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Verlängerung der A 100 (16. Bauabschnitt)
geschrieben von andre_de 
Simulation? Verkehrsgigant?
Verkehrsmodellrechnungen wird es sicher gegeben haben.
Das Handwerkszeug für Verkehrsmodelle im ÖV als auch im MIV gibt es
schon seit vielen Jahrzehnten.

Dazu müssen die Netzvarianten angepasst werden, nach Möglichkeit auch
Nachfrageveränderungen berücksichtigt werden. Außerdem sollte man
die Arbeitsweise des Modells kennen, eventuell auch die Stellschrauben,
um das Verhalten ggf. anzupassen. Wenn nun Überraschung geäußert wird,
dass sich die Realität anders verhält, als das Modell, wird das notwendige
Handwerkszeug nicht beherrscht.

Ohne ständige Kalibrierung eines Verkehrsmodells bekommt man keine
belastbaren Ergebnisse. Spätestens bei der Sperrung der Ringbahnbrücke
am ICC im Frühjahr 2025 hätte man sehen können, wie die bösen Autofahrer
in Berlin auf Engpässe reagieren und Kreuzungen zufahren. Dies wäre die Gelegenheit
gewesen, entweder im Modell nachzusteuern oder die Grenzen des Modells zu erkennen.
Dazu braucht man erfahrene Verkehrsplaner, die Ergebnisse von Modellrechnungen
interpretieren können. Aber ob es die dort gibt oder ob die überhaupt gefragt
wurden, erscheint sehr zweifelhaft.

Derzeit sieht es doch so aus, dass die Autobahnverlängerung des 16. Abschnitts
wider besseres Wissen voreilig vor der Fertigstellung der Brücke eröffnet wurde,
um mit dem Mega-Stau die Notwendigkeit der nächsten 17. Verlängerung zu
begründen. Ein sehr durchsichtiges Manöver.

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Viele Grüße vom Mariendorfer
Zitat
Mariendorfer
Derzeit sieht es doch so aus, dass die Autobahnverlängerung des 16. Abschnitts
wider besseres Wissen voreilig vor der Fertigstellung der Brücke eröffnet wurde,
um mit dem Mega-Stau die Notwendigkeit der nächsten 17. Verlängerung zu
begründen. Ein sehr durchsichtiges Manöver.

Wider besseres Wissen - nicht nur weil man vielleicht die vom Senat beauftragten Modellrechnungen nicht berücksichtigt oder schön gerechnet hat. Ich hörte aus dem Bezirksamt Treptow-Köpenick, dass von dort ein wohl begründeter Widerspruch gegen die Freigabe vorbereitet worden war. Ob dieser tatsächlich eingelegt wurde oder intern irgendwo versandte, weiß ich nicht, so oder so: überraschend ist das alles derzeit nicht.
Zitat
Mariendorfer

Derzeit sieht es doch so aus, dass die Autobahnverlängerung des 16. Abschnitts
wider besseres Wissen voreilig vor der Fertigstellung der Brücke eröffnet wurde,
um mit dem Mega-Stau die Notwendigkeit der nächsten 17. Verlängerung zu
begründen. Ein sehr durchsichtiges Manöver.

Es war doch die Grundidee dieser Verlängerung, dass man einen nicht funktionierenden Zustand schaffen wollte, um die Autobahn nochmal verlängern zu können. Auch mit einer funktionierenden Elsenbrücke sehe ich auf den Straßen rund ums Ostkreuz mehr Autobahnzubringerverkehr als die Straßen dort verkraften können. Die Elsenbrücke setzt der Idee nun die Krone auf.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Wäre die A100-Verlängerung eine Radweg, oder (eine Taktverdichtung im ÖPNV in Tagesrandlage) würde sofort deren Abschaffung umgesetzt werden, denn es fährt ja niemand drauf und die Verlängerung ist ja immer leer (insbesondere in Südrichtung)
Zitat
GraphXBerlin
Angeblich gab es dazu vorher auch Verkehrssimulationen...

