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Sammelthread: Verkehrspolitik in Berlin
geschrieben von Arnd Hellinger 
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def
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T6Jagdpilot
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schallundrausch
* Das Beispiel von Ebostrab. Erlaubt mir, dass ich das mal genüsslich seziere, das macht einfach zu viel Spaß.
„Berufspendler, die auf ein altes, wenig effizientes Auto angewiesen sind und in einer schlecht isolierten Wohnung mit Ölheizung leben, würden durch die CO2-Steuer draufzahlen. Sie sollen deshalb einen Ausgleich erhalten.“
Ein Berufspendler ist nicht auf sein Auto 'angewiesen'. Er wählt es als die bequemere Alternative. Es sei denn, er wäre (um Stadtmieten zu sparen?) vor Jahren so weit ins Umland gezogen, dass er weder Bus- noch Regioanschluss hat und über den Waldweg nicht mit dem Rad zum nächsten Bahnhof kommt. ...

Da muß er nichtmal "weit" weg ins Umland gezogen sein.
Da reicht schon Gosen oder Neuenhagen, um vom öffentlichen Nahverkehr prima abgeschnitten zu sein,
wenn Beschäftigte aus Versorgungs oder Verkehrsbetrieben, Feuerwehr, Krankenhäusern,Polizei usw. usf zu Zeiten zum oder vom Dienst fahren,
wo die Mehrzahl der den ökologischen Zeigefingern hebenden noch ins Dinkelkissen schnarcht...
dann ist er aufs Auto angewiesen, egal ob alte Klapperkarre, Familienkutsche oder SUV...

Und von wieviel Prozent des Kfz-Verkehrs reden wir hier? 5 %?

5%, die anderen 95% kaufen gerade einen Kühlschrank, machen einen Umzug oder müssen unbedingt Trinkwasser einkaufen fahren ...

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
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Nemo
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def
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T6Jagdpilot
Da muß er nichtmal "weit" weg ins Umland gezogen sein.
Da reicht schon Gosen oder Neuenhagen, um vom öffentlichen Nahverkehr prima abgeschnitten zu sein,
wenn Beschäftigte aus Versorgungs oder Verkehrsbetrieben, Feuerwehr, Krankenhäusern,Polizei usw. usf zu Zeiten zum oder vom Dienst fahren,
wo die Mehrzahl der den ökologischen Zeigefingern hebenden noch ins Dinkelkissen schnarcht...
dann ist er aufs Auto angewiesen, egal ob alte Klapperkarre, Familienkutsche oder SUV...

Und von wieviel Prozent des Kfz-Verkehrs reden wir hier? 5 %?

5%, die anderen 95% kaufen gerade einen Kühlschrank, machen einen Umzug oder müssen unbedingt Trinkwasser einkaufen fahren ...

Wieso "oder"? Und! Außerdem müssen sie ganz dringend ihre Kinder in die Schule bringen, die Oma zum Arzt und 15 kg Akten von einem zu einem anderen Büro ihres Arbeitgebers bringen. Und das alles natürlich an einem Donnerstagmorgen um 2:30 Uhr.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.05.2019 16:45 von def.
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def
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Nemo
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def
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T6Jagdpilot
Da muß er nichtmal "weit" weg ins Umland gezogen sein.
Da reicht schon Gosen oder Neuenhagen, um vom öffentlichen Nahverkehr prima abgeschnitten zu sein,
wenn Beschäftigte aus Versorgungs oder Verkehrsbetrieben, Feuerwehr, Krankenhäusern,Polizei usw. usf zu Zeiten zum oder vom Dienst fahren,
wo die Mehrzahl der den ökologischen Zeigefingern hebenden noch ins Dinkelkissen schnarcht...
dann ist er aufs Auto angewiesen, egal ob alte Klapperkarre, Familienkutsche oder SUV...

Und von wieviel Prozent des Kfz-Verkehrs reden wir hier? 5 %?

5%, die anderen 95% kaufen gerade einen Kühlschrank, machen einen Umzug oder müssen unbedingt Trinkwasser einkaufen fahren ...

Wieso "oder"? Und! Außerdem müssen sie ganz dringend ihre Kinder in die Schule bringen, die Oma zum Arzt und 15 kg Akten von einem zu einem anderen Büro ihres Arbeitgebers bringen. Und das alles natürlich an einem Donnerstagmorgen um 2:30 Uhr.

