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Erste Elektrobuslinie in Berlin
geschrieben von Heidekraut 
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Bekanntmachung Neues SSL-Zertifikat wird installiert (Wochenende 14./15.7.) 18.07.2018 14:30
Na wie gut das man den "Auspuff" der Elektrobusse von hier aus nicht sieht, ist ein Stück bis in die Lausitz..

T6JP
Meiner Meinung nach ist eine Oel/Gaszusatzheizung keine besonders gute Loesung fuer einen Bus. Fuer eine Klimaanlage->Kuehlung ist sowieso schon eine kompressorbetriebene Anlage erforderlich. Diese kann "rueckwaerts" betrieben und zum Heizen verwendet werden. Bei einer solchen Waermepumpe ist der Wirkungsgrad je nach Aussentemperatur deutlich > als 100%. Damit wird ein Teil der Energie eingespart, die bei der Erzeugung der Elektrizitaet "verloren" geht. Mit einer besseren Waermeisolation (siehe z.B. Proterra) wird noch mehr Energie gespart. Denkt daran, dass die "kostenlose" Waerme des Dieselmotors von Verlusten kommt.
@T6JP:
In einem grossen Kraftwerk kann man schaedliche Abgase deutlich besser in den Griff bekommen/filtern als in einem mobilen System.
Henner



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.03.2018 03:51 von md95129.
Zitat
md95129
@T6JP:
In einem grossen Kraftwerk kann man schaedliche Abgase deutlich besser in den Griff bekommen/filtern als in einem mobilen System.

Das wäre auch meine Hoffnung, sollte sich die Technik durchsetzen, was ja noch offen ist.
Wichtig wäre auch, Diesel-PKW zu verbannen, die sollen soviel ausstoßen, wie ein LKW, gab mal eine Reportage dazu, weiß nicht mehr wo im Fernsehen. Für diese Fahrverbot in der Innenstadt und am besten nach Ablauf der HU keine neue HU mehr.

Eine Möglichkeit wäre, Diesel-Kfz generell nicht mehr neu zuzulassen, Neben Fahrverboten natürlich Ausnahmeregeln zum Beispiel für Handwerksbetriebe für die Restnutzungsdauer der Fahrzeuge.

Ebenso könnte man Diesel höher besteuern. Bei den LKW sieht es da schon schwieriger aus, die zum Beispiel den Einzelhandel beliefern...Aber wenn alleine Diesel-PKW und Diesel-Busse verbannt werden, wär das schon mal ein Fortschritt

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Ein Hoch auf die Meinungsfreiheit

Viele Grüße aus Wedding
Die Lastwagen und ihr Anteil an der Luftverschmutzung scheinen auch der Grund zu sein, warum TESLA sich um diesen Fahrzeugtyp bevorzugt kuemmern will. Die Idee ist vermutlich, mit Diesel weite Strecken zurueckzulegen und dann an der Peripherie zu Ballungsrauemen auf elektrische Zugmaschinen umzuspannen. Das geht bei den in den USA ueblichen Sattelschleppern in Sekunden. In der Stadt ist dann auch die enorme Beschleunigung von Vorteil (z.B. an Ampeln) und natuerlich die geringere Laermbelaestigung/Schadstoffausstoss.
Nochwas: Ein selbstfahrendes Uber Fahrzeug (mit Fahrer) war in Arizona in einen toedlichen Unfall mit einer Fussgaengerin verwickelt. Uber hat darauf diesen Fahrzeugtyp zurueckgezogen; eine Untersuchung ist im Gange Uber Unfall
Henner
Zum Stichwort Autonomes fahren, Unterpunkt Autonomer Bus in der Brandenburger Pampa..
Wurst Käs: Die Autonome Karre bügelt irgendwo einen um, niemand an Bord, und die Notrufsysteme versagen weil Funkloch..Brandenbuuurrg....
Mit viel Glück für den Verunglückten kommt irgendwann jemand vorbei.. aber alle öko bei der Kiste.

T6JP
Was hat dieses "erdachte" Szenario mit autonomen Fahren zu tuen?

Zitat
Micha
Was hat dieses "erdachte" Szenario mit autonomen Fahren zu tuen?

Was macht ein Autofahrer in so einer Situation? Hilfe hohlen? Unfallflucht? Lebensrettende Sofortmaßnahmen? Man weiß es nicht!

Letztendlich könnte ein autonomes Fahrzeug programmierte Unfallflucht begehen, um dann von der letzten bekannten Position mit Mobilfunkempfang einen Notruf absetzen. Oder die Leitstelle alarmiert die Rettungskräfte, wenn das autonome Fahrzeug nicht wie vorgesehen aus dem Funkloch wieder auftaucht. Man kann die Technik jedenfalls so programmieren, dass irgendwer Hilfe holt.

Außerdem macht unsere Digitalstaatsministerin uns ja das beste Funknetz der Welt, sodass das "wir haben im Urlaub Ruhe und keinen Empfang"-Szenario leider der Vergangenheit angehören wird.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Micha
Was hat dieses "erdachte" Szenario mit autonomen Fahren zu tuen?

