Parken in Feuerwehrzufahrten, Überholen ohne ausreichenden Sicherheitsabstand, Handy am Steuer oder mehr als 10 km/h zu schnell fahren hat, schon ein halbes bis ganzes Monatseinkommen wert. Wenn es noch drastischer ist: PKW ganz und Führerschein zeitweise entziehen, ersteren zu Gunsten der Staatskasse versteigen, letzeren nach längerer Frist, MPU, Nachschulung und Nachprüfung einmalig zurückgeben, beim zweiten Mal allenfalls nach längerer Pause.

Vorteil nebenbei: es sind mehr Menschen als bisher auf den ÖPNV angewiesen, es haben also auch mehr Menschen Anlass, sich dafür einzusetzen.
Heute das gleiche Spiel wie gestern:

Die Verkehrsinformationszentrale schrieb soeben auf bluesky kurz:
Zitat

Die #BVG Buslinie M43 und 194 fahren aufgrund des #STAUs im Bereich #Elsenbrücke aktuell nicht im Bereich S-Bhf. Treptower Park.

Ich glaube das haben wir ab Montag dann täglich. Und der Senat schaut desinteressiert zu.

-----------
Tscheynsch hier vor Ju-Tu wis Sörvis tu Exebischn-Raunds änd Olümpick-Staydium



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.09.2025 17:37 von LariFari.
Zitat
LariFari
Heute das gleiche Spiel wie gestern:

Die Verkehrsinformationszentrale schrieb soeben auf bluesky kurz:
Zitat

Die #BVG Buslinie M43 und 194 fahren aufgrund des #STAUs im Bereich #Elsenbrücke aktuell nicht im Bereich S-Bhf. Treptower Park.

Ich glaube das haben wir ab Montag dann täglich. Und der Senat schaut desinteressiert zu.

"Zuschauen" wäre auch übertrieben, die Bonde scheint ja immer noch im Urlaub zu sein.
Zitat
TomB
- Abbiegen und blinken? Ich weiß als Fußgänger oft nicht, wird ein Auto geradeaus, nach links oder nach rechts gefahren, bis die Person am Lenker es tut.
Wozu auch:
1. Der/die/das Fahrer weiß doch wohin er will.
2. Der/die/das Fahrer hat nur zwei Hände: eine am Steuer eine am Smartphone
3. Der/die/das Radfahrer zeigt ja auch nie an wo er hin will

Zitat
TomB
- Halten am Stoppschild?

...da steht nur "STOP" auf dem Schild und wenn man kein Englisch kann...

Zitat
TomB
Bei einer KiTa bei uns, rechts vom Stoppschild gelegen, wird nur nach links geschaut... Das ist übrigens eine Unsitte, die extrem verbreitet ist beim Abbiegen nach Rechts auf eine Hauptstraße. Die meisten Lenker und Lenkerinnen schauen nur (ungebremst), ob links ein Auto kommt, sonst nirgendwohin.

...nunja :) da Autofahrer ja eh alles rechtsradikale AfD-Wähler sind....schauen sie eben nur nach links. Denn von da droht die Gefahr(!)

Zitat
TomB
...oder auf die Eltern schimpfen, da das Kind nicht angeleint war.

Jupp...Kindern darf ja auf keinen Fall die Risiken der realen Welt erklärt werden. Schon gar nicht wenn Mami und Papi am Smartphon gerade die Welt retten

Zitat
TomB
...Mit dem Kinderwagen aber niemals Kratzer machen, wenn man sich dann versucht, sich links oder rechts zwischen parkenden Autos vorbeizuquetschen, die im 0-Abstand zueinander stehen. Lieber über die Motorhaube heben!

Kein Wunder das die Menschen nicht aufs Autofahren verzichten wenn sie schon als Hosenscheißer 4 Räder unterm Hintern haben :)

Zitat
TomB
- Hupen nur als Warnsignal innerorts? Gehupt wird zu jeder Tageszeit im Wohngebiet ständig, zur Begrüßung, zur Verabschiedung, den Hund/Fahrradfahrer/Außerirdischen anhupen, den Postboten und den Autofahrer vor einen, der sich an die 30 hält gleich doppelt. Gern um 23 Uhr.

Wie soll man sich denn sonst bemerkbar machen wenn alle nur aufs Smartphon glotzen oder sich dat Dingens an Ohr halten oder vor die Goschen und labern

Zitat
TomB
- Wo wir beim Thema sind: Tempo 30 Zone? Vielleicht 50, aber nicht weniger.

..bei dem Verkehrsaufkommen ist meist eh nicht mehr als 25 drin...da wird man doch mal seine Clankarre mit 70 durchs Kiez chauffieren dürfen

Zitat
TomB
- Kein Handy am Steuer? Haha, selten so gelacht.

gleiches Recht für Alle bitteschön! Radler und Rasenlatscher haben ja auch das Smartphon vor der Birne

Zitat
TomB
- Vorfahrt gewähren am Zebrastreifen oder gar bremsbereit sein? you bet. Die Zebrastreifen auf dem Schulweg meiner Kinder sind lebensgefährlich. Da wird auch gerne überholt, wenn jemand bremst (was auch verboten ist an Zebrastreifen). In Kombination mit Handy am Steuer täglich russisch Roulette.

