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Verlängerung der A 100 (16. Bauabschnitt)
geschrieben von andre_de 
Zitat
TomB
Auch die Morgenpost berichtet (derzeit noch frei)
[www.morgenpost.de]

Eine "veränderte Spurenführung" soll es jetzt reißen :o)

Die Spuraufteilung verstehe ich allerdings auch nicht so ganz.

Erstmal zur Autobahn: In Richtung Neukölln führen ab der Ausfahrt Sonnenallee nur 2 Fahrstreifen geradeaus, 2 gehen hoch zur Ausfahrt. [www.mapillary.com]
Warum in die Gegenrichtung nicht auch so? Also ab Sonnenallee nur noch 2 Fahrstreifen bis zum Treptower Park. Das könnte die Anzahl der ankommenden Kfz schon mal etwas reduzieren. Klar, dann weicht wieder mehr Verkehr über Elsenstraße und Dammweg aus, aber das passiert jetzt schon bei Stau.

Dann die Fahrbahnaufteilung in der Elsenstraße vorm Kino in Richtung Brücke: Zunächst sind da 3 Spuren geradeaus und eine nach Links. [www.mapillary.com]
Kurz vor der Kreuzung beginnt eine temporäre Busspur und nur noch 2 Kfz-Streifen führen geradeaus. [www.mapillary.com]
Warum beginnt diese Busspur nicht gleich ab der Kreuzung Elsenstraße/Am Treptower Park? Das würde denke mal zu weniger Verwirrung und Gedrängel führen.
Leider lässt sich die vorhandene Busspur(+Rad frei) in der Elsenstraße (von Kiefholzstraße kommend) nicht ohne weiteres bis an die Kreuzung Am Treptower Park verlängern. Vor dem Umbau gab es dort 3 Kfz-Streifen + Radweg (alte Aufnahme siehe Streetview: [maps.app.goo.gl]).
Jetzt sind es nur noch 2 Kfz-Streifen (in die sich der Bus kurz vor der Kreuzung einordnen muss) + breiterem Radweg: [www.mapillary.com]
Hier würde es helfen wenn es nur eine Kfz-Spur ab Kreuzung Beermannstraße (wie vor der Kreuzung auch) gäbe. Oder meinetwegen die rechte Spur nur für Rechtsabbieger (+Bus geradeaus erlaubt).
Für den jetzigen Zustand, der vielleicht noch ein halbes Jahr andauern wird, macht man sich zu viele Gedanken. Die Lösung ist dabei doch einfach: Schließung der Autobahn bis

a) man im Falle einer weiteren Verlängerung der Autobahn festgestellt hat, dass die Behelfsbrücken dem Autobahnbau nicht im Weg stehen und sie daher weiter bestehen können und die 1. Hälfte der Elsenbrücke in Betrieb genommen wurde (vielleicht in 6 Monaten, offiziell aber noch Ende des Jahres)
b) beide Hälften der Elsenbrücke in Betrieb sind, falls die Autobahn nicht verlängert werden soll (dauert noch ein paar Jahre)
c) falls die Behelfsbrücken dem Autobahnbau im Weg stehen, kann die Autobahn auch erst eröffnet werden, wenn sie bis zur Frankfurter Allee reicht.

Ich glaube nicht, dass man da mit irgendwelchen Fahrstreifenaufteilungen irgendwas machen kann, es wollen einfach zu viele Autos über die Elsenbrücke.

Die Autobahn steht dann dem Ringbahn-SEV und der Feuerwehr und den Rettungskräften zur Verfügung und kann so wirklich Zeit einsparen.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Für den jetzigen Zustand, der vielleicht noch ein halbes Jahr andauern wird, macht man sich zu viele Gedanken. Die Lösung ist dabei doch einfach: Schließung der Autobahn bis

a) man im Falle einer weiteren Verlängerung der Autobahn festgestellt hat, dass die Behelfsbrücken dem Autobahnbau nicht im Weg stehen und sie daher weiter bestehen können und die 1. Hälfte der Elsenbrücke in Betrieb genommen wurde (vielleicht in 6 Monaten, offiziell aber noch Ende des Jahres)
b) beide Hälften der Elsenbrücke in Betrieb sind, falls die Autobahn nicht verlängert werden soll (dauert noch ein paar Jahre)
c) falls die Behelfsbrücken dem Autobahnbau im Weg stehen, kann die Autobahn auch erst eröffnet werden, wenn sie bis zur Frankfurter Allee reicht.

Ich glaube nicht, dass man da mit irgendwelchen Fahrstreifenaufteilungen irgendwas machen kann, es wollen einfach zu viele Autos über die Elsenbrücke.

Die Autobahn steht dann dem Ringbahn-SEV und der Feuerwehr und den Rettungskräften zur Verfügung und kann so wirklich Zeit einsparen.

Man wird diesen Gesichtsverust m.E. seitens der Politik nicht wagen. Aber mal schauen, wie es sich entwickelt. Ab und zu ist man ja doch schon überrascht worden...

