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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Möööp. Wer sagt Euch eigentlich, dass für den Probe-/Schulungsbetrieb durchgebundene Planzüge der U5 eingesetzt werden?

Der Gleisplan am Alex spricht gegen deine These.

Bis zum Beginn des Umbaus in 2016 tat er das... :-)

Das tut er noch immer, siehe Marios Ausführungen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
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Arnd Hellinger
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B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Möööp. Wer sagt Euch eigentlich, dass für den Probe-/Schulungsbetrieb durchgebundene Planzüge der U5 eingesetzt werden?

Der Gleisplan am Alex spricht gegen deine These.

Bis zum Beginn des Umbaus in 2016 tat er das... :-)

Das tut er noch immer, siehe Marios Ausführungen.

Nö, wie Mario schrieb, tut er das nur, wenn die BVG meint, zwischen Erwerb der Streckenkunde und Aufnahme des Fahrgastverkehrs noch wochenlang "Realbetrieb" üben (oder besser: spielen?) zu müssen, was ich nicht für zwingend notwendig halte. Gut vorgebildete Fahrer sollten das auf Grundlage ihrer Strecken- und Fahrzeugkenntnis schon hinbekommen...

Und in der Schwachverkehrszeit kann man den "Test-Pendel" ja auch gerne auf Gleis 1 oder 2 kehren, wenn das denn einen nennenswerten didaktischen Mehrwert bringt.

BTW (=übrigens) spricht Mario auch nur noch von "ein paar Tagen", an denen mit Nutzung der Regelgleise geübt werden müsse. Das dürfte dann so etwa ab 11.11.2020 der Fall sein.

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Nö, wie Mario schrieb, tut er das nur, wenn die BVG meint, zwischen Erwerb der Streckenkunde und Aufnahme des Fahrgastverkehrs noch wochenlang "Realbetrieb" üben (oder besser: spielen?) zu müssen, was ich nicht für zwingend notwendig halte.

Es ist für den Probebetrieb dort allerdings unerheblich, was du für zwingend notwendig hälst. Der Regelbetrieb ist mit einem Kehrbetrieb über die Gleise 3 und 4 am Alex nicht darstellbar, da hilft auch dein bockiges "Nö" nicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Ich denke, man muss sich hier nicht über Fiktives streiten, sondern wir können einfach abwarten, wie sich der Hochlauf darstellen wird. Um zur Eingangsfrage ("einfach sitzenbleiben") zurückzukommen: Während dies in bestehende Kehren wie schon geschrieben durchaus möglich ist, gehe ich davon aus, dass die BVG das "versehentliche Einfahren" von Fahrgästen in Streckenabschnitte, die für den Fahrgastbetrieb überhaupt noch keine Zulassung/Abnahme haben, aktiv verhindern wird. Das könnte sonst schnell Ärger mit der Aufsichtsbehörde geben, kann ich mir vorstellen.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de
Ich denke, man muss sich hier nicht über Fiktives streiten, sondern wir können einfach abwarten, wie sich der Hochlauf darstellen wird. Um zur Eingangsfrage ("einfach sitzenbleiben") zurückzukommen: Während dies in bestehende Kehren wie schon geschrieben durchaus möglich ist, gehe ich davon aus, dass die BVG das "versehentliche Einfahren" von Fahrgästen in Streckenabschnitte, die für den Fahrgastbetrieb überhaupt noch keine Zulassung/Abnahme haben, aktiv verhindern wird. Das könnte sonst schnell Ärger mit der Aufsichtsbehörde geben, kann ich mir vorstellen.

Andere Kehranlagen dürften auch nicht für einen Fahrgastbetrieb freigegeben sein... ;-)

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Arnd Hellinger
[...]
Nö, wie Mario schrieb, tut er das nur, wenn die BVG meint, zwischen Erwerb der Streckenkunde und Aufnahme des Fahrgastverkehrs noch wochenlang "Realbetrieb" üben (oder besser: spielen?) zu müssen, was ich nicht für zwingend notwendig halte. Gut vorgebildete Fahrer sollten das auf Grundlage ihrer Strecken- und Fahrzeugkenntnis schon hinbekommen...
[...]

