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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
Zitat
F123
Schotter für den U-Bahnhof Museuminsel

Zitat
Am Gleis 1 ist die Lücke schon geschlossen: Von Hönow bis zum Hauptbahnhof können die Schienenfahrzeuge durchfahren. Das Material für die letzten Meter auf Gleis 2 kommt bereits per Arbeitszug. Dieser durchfährt den U-Bahnhof Rotes Rathaus, wird an der Gleiswechselanlage mit einem extralangen und geräuscharmen Bagger mit Schotter beladen und liefert das Material für die Stopfmaschine am U-Bahnhof Museumsinsel. Es wird Tag und Nacht gearbeitet, damit die letzte Gleislücke schnell geschlossen wird. Denn danach beginnt der Bau des Sternenhimmels über den Gleisen.

Passend dazu:
[youtu.be]
Zitat
schallundrausch
Passend dazu:
[youtu.be]

Hahaha! :)))

Viele Grüße
Manuel
Gibt es eigentlich schon Aktivitäten und/oder einen Zeitplan zur Wiederherstellung bzw, finalen Gestaltung des Bereichs über dem Bahnhof UdL/Friedrichstraße? Dort sieht der Mittelstreifen der Linden irgendwie noch nicht wirklich so aus, als befänden sich dort bereits in weniger als 10 Monaten nutzbare und barrierefreie U-Bahn-Zugänge in halbwegs ansprechendem Ambiente...

Viele Grüße
Arnd
Während die neuen Teile des U5 interessant sind. Sie werden noch lange da sein. Es wird in Zukunft reichlich Gelegenheit geben, Aufnahmen zu machen. Ich persönlich denke, es ist momentan wichtiger aufzuzeichnen, was bald weg sein wird. Deshalb fotografiere ich gerade die U55-Beschilderung, die bald für immer verschwunden sein wird.

U5 ist jetzt schon in kommen
. Alle Bilder sind doch zusammengefasst im U5 Album.

IsarSteve
Haben inzwischen alle drei F76, nur noch U5 als Zielschild?
Zitat
Flexist
Haben inzwischen alle drei F76, nur noch U5 als Zielschild?

Das weiss ich leider nicht. Ich bin aber nur Gelegenheitsfahrgast bei der U55. ;-)

Es muss früher genug gegeben haben. Ich vermute, sie wurden nicht aus den ursprünglichen Wagen entfernt und gingen auch mit zum Schrotthändler!

IsarSteve
Zitat
Flexist
Haben inzwischen alle drei F76, nur noch U5 als Zielschild?

Nein. Nur 2558/2559 hatte anscheinend von Anfang an keinen U55-Zielfilm abbekommen.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Flexist
Haben inzwischen alle drei F76, nur noch U5 als Zielschild?

Nein. Nur 2558/2559 hatte anscheinend von Anfang an keinen U55-Zielfilm abbekommen.

Teils/teils.. 2558 hat U55, 2559 U5. Da hat jemand 15 statt 16 bestellt ;-).

IsarSteve
Heute findet am U-Bahnhof Museumsinsel das Richtfest statt: [www.tagesspiegel.de]
Zitat
def
Heute findet am U-Bahnhof Museumsinsel das Richtfest statt: [www.tagesspiegel.de]

Dazu gibt's von mir ein Video und ein paar Bilder.
Und hier gibt es auch die

Zitat
Pressemitteilung der BVG Projekt GmbH
Richtfest am U-Bahnhof Museumsinsel: Der Rekord-Rohbau ist fertig.