Ansonsten ist - wie auch hier gut zu sehen - die Leistungsfähigkeit des Knotens am Autobahnende das Problem. Diese wird man mit noch so guten LSA-Schaltungen nicht wesentlich steigern können, weil der Querverkehr halt auch noch Mindestzeiten braucht. Zweites gravierendes Problem sind die Autofahrer selbst, die "noch schnell" bei dunkelgelb in die Kreuzung einfahren und sie dann für den Querverkehr und Fußgänger / Radfahrer blockieren. Das ist ein berlintypisches Phänomen, das man an jeder größeren Straßenkreuzung seiner Wahl verfolgen kann und da fällt mir auch keine Lösung ein.
Zitat
X-Town Traffic
dann weicht wieder mehr Verkehr über Elsenstraße und Dammweg aus, aber das passiert jetzt schon bei Stau.

Nein? Doch! Oh!
Das grösste Problem wird sich auflösen, wenn die Verkehrslagenanzeige bei Google Maps für die Strecke funktioniert. Oder gibts doch nur noch Stau ab Treptower Park/Elsenstrasse?

Oder es ist einfach so, dass die Autofahrt über die Autobahn und die Elsenbrücke für viele immer noch schneller geht, als irgendwelche Umwege zu fahren...
Wäre doch auch langweilig, wenn alles ohne Stau funktionieren würde, dann gäbe es ja nüscht mehr zum Meckern für die ganzen Autohasser hier ;)

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Gute Nacht, Forum!
Zitat
Der Fonz
Das grösste Problem wird sich auflösen, wenn die Verkehrslagenanzeige bei Google Maps für die Strecke funktioniert. Oder gibts doch nur noch Stau ab Treptower Park/Elsenstrasse?

Oder es ist einfach so, dass die Autofahrt über die Autobahn und die Elsenbrücke für viele immer noch schneller geht, als irgendwelche Umwege zu fahren...
Wäre doch auch langweilig, wenn alles ohne Stau funktionieren würde, dann gäbe es ja nüscht mehr zum Meckern für die ganzen Autohasser hier ;)

Das Problem ist hier halt, dass man in den meisten Fällen bei der Umfahrung auch in der Engstelle landet, die A100 aber dennoch zusätzlichen Verkehr in die Engstelle reinschaufelt. Auch wenn es nur ein paar Autos sind.

Wenn es nur ein paar Autos sind, dann kann man die Autobahn auch dicht machen. Beim M43 und 194er sind es nicht nur ein paar Fahrgäste.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Wenn sich Autofahrer gerne in den Stau stellen, ist das ihr Privatvergnügen. Aber in den Stau stellen reicht den Exemplaren in Treptow nicht. Man muss ja durch Zustellen von Kreuzungen und Fußgängerüberwegen, von Radwegen und Busspuren auch noch dafür sorgen, dass die Mehrheit der Menschen, die den Bereich passieren (müssen), behindert und gefährdet werden. Und das ist durch konsequentes Wegschauen der Polizei gewollt und hat auch hier im Forum bereits Beifall gefunden.
Das größte Problem dürften doch eher die Ampelschaltungen in Richtung Elsenbrücke und dahinter im Abfluss nach der Einspurigkeit sein. Da müsste man nachsteuern, sprich bei großem Stau einfach mal 2 Minuten auf grün schalten und den Rest ausbremsen. Zusätzlich müsste man ggf. die Kynaststr. zur Einbahnstraße in Richtung Ostkreuz erklären.
Du kriegst 6 Spuren nicht auf eine Spur verengt, ohne dass es Stau gibt. Da kann man Buslinien einstellen, soviel man will, man kann über Busspuren rasen und sämtliche Ampelschaltungen in Lastrichtung auf Dauergrün schalten. Das funktioniert alles nicht. Vorallem die Ampel hinter der Elsenbrücke ist für den Stau vor der Elsenbrücke eher irrelevant, so lange der Stauraum vor der Ampel nicht zugestaut wird. Es ist ja kein Ampelrückstau von der Stralauer Allee, der vor der Elsenbrücke den Stau verursacht. Es sind einfach zu viele Autos für eine Fahrspur.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hab mir heute um 8 Uhr mal die Kreuzungen in Treptow angeschaut...,

Naja so siehts (in kleinerem Umfang, weil kleinere Kreuzung) auch täglich am Spittelmarkt aus. Kein Autofahrer kennt das Konzept "Kreuzungen freihalten" und dann ist die Kreuzung halt blockiert.
Zitat
Alba Coach
Das größte Problem dürften doch eher die Ampelschaltungen in Richtung Elsenbrücke und dahinter im Abfluss nach der Einspurigkeit sein. Da müsste man nachsteuern, sprich bei großem Stau einfach mal 2 Minuten auf grün schalten und den Rest ausbremsen. Zusätzlich müsste man ggf. die Kynaststr. zur Einbahnstraße in Richtung Ostkreuz erklären.

