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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
Hallo!
Ich glaube dass Andre völlig berechtigt denen, die ansonsten selbst keine Möglichkeit auslassen hier darauf aufmerksam zu machen, dass sie die Sieger waren (und der Sieger natürlich in seiner Auslegung der Geschichte recht hat), graten hat, vor lauter Splittersuche im Auge des anderen die Balken im eigenen nicht ganz außer Acht zu lassen.
Grüße



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.2020 09:09 von Bauart Bernau.
Zitat
PassusDuriusculus
Und ist es nicht schön, wie aus der U5 langsam eine verbindende Ost-West-Linie wird :)



(Jetzt müsste nur noch die U7 bis Groß Glienicke kommen, und die U4... ;-p )

<gebetsmühle>
Ohne eine U-Bahn von Eiskeller nach Rauchfangswerder bleibt Berlin geteilt!
</gebetsmühle & scnr>
Zitat
PassusDuriusculus
Und ist es nicht schön, wie aus der U5 langsam eine verbindende Ost-West-Linie wird :)



(Jetzt müsste nur noch die U7 bis Groß Glienicke kommen, und die U4... ;-p )

Wie meinst Du das mit der U4?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 25.06.2020 10:36 von BobV.
Der Running-Gag in diesem Forum, ein wahrlicher Klassiker...
Der neue Projekt-Newsletter zum Baufortschritt der U5-Verlängerung ist da. Hier der Direktlink zum PDF.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Henning
Zitat
der weiße bim
Zitat
Jumbo
Was dabei aber gerne unterschlagen wird: Berlin war bis zum 2. Oktober 1990 ebenfalls funktionierender Regierungssitz (wenn auch ohne Verteidigungsministerium) und auch Hauptstadt, wie man auf vielen Wegweisern lesen konnte.
Leider war die "DDR", wie wir heute wissen und in neueren Geschichtsbüchern nachlesen können, ein sogenannter Unrechtsstaat. Die wirkliche Hauptstadt war Moskau ;-)

Warum sollte deiner Meinung nach Moskau die wirkliche Hauptstadt sein?

Die DDR und vermutlich alle Staaten des Warschauer Pakts waren eher Vasallenstaaten. Formal selbständig, tatsächlich aber den Weisungen Moskaus unterworfen. Das hat man schön am Prager Frühling gesehen, bei dem die UDSSR mal kurz gezeigt hat, was sich die Werktätigen erlauben dürfen und was nicht (mit Hilfe der "Bruderstaaten").

Hätte Gorbatschow damals nicht zugestimmt, gäbe es die Deutsche Wiedervereinigung nicht. Wer weiß, ob es die mit Putin gegeben hätte.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 26.06.2020 17:57 von DerMichael.
Zitat
DerMichael
Hätte Gorbatschow damals nicht zugestimmt, gäbe es die Deutsche Wiedervereinigung nicht. Wer weiß, ob es die mit Putin gegeben hätte.

Hätte es die Wiedervereinigung nicht gegeben, wäre Gospodin Towarisch Putin sicherlich noch Karlshorst wohnhaft.


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Der wohnte doch aufm Weißen Hirsch in Loschwitz.

Heidekraut zum Hauptbahnhof
Zitat
DerMichael
Die DDR und vermutlich alle Staaten des Warschauer Pakts waren eher Vasallenstaaten. Formal selbständig, tatsächlich aber den Weisungen Moskaus unterworfen. Das hat man schön am Prager Frühling gesehen, bei dem die UDSSR mal kurz gezeigt hat, was sich die Werktätigen erlauben dürfen und was nicht (mit Hilfe der "Bruderstaaten").

Hätte Gorbatschow damals nicht zugestimmt, gäbe es die Deutsche Wiedervereinigung nicht. Wer weiß, ob es die mit Putin gegeben hätte.

Oje, noch so einer.

Hätten die USA, Großbritannien und Frankreich nicht zugestimmt, gäbe es die Deutsche Wiedervereinigung nicht. Ups, was bedeutet das denn jetzt nach Deiner obigen Herleitung?

Mal als alternative Erklärung zu Deiner "Vasallenstaaten-Theorie": Beide deutsche Staaten waren bis zum Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrags im Jahr 1990 besetzt. Mit entsprechenden Einschränkungen der Souveränität und Entscheidungsfreiheit. Oder meinst Du, die Stationierung von amerikanischen Atomwaffen auf westdeutschem Boden war eine freie und demokratische Entscheidung der Bevölkerung der BRD?

Viele Grüße
André
Ich bitte die Herren inständig zu berücksichtigen, dass sie hier ein Nahverkehrs- und eben kein Völkerrechts- oder Zeitgeschichtsforum nutzen. Insofern wird sich hier auch kaum der genaue Status und Grad der Souvetänität beider deutscher Staaten (zzgl. Groß-Berlins) wissenschaftlich exakt klären lassen. Übrigens ist die Sache selbst bis heute auch in der Völkerrechtslehre umstritten...