Sinn des Probebetriebs ist es aber nicht (nur) die Fahrer auszubilden, sondern das Zusammenspiel aller Komponenten im Betriebszustand zu testen, mögliche Fehler zu erkennen und zu beseitigen, bevor die Strecke in den Regelbetrieb geht. Aber natürlich sind die Fahrer auf der neuen Strecke sicherer unterwegs, wenn sie sie schon intensiv kennengelernt haben und am 1. Betriebstag dann nur noch die Türen freigeben müssen. Praxis ist immer besser als "Vorbildung".

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Nö, wie Mario schrieb, tut er das nur, wenn die BVG meint, zwischen Erwerb der Streckenkunde und Aufnahme des Fahrgastverkehrs noch wochenlang "Realbetrieb" üben (oder besser: spielen?) zu müssen, was ich nicht für zwingend notwendig halte.

Es ist für den Probebetrieb dort allerdings unerheblich, was du für zwingend notwendig hälst. Der Regelbetrieb ist mit einem Kehrbetrieb über die Gleise 3 und 4 am Alex nicht darstellbar, da hilft auch dein bockiges "Nö" nicht.

Sorry, aber dann hilf mir doch bitte einfach mal, folgendes aus Deiner und Marios bzw. der BVG Sicht offenbar bestehende Problem zu verstehen: Welcher Lern-/Trainings-/Ausbildungsbedarf besteht denn konkret für Fahrer, um jetzt statt mit Leerzügen ("Test-Pendel") über abzweigende Weichenstraßen von/nach Gleis 3 oder 4 ein-/auszufahren, dasselbe dann mit Fahrgästen geradeaus nach/von 1 oder 2 tun zu dürfen? Anhand der jeweiligen Signalbilder und der Streckenkunde wissen sie doch, was in welchem Fall zu beachten ist, oder?

Manchmal (wie mit der Verweigerung zusätzlicher Gleiswechsel bei der Straßenbahn auch) macht sich die BVG das Leben wirklich unnötig schwer...

Viele Grüße
Arnd
Nicht nur die Fahrer brauchen Streckenkentnnis, auch die Technik will wissen, ob alles funktioniert. Stromversorgung, Signale etc., dass alles will getestet sein. Man kann aber nicht alle vier oder fünf Minuten am Alex aus beiden Richtungen (U5 aus Hönow und die Probezüge von Hbf) kehren, das passt nicht.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Jay
Aber natürlich sind die Fahrer auf der neuen Strecke sicherer unterwegs, wenn sie sie schon intensiv kennengelernt haben und am 1. Betriebstag dann nur noch die Türen freigeben müssen. Praxis ist immer besser als "Vorbildung".

Das auf jeden Fall. Für die praktische Übung zur Streckenkenntnis ist es durchaus vorteihaft, auch mal auf den selten befahrenen Gleisen Alexanderplatz 3 und 4 zu kehren, die nun sämtlich über neue Signale und Fahrstraßen verfügen. Von dort aus ist es auch möglich, die Aufstellgleise 5 bis 8 in der unteren Ebene des U-Bahnhofs Rotes Rathaus zu befahren. Der Verbindungstunnel zu den Linien U2 und U8 ist neu von den Gleisen 2, 6 und 8 des Bahnhofs Rotes Rathaus erreichbar. Auch das muss unterwiesen werden, für den Fall, dass irgendwann die Verbindung zur U8 wieder befahrbar sein sollte.

Es soll ja durchaus Betriebe im Bereich der BOStrab geben, die Einweisungen bei Neubaustreckenabschnitten per Videovorführung erledigen. Ich finde die praktische Version deutlich besser.

so long

Mario
Zitat
Arnd Hellinger
Welcher Lern-/Trainings-/Ausbildungsbedarf besteht denn konkret für Fahrer, um jetzt statt mit Leerzügen ("Test-Pendel") über abzweigende Weichenstraßen von/nach Gleis 3 oder 4 ein-/auszufahren, dasselbe dann mit Fahrgästen geradeaus nach/von 1 oder 2 tun zu dürfen? Anhand der jeweiligen Signalbilder und der Streckenkunde wissen sie doch, was in welchem Fall zu beachten ist, oder?

