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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
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Die wirklich großen und zeitaufwendigen Schritte kann man eben leider nicht parallel machen.

Wir sehen auf den letzten Fotos gerade mal den Durchbruch.
Jetzt müssen alle Wände, Böden und Decken erst ein mal abgedichtet werden...also so richtig, der U-Bahnhof steht quasi im Wasser.
Dann muss das ganze in Beton gegossen werden. Allein das wird schon 3-4 Monate dauern.

Und erst wenn das erledigt ist kann der Frostkörper aufgetaut werden. Und zwar schrittweise überwacht.
Dafür schätze ich auch noch mal 3 Monate ein. Dann haben wir schon September/Oktober.
Und erst dann wird man die Vereisung zurückbauen und mit dem eigentlichen Innenausbau beginnen können.
Dafür hat man dann vielleicht noch 10 bis 12 Monate Zeit.

Abgenommen werden kann das aber nicht alles erst einen Tag vor dem Fahrplanwechsel.
Die BVG muss das Personal schulen, es müssen zahlreiche Testfahrten erledigt werden.

Wie viel Vorlauf das haben muss kann uns sicher Mario sagen.

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Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
^ Wo aber wurde offiziell verlautbart, dass man es nicht schaffen wird und eine Interimslösung z. B. mit durchfahrenden Zügen daher voraussichtlich ins Haus steht? Gibt es dazu eine Quelle? Hierzu ist mir nichts bekannt. Deswegen wäre ich vorsichtig, diesbezüglich entsprechende Vermutungen zu streuen und damit die Gemeinde verrückt zu machen. (Ja, wir sind alle gebrannte Kinder, ich weiß: Warschauer Straße, BER, ... usw. usf.) Trotzdem. Es besteht aus aktueller Sicht noch die Möglichkeit, den Termin mit der kompletten Inbetriebnahme zu schaffen. Das ist die offizielle Aussage. Und ja, es kann natürlich auch sein, dass die Station erstmal in der Form in Betrieb genommen wird, wie es zum letzten Fahrpalnwechsel mit Warschauer Straße geschehen ist und mit Teilen von Ostkreuz. Das heißt dann: "bahnseitig fertiggestellt", wie es z. B. ein DB-Verantwortlicher im Dezember für Ostkreuz voller Stolz verkündete...

Aus heutiger Sicht unter Zugrundelegung der offiziellen Angaben gibt es zwei Möglichkeiten für den Dez. 2020:
- komplette Inbetriebnahme inkl. der fertiggestellten Station Museumsinsel
- stillschweigend wie bei anderen Bauvorhaben die Variante "bahnseitig fertiggestellt", d. h. Inbetriebnahme bei noch nicht vollständig fertiggestelltem Innenausbau der Station, aber provosorisch nutzbar

Erst wenn durch unvorhergesehene Ereignisse, die primär in den nächsten Monaten bei Abdichtung & Betonbau bzw. beim Auftauen der Vereisung auftreten würden, der bestehende Terminplan gekippt werden muss, kämen andere Varianten ins Spiel.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Warschauer Straße ist ein wichtiger Umsteigebahnhof, da verbietet es sich im Prinzip durchzufahren, weil dadurch dann einige Umwege entstehen würden. Beim Bahnhof Museumsinsel sehe ich kaum Umsteiger und keine Umsteiger, die nicht woanders umsteigen könnten ohne Reisezeitverlust. Bisher kommen die Touristen doch auch ganz gut dorthin, der 100 fährt ja wohl auch weiterhin. Von daher sage ich hier Augen, äh Bahnhof zu und durch(fahren) statt monatelang Provisorien, so werden die Arbeiter auch schneller fertig, weil man keine Zwischenzustände herstellen muss.

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.03.2019 11:52 von Nemo.
@Nemo
Ja, alles gut und schön. Ich habe auch lediglich denkbare Optionen aufgeführt, mehr nicht. Stand heute gibt es weder den Zustand "bahnseitig fertiggestellt" noch die durchfahrenden Züge. Was dann irgendwann mal eintritt, ist von heute aus betrachtet reiner Spekulatius und von der jeweiligen, konkreten Situation abhängig, die dann entsprechende Entscheidungen erfordern würde. Noch haben wir eine solche Situation aber nicht, weswegen es keinen Sinn macht, weiter in der Glaskugel zu lesen.

P.S.: Selbst für durchfahrende Züge müssen die Gleisbereiche mindestens "bahntechnisch fertiggestellt" sein...