Klar ist allerdings, dass von 1955 bis 1990 die direkten Eingriffsmöglichkeiten der Sowjetunion auf politische Entscheidungen der DDR deutlich größer waren als jene der Westmächte auf die BRD. Herr Kohl hat beispielsweise in 1982 nicht Herrn Reagan, Herrn Miterrand und Frau Thatcher fragen müssen, ob er denn Herrn Schmidt ablösen dürfe - anders Herr Honecker in 1971...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Ich bitte die Herren inständig zu berücksichtigen, dass sie hier ein Nahverkehrs- und eben kein Völkerrechts- oder Zeitgeschichtsforum nutzen. Insofern wird sich hier auch kaum der genaue Status und Grad der Souvetänität beider deutscher Staaten (zzgl. Groß-Berlins) wissenschaftlich exakt klären lassen. Übrigens ist die Sache selbst bis heute auch in der Völkerrechtslehre umstritten...

Klar ist allerdings, dass von 1955 bis 1990 die direkten Eingriffsmöglichkeiten der Sowjetunion auf politische Entscheidungen der DDR deutlich größer waren als jene der Westmächte auf die BRD. Herr Kohl hat beispielsweise in 1982 nicht Herrn Reagan, Herrn Miterrand und Frau Thatcher fragen müssen, ob er denn Herrn Schmidt ablösen dürfe - anders Herr Honecker in 1971...

Da stimme ich in allen Punkten zu :-) Zurück zum Thema.
Zitat
andre_de
Zitat
Arnd Hellinger
Ich bitte die Herren inständig zu berücksichtigen, dass sie hier ein Nahverkehrs- und eben kein Völkerrechts- oder Zeitgeschichtsforum nutzen. Insofern wird sich hier auch kaum der genaue Status und Grad der Souvetänität beider deutscher Staaten (zzgl. Groß-Berlins) wissenschaftlich exakt klären lassen. Übrigens ist die Sache selbst bis heute auch in der Völkerrechtslehre umstritten...

Klar ist allerdings, dass von 1955 bis 1990 die direkten Eingriffsmöglichkeiten der Sowjetunion auf politische Entscheidungen der DDR deutlich größer waren als jene der Westmächte auf die BRD. Herr Kohl hat beispielsweise in 1982 nicht Herrn Reagan, Herrn Miterrand und Frau Thatcher fragen müssen, ob er denn Herrn Schmidt ablösen dürfe - anders Herr Honecker in 1971...

Da stimme ich in allen Punkten zu :-) Zurück zum Thema.

Nun, ohne die Deutsche Einheit würde es die U5-Verlängerung genauso wenig wie diesen Thread geben. Also können wir eigentlich in diesem Thread gar nicht über die Alternativen in der Geschichte in dieser Hinsicht diskutieren, das würde sich doch quasi selbst auflösen!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
andre_de
Zitat
DerMichael
Die DDR und vermutlich alle Staaten des Warschauer Pakts waren eher Vasallenstaaten. Formal selbständig, tatsächlich aber den Weisungen Moskaus unterworfen. Das hat man schön am Prager Frühling gesehen, bei dem die UDSSR mal kurz gezeigt hat, was sich die Werktätigen erlauben dürfen und was nicht (mit Hilfe der "Bruderstaaten").

Hätte Gorbatschow damals nicht zugestimmt, gäbe es die Deutsche Wiedervereinigung nicht. Wer weiß, ob es die mit Putin gegeben hätte.

Oje, noch so einer.

Hätten die USA, Großbritannien und Frankreich nicht zugestimmt, gäbe es die Deutsche Wiedervereinigung nicht. Ups, was bedeutet das denn jetzt nach Deiner obigen Herleitung?

Mal als alternative Erklärung zu Deiner "Vasallenstaaten-Theorie": Beide deutsche Staaten waren bis zum Abschluss des Zwei-plus-Vier-Vertrags im Jahr 1990 besetzt. Mit entsprechenden Einschränkungen der Souveränität und Entscheidungsfreiheit. Oder meinst Du, die Stationierung von amerikanischen Atomwaffen auf westdeutschem Boden war eine freie und demokratische Entscheidung der Bevölkerung der BRD?

Viele Grüße
André

Es ging eigentlich nur darum Henning zu erklären, warum die eigentliche Hauptstadt der DDR Moskau war und was damit gemeint war. Aber tut mir leid, wenn ich jetzt durch den mickrigen Versuch der Erklärung deine Haltung angegriffen habe. Es ging in keiner Weise um den Zustand der damaligen BRD und ich hatte auch nicht vor, mich diesbezüglich zur damaligen Weltpolitik zu äußern. Ich dachte nur, es wäre nett, einem Autisten, der vielleicht nicht in der Lage ist über die Fakten hinaus Verknüpfungen zu denken, die Sache zu erklären. (Will dir nicht zu nache treten, Henning).



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.06.2020 10:36 von DerMichael.
Die Erklärung darüber ist sehr gut. Danke dafür.
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