Du verlangst gegenseitige Rücksichtnahme? Beim „Hauptsache ich“ der heutigen Zeit wohl eher ein Wunschdenken.

Zitat
TomB
Ich werde dank täglich 1h Fußweg mindestens 1 - 2 x pro Woche fast überfahren und das nicht weil ich regelwidrig unterwegs bin oder leichtsinnig bin sondern einfach weil die Fahrzeugführenden meist mit sich selbst beschäftigt sind und Dinge tun oder unterlassen, die nicht OK sind.

Du verlangst gegenseitige Rücksichtnahme? Beim „Hauptsache ich“ der heutigen Zeit wohl eher ein Wunschdenken.

Zitat
TomB
Personen im Auto, die sich nicht an Regeln halten, gefährden dank Knautschzone leider jene ohne eine solche :(

leider ist das so und "dank" Bremsassistenten, Airbag und Co. hat es meistens auch keine gesundheitlichen Folgen...für die Fahrzeuglenker.
Bedenklich ist aber leider auch, dass die anderen Verkehrsteilnehmer "vergessen" das sie eben keine Knautschzone und Airbag haben und bei eigenem Fehlverhalten
die Leidtragenden sind.
Gegen Egomanen, Knallköppe und Traumtänzer im Strassenverkehr und für die eigene sowie anderer Unversehrtheit hilft nur Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme,
vorausschauende Fahrweise und Valium.

Zitat
TomB
Ich kann auch meinen Kindern nur sagen, lieber 5x gucken, aber das Restrisiko ist unkalkulierbar und einfach da...

Da scheinst du zu den...leider mittlerweile in der Minderheit...vernünftigen Erziehungsberechtigten zu zählen.
Recht gehabt zu haben und auf dem Friedhof zu liegen bringt einfach nichts!

Gruß
Es wird Zeit für eine Helmpflicht für Radfahrer und Fußgänger. Das könnte die Zahl der schweren Verletzungen erheblich senken. Außerdem sollte man die Buslinien durch die Elsenstraße weiträumig umleiten.
Zitat
VvJ-Ente
Außerdem sollte man die Buslinien durch die Elsenstraße weiträumig umleiten.

Über welche (intakten) Brücken sollen sie die Spree queren? Über die Minna-Todenhagen-Brücke/Straße?

In der Berliner Zeitung berichtete Peter Neumann von der Wiedereröffnung der Wuhletalbrücke im Zuge der Bundesstraße 158 in Marzahn. Nach vier Jahren zwischen Sperrung, Abriss und Neubau war kein Autofahrer der erste die neue Brücke nutzender Verkehrsteilnehmer, sondern ein Kind mit seinem Roller.

Einen Absatz widmete der Autor der Elsenbrücke:
Zitat

Erster neuer Überbau der Elsenbrücke soll vor Weihnachten fertig werden
So musste die Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain gesperrt werden. In dem 1968 fertiggestellten Bauwerk hatten Brückenprüfer im August 2018 einen 28 Meter langen und bis zu 14 Zentimeter tiefen Riss im Spannbeton festgestellt. 2020 begann der Abriss des westlichen Überbaus. 2022 ging eine Behelfsbrücke in Betrieb. Vor der Spreequerung, die nur einen Fahrstreifen pro Richtung aufweist, hat sich nach der Freigabe der Autobahn A100 nach Treptow der Stau verschärft. Durch den neuen West-Überbau würde sich die Kapazität auf drei Fahrstreifen pro Richtung verdreifachen. „Das Ziel bleibt, ihn vor Weihnachten 2025 zu eröffnen“, bekräftigte Huhn.

Aber auch drei Fahrstreifen würden nichts nützen, denn einer wird sicherlich Fahrradspur, einer Busspur und es bleibt dann doch nur einer für den "richtigen Verkehr". ;-)

so long

Mario
Zitat

"der weiße bim" am 5.9.2025 um 1.26 Uhr:

[...] In der Berliner Zeitung berichtete Peter Neumann von der Wiedereröffnung der Wuhletalbrücke im Zuge der Bundesstraße 158 in Marzahn. [...]

Dieser Artikel wurde heute auf den Seiten 1 und 8 abgedruckt (deshalb ist er vermutlich auch hinter der Bezahlschranke verschwunden).

Noch nicht gedruckt erschienen ist ein zum Diskussionsthema passender Artikel online:

Zitat

A100 nach Treptow: Wann die neue Elsenbrücke endlich fertig wird

Statt zwei führen künftig sechs Fahrstreifen über die Spree. Auch in Mitte und Pankow tut sich was. Berlins Brückenbauchef erklärt, wie wichtige Projekte vorangehen.