Nicht zu vergessen, dass die Einwohner von Gosen und Neuenhagen für Waren des täglichen Bedarfs grundsätzlich nach Spandau, Potsdam und Tegel fahren. Für die weiten Fahrwege sind aber nicht die Nutzer sondern die hohen Mieten, die fehlende A100-Verlängerung und die Deutsche Umwelthilfe verantwortlich.

Viele Grüße
Florian Schulz

--
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Henning
Man darf "Westberlin" schreiben. Siehe [de.wikipedia.org]

Du hast den Artikel nicht verstanden. Die DDR schrieb Westberlin und mit der DDR hast du nichts zu tun.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Florian Schulz
Für die weiten Fahrwege sind aber nicht die Nutzer sondern die hohen Mieten, die fehlende A100-Verlängerung und die Deutsche Umwelthilfe verantwortlich.

Natürlich, die Deutsche Umwelthilfe ist die Ursache aller Probleme, weil sie versucht, das Recht der Menschen auf eine saubere Umwelt einzuklagen.

Auf gar keinen Fall verantwortlich sind Firmen wie Volkswagen und andere, die es seit Jahren nicht für erforderlich halten, dass ihre Produkte dem geltenden Recht entsprechen.

Ebensowenig verantwortlich sind die Politiker, die die Gesetze gemacht haben, gegen die diese Firmen immer wieder verstoßen, und nun, statt gegen diese Firmen mit aller Härte der von ihnen gemachten Gesetzes vorzugehen, Stimmung gegen die machen, die die Einhaltung der Gesetze nicht nur lautstark fordern, sondern sich auch noch erdreisten, sich deutscher Gerichte zur Durchsetzung ihrer berechtigten Interessen zu bedienen.
Zitat
KHH
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Florian Schulz
Für die weiten Fahrwege sind aber nicht die Nutzer sondern die hohen Mieten, die fehlende A100-Verlängerung und die Deutsche Umwelthilfe verantwortlich.

Natürlich, die Deutsche Umwelthilfe ist die Ursache aller Probleme, weil sie versucht, das Recht der Menschen auf eine saubere Umwelt einzuklagen.

Auf gar keinen Fall verantwortlich sind Firmen wie Volkswagen und andere, die es seit Jahren nicht für erforderlich halten, dass ihre Produkte dem geltenden Recht entsprechen.

Ebensowenig verantwortlich sind die Politiker, die die Gesetze gemacht haben, gegen die diese Firmen immer wieder verstoßen, und nun, statt gegen diese Firmen mit aller Härte der von ihnen gemachten Gesetzes vorzugehen, Stimmung gegen die machen, die die Einhaltung der Gesetze nicht nur lautstark fordern, sondern sich auch noch erdreisten, sich deutscher Gerichte zur Durchsetzung ihrer berechtigten Interessen zu bedienen.

Ironie ist nicht deine Stärke, was?

Vergiss nicht den Verbraucher. solange der die dreckige Sch...e kauft, solange ist er dafür verantwortlich!

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Nicolas Jost


Also auf seiner Italienreise kam er doch bis nach Sizilien und auch Frankreich hatte es ihm angetan, wenn ich mich nicht täusche.

Klar. War er da aber jede Sommerferien?

Und Gegenbeispiel: Kant war auch hoch gebildet, hat sich aber von Königsberg nicht so weit entfernt, oder?


Zitat


Entschuldige bitte, aber eine virtuelle Reise (was muss ich mir darunter eigentlich vorstellen? Google Street View mit VR-Brille?) Ist doch niemals dasselbe wie einen Ort zu erleben.
Gerüche aufnehmen, mit Menschen sprechen, über einen Marktplatz laufen, das alles geht doch nur vor Ort.

Was den Bildungseffekt bezogen auf das historische Umfeld Goethes betrifft, ist Google Maps, Abbildungen und Darstellungen von anderen Landschaften, Youtube mit Videos aus Ferne betrifft
durchaus vergleichbar. Allerdings ist mir auch egal wenn bei Goethe der ökologische Fußabdruck des Tourismus noch nicht so groß war wie heute. Und für mich zählt die Gegenwart und deshalb...


