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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
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angus_67
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B-V 3313
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RathausSpandau
Für "Neu-Tegel" wäre eine Stichstrecke nach Jungfernheide, die die dort vorhandenen Bahnsteige benutzen kann (U75?), wohl eher das Wahre. (wurden unter dem Spandauer Schifffahrtskanal nahe der Hinckeldeybrücke nicht auch Bauvorleistungen für eine U-Bahn erbracht?)

Nein. Dort befindet sich übrigens der Hohenzollernkanal.

Doch...die Vorleistung reicht bis zum Nordufer des Westhafenkanals.(Goerdelerdamm)
[www.gleisplanweb.eu]
[www.u-bahn-berlin.de]

Ja genau das meinte ich, hatte die Namen nicht mehr im Kopf.
Ist sowieso egal, wird eh alles nicht gebaut (jedenfalls nicht in den nächsten 50 Jahren)... :-)

Am bescheuertsten finde ich wirklich die Idee, die M4 unter die Erde zu legen. Für sicherlich ganz viel Geld. Und oben fahren weiterhin die M5 und M6 über den Alex?!
Und was zeigt der Gleisplan? Richtig, die Tunnel sind so gebaut, dass die Gleiswechsel jeweils nach dem Halt am Bhf Jungfernheide liegen. Eine von der U7 abzweigende Linie würde sich also mit der U7 das Gleis Richtung Spandau/Tegel teilen müssen. Oder man baut eine teure und relativ sinnfreie Kehranlage südlich vom Bhf Jungfernheide. Und die U7 nach Spandau ausdünnen? Das entspricht nicht den Verkehrsströmen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
Und was zeigt der Gleisplan? Richtig, die Tunnel sind so gebaut, dass die Gleiswechsel jeweils nach dem Halt am Bhf Jungfernheide liegen. Eine von der U7 abzweigende Linie würde sich also mit der U7 das Gleis Richtung Spandau/Tegel teilen müssen. Oder man baut eine teure und relativ sinnfreie Kehranlage südlich vom Bhf Jungfernheide. Und die U7 nach Spandau ausdünnen? Das entspricht nicht den Verkehrsströmen.

Darum ging es nicht...
Um so etwas zu realisieren müsste vor südlich vor dem Bahnhof eine Verbindung zu den anderen Röhren geschaffen werden, was ja so nie geplant war.
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angus_67
Darum ging es nicht...

Das gehört bei der Betrachtung aber dazu. Es ging um eine Bauvorleistung an einem Ort, den es gar nicht gibt und dann war es eine angebliche Verwechslung. ;-)

Zitat
angus_67
Um so etwas zu realisieren müsste vor südlich vor dem Bahnhof eine Verbindung zu den anderen Röhren geschaffen werden, was ja so nie geplant war.

Als teilweiser Abriss und Neubau des Bestandbauwerks.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Mal gesponnen: Wie wäre es für eine "U75" nur ein Gleis in Jungfernheide zu nutzen. Bei einem 5-Min-Takt wäre es meiner Meinung machbar und dann zweigleisig weiter über TXL und einen Kopfbahnhof Kurt-Schumacher ?

....so langsam kommt man auf LiniePlus-Niveau ;-)

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Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit

Viele Grüße aus Wedding
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Wollankstraße
Mal gesponnen: Wie wäre es für eine "U75" nur ein Gleis in Jungfernheide zu nutzen. Bei einem 5-Min-Takt wäre es meiner Meinung machbar und dann zweigleisig weiter über TXL und einen Kopfbahnhof Kurt-Schumacher ?

Möglich ist es, aber unattraktiv. Denn darf bzw. muss man beim Umsteigen zur U7 in eine Richtung immer die Ebene wechseln.

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Wollankstraße
....so langsam kommt man auf LiniePlus-Niveau ;-)

Langsam? xD Ein paar "Spinnereien" sind ja ab und zu ganz gut.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Noch mal gesponnen:

U5 verlängern, Bahnhöfe Kriminalgericht, Turmstr. , Beusselstr Ecke Turmstraße, irgeneinen noch danach, dann bis Jungfernheide und dann weiter. Zur Feinerschließung Straßenbahn.