Die Fahrpersonale müssen auch im Falle (seltener) Stellwerksstörungen wissen, wie die Fahrstraßen verlaufen. Für das Fahren auf Sicht muss ja die korrekte Weichenstellung augenscheinlich geprüft werden.
Und der Spurplan hat sich gegenüber dem Zustand mit Bahnhof Alexanderplatz als Endpunkt erheblich geändert.

so long

Mario
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Möööp. Wer sagt Euch eigentlich, dass für den Probe-/Schulungsbetrieb durchgebundene Planzüge der U5 eingesetzt werden?

Der Gleisplan am Alex spricht gegen deine These.

Bis zum Beginn des Umbaus in 2016 tat er das... :-)

Das tut er noch immer, siehe Marios Ausführungen.

Nö, wie Mario schrieb, tut er das nur, wenn die BVG meint, zwischen Erwerb der Streckenkunde und Aufnahme des Fahrgastverkehrs noch wochenlang "Realbetrieb" üben (oder besser: spielen?) zu müssen, was ich nicht für zwingend notwendig halte. Gut vorgebildete Fahrer sollten das auf Grundlage ihrer Strecken- und Fahrzeugkenntnis schon hinbekommen...

Und in der Schwachverkehrszeit kann man den "Test-Pendel" ja auch gerne auf Gleis 1 oder 2 kehren, wenn das denn einen nennenswerten didaktischen Mehrwert bringt.

BTW (=übrigens) spricht Mario auch nur noch von "ein paar Tagen", an denen mit Nutzung der Regelgleise geübt werden müsse. Das dürfte dann so etwa ab 11.11.2020 der Fall sein.

Erinnert Euch bitte an die Probleme und das Geheule hier nach den massiven Signalumbauarbeiten rund um das Ostkreuz.
Da ist man nicht rechtzeitig mit allem fertig geworden, dauernd waren Störungen, teilweise tagelang.
Warum soll man nun bei einer bis dato noch nicht befahrenen Strecke keine gründliche Erprobung laufen lassen?
Man kann ich alles nur "trocken" durchlaufen lassen.
Abgesehen davon, das praktisches "er"fahren einer neuen Strecke besser ist als ein Dashcamvideo, wie Mario schon schrieb.

T6jp
Zitat
der weiße bim
Zitat
B-V 3313
Zitat
Arnd Hellinger
Möööp. Wer sagt Euch eigentlich, dass für den Probe-/Schulungsbetrieb durchgebundene Planzüge der U5 eingesetzt werden?

Der Gleisplan am Alex spricht gegen deine These.

Es wird zwei Phasen geben, die Mitarbeiterschulung zur Streckenkenntnis mit Sonderzügen, die im Bahnhof Alexanderplatz an den "Weißenseer" Bahnsteigkanten Gleis 3 oder 4 kehren können. Man könnte also durchaus mit mehreren Zügen zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof hin und her fahren. Zum "Erfahren" der Streckenkenntnis ist ja der Zugtyp und die Länge erstmal nebensächlich. Einzelne F-Doppeltriebwagen (selbst für den Fahrgastverkehr gesperrte F79 kämen infrage) oder IK-Vierwageneinheiten würden ausreichen. In dieser Zeit läuft normaler Kehrbetrieb über die U5-Bahnsteige Gleis 1 und Gleis 2 Alexanderplatz.
Gegenüber dem alten Zustand als Kehranlage wurde der Spurplan im Weichenbereich geändert, so dass man vom und nach Bahnhof Rotes Rathaus auch nach/von Alexanderplatz Gleis 3 oder 4 fahren kann. Das geht auf der Rampe und im Bahnhof Rotes Rathaus teilweise linksgleisig. Dafür ist die neue Zugsicherungsanlage eingerichtet.
Nachdem alle Großprofil-Fahrberechtigte geschult sind, werden die Bahnanlagen soweit betriebstüchtig sein, dass die Neubaustrecke nach dem neuen Fahrplan, aber noch ohne Kunden befahren wird. Die paar Tage wird eine lückenlose Räumung der Züge am stadteinwärtigen Bahnsteig 1 Alexanderplatz organisiert.

Aha, genau so habe ich mir das vorgestellt. Also Pech für alle Schläfer.
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Wer ganz mutig, dreist und neugierig sein will: Ich bin auch schonmal eingepennt und dann in der Kehre wieder aufgewacht. Ich fürchte, das könnte einem auch in der "Lang-"kehre Alexanderplatz passieren


;)
;)
;)

An welchem Bahnhof ist dir dies passiert?