[...] Peter Neumann, 5.9.2025, 7.48 Uhr
.

Viele Grüße, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Zitat
der weiße bim
Zitat
VvJ-Ente
Außerdem sollte man die Buslinien durch die Elsenstraße weiträumig umleiten.

Über welche (intakten) Brücken sollen sie die Spree queren? Über die Minna-Todenhagen-Brücke/Straße?

In der Berliner Zeitung berichtete Peter Neumann von der Wiedereröffnung der Wuhletalbrücke im Zuge der Bundesstraße 158 in Marzahn. Nach vier Jahren zwischen Sperrung, Abriss und Neubau war kein Autofahrer der erste die neue Brücke nutzender Verkehrsteilnehmer, sondern ein Kind mit seinem Roller.

Einen Absatz widmete der Autor der Elsenbrücke:
Zitat

Erster neuer Überbau der Elsenbrücke soll vor Weihnachten fertig werden
So musste die Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain gesperrt werden. In dem 1968 fertiggestellten Bauwerk hatten Brückenprüfer im August 2018 einen 28 Meter langen und bis zu 14 Zentimeter tiefen Riss im Spannbeton festgestellt. 2020 begann der Abriss des westlichen Überbaus. 2022 ging eine Behelfsbrücke in Betrieb. Vor der Spreequerung, die nur einen Fahrstreifen pro Richtung aufweist, hat sich nach der Freigabe der Autobahn A100 nach Treptow der Stau verschärft. Durch den neuen West-Überbau würde sich die Kapazität auf drei Fahrstreifen pro Richtung verdreifachen. „Das Ziel bleibt, ihn vor Weihnachten 2025 zu eröffnen“, bekräftigte Huhn.

Aber auch drei Fahrstreifen würden nichts nützen, denn einer wird sicherlich Fahrradspur, einer Busspur und es bleibt dann doch nur einer für den "richtigen Verkehr". ;-)

Nö, Geh- und Radweg gibt es zusätzlich, alles andere wäre ja bei einem Brückenneubau undenkbar.

Den Stau hat man auch in die andere Richtung.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Lopi2000
Zitat
GraphXBerlin
Sagt der "Nachweis" auch aus wie oft und wie lange die Polizei da stehen und kontrollieren müsste?
Genau das ist der Punkt. Wird an einem Tag an einer Stelle kontrolliert weiß ich als Auto- oder Radfahrer, dass es am nächsten Tag und für Wochen und Monate nicht mehr sein wird.
Somit, und da kommen wir wieder zum Thema, wird sich das Problem Elsenbrücke durch eine Polizeikontrolle nicht mal im Ansatz lösen.

Naja, es ließe sich auch einfach durch gesellschaftliche Vernunft und Einhaltung der Regeln lösen, aber dazu ist die autofahrende Gesellschaft offenbar nicht bereit. Insofern wäre die Lösung: gesicherte Busspuren vor und auf der Brücke, die durch Absperrungen wie bei vielen anderen Baustellen auch praktiziert, nur durch Busse passiert werden können und dürfen.

Wenn das Problem dauerhaft besteht, darf es eben nicht so sein, dass aus dem Fakt, dass an einem Tag kontrolliert wurde, geschlossen werden kann, dass dort frühestens 1 Jahr später wieder kontrolliert wird. Das Personal kann von Grundsatz her auch die BVG stellen und/oder dem Straßenbaulastträger überhelfen, der als Bauherr der Baustelle für die Einschränkungen verantwortlich ist. Ob das nun verbeamtete Polizisten sein müssen oder auch Hilfskräfte Verkehrsverstöße dokumentieren oder Straßensperrungen koordinieren dürfen, sollte juristisch regelbar sein. Wenn es "gegen Autofahrende" geht, aber natürlich nicht durch den aktuellen Senat.

Wenn man schon den Kontrolldruck nicht aufrecht erhalten kann, könnte man ja auf die Idee kommen, bauliche Maßnahmen umzusetzen, die eine Kontrolle unnötig machen.
Das eigentlich Schlimme ist aber, wenn dann diese baulichen Maßnahmen dann als „linksgrünversiffte Ideologie“ dargestellt werden, die komplett uneinsichtigen Egomanen diese Maßnahmen sabotieren und diese Sabotage von der regierenden Partei als „angemessener Bürgerprotest“ dargestellt wird. Dann braucht man sich doch nicht mehr zu wundern, wenn die Leute AfD wählen. Wenn ziviler Ungehorsam sogar von der Regierungspartei unterstützt wird, fällt jedes rechtsstaatliche Verständnis und die Leute krakeelen wegen jedem Pfurz rum, der ihnen nicht passt und machen sich halt ihre Regeln selbst. Das zynisch witzige daran ist, dass dieselbe Partei, die hier die Gesetzlosigkeit unterstützt, gleichzeitig die ist, die doch angeblich für Law and Order stehen will.
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