Das es die von einigen prophezeite Sicherheit größer als vom Mensch gelenkte Fahrzeuge nicht gibt.

T6JP
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Micha
Was hat dieses "erdachte" Szenario mit autonomen Fahren zu tuen?

Das es die von einigen prophezeite Sicherheit größer als vom Mensch gelenkte Fahrzeuge nicht gibt.

T6JP

Ach ja? (Sorry T6, ich mag Deine Beiträge, aber das lädt jetzt zu sehr zu einer Retoure ein.)

Hier wird ohne Sachkenntnis des konkreten Vorfalls beurteilt und vorschnelle Schlüsse gezogen. Die Wahrheit ist doch vielmehr, dass solche Ereignisse singulär singulärer Natur sind, und gerade deswegen ungleich hysterischer hochgejazzt werden.
Das war bei dem Tesla im 'Autopilot'-Mode so, der ungebremst in eine Sattelauflieger gekracht ist. Das ist auch jetzt wieder so, wo zum ersten mal eine dritte Person durch ein autonomes Fahrzeug ums Leben kam.
Ketzerische Frage: Wieviele Personen verloren in derselben Nacht durch schuldhaftes Verhalten von Autofahrern in den USA ihr Leben?

Zumal die Schuldfrage ja noch nichtmal geklärt ist. Es gibt eben auch Situationen, die durch die beste Technik nicht verhindert werden können. Zum Beispiel ein Fußgänger, der aus einer Parklücke heraus sich vor ein schnell fahrendes Fahrzeug stürzt. Intelligente Technik kann viel, aber nicht die Gesetze der Physik aushebeln.

Nach ersten Erkenntnissen hat es sich um genau solch einen Vorfall gehandelt. Ein menschlicher Fahrer wäre genauso aufgeschmissen gewesen wie das Roboterauto. https://www.tagesschau.de/ausland/uber-171.html

Der Vorfall lädt vielmehr dazu ein, in die andere Richtung polemisch zu werden. Ein Fußgänger kommt ums Leben. Und sofort wird die gesamte Flotte an Fahrzeugen stillgelegt, zumindest bis die genaue Ursache geklärt ist. Übertragen wir doch mal die Reaktion vom autonomen auf den Handbetrieb. Ein Autofahrer fährt eine Fußgängerin zu Tode. Sofort werden alle Autos stillgelegt, bis wirksame Maßnahmen ergriffen sind, die einen ähnlichen Vorfall in der Zukunft sicher verhindern. Phantastisch, oder?

Das Problem sind nicht die Defizite der Roboterautos. Sondern unser Achselzucken, mit der wir die Gottgegebenheit von Personenschäden im Straßenverkehr zur Kenntnis nehmen. Über 3000 Menschen kamen im letzten Jahr durch Fehlverhalten von Autofahrern ums Leben. Nicht in den USA, in Deutschland. Über 3000! Und die Hauptursachen waren allesamt Dummheiten, die ein Roboter sicher vermeiden kann, oder zu denen er überhaupt nicht fähig ist. Alkohol am Steuer. Überhöhte Geschwindigkeit. Ablenkung durch Handy. Zu dichtes Auffahren. Unangepasste Fahrweise.

Das sind alles Vergehen, die jeder von uns (ich eingeschlossen) schonmal am Steuer begangen hat. Ist halt immer gut gegangen. Aber solange wir wildgewordene, rasende, trinkende, aggressive, sich selbst überschätzende Dilettanten ans Steuer lassen, solange habe ich keine Angst vor autonomen Autos.

Böser Kommentar im Deutschlandfunk - leider sehr treffend. Auch zum nachhören.

http://www.deutschlandfunk.de/sicherheitsdebatte-nach-uber-unfall-selbstfahrende-autos.720.de.html?dram:article_id=413546
Zitat
T6Jagdpilot
Zitat
Micha
Was hat dieses "erdachte" Szenario mit autonomen Fahren zu tuen?

Das es die von einigen prophezeite Sicherheit größer als vom Mensch gelenkte Fahrzeuge nicht gibt.

T6JP

Ich denke es ist noch etwas zu früh für dieses Resümee. Mir ist aber auch nicht bekannt was "einige" prophezeit haben. 100% Sicherheit gibt es eh nicht.

*******
Logital bei Twitter.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 21.03.2018 13:11 von Logital.
Zitat
schallundrausch
Und die Hauptursachen waren allesamt Dummheiten, die ein Roboter sicher vermeiden kann, oder zu denen er überhaupt nicht fähig ist. Alkohol am Steuer. Überhöhte Geschwindigkeit.
(Hervorhebung von mir)

Zitat
verlinkter Tagesschau-Text
Fahrzeug war zu schnell unterwegs
Das Fahrzeug war nach Polizeiangaben autonom mit rund 61 Kilometern pro Stunde unterwegs - erlaubt sind auf dem Streckenabschnitt gut 56 Kilometer (35 Meilen) pro Stunde.