Zitat


Jede Zeit definiert Luxus anders. Nach dem Krieg war es die erste Italienreise im VW Käfer, heute istnes vielleicht das Abendessen im **-Restaurant. Aber eine Flugreise ist definitiv kein Luxus mehr.
... ist es an der Zeit eine Luxusdebatte anzustoßen. Klar können wir weiterhin immer mehr fliegen. Dann gibt es halt immer mehr gesundheitlich Geschädigte durch das sich wandelnde Klima.

Zitat



In Südbaden würde man vermutlich Luxusse sagen. ;)

Grüße
Nic

;-)



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.05.2019 17:38 von PassusDuriusculus.
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T6Jagdpilot
Zitat
PassusDuriusculus
Muss man in den Urlaub fliegen?

Ja... wenn die Reisezeit sonst zuviel vom Urlaub verschlingt.
Damit mein ich nicht den Flug Berlin-München als Soloflug, nur um nach Berchtesgaden zu kommen..
Wenn das Reiseziel, wie bei meiner nächsten Tour, wieder weit im Osten liegt, werd ich dahin und dort vor Ort nicht tagelang mit der Eisenbahn herumzuckeln wollen.
IN der Eisenbahn will ich den Urlaub nämlich nicht verbringen.
Und wenn ich auf dem Weg dahin aus dem Flugzeugfenster die Lasterkolonnen zwischen Berlin und Terespol auf der Autobahn seh,
hab ich nichtmal ansatzweise ein schlechtes Gewissen von wegen Co2 Ausstoß o.ä.

T6JP

Ich meinte man kann auch weniger weit weg fahren, also etwas weniger luxuriös verreisen.
Zitat
B-V 3313
Zitat
KHH
Zitat
Florian Schulz
Für die weiten Fahrwege sind aber nicht die Nutzer sondern die hohen Mieten, die fehlende A100-Verlängerung und die Deutsche Umwelthilfe verantwortlich.

Natürlich, die Deutsche Umwelthilfe ist die Ursache aller Probleme, weil sie versucht, das Recht der Menschen auf eine saubere Umwelt einzuklagen.

Auf gar keinen Fall verantwortlich sind Firmen wie Volkswagen und andere, die es seit Jahren nicht für erforderlich halten, dass ihre Produkte dem geltenden Recht entsprechen.

Ebensowenig verantwortlich sind die Politiker, die die Gesetze gemacht haben, gegen die diese Firmen immer wieder verstoßen, und nun, statt gegen diese Firmen mit aller Härte der von ihnen gemachten Gesetzes vorzugehen, Stimmung gegen die machen, die die Einhaltung der Gesetze nicht nur lautstark fordern, sondern sich auch noch erdreisten, sich deutscher Gerichte zur Durchsetzung ihrer berechtigten Interessen zu bedienen.

Ironie ist nicht deine Stärke, was?

Erkennen von Ironie ist nicht deine Stärke, was?
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KHH
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B-V 3313
Ironie ist nicht deine Stärke, was?
Erkennen von Ironie ist nicht deine Stärke, was?

Metaironie, ich bin begeistert!
Zitat
B-V 3313
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Henning
Man darf "Westberlin" schreiben. Siehe [de.wikipedia.org]

Du hast den Artikel nicht verstanden. Die DDR schrieb Westberlin und mit der DDR hast du nichts zu tun.

Gemach, die (politische) Luft ist doch ein wenig raus. Eines aus der verlinkten Wikipedia-Seite war mir neu:

"Konrad Adenauer intervenierte 1949 durch Johann Jacob Kindt-Kiefer beim französischen Ministerpräsidenten Georges Bidault, um zu verhindern, dass West-Berlin ein Bundesland werden solle. Die Berliner Abgeordneten erhielten hierdurch nicht das volle Stimmrecht im Bundestag. Kindt-Kiefer war Zeuge eines Gesprächs zwischen Adenauer und Bidault:

„Es drehte sich darum, in welcher Weise von Frankreich aus Adenauer und seiner Partei Wahlhilfe geleistet werden könnte. […] Adenauer schlug vor, Frankreich möge sich dafür einsetzen, daß West-Berlin nicht der Bundesrepublik angeschlossen werden solle, weil sonst die Gefahr eines sozialdemokratischen Übergewichts in Westdeutschland entstünde […]“

– Johann Jacob Kindt-Kiefer[5]"

Demnach hatte Adenauer also auch einen Anteil an der "selbständigen politischen Einheit Westberlin" (wie es im Berlin "außerhalb der Stadtmauer" hieß).
Zitat
PassusDuriusculus
Klar. War er da aber jede Sommerferien?