Gruß
Die Ferkeltaxe
Zitat
Ferkeltaxe
^ Wo aber wurde offiziell verlautbart, dass man es nicht schaffen wird und eine Interimslösung z. B. mit durchfahrenden Zügen daher voraussichtlich ins Haus steht? Gibt es dazu eine Quelle? Hierzu ist mir nichts bekannt. Deswegen wäre ich vorsichtig, diesbezüglich entsprechende Vermutungen zu streuen und damit die Gemeinde verrückt zu machen.

Interessierten ist das schon im vergangenen September über die Presse mitgeteilt worden: [www.berliner-zeitung.de]
Zuletzt war es Thema im rbb: [www.rbb24.de]

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Ferkeltaxe
^ Wo aber wurde offiziell verlautbart, dass man es nicht schaffen wird und eine Interimslösung z. B. mit durchfahrenden Zügen daher voraussichtlich ins Haus steht? Gibt es dazu eine Quelle? Hierzu ist mir nichts bekannt. Deswegen wäre ich vorsichtig, diesbezüglich entsprechende Vermutungen zu streuen und damit die Gemeinde verrückt zu machen.

Interessierten ist das schon im vergangenen September über die Presse mitgeteilt worden: [www.berliner-zeitung.de]
Zuletzt war es Thema im rbb: [www.rbb24.de]

Das haben die Interessierten wohl auch gelesen. Nur beachte man das Datum der jeweiligen Mitteilung und insbesondere auch die deutlichen Anmerkungen in der Richtung "...man erarbeite einen Plan B für den Fall, dass etwas schief geht..." und dies insbesondere und vor allem anderen beim bergmännischen Vortrieb. Hier werden speziell auch die berühmt-berüchtigten Findlinge angeführt, Berliner Boden eben. Nun ist aber der bermännische Teil ohne die befürchteten Komplikationen vonstatten gegangen, weswegen wir die Frage danach, ob man den Plan B ziehen muss, vom heutigen Standpunkt aus neu betrachten müssen. Somit wäre es wichtig zu erfahren, ob die Projektgesellschaft, also "die Offiziellen", den Plan B auch aus heutiger Sicht ziehen wird oder muss und dann aus welchen Gründen. Denn der Boden an sich machte ja in dieser Bauphase keine riskanten Probleme, sie verlief planmäßig.

Gruß
Die Ferkeltaxe
Neues vom Lückenschluss:
Der Infowagen hat für immer geschlossen, sein Schicksal gleicht dem der Humboldt-Box unweit seines Standorts schräg gegenüber am Lustgarten. Nach mehreren Anläufen, bedingt durch eine eingehende Prüfung auf Schadstoffe, wurde der Entsorgungsauftrag für den A1-Wagen an eine zertifizierte Verwertungsfirma erteilt. Nächsten Dienstag, am 23. April, soll der Wagen abtransportiert werden: [www.projekt-u5.de]. Eine Rückkehr auf Gleise der Berliner U-Bahn oder anderweitiger Erhalt ist nicht vorgesehen. Für den weiteren Bauverlauf ist er hinderlich geworden.

Zitat
Bautagebuch Projekt U5
Nach fast 6 Jahren Einsatz heißt es Abschied nehmen. Der U5-Infowaggon hat nach fünf Jahren ausgedient. Am 23.04.2019 wird er von seinem Standort an der Rathausstraße Ecke Poststraße abtransportiert.

so long

Mario
Welche Schadstoffe hat dieser A1-Wagen?
...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.2019 23:27 von Henning.
Es wurde Asbest gefunden.

so long

Mario
Warum nennt man hier überhaupt einen Grund?
Wer am Erhalt interessiert ist, der beseitigt auch Asbest.
Das ist alles kein Problem.

Ist der Wagen erhaltenswert?
Zitat
Rummelburg
Warum nennt man hier überhaupt einen Grund?
Wer am Erhalt interessiert ist, der beseitigt auch Asbest.
Das ist alles kein Problem.

Ist der Wagen erhaltenswert?

Man nennt hier einen Grund weil danach gefragt wurde.

Erhaltenswert ist der Wagen immer. Die Frage lautet eher mit welchen Aufwand.
Am vergangenen Dienstag wurden an Aufzug 1 und heute an Aufzug 2 (Bahnhof Rotes Rathaus) die meisten Teile der Glasverkleidungen montiert. Bildmaterial habe ich leider nicht.

Viele Grüße, Rico
Hallo,

nach längerer Zeit mal wieder ein kompletter Überblick von mir über den Baufortschritt, inkl. der Restarbeiten an der U55-Strecke:

http://www.baustellen-doku.info/berlin_erweiterung_u5/20190430/

Viele Grüße
André
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