;)

Sorry, konnte nicht anders :D

Im großen und ganzen Stimme ich dir zu.
Wobei ich das große Problem des autonomen Fahrens eher in der Frage sehe, wen so ein Fahrzeug im Zweifelsfall "umbringen" darf.
Also so Situationen wie Fußgänger tritt überraschend auf die Straße. Bremsen nicht mehr möglich. Fahrzeug könnte ausweichen, würde aber gegen einen Baum fahren, mit geringer Überlebenswahrscheinlichkeit der Insassen.
Technisch ist da eine Festlegung wohl eher weniger das Problem, dass ist dann eher ein gesellschaftliches / moralisches Problem - werden die Insassen akzeptieren, dass das Auto sie im Zweifelsfall "umbringen darf"?

Ein menschlicher Fahrer steht natürlich vor dem gleichen Dilemma - aber der reagiert instinktiv (und nicht unbedingt immer richtig, aber das ist menschlich) und denkt vorher nicht genau drüber nach.

~ Mariosch
@mariosch - ich freue mich immer wenn jemand meine Posts bis zum Ende inklusive der verlinkten Texte komplett liest :D
Danke dafür.

Aber klar, hast recht, diese ganze Autoautonomie liefert noch viele ungelöste Fragen.
Zitat
schallundrausch
Und die Hauptursachen waren allesamt Dummheiten, die ein Roboter sicher vermeiden kann, oder zu denen er überhaupt nicht fähig ist. Alkohol am Steuer. Überhöhte Geschwindigkeit.

Ach, irgendwann kann auch der robusteste Roboter das dauernde Herumgenörgele von allen Seiten an den automatischen Autos nur noch mit viel Alkohol ertragen.

SCNR

PS: ernsthaft: im aktuellen Fall lag übrigens durchaus überhöhte, wenn auch nur leicht, Geschwindigkeit vor.
Äußerst kritisch werden die aktuellen "Elektrobusstrategien" von Michael Emschermann (Geschäftsführer der Verkehr und Wasser GmbH, Oldenburg) bewertet, wie einem Artikel in der Berliner Zeitung vom 23.03.2018 entnommen werden konnte: [www.berliner-zeitung.de]

Oldenburg (in Oldenburg) setzt stattdessen auf Erdgasbusse (97 von 97 Bussen, sh. hier (S. 14): [www.vwg.de]).

Einen schönen Ostersonntag wünscht Euch
Marienfelde

P.S.: In meiner nach Einwohnerzahlen sortierten Liste der 31 (west-) deutschen Großstädte ohne städtisches Schienenverkehrsmittel befindet sich Oldenburg auf Platz 9. Die dortige Straßenbahn (eine Pferdebahn) wurde 1888 eingestellt - korrigiert mich, wenn meine Angaben falsch sind.
Eigentlich wollte ich mir heute auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg den in einer gestrigen BVG-Pressemitteilung angekündigten neuen autonomen Bus anschauen. Habe ich dann auch (siehe hier). Aber vorher entdeckte ich dort inmitten vieler Leute den neuesten Ebus der BVG:





1689 stand dort an einer eigens für ihn eingerichteten Haltestelle mit Auflade-Pantographen. Auf BVG.de gibt es dazu diese Pressemitteilung von heute. Der Bus nimmt an einem Forschungsprojekt für intelligente Ladetechnologien für Ebuse teil. An "forschungsfreien" Tagen wird der neue Solaris electric aber zusammen mit den 2015er Ebussen auf der Linie 204 verkehren.





Parkt der Fahrer den Bus unter dem Lademast und zieht die Handbremse an, senkt sich der Pantograph herab und die Batterien werden geladen. Fahrgäste können dabei aus- und einstegen.



Ist der Pantograph wieder oben, kann die Fahrt weiter gehen.






Gruß
Micha




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 12.04.2018 22:28 von Micha.
Die Innovation bei dieser Ladestation springt einem förmlich ins Gesicht. Davon abgesehen - schickes Fahrzeug.

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Kleine Nachfrage: Weiß jemand etwas über das E am Ende des Kennzeichens des neuen Busses (es lautet B-V 1689 E)? Die 2015er Ebusse hatten kein E am Ende des Kennzeichens. Zumindest auf meinen letzten 204er Bildern von Ende Januar.

Gruß
Micha




1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.2018 00:27 von Micha.
Zitat
Micha
Kleine Nachfrage: Weiß jemand etwas über das E am Ende des Kennzeichens des neuen Busses (es lautet B-V 1689 E)? Die 2015er Ebusse hatten kein E am Ende des Kennzeichens. Zumindest auf meinen letzten 204er Bildern von Ende Januar.

Das ist relativ einfach zu erklären. Das E gibt es erst seit dem 26. September 2015. Da waren die Busse schon zugelassen. ;-)

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Seit gestern ist 1689 auf auch auf der Linie 204 anzutreffen:



U Kleistpark (24.04.2018)



S Julius-Leber-Brücke (24.04.2018)


Gruß
Micha


Wichtig bei dem E-Bus: Die grüne Feinstaubplakette...

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
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