Leider verhalten sich einige Egomanen nicht regelgerecht und veranlassen den Rest der regelkonformen Lenker dies ihnen nach zu machen da sie sonst die Deppen san.
Im Übrigen ist gesunder Menschenverstand gepaart mit Erfahrung und logischen Denken immer besser als eine Computersoftware die von DAUs bedient wird.
Wieviel "Phantasie" ist eigentlich nötig um zu erahnen, dass 3Fahrspuren die auf einen sowieso schon überlastete Brücke zulaufen zum Chaos führen?
Die nächste Spreequerung ist 1,35km weiter nördlich und nun auch nicht gerade sehr leistungsfähig...In Südöstlicher Richtung sind es sogar 4km bis zu einer mehr oder weniger im Nirwana stehenden Querung der eine sinnvolle Anbindung im Westen (A113-Späthstrasse) fehlt. Diese könnte viel Verkehr aus dem Westen aufnehmen und über die Spree schaufeln...könnte wie gesagt.
Eine Vollsperrung der A100 ab Sonnenallee ist die einzige sinnvolle Maßnahme bis zur Fertigstellung der Elsenbrücke. Selbst nach einer Fertigstellung der Elsenbrücke verlagert sich das Problem nur minimal Richtung Osten. Es fehlt einfach eine Spreequerung um den Zulauf zur Elsenbrücke umzuleiten. Der 17.Abschnitt hätte eigentlich vor dem 16. gebaut werden müssen. Alternativ baut man die A100 nur bis zur Puschkinallee und 2bahnig (je 1Spur) bis zur Hauptstr. und dafür eine Kreuzungsfreie Schnellstrasse von der A113 bis zur Max-Hodenlos-Brücke...
Leider wird es im ideologisch verstockten Berlin bis nach dem nächsten Meteoriteneinschlag keine praktische Lösung mehr geben.

Gruß
Zitat
angus_67
Im Übrigen ist gesunder Menschenverstand gepaart mit Erfahrung und logischen Denken immer besser als eine Computersoftware die von DAUs bedient wird.
Mein Reden. Keine Software kann das Verhalten oder Entscheidungen von Menschen vorher wissen. Daher lasse ich pauschale Aussagen Autobahnen würden keine Entlastung auf benachbarten Hauptstraßen bringen nicht gelten, nur weil es Berechnungen ergeben haben. Dies hängt von vielerlei Faktoren ab.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
angus_67
Im Übrigen ist gesunder Menschenverstand gepaart mit Erfahrung und logischen Denken immer besser als eine Computersoftware die von DAUs bedient wird.
Mein Reden. Keine Software kann das Verhalten oder Entscheidungen von Menschen vorher wissen. Daher lasse ich pauschale Aussagen Autobahnen würden keine Entlastung auf benachbarten Hauptstraßen bringen nicht gelten, nur weil es Berechnungen ergeben haben. Dies hängt von vielerlei Faktoren ab.

Das ist aber nur eine Meinung und die ist, im Gegensatz zur Wirklichkeit, völlig irrelevant. Nur weil man meint, die Erde ist eine Scheibe und man lässt Gegenbeweise nicht gelten, bleibt sie trotzdem eine Kugel.
Genau wie mit dem Klimawandel. Total egal, ob man die Wissenschaft anerkennt oder die Beweise nicht gelten lässt. Physik bleibt Physik und lässt sich nicht mit Meinungen umkrempeln. Schwer anzuerkennen, ich weiß, ist aber trotzdem so.
Zitat
DerMichael
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
angus_67
Im Übrigen ist gesunder Menschenverstand gepaart mit Erfahrung und logischen Denken immer besser als eine Computersoftware die von DAUs bedient wird.
Mein Reden. Keine Software kann das Verhalten oder Entscheidungen von Menschen vorher wissen. Daher lasse ich pauschale Aussagen Autobahnen würden keine Entlastung auf benachbarten Hauptstraßen bringen nicht gelten, nur weil es Berechnungen ergeben haben. Dies hängt von vielerlei Faktoren ab.

Das ist aber nur eine Meinung und die ist, im Gegensatz zur Wirklichkeit, völlig irrelevant. Nur weil man meint, die Erde ist eine Scheibe und man lässt Gegenbeweise nicht gelten, bleibt sie trotzdem eine Kugel.
Genau wie mit dem Klimawandel. Total egal, ob man die Wissenschaft anerkennt oder die Beweise nicht gelten lässt. Physik bleibt Physik und lässt sich nicht mit Meinungen umkrempeln. Schwer anzuerkennen, ich weiß, ist aber trotzdem so.

Korrekt. Aber das ist leider ein Kampf gegen Windmühlen. da der "gesunde Menschenverstand" beim Thema Verkehr eben nicht zwingend mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen korrespondiert.