Und Gegenbeispiel: Kant war auch hoch gebildet, hat sich aber von Königsberg nicht so weit entfernt, oder?

Da seine Italienreise ja schon zwei Jahre in Anspruch nahm, natürlich nicht.
Nietzsche wiederum ist für seine Zeit recht viel herumgekommen.


Zitat


Was den Bildungseffekt bezogen auf das historische Umfeld Goethes betrifft, ist Google Maps, Abbildungen und Darstellungen von anderen Landschaften, Youtube mit Videos aus Ferne betrifft
durchaus vergleichbar. Allerdings ist mir auch egal wenn bei Goethe der ökologische Fußabdruck des Tourismus noch nicht so groß war wie heute. Und für mich zählt die Gegenwart und deshalb...

Ich bezog mich ebenfalls auf den Bildungseffekt von Reisen im Hier und Jetzt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Generation, die mit Schengen, Erasmus und Wochendtrips nach Rom und Barcelona aufgewachsen ist, die Franzosen nie mehr als unseren Erbfeind ansehen wird.


Zitat

ist es an der Zeit eine Luxusdebatte anzustoßen. Klar können wir weiterhin immer mehr fliegen. Dann gibt es halt immer mehr gesundheitlich Geschädigte durch das sich wandelnde Klima.

Ich habe eine gute Nachricht für dich. Der Trend geht gerade ganz massiv zu Flugzeugen mit geringerem Verbrauch und damit reduziertem CO2-Ausstoß.
Jetzt kommt die schlechte Nachricht: China, Indien und Indonesien werden maßgeblich dazu beitragen, dass sich die Zahl der Flugpassagiere in den nächsten 20 Jahren verdoppelt.

Ich fürchte, das Problem lässt sich nicht dadurch lösen, dass wir alle wie Helmut Schmidt unseren Urlaub am Brahmsee verbringen.

Gruß
Nic
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Nicolas Jost
Ich bezog mich ebenfalls auf den Bildungseffekt von Reisen im Hier und Jetzt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Generation, die mit Schengen, Erasmus und Wochendtrips nach Rom und Barcelona aufgewachsen ist, die Franzosen nie mehr als unseren Erbfeind ansehen wird.

Paris wäre dazu vielleicht besser geeignet als Rom oder Barcelona... *duckundweg*

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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PassusDuriusculus
PS: 4 Minuten* auf die U-Bahn warten ist schlimm, aber 6-7 Minuten* auf die Straßenbahn warten ist kein Zeitverlust? Die Logik darfst du mir gerne mal erklären.

Gerne, im dunklen und muffigen Tunnel (Stichwort: Angstraum) fühlen sich viele Menschen nicht wohl. Auf die Straßenbahn wartet man im Freien.

Zitat
PassusDuriusculus
*Dank meist im Berlinerfall wenigen und niveaufreien Kreuzungen sind dichtere Takte bei der Schnellbahn möglich.

Unsere Schnellbahnen haben viel zu viele Kreuzungen! Gerade die Berliner S-Bahn ist ein Paradebeispiel wie man es nicht macht. Schau mal nach München, was man da an Zügen in der HVZ durch den Stammtunnel schickt. Das wäre bei uns überhaupt nicht möglich.

Zitat
PassusDuriusculus
Bei der Straßenbahn denk ich sofort an Mario, der berechtigterweise auf limitierende Ampelumlaufzeiten und hohen Verschleiß bspw. der Kreuzung Landesberger/Petersburger hinweist...

Den Verschleiß gibt es auch bei Schnellbahnen. Ampelumlaufzeiten und Vorrangschaltungen sind ein Berliner Problem, andere Städte kriegen das besser hin.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Nicolas Jost
Ich habe eine gute Nachricht für dich. Der Trend geht gerade ganz massiv zu Flugzeugen mit geringerem Verbrauch und damit reduziertem CO2-Ausstoß.
Jetzt kommt die schlechte Nachricht: China, Indien und Indonesien werden maßgeblich dazu beitragen, dass sich die Zahl der Flugpassagiere in den nächsten 20 Jahren verdoppelt.