Na man kann ja mal träumen, eine Realisierung würden wir bei dem Berliner Tempo eh nicht mehr erleben

;-)

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Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit

Viele Grüße aus Wedding
In der aktuellen Ausgabe der Neuköllner Sanierungszeitung "Karlson" sind einige interessante Artikel enthalten.

Unter anderem wird über den weiteren Ausbau der Karl-Marx-Straße sowie der fahrradfreundlichen Umgestaltung von Weigandufer und Donaustraße berichtet.

Außerdem gibt es einen Artikel über die Vergangenheit und Zukunft der Straßenbahn in Neukölln.

Gibt es kostenlos in manchen Geschäften oder hier zum Download:

[www.kms-sonne.de]
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Latschenkiefer
Im Ernst: was willst Du mit einer U-Bahn nach Kladow? Hier gibt es sage und schreibe 15.000 Einwohner!

200.000 müssten es schon aber schon sein. Dann gibt es aber gleich zwei U-Bahn-Strecken... ;-)
(Und schlussendlich auch nur olle Kamellen rausgekramt, die CDU in Spandau...)

[leute.tagesspiegel.de]

Ingolf
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B-V 3313
Und was zeigt der Gleisplan? Richtig, die Tunnel sind so gebaut, dass die Gleiswechsel jeweils nach dem Halt am Bhf Jungfernheide liegen. Eine von der U7 abzweigende Linie würde sich also mit der U7 das Gleis Richtung Spandau/Tegel teilen müssen. Oder man baut eine teure und relativ sinnfreie Kehranlage südlich vom Bhf Jungfernheide. Und die U7 nach Spandau ausdünnen? Das entspricht nicht den Verkehrsströmen.

Richtung Charlottenburg/Moabit ist der Gleiswechsel südlich des Bahnhofes, Richtung Spandau/Tegel nördlich des Bahnhofes, richtig. Da eine Linie, die abzweigt, sich ohnehin auf dem restlichen Abschnitt der U7 ein Gleis mit ihr teilen muss, ist das natürlich auch am Bahnhof Jungfernheide kein Zwangspunkt. Zwei Züge, bis Mierendorffplatz hintereinander passen, tun das auch noch in Jungfernheide.

Relevant ist nur, dass zwei Bahnsteigkanten bei der Einfädelung in die U7-Strecke bestehen, und das ist gegeben.

Das einzige, was nicht geht, ist einen Pendelzug in dichtem Takt zu fahren, wenn man keine Baumaßnahmen südlich des Bahnhofs Jungfernheide durchführen möchte. Sollte man ein ausreichend langes Stück Streckentunnel in Richtung Turmstr./Hauptbahnhof bauen, kann darin natürlich auch gewendet werden. Wenn man das nicht macht ist in Jungfernheide nur eine Bahnsteigwende möglich, dazu bedürfte es einen Gleiswechsel im Neubauabschnitt nördlich des Bahnhofes. Das wäre dann natürlich mit entsprechenden Einschränkungen beim stabil fahrbaren Takt verbunden, ein bahnsteiggleicher Umstieg wäre auch nur in eine Richtung möglich.

Alternativ kann man natürlich mit einem doppelten Gleiswechsel auch beide für die U5 vorgesehenen Bahnsteiggleise in Jungfernheide zum Kehren eines Pendelzuges benutzen. Das die Züge dann aber von unterschiedlichen Ebenen abfahren, halte ich für eine ganz krude Idee, das wäre ja noch schlimmer als die aktuelle Situation der U5 am Alexanderplatz.
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RathausSpandau
Für "Neu-Tegel" wäre eine Stichstrecke nach Jungfernheide, die die dort vorhandenen Bahnsteige benutzen kann (U75?), wohl eher das Wahre.
Hinter Kurt-Schuhmacher-Platz kann man aber recht simpel überirdisch auf das Flughafengelände kommen. Wer später mal im Technologiepark arbeitet, will wohl eher Richtung Friedrichstraße. Zumal man vom Kurt-Schumacher-Platz aus überirdisch bauen könnte. Nur ein Sportplatz müsste weichen und die Autobahn überquert werden. Danach ist bereits "Bauen auf der grünen Wiesen" angesagz.