Beim Projekt „Lückenschluss U5“ beginnt das Jahr 2020 so, wie es auch enden soll: Mit einem Festakt aufgrund einer außergewöhnlichen Leistung. Ende des Jahres wird die Inbetriebnahme der Strecke und die Eröffnung der U-Bahnhöfe Rotes Rathaus und Unter den Linden gewürdigt. Heute wurde am U-Bahnhof Museumsinsel Richtfest gefeiert: Ein Rohbau der Rekorde wurde nach fast acht Jahren Bauzeit fertiggestellt. In den vergangenen Jahren waren unzählige Experten Tag und Nacht beschäftigt, um zu-nächst einen 28.000 Kubikmeter großen Eiskörper aufzufrieren, den Bahnsteigbereich im Schutz dieses Eiskörpers bergmännisch herzustellen und einen wasserdichten Rohbau des U-Bahnhofs unter den Spreekanal und den Boulevard Unter den Linden zu bauen. Dieses äußerst aufwändige Vorgehen war aufgrund der Lage des U-Bahnhofs notwendig geworden.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, würdigte die Leistung der vielen Projektbetei-ligten: „Die Fertigstellung des Rohbaus in diesem fordernden Untergrund mitten in Berlin, direkt an der Museumsinsel, nötigt mir großen Respekt ab. Nun ist ein großer Schritt gemacht, um hier den Entwurf des Architekten Max Dudler mit seinem wunderbaren Sternenhimmel zu realisieren. Gleichzeitig ist es ein großer Schritt mit Blick auf die Inbetriebnahme der Strecke am Ende dieses Jahres.“ Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), dankte den Bauleuten und hob deren besondere Leistung der hervor: „Sie haben Mut bewiesen und dank hervorragender Fachkenntnis dieses wahrlich herausfordernde Bauvorhaben mitten in unserer Stadt einen weiteren großen Schritt vorangebracht. Sie tragen dazu bei, dass unsere 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich unsere Stadt im wahrsten Sinne des Wortes bewegen, schon bald eine weitere hervorragende U-Bahnverbindung zum Wohle unserer Fahrgäste anbieten können. So rechnen wir allein für die neue U5 mit täglich über 150.000 Fahrgästen. Und für die Zukunft wissen wir: Nur ein an den vielseitigen Mobilitätsinteressen der Berliner Bevölkerung orientierter Öffentlicher Nahverkehr kann und wird die richtige Antwort für unsere Umwelt und eine lebenswerte Metropole sein.“

Schon bei der Begrüßung machten Ute Bonde und Jörg Seegers, die Geschäftsführer der BVG Projekt GmbH, die ca. 160 geladenen Gäste – davon viele Projektbeteiligte – auf die besondere Teamleistung aufmerksam: „Dieser Rohbau war ein Kraftakt von unzähligen Beteiligten. Wir und Sie haben das manchmal unmöglich Scheinende möglich gemacht.“

Henning Schrewe, Geschäftsführer des ausführenden Baudienstleisters Implenia Construction GmbH, betonte: „Ich freue mich, dass wir auf dieser technisch schwierigen Baustelle einmal mehr von unserer Kompetenz überzeugen konnten sowie von den Vorteilen unserer interdisziplinären Zusammenarbeit: Unsere Einheiten Tunnelbau, Spezialtiefbau und Ingenieurbau arbeiteten hier Hand in Hand. Der Erfolg ist zudem auch dem stets konstruktiven und lösungsorientierten Austausch mit der BVG Projekt GmbH zu verdanken – anders wäre die Umsetzung einer innerstädtischen Baumaßnahme dieser Größenordnung kaum möglich gewesen.“ Der Stolz auf diese Leistung war auch Herbert Herold, als Oberpolier seit dem Jahr 2013 eine der prägenden Beteiligten am Rohbau des U-Bahnhofs, beim Richtspruch deutlich anzu-merken.
Der U-Bahnhof Museumsinsel ist aufgrund seiner Lage der technisch herausforderndste U-Bahnhof im Rahmen des „Lückenschluss U5“: Nach der Durchfahrt der Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ mussten um die Tunnelröhren herum zunächst 95 105 Meter lange horizontale Bohrungen durchgeführt werden, um die Vereisungslanzen in den Boden zu bringen. Der 28.000 Kubikmeter große Frostkörper wurde auf-gefroren, indem eine -37°C Grad kalte Kalziumchloridlösung in einem geschlossenen Kühlkreislauf durch die Vereisungslanzen gepumpt wurde. Erst danach konnte der Bahnsteigbereich im Schutz des Eiskör-pers hergestellt werden. Dabei wurde die Stabilität des Frostkörpers stets durch Tausende Temperatur-messpunkte überwacht. Nach Betonage der Innenschale wurde der Frostkörper mittels Fernwärme kon-trolliert aufgetaut, so dass die Dichte des Rohbaus direkt überprüft werden konnte. Trotz minutiöser Pla-nungen im Vorfeld ergaben sich bei all diesen Schritten immer wieder baugrundbedingte Herausforde-rungen, für die neue technische Wege und Lösungen gefunden werden mussten.