Ein gern Albert Einstein zugeschriebener Satz sagt: "Planung ersetzt den Zufall durch den Irrtum." - dieser Satz steht aus gutem Grund auch auf dem Lehrplan für angehende Verkehrsplaner, um aufzuzeigen, dass Einsicht und Fehlerkorrektur Teil des Jobs sein müssen. Ebenso schnell folgt allerdings auch die 'Erdung', da es eine solche Einsicht-Kultur quasi nicht gibt. Planung ist eigentlich immer politisch (und damit dogmatisch) gesteuert. Wissenschaftlich ist klar belegt, dass im Anschluss an eine Maßnahme auch eine ausführliche Auswertung notwendig ist, um den tatsächlichen Erfolg/Misserfolg zu bewerten. Genau das passiert aber in den seltensten Fällen. Oftmals gibt es zwar ein solches Anschlussprojekt (z.B. ist bei einem Forschungs-/Förderungsprojekt vorgeschrieben), aber die gewonnenen Erkenntnisse interessieren entweder nicht oder sie werden selektiv wiedergegeben.

Und so verhält es sich natürlich auch mit Verkehrsmodellen. Natürlich wäre jedes Planungsbüro in der Lage gewesen das vorhersehbare Chaos zu simulieren, was überhaupt keine Kunst ist. Jedes Verkehrsmodell lässt sich problemlos in die Überlastung führen, indem die Zahl der zufließenden Fahrzeuge so lange erhöht wird, bis das Modell kollabiert. Genau daraus ließen sich dann passende Erkenntnisse ziehen. Das war aber nicht das Ziel. Der (politische) Auftrag war zu zeigen/nachzuweisen, dass es funktioniert und genau das hat die Simulation getan.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
DerMichael
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
angus_67
Im Übrigen ist gesunder Menschenverstand gepaart mit Erfahrung und logischen Denken immer besser als eine Computersoftware die von DAUs bedient wird.
Mein Reden. Keine Software kann das Verhalten oder Entscheidungen von Menschen vorher wissen. Daher lasse ich pauschale Aussagen Autobahnen würden keine Entlastung auf benachbarten Hauptstraßen bringen nicht gelten, nur weil es Berechnungen ergeben haben. Dies hängt von vielerlei Faktoren ab.

Das ist aber nur eine Meinung und die ist, im Gegensatz zur Wirklichkeit, völlig irrelevant. Nur weil man meint, die Erde ist eine Scheibe und man lässt Gegenbeweise nicht gelten, bleibt sie trotzdem eine Kugel.
Genau wie mit dem Klimawandel. Total egal, ob man die Wissenschaft anerkennt oder die Beweise nicht gelten lässt. Physik bleibt Physik und lässt sich nicht mit Meinungen umkrempeln. Schwer anzuerkennen, ich weiß, ist aber trotzdem so.
Ich habe ja nichts ausgeschlossen. Und ich stelle etwaige Software nicht gänzlich in Abrede. Aber eine Software kann nur so gut sein wie sie von einem Menschen programmiert ist. Und Zufall spielt da auch eine Rolle. Ich stand letzten Sonntag morgens vor der Wahl zum S Ostkreuz, wage ich den Weg über die Stadtautobahn bis Ende, fahre ich vorher runter weil ich nicht weiß ob morgens auch Stau ist, oder fahre ich über Hauptstraßen? Sicherlich waren meine Gedanken nur eine von hundert anderen. Aber wenn schon die Hälfte die gleichen Gedanken haben? Wie soll die Software diese drei Möglichkeiten berücksichtigen? Ich bin mir gerade nicht sicher was dies mit der Erde, Klimawandel und Physik zu tun hat. Schneide einer Ameisenstraße den Weg ab. Laufen sie dan links, rechts oder teilen sie sich in zwei Straßen auf? Kann man das berechnen? Nicht falsch verstehen. Ich stelle mir die Frage wie treffsicher Verkehrsmodell-Simulationen wirklich sein können. Bei der Verlängerung hat es ja augenscheinlich nicht geklappt.
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
DerMichael
Zitat
GraphXBerlin
Zitat
angus_67
Im Übrigen ist gesunder Menschenverstand gepaart mit Erfahrung und logischen Denken immer besser als eine Computersoftware die von DAUs bedient wird.
Mein Reden. Keine Software kann das Verhalten oder Entscheidungen von Menschen vorher wissen. Daher lasse ich pauschale Aussagen Autobahnen würden keine Entlastung auf benachbarten Hauptstraßen bringen nicht gelten, nur weil es Berechnungen ergeben haben. Dies hängt von vielerlei Faktoren ab.