Mir erschließt sich übrigens nicht, warum man nie vom Terminal bis zum Kurt-Schumacher-Platz eine kurze Zugbringerbahn wie in Düsseldorf, Paris oder Newark gebaut hat. Das wäre recht günstig und einfach gewesen.
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Beförderungsfall Nr. 8821
Mir erschließt sich übrigens nicht, warum man nie vom Terminal bis zum Kurt-Schumacher-Platz eine kurze Zugbringerbahn wie in Düsseldorf, Paris oder Newark gebaut hat. Das wäre recht günstig und einfach gewesen.
ich vermute mal: weil vor der Wende das Passagieraufkommen nicht soo groß gewesen ist (kenne nur Zahlen ab 1991, da waren es 6,7 Mio pro Jahr - vor 1989 sicherlich weniger?), dass sich so eine Bahn gelohnt hätte. Die U-Bahn sollte ja mit dem zweiten Terminal kommen, dass auch nie gebaut wurde, weil kein Bedarf bestand...

Und nach der Wende wurde schnell klar, dass TXL nicht ausreichend ausgebaut werden kann und man sich nach Alternativen umsehen muss, also wieso noch eine Zubringerbahn bauen?

~ Mariosch
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Beförderungsfall Nr. 8821
Hinter Kurt-Schuhmacher-Platz kann man aber recht simpel überirdisch auf das Flughafengelände kommen. Wer später mal im Technologiepark arbeitet, will wohl eher Richtung Friedrichstraße. Zumal man vom Kurt-Schumacher-Platz aus überirdisch bauen könnte.

Da freue ich mich schon auf die Schamanen und Eso-Tanten, die mittels sagenumwobener Tänze und Globuli eine Bahntrasse errichten. :)
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def
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Beförderungsfall Nr. 8821
Hinter Kurt-Schuhmacher-Platz kann man aber recht simpel überirdisch auf das Flughafengelände kommen. Wer später mal im Technologiepark arbeitet, will wohl eher Richtung Friedrichstraße. Zumal man vom Kurt-Schumacher-Platz aus überirdisch bauen könnte.

Da freue ich mich schon auf die Schamanen und Eso-Tanten, die mittels sagenumwobener Tänze und Globuli eine Bahntrasse errichten. :)

Oder, um mit einem Filmzitat zu kommen: "Wozu braucht Gott ein Raumschiff?"

Vielleicht sollten wir mal einen S-Bahn-Abzweig in die WiSta fordern, um die Absurdität dieser Zweig-U-Bahn-Träume für Tegel aufzuzeigen.

Diese Zweig-S-Bahn hätte auch den Vorteil, dass das "autofrei" gedachte Viertel am Segelfliegerdamm überhaupt mal einen ÖPNV-Anschluss bekäme. Das könnte ja glatt schon eine grenzgeniale Prabel zur U4 werden. ;)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Es ging mir eigentlich weniger um den Inhalt als vielmehr um das einfach nicht tot zu kriegende "überirdisch" bei der Beschreibung von Trassen. :)
Tja, wird gerne verwechselt, oberirdisch, überirdisch und außeridisch. Die letzten beiden Adjektive sind jedoch eigentlich eher selten korrekt, sofern man nicht sowas wie "das kommt mir so vor" mit in den Satz einbaut.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.07.2018 17:13 von Nemo.
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Beförderungsfall Nr. 8821
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RathausSpandau
Für "Neu-Tegel" wäre eine Stichstrecke nach Jungfernheide, die die dort vorhandenen Bahnsteige benutzen kann (U75?), wohl eher das Wahre.
Hinter Kurt-Schuhmacher-Platz kann man aber recht simpel überirdisch auf das Flughafengelände kommen. Wer später mal im Technologiepark arbeitet, will wohl eher Richtung Friedrichstraße. Zumal man vom Kurt-Schumacher-Platz aus überirdisch bauen könnte.