Selbst wenn sich der Verbrauch um 50% reduziert (was ich nicht glaube): durch die hohe Geschwindigkeit werden zwangsläufig viel größere Entfernungen zurückgelegt. Ähnlich wie 100 Jahre vorher die Eisenbahn hat sich das Flugzeug seine eigene Nachfrage geschaffen. Urlaub auf Mallorca war bis etwa 1960 eine höchst exotische Angelegenheit. Heute kann man 20x am Tag von Berlin nach Mallorca fliegen.

Problematisch ist, dass man bisher keinen Weg gefunden hat, um alternative Antriebe zu entwickeln (z.B. Solar), welche die erforderliche hohe Energiedichte aufweisen. Also muss halt zwingend Erdöl genutzt werden. Die Bahn und auch das Auto haben (zumindest theoretisch) die Möglichkeit, vollständig elektrisch und damit vollständig mit fossilfreier Energie zu fahren.
Zitat
B-V 3313
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PassusDuriusculus
*Dank meist im Berlinerfall wenigen und niveaufreien Kreuzungen sind dichtere Takte bei der Schnellbahn möglich.

Unsere Schnellbahnen haben viel zu viele Kreuzungen! Gerade die Berliner S-Bahn ist ein Paradebeispiel wie man es nicht macht. Schau mal nach München, was man da an Zügen in der HVZ durch den Stammtunnel schickt. Das wäre bei uns überhaupt nicht möglich.

Wo hast Du denn in Berlin wesentliche Kreuzungen bei der S-Bahnen (ich rede jetzt nicht von Blankenburg, wo alle 20 Minuten eine Bahn nach Schönfließ abbiegt)? Die wesentlichen Ausfädelungen sind doch alle kreuzungsfrei (Ostkreuz, Nordkreuz, Westkreuz, Anhalter Bahnhof)

Ein dichterer Takt wäre auf der Stadtbahn inzwischen durchaus möglich. Signaltechnisch sind 90 s Zugfolgezeit möglich, also wäre ein 2,5 min-Takt durchaus denkbar. Aktuell scheitert es m.E. eher daran, dass man dafür keine Fahrzeuge hat.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.05.2019 19:24 von Latschenkiefer.
Überschüssige Güter und Energie müssen weder produziert noch verbaucht werden ;-D



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.05.2019 19:25 von PassusDuriusculus.
Zitat
B-V 3313

Schau mal nach München, was man da an Zügen in der HVZ durch den Stammtunnel schickt. Das wäre bei uns überhaupt nicht möglich.

Die Münchener S-Bahn ist nun wahrlich kein Vorzeigebeispiel. Die dichte Zugfolge wird durch LZB ermöglicht.
Zitat
KHH
Natürlich, die Deutsche Umwelthilfe ist die Ursache aller Probleme, weil sie versucht, das Recht der Menschen auf eine saubere Umwelt einzuklagen.

Das behauptet die DUH, nur macht sie es nicht, sondern versucht sich als plumpe Abmahntruppe mit Hilfe von Grauzonen in Gesetzen zu bereichern!
Zitat
Latschenkiefer
Wo hast Du denn in Berlin wesentliche Kreuzungen bei der S-Bahnen (ich rede jetzt nicht von Blankenburg, wo alle 20 Minuten eine Bahn nach Schönfließ abbiegt)? Die wesentlichen Ausfädelungen sind doch alle kreuzungsfrei (Ostkreuz, Nordkreuz, Westkreuz, Anhalter Bahnhof)

Halensee zum Beispiel. Die Ausführung der Kreuzung an sich ist doch wurst, wenn man wie in Neukölln nur eine Bahnsteigkante hat. Ebenso in Schönhauser Allee und Adlershof, bald in Wedding und Westhafen.

Zitat
Latschenkiefer
Ein dichterer Takt wäre auf der Stadtbahn inzwischen durchaus möglich. Signaltechnisch sind 90 s Zugfolgezeit möglich, also wäre ein 2,5 min-Takt durchaus denkbar.

Und im Himmel ist Jahrmarkt...

Zitat
Latschenkiefer
Aktuell scheitert es m.E. eher daran, dass man dafür keine Fahrzeuge hat.

Wir können für diese Gedankenspiele mal von einer ausreichenden Anzahl ausgehen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.05.2019 19:39 von B-V 3313.
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