Das ist aber nur eine Meinung und die ist, im Gegensatz zur Wirklichkeit, völlig irrelevant. Nur weil man meint, die Erde ist eine Scheibe und man lässt Gegenbeweise nicht gelten, bleibt sie trotzdem eine Kugel.
Genau wie mit dem Klimawandel. Total egal, ob man die Wissenschaft anerkennt oder die Beweise nicht gelten lässt. Physik bleibt Physik und lässt sich nicht mit Meinungen umkrempeln. Schwer anzuerkennen, ich weiß, ist aber trotzdem so.
Ich habe ja nichts ausgeschlossen. Und ich stelle etwaige Software nicht gänzlich in Abrede. Aber eine Software kann nur so gut sein wie sie von einem Menschen programmiert ist. Und Zufall spielt da auch eine Rolle. Ich stand letzten Sonntag morgens vor der Wahl zum S Ostkreuz, wage ich den Weg über die Stadtautobahn bis Ende, fahre ich vorher runter weil ich nicht weiß ob morgens auch Stau ist, oder fahre ich über Hauptstraßen? Sicherlich waren meine Gedanken nur eine von hundert anderen. Aber wenn schon die Hälfte die gleichen Gedanken haben? Wie soll die Software diese drei Möglichkeiten berücksichtigen? Ich bin mir gerade nicht sicher was dies mit der Erde, Klimawandel und Physik zu tun hat. Schneide einer Ameisenstraße den Weg ab. Laufen sie dan links, rechts oder teilen sie sich in zwei Straßen auf? Kann man das berechnen? Nicht falsch verstehen. Ich stelle mir die Frage wie treffsicher Verkehrsmodell-Simulationen wirklich sein können. Bei der Verlängerung hat es ja augenscheinlich nicht geklappt.


Ja aber im Nachhinein kann man ja geordnet beobachten. Und daraus kommt die Erkenntnis: Neue Autobahnabschnitte = Mehr Autos = das Gegenteil von Entlastung.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.09.2025 15:03 von PassusDuriusculus.
@Jay: vermutlich, wie bei S21 alles problemlos in den Trog passte und alles so simuliert wurde, dass auch noch x% Erweiterung möglich sind. Und kurz vor Fertigstellung stellt man plötzlich fest, dass man den Zugverkehr in der ganzen Gegend im Prinzip vollautomatisieren muss, damit das halbwegs funktioniert. Und alle Erweiterungskapazitäten aufgelutscht sind.

Es konnte halt nicht sein, was nicht sein durfte.
Zitat
DerMichael

Das ist aber nur eine Meinung und die ist, im Gegensatz zur Wirklichkeit, völlig irrelevant. Nur weil man meint, die Erde ist eine Scheibe und man lässt Gegenbeweise nicht gelten, bleibt sie trotzdem eine Kugel.

äääähhhh? Wer hat das behauptet und was hat das mit der A100 zu tun?

Zitat
DerMichael
Genau wie mit dem Klimawandel.

Die nächste Eiszeit kommt mit Sicherheit...da beisst die Maus keinen Faden ab. Also was hat das jetzt nun wieder mit dem Thread zu tun?

Zitat
DerMichael
Total egal, ob man die Wissenschaft anerkennt oder die Beweise nicht gelten lässt. Physik bleibt Physik und lässt sich nicht mit Meinungen umkrempeln. Schwer anzuerkennen, ich weiß, ist aber trotzdem so.

Wer erkennt die Wissenschaft nicht an? Was sollen solche Unterstellungen? Physik bleibt Physik! Ist einfach so!
Hat hier jemand das Gegenteil behauptet?

Dummerweise ist jede Weichware eben nur so gut wie der der vorm Bildschirm sitzt.
Dummerweise verhalten sich Menschen eben nicht wie es manche DAUs gerne hätten...ist einfach so und kann sich jeder an jeder beliebigen vielbefahrenen Ampelkreuzung in D anschauen.
Ist jetzt eigentlich die Busspur auf der Elsenstraße markiert?
Zitat
M48er
Ist jetzt eigentlich die Busspur auf der Elsenstraße markiert?

Laut Abendschau: Ja.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
M48er
Ist jetzt eigentlich die Busspur auf der Elsenstraße markiert?

Laut Abendschau: Ja.

...und - TADA - es gibt immer noch Stau und die Kreuzung wird in schöner Regelmäßigkeit zugefahren.

Wie wäre es denn damit, nur die Autobahn in Richtung Westen offen zu lassen und die Richtung Osten dicht zu machen?!
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
M48er
Ist jetzt eigentlich die Busspur auf der Elsenstraße markiert?

Laut Abendschau: Ja.

...und - TADA - es gibt immer noch Stau und die Kreuzung wird in schöner Regelmäßigkeit zugefahren.

Wie wäre es denn damit, nur die Autobahn in Richtung Westen offen zu lassen und die Richtung Osten dicht zu machen?!