Hinter dem Heckerdamm kann nan auch weitestgehend oberirdisch bauen. Warum die die meistens dort später Beschäftigten ausgerechnet Richtung Friedrichstraße wollen, erschließt sich mir nicht. Ring, Stadtbahn und Nord-Süd-S-Bahn erreicht man auch mit der U7/"U75", und der Weg dorthin ist nucht umwegiger als die Fahrt mit der U6 über Kurt-Schuhmacher-Platz. Die zwischen den Unsteigeknoten erschlossenen Wohngebiete sind auch nicht weniger dicht bebaut.
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Mariosch
ich vermute mal: weil vor der Wende das Passagieraufkommen nicht soo groß gewesen ist (kenne nur Zahlen ab 1991, da waren es 6,7 Mio pro Jahr - vor 1989 sicherlich weniger?), dass sich so eine Bahn gelohnt hätte. Die U-Bahn sollte ja mit dem zweiten Terminal kommen, dass auch nie gebaut wurde, weil kein Bedarf bestand...
So eine Bahn ist aber eigentlich extrem günstig zu bauen. Die H-Bahn in Dortmund hat in den Achtzigern 24 Mio DM gekostet. Da wäre bei einem Fahrpreis von einer Mark wohl spätestens nach 4 Jahren der Break-Even-Point erreicht gewesen.

Zitat
def
Da freue ich mich schon auf die Schamanen und Eso-Tanten, die mittels sagenumwobener Tänze und Globuli eine Bahntrasse errichten. :)
*Lach* Das wäre ein Anblick.

Zitat
def
Es ging mir eigentlich weniger um den Inhalt als vielmehr um das einfach nicht tot zu kriegende "überirdisch" bei der Beschreibung von Trassen. :)
"überirdisch" ist laut Duden korrekt. Wird sogar mit einem U-Bahn-Beispiel erläutert:
[www.duden.de]


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Arec
Hinter dem Heckerdamm kann nan auch weitestgehend oberirdisch bauen.
Aber auch nur weitestgehend. Und eben auch viel mehr tote Strecke durchs nirgendwo, die dort zu bauen wäre. Nach 200m wäre man von der Strecke zum Kurt-Schumacher-Platz bereits auf dem TXL-Gelände. Vom Heckerdamm sind es über einen Kilometer durchs nirgendwo.

Zitat
Arec
Warum die die meistens dort später Beschäftigten ausgerechnet Richtung Friedrichstraße wollen, erschließt sich mir nicht.
Es soll doch ein urbaner High-Tech-Park werden, oder? Dann würde ich doch eher möglichst gut die Orte anbinden, wo Leute wohnen, die man dorthin locken möchte. Und das ist nun mal eher Mitte mit den ganzen Expats und weniger Spandau oder Charlottenburg.

Wobei ich nicht mal auf dem TXL-Gelände arbeiten wollen würde. Ich bin doch nicht nach Berlin gezogen, um dann doch JWD in der Pampa zu arbeiten.



4 mal bearbeitet. Zuletzt am 03.07.2018 20:14 von Beförderungsfall Nr. 8821.
Die Diskussion zeigt doch ganz schön: Egal welche Stichstrecke einer U-Bahn man zum Flughafen gebaut hätte - es wäre immer weiterhin ein umfangreicher Busverkehr zum Flughafen erforderlich gewesen. Genau das gleiche gilt auch für die irgendwann erfolgende Nachnutzung.

Ich bezweifle daher, dass eine derartige Stichstrecke überhaupt Sinn macht, wenn diese für 50% der Nutzer keine Verbesserung bringt. Aber fordern kann man es (vor allem in Wahlprogrammen) gerne mal.
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