Seit November 2019 läuft parallel zu den abschließenden Rohbauarbeiten der Ausbau, der durch die Ber-liner Firma Bleck & Söhne ausgeführt wird.
Der Gleisbau ist bereits abgeschlossen. Um den Ausbau in der erforderlichen Qualität durchführen zu können, konzentrieren sich die Ausbauarbeiten zunächst auf die Herstellung der Bahnsteigebene mit dem von dem Schweizer Architekten Max Dudler ersonnenen „Sternenhimmel“. Auch mit dieser Konstruktion wird ingenieurstechnisches Neuland betreten. Mit dem neuen U-Bahnhof Museumsinsel werden zahlrei-che kulturelle Highlights in Berlins Mitte wie das Humboldt Forum im Neuen Schloss, der Berliner Dom, das Deutsche Historische Museum und die zahlreichen Museen der Museumsinsel direkt mit der U-Bahn erreichbar.

Der „Lückenschluss U5“ führt die U5 (U Hönow <> S+U Alexanderplatz) mit der 2009 eröffneten U55 (S+U Brandenburger Tor <> S+U Hauptbahnhof) zusammen. Das Großprojekt umfasst 2,2 Kilometer Tunnel und drei neue U-Bahnhöfe zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor: Rotes Rathaus, Mu-seumsinsel und Unter den Linden. Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für Ende 2020 geplant. Dann können die Fahrgäste der verlängerten U-Bahnlinie 5 ohne umzusteigen von Hönow bis Haupt-bahnhof durchfahren. Jedoch halten die U-Bahnen zunächst einmal nicht am U-Bahnhof Museumsinsel. Die Zugänge und Verteilerebenen werden bei laufendem Betrieb hergestellt; der U-Bahnhof wird voraus-sichtlich im Sommer 2021 eröffnet.

Das Großprojekt steht unter der Leitung der BVG Projektgesellschaft, einer 100-prozentigen Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die bis zum 1.1.2020 als „Projektrealisierungs GmbH U5“ firmierte.

Faktenblatt zum Richtfest am U-Bahnhof Museumsinsel
Der Lückenschluss U5

- Verbindung der bestehenden U5 (Hönow bis Alexanderplatz) mit der bereits 2009 fertiggestellten U55 (Brandenburger Tor bis Hauptbahnhof)
• 2,2 Kilometer Tunnelstrecke zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor
• Drei neue U-Bahnhöfe: Rotes Rathaus, Museumsinsel, Unter den Linden (Umsteigebahnhof zwischen U5 und U6)
- Budget: 525 Millionen; finanziert durch Bundes- und Landesmittel

Wofür?
• Direkte Anbindung der bevölkerungsreichen Bezirke im Osten der Stadt an den Hauptbahnhof
• Anbindung der historischen Mitte Berlins an das U-Bahn-Netz
• Direkter Zugang zu kulturellen Highlights vom Humboldt-Forum im Neuen Schloss bis hin zur Staats-oper Unter den Linden.
• Durchfahren ohne Umsteigen: In 3 Minuten vom Alexanderplatz zu Unter den Linden.
• Ca. 150.000 Fahrgäste pro Tag

• Netzerschließung:
o Umsteigemöglichkeit am U-Bahnhof Unter den Linden (U5 <> U6)
o Umsteigemöglichkeit am U-Bahnhof Brandenburger Tor (U5 <> S1, S2, S25, S26)
o Zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zur Straßenbahn, Nah- und Fernverkehr am Hauptbahnhof
o Entlastung der U- und S-Bahnhöfe Friedrichstraße und Alexanderplatz
• Ca. 3.500 Autofahrten weniger pro Tag in Berlins Mitte

Meilensteine
• 2010: Symbolischer Spatenstich
• 2012: Beginn der Bauarbeiten
• 2015: Abschluss maschineller Tunnelvortrieb
• 2016 & 2017: Fertigstellung Rohbauten U-Bahnhöfe Rotes Rathaus und Unter den Linden
• 2020: Fertigstellung Rohbau U-Bahnhof Museumsinsel

Nächste Schritte
• Frühjahr 2020:
o Fertigstellung der U-Bahnhöfe Rotes Rathaus und Unter den Linden
o Stromschiene
• Juni 2020: Probebetrieb auf der Gesamtstrecke
• Ende 2020: Geplante Inbetriebnahme der Gesamtstrecke U5 (22 Kilometer, 25 Stationen)
• Sommer 2021: Eröffnung des U-Bahnhofs Museumsinsel (vorher nur Durchfahrt)