Hallo Henning,

das ist mir mehrfach an verschiedenen Stellen im Netz passiert, unter anderem an beiden Enden meiner "Heimatlinie" U9.
hat vielleicht jemand eine Gleisplanskizze Alexanderplatz / Rotes Rathaus vorher / nacher ?
Zitat
schallundrausch
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Wer ganz mutig, dreist und neugierig sein will: Ich bin auch schonmal eingepennt und dann in der Kehre wieder aufgewacht. Ich fürchte, das könnte einem auch in der "Lang-"kehre Alexanderplatz passieren


;)
;)
;)

An welchem Bahnhof ist dir dies passiert?

Hallo Henning,

das ist mir mehrfach an verschiedenen Stellen im Netz passiert, unter anderem an beiden Enden meiner "Heimatlinie" U9.

Kontrolliert der Fahrer den Zug nicht bevor er in die Kehre fährt?
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Zitat
Henning
Zitat
schallundrausch
Wer ganz mutig, dreist und neugierig sein will: Ich bin auch schonmal eingepennt und dann in der Kehre wieder aufgewacht. Ich fürchte, das könnte einem auch in der "Lang-"kehre Alexanderplatz passieren


;)
;)
;)

An welchem Bahnhof ist dir dies passiert?

Hallo Henning,

das ist mir mehrfach an verschiedenen Stellen im Netz passiert, unter anderem an beiden Enden meiner "Heimatlinie" U9.

Kontrolliert der Fahrer den Zug nicht bevor er in die Kehre fährt?

Der hat gar keine Zeit, den ganzen Zug abzulaufen. Er könnte maximal im H-Zug mal einen Blick nach Hinten werfen.
Ein paar aktuelle Einblicke per Foto und Video gibt es in folgendem Twitter Thread.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
Zitat
Stefan Metze
Ein paar aktuelle Einblicke per Foto und Video gibt es in folgendem Twitter Thread.

Das sieht ja in U Museumsinsel inzwischen schon richtig nach Verkehrsstation aus, nachdem auch der Bahnsteig selbst jetzt rohbaufertig ist...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Stefan Metze
Ein paar aktuelle Einblicke per Foto und Video gibt es in folgendem Twitter Thread.

Danke für den Link! Die Betonoberflächen im U-Bahnhof Museumsinsel sehen ja nicht allzu sauber gearbeitet aus. Vielleicht täuscht es aber auch durch das Wasser. Hoffen wir mal, dass der Rohbau trotz des hohen Arbeitstempos wasserdicht ist.

Viele Grüße
André
Zitat
andre_de

Danke für den Link! Die Betonoberflächen im U-Bahnhof Museumsinsel sehen ja nicht allzu sauber gearbeitet aus. Vielleicht täuscht es aber auch durch das Wasser. Hoffen wir mal, dass der Rohbau trotz des hohen Arbeitstempos wasserdicht ist.

Viele Grüße
André

Ja, das war mir auch schon aufgefallen. Teilweise liegt ja sogar die Bewehrung frei (siehe Foto).
Ich denke aber dass das dem Bauverfahren geschuldet ist. Bei normalem Betongießen wirkt ja die Schwerkraft mit weil der Beton von oben in die Schalung eingefüllt und auch von oben verdichtet wird.
Hier wurde aber überwiegend horizontal gegossen. Ich nehme an im Spritzhochdruckverfahren. Mit einem herkömmlichen Flaschenrüttler kann man da nichts anfangen. Eigentlich muss es mit dem Einfüllen des Betons passen.

Wie auf den Videos zu sehen ist, sickert hier und da noch Wasser durch, aber das ist wohl normal.
Die bläuliche Färbung deutet glücklicherweise auch auf die Verwendung von WU-Beton hin ;-)
Immerhin ist das Kondenswasser nicht mehr vorhanden, so dass nun wirklich auch am Innenausbau gearbeitet werden kann.

Insgesamt kann man sagen: haben die Bauleute am Bahnhof Museumsinsel noch ganz schön was vor sich um den Bahnhof halbwegs so befahrbar zu machen, dass der Innenausbau auch weiter gehen kann.

--
Neues vom Ostkreuz im Ostkreuzblog
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