Warum sollte man das tun? Es ging ja ohne die Autobahn auch. Irgendwann sollten die Autofahrenden mitbekommen, dass dort immer Stau ist und sich andere Routen suchen.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alba Coach
Das größte Problem dürften doch eher die Ampelschaltungen in Richtung Elsenbrücke und dahinter im Abfluss nach der Einspurigkeit sein. Da müsste man nachsteuern, sprich bei großem Stau einfach mal 2 Minuten auf grün schalten und den Rest ausbremsen. Zusätzlich müsste man ggf. die Kynaststr. zur Einbahnstraße in Richtung Ostkreuz erklären.

Warum sollte man das tun? Es ging ja ohne die Autobahn auch. Irgendwann sollten die Autofahrenden mitbekommen, dass dort immer Stau ist und sich andere Routen suchen.
Zu vielen Tageszeiten ist man mit 10 Minuten Stau an der Elsenbrücke durch. Da dauern die Umfahrungen meist deutlich länger. Der Stau wird bleiben.
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alba Coach
Das größte Problem dürften doch eher die Ampelschaltungen in Richtung Elsenbrücke und dahinter im Abfluss nach der Einspurigkeit sein. Da müsste man nachsteuern, sprich bei großem Stau einfach mal 2 Minuten auf grün schalten und den Rest ausbremsen. Zusätzlich müsste man ggf. die Kynaststr. zur Einbahnstraße in Richtung Ostkreuz erklären.

Warum sollte man das tun? Es ging ja ohne die Autobahn auch. Irgendwann sollten die Autofahrenden mitbekommen, dass dort immer Stau ist und sich andere Routen suchen.

✨ Entlastung ✨
"Einfach noch eine weitere Fahrspur bauen. Nur noch eine. Dann wird das Problem bestimmt gelöst." (Kein Verkehrsplaner, 58 Jahre, frustrierter Autofahrer)
Zitat
M48er
Zitat
Lopi2000
Zitat
Alba Coach
Das größte Problem dürften doch eher die Ampelschaltungen in Richtung Elsenbrücke und dahinter im Abfluss nach der Einspurigkeit sein. Da müsste man nachsteuern, sprich bei großem Stau einfach mal 2 Minuten auf grün schalten und den Rest ausbremsen. Zusätzlich müsste man ggf. die Kynaststr. zur Einbahnstraße in Richtung Ostkreuz erklären.

Warum sollte man das tun? Es ging ja ohne die Autobahn auch. Irgendwann sollten die Autofahrenden mitbekommen, dass dort immer Stau ist und sich andere Routen suchen.
Zu vielen Tageszeiten ist man mit 10 Minuten Stau an der Elsenbrücke durch. Da dauern die Umfahrungen meist deutlich länger. Der Stau wird bleiben.

Genau, man lenkt durch die Autobahn Verkehre künstlich in die Engstelle und belastet alle, die da wirklich durch müssen mit 15min Zeitstrafe. Keine Ahnung, was man da beim Senat modeliert hat, wenn die zu einem anderen Ergebnis gekommen sind.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Genau, man lenkt durch die Autobahn Verkehre künstlich in die Engstelle und belastet alle, die da wirklich durch müssen mit 15min Zeitstrafe. Keine Ahnung, was man da beim Senat modeliert hat, wenn die zu einem anderen Ergebnis gekommen sind.

Was vorher modelliert wurde, weiß ich nicht. Aber ich vermute folgenden Grundsatz:
Der Verkehr muss fließen. Nichfließenden Verkehr gibt es nicht.
Man kann auch sagen: Der Verkehr muss laufen. Deswegen heißt es ja auch: es läuft etwas verkehrt.
Laut rbb-Videotext soll der Verkehr nun nur noch zweispurig von der Autobahn Richtung Elsenstraße abfließen, außerdem soll die Busspur zwischen Elsenbrücke und [Am] Treptower Park auf den gesamten Abschnitt verlängert werden.

Fehlen nur noch Ordnungskräfte, die die Einhaltung kontrollieren.
Zitat
VBB/HVV
Laut rbb-Videotext soll der Verkehr nun nur noch zweispurig von der Autobahn Richtung Elsenstraße abfließen, außerdem soll die Busspur zwischen Elsenbrücke und [Am] Treptower Park auf den gesamten Abschnitt verlängert werden.

Genau meine Idee :D

Zudem soll an der Kreuzung Stralauer Allee/Elsenbrücke/Markgrafendamm das Linksabbiegen vom Markgrafendamm nach Alt-Stralau verboten werden:
[www.tagesspiegel.de] €
[archive.is]
Zitat
TomB
[www.rbb24.de]

"Der Verkehr verhalte sich anders als geplant"

Edit:
Auch die Morgenpost berichtet (derzeit noch frei)
[www.morgenpost.de]

Eine "veränderte Spurenführung" soll es jetzt reißen :o)

Es müsste eher heißen "anders als gehofft". Denn wenn man korrekt geplant hätte, hätte man das Problem kommen sehen können.
Angeblich gab es dazu vorher auch Verkehrssimulationen. Werden hier im Forum ja auch gerne als Argument genommen.
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