U-Bahnhof Museumsinsel Gestaltung
• Architekt: Max Dudler
• „Vorhalle“ für die umliegenden kulturellen Institutionen
o Von Schinkel inspirierter „Sternenhimmel“ mit 6.662 Lichtpunkten auf tiefblauem Untergrund
o Verkleidung Säulen und Wände: Blauer Granit (Fichtelgebirge)
o Hintergleiswände: Fotografien von der Museumsinsel (Fotograf Stefan Müller)
Wer baut?
• Bauherr: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
• Projektleitung: BVG Projektgesellschaft (bis 1.1.2020 Projektrealisierungs GmbH U5)
o Geschäftsführer Technik: Dipl.-Geologe Jörg Seegers
o Geschäftsführerin Finanzen: Ute Bonde
• „Auftragnehmer“:
o Implenia Construction GmbH: Rohbau und Gleisbau:
Bis zu 70 Mann
im 24 Stunden-Takt (3-Schicht-Betrieb)
o Bleck & Söhne / Wolfgang Baur (ARGE): Ausbau Museumsinsel
o Elektrogewerke der BVG

Lage
• Unterhalb des Spreekanals
• Unterhalb des Boulevards Unter den Linden
• Bahnsteigtiefe: 16,5 Meter
• Bahnsteiglänge: 130 Meter / Bahnhofslänge: 175 Meter

Vier Zugänge
• 2 vor dem Humboldt Forum im Neuen Schloss
• 1 vor dem Kronprinzenpalais
• 1 vor dem Deutschen Historischen Museum (über Passarelle unter dem Boulevard Unter den Linden)

Bauweise
• Aufgrund der Lage keine offene Bauweise möglich.
• Allein die Baugruben in Ost und West (Bahnhofsenden) konnten in offener Weise hergestellt werden: 20.000 Kubikmeter Beton für bis zu 42 Meter tiefe Schlitzwände.
• Bau des Bahnsteigbereichs durch bergmännischen Vortrieb im Schutz eines 28.000 Kubikmeter großen Frostkörpers.
• Bevor die Vereisungsbohrungen durchgeführt werden konnten, musste auf die Durchfahrt der Tunnel-vortriebsmaschine „Bärlinde“ gewartet werden.

Vereisungsbohrungen
• Eislanzen werden horizontal in den Grund um die Tunnelröhren herum gebohrt.
• 95 x 105 Meter von Ost nach West.
• 3 Bohrkampagnen mit 2 parallel arbeitenden Bohrgeräten: oberhalb, unterhalb und seitlich der Tunnel-röhren.
• Durch Sand und eiszeitlichen Geschiebemergel mit Findlingen.
• Maximale Abweichung der Bohrung gegenüber der vorberechneten Lage: 50 cm.

Frostkörper
• 28.000 Kubikmeter groß – Europarekord im innerstädtischen Bereich.
• -37° C kalte Kalziumchlorid-Sole wird durch die Vereisungslanzen gepumpt.
• „Auffrieren“ des Frostkörpers in 80 Tagen
• Überwachung über 2.000 Temperaturmesspunkte.
• Vereisungskeller unterhalb der Tunnelröhren: 22 tief

Bergmännischer (= nicht maschineller) Vortrieb
• Zunächst Vortrieb des Mittelstollens zwischen den Tunnelröhren
o So genannter „Laviniatunnel“ (Tunnelpatin Lavinia Frey, Geschäftsführerin Programm und Projekte / Humboldt Forum im Neuen Schloss)
o Vortriebsbagger mit Fräse
o Durchbruch: 27.7.2018
o Danach: Einbau Sohle & Gewölbe
• Vortrieb der Seitenstollen = Abbau und Aufweitung der Tunnelröhren
o Aushub & Abbruch: 22.500 Tonnen Sand und 3.550 Tonnen Betontübbinge
o Durchbruch: 7.3.2019
• Sicherung: Rund 7.400 Tonnen Spritzbeton

Einbau Beton-Innenschale, Rohbau und Gleisbau
o 6.200 Tonnen Beton und 1.440 Tonnen Stahl
o Aktives Auftauen des Frostkörpers mittels Fernwärme / über Vereisungsanlage
o Gleisbau: Im Februar abgeschlossen.

Nächste Schritte
o Einbau des „Sternenhimmels“ (Pionierleistung Unterkonstruktion)
o Fertigstellung der Bahnsteigebene: Wand- und Bodenbeläge, Elektrifizierung…
o Juni 2020: Beginn des Probebetriebs auf der Gesamtstrecke (auch am U-Bahnhof Museumsinsel)

Berlin, den 10.2.2020

www.projekt-u5.de

Foto Vereisung © A. Reetz-Graudenz

Bild Visualisierung Bahnsteig Brillenwand © Max Dudler


Beste Grüße
Harald Tschirner


Wenn man diese Visualisierung mit dem Regionalbahnhof Potsdamer Platz vergleicht, liegen dazwischen Welten, was die Lichtintensität angeht :)
Zitat

"def" am 10.2.2020 um 11.12 Uhr:

Heute findet am U-Bahnhof Museumsinsel das Richtfest statt ...