Zitat Senat:"auch die Witterung für eine höhere Verkehrsdichte geführt haben dürfte"

Was hat man denn jetzt für ein Wetter, das unbedingt zum Autofahren zwingt? Zu kalt fürs Fahrrad, zu heiß für den ÖPNV? Gut, Busfahren in Treptow ist zur Zeit schwierig. Das hat aber nichts mit dem Wetter zu tun.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.2025 12:08 von Nemo.
Regen. Aber keine Sorge - der Senat arbeitet fieberhaft daran, den Grünen die Schuld für die Situation zu geben.

Die BVG sollte ihr Busnetz anpassen, um den Verkehr flüssiger zu machen. Der 165er aus Köpenick endet am S-Bahnhof Plänterwald, der 265er fährt ab Baumschulenweg nordwärts über die Köpenicker Landstraße zum Rathaus Treptow, zurück wie gehabt. Der Nordteil wird als M65 zwischen U-Bahnhof Schlesisches Tor und U-Bahnhof Stadtmitte geführt. Der M43er fährt von Westen kommend die Sonnenallee zum gleichnamigen S-Bahnhof und entlastet den M41er, Alt-Stralau übernimmt der 194er aus Marzahn. Zwischen Treptower Park und U-Bahnhof Hermannplatz pendelt eine Kiezlinie 343 mit zwei Umläufen ohne festen Fahrplan. Dann kann man gleich noch ein paar überflüssige Busspuren abschaffen und für alle freigeben.

Ergänzt werden sollte die Maßnahme durch ein Radfahrverbot auf der gesamten Elsenstraße. Wer unbedingt Rad fahren will, kann durch den Treptower Park und den Bernhard-Langwald-Weg fahren.
Außerdem sollte der Fußgängertunnel schleunigst wiedereröffnet werden, damit die den echten Verkehr ausbremsende Ampel abgebaut werden kann.
Zitat
Latschenkiefer
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
M48er
Ist jetzt eigentlich die Busspur auf der Elsenstraße markiert?

Laut Abendschau: Ja.

...und - TADA - es gibt immer noch Stau und die Kreuzung wird in schöner Regelmäßigkeit zugefahren.

Wie wäre es denn damit, nur die Autobahn in Richtung Westen offen zu lassen und die Richtung Osten dicht zu machen?!

Aus dem Artikel:

Zitat
Tagesspiegel
Pit Reger besitzt das Restaurant Neue Republik Reger in der nahegelegenen Bouchéstraße. Auch er hat sich der Anwohner-Initiative angeschlossen. Er erzählt, dass seine Mitarbeiter nicht mehr ankommen, auch die Anlieferung sei kompliziert.

Autobahnen sind für den Wirtschaftsverkehr unabdingbar!!1!

Zitat
Tagesspiegel
„Wir haben ein Lastenrad, um über den Fluss zu kommen“, sagt er. Gemeint ist der Stauknotenpunkt Elsenbrücke.

Das ist eigentlich schon witzig, schließlich ist das beliebteste Argument vieler Diesel-Dieters und Carbon-Carstens: "WOLLT IHR ETWA LÄDEN UND GESCHÄFTE MIT LASTENRÄDERN BELIEFERN???!!!". Dank Autobahnbau scheint das wohl die letzte zuverlässige Möglichkeit zu sein.

Zitat
VvJ-Ente
Die BVG sollte ihr Busnetz anpassen, um den Verkehr flüssiger zu machen. Der 165er aus Köpenick endet am S-Bahnhof Plänterwald, der 265er fährt ab Baumschulenweg nordwärts über die Köpenicker Landstraße zum Rathaus Treptow, zurück wie gehabt. Der Nordteil wird als M65 zwischen U-Bahnhof Schlesisches Tor und U-Bahnhof Stadtmitte geführt. Der M43er fährt von Westen kommend die Sonnenallee zum gleichnamigen S-Bahnhof und entlastet den M41er, Alt-Stralau übernimmt der 194er aus Marzahn. Zwischen Treptower Park und U-Bahnhof Hermannplatz pendelt eine Kiezlinie 343 mit zwei Umläufen ohne festen Fahrplan. Dann kann man gleich noch ein paar überflüssige Busspuren abschaffen und für alle freigeben.

Ergänzt werden sollte die Maßnahme durch ein Radfahrverbot auf der gesamten Elsenstraße. Wer unbedingt Rad fahren will, kann durch den Treptower Park und den Bernhard-Langwald-Weg fahren.

Typische Vorschläge eines linksgrünen Gutmenschen. Natürlich ist der Busverkehr berlinweit völlig einzustellen und Fahrradfahren völlig zu verbieten.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.09.2025 14:35 von def.
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