... und die Abendschau war dabei:


(Abendschau-Webseite, Mediathek)

Gruß, Thomas

--
Thomas Krickstadt, Berlin, Germany, usenet@krickstadt.de
Die Geschichte wiederholt sich heute und es wurde leider nichts gelernt. Der Sanierungsfall von 2040 wurde heute gefeiert.
Ein stark themenbezogene Bahnhof, der fast schon vor der Eröffnung altmodisch wirken wird.

Schlicht und einfach, gut ausgedachte Bahnhöfe sind das, was 'the test of time' gut überstehen, nicht Ausstellungsstücke, die in zehn Jahren veraltet, sehr staubig und vor allem, von den Fahrgästen nicht wahrgenommen werden. Ich bin gespannt auf meinen ersten Besuch.

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.2020 21:50 von IsarSteve.
Och ich find schön, wenn an so einer zentralen und besonderen Stelle ein prächtiger Bahnhof entsteht. Das darf auch maaal ordentlich Geld kosten.


Und was ist so schlimm, wenn der Bahnhof in 10 Jahren altmodisch aussieht. Die meisten (U-)Bahnhöfe sehen altmodisch aus (z.B. Schönhauser Allee, Schlesisches Tor, die ganzen Bahnhöfe im 70er/80er-Weststil) und auch der Berliner Dom, die Museen, Universitäten und Staatsoper sehen altmodisch aus ;-D
Zitat
IsarSteve
Die Geschichte wiederholt sich heute und es wurde leider nichts gelernt.

Was wären denn Deine Ausgangsbeispiele aus der Geschichte, in denen das so lief? Und welche Stationen stehen dem gegenüber zeitlos da?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Wahrscheinlich eine Anspielung darauf, dass für Neubau (und evtl. abreißen) das Geld da ist, aber nicht für die Instandhaltung
Zitat
PassusDuriusculus
Und was ist so schlimm, wenn der Bahnhof in 10 Jahren altmodisch aussieht. Die meisten (U-)Bahnhöfe sehen altmodisch aus ...

Selbst wenn Bahnhöfe, Fahrzeuge und Personale altmodisch aussehen oder sind, ist das doch egal, solange man zu jeder Tageszeit, bei jedem Wetter und zu akzeptablen Preisen zügig durch die Stadt kommt. Das funktionierte vor 100 Jahren wie heute mit rund 97%iger Sicherheit.

Zeiten und Moden (auch Architektur) ändern sich stetig oder sprunghaft, ein wenig Luxus im Zentrum der Hauptstadt Deutschlands darf schon sein. In spätestens 50 Jahren steht das ohnhin alles unter Denkmalschutz, darunter auch weniger gelungene Lösungen. Dafür haben auffallendes und ungewöhnliches Aussehen der Stationen einen hohen Wiedererkennungswert, vereinfachen die Orientierung der Laufkundschaft. Die Mehrheit der Stammkunden braucht das natürlich nicht, zumindest nicht auf ihrer Stammstrecke.

so long

Mario
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass der Rohbau des Bahnhof deutlich schneller ging, als der Bau der S21 und der HBF-Station. In der PM ist zwar von 8 Jahren die Rede, aber das bezieht sich ja wahrscheinlich auf das Gesamtprojekt. Der reine Bau des Bahnhof Museumsinsel lief doch bisher gar nicht so lange. Ging die Vereisung nicht erst 2017 los?
Kann mich da aber auch täuschen, bei dem Gefühl.
Zitat
IsarSteve
Zitat
Flexist
Haben inzwischen alle drei F76, nur noch U5 als Zielschild?

Das weiss ich leider nicht. Ich bin aber nur Gelegenheitsfahrgast bei der U55. ;-)

Es muss früher genug gegeben haben. Ich vermute, sie wurden nicht aus den ursprünglichen Wagen entfernt und gingen auch mit zum Schrotthändler!
Einige Einheiten haben da das normale Rollband drin ("U5"). Es gibt aber nomalerweise ein eigenes kurzes "U55"-Zielrollband.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 10.02.2020 23:36 von GraphXBerlin.
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