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U5 Alexanderplatz - Brandenburger Tor (Bauzeitraum ab 10/2014)
geschrieben von manuelberlin 
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Slighter
Klingt für mich nach Unterweisungen von frühmorgens bis spät in die Nacht hinein. Oder gibts da noch ein besonderes System?

Wie kehren die Züge am Alex eigentlich bis Dezember? So wie bisher, oder nutzt man die neuen Anlagen dann bereits in Teilen?

Nachts finden Restarbeiten und Arbeitszugfahrten statt. Ansonsten sollen die Einweisungen dienstplanmäßig eingetaktet werden.

Am Kehrbetrieb wird während der Unterweisungen noch nichts geändert. Dazu müssten ja erst alle Beteiligten unterwiesen sein.
Nach Abschluss der Unterweisungen ist ein Probebetrieb nach dem neuen Fahr- und Dienstplan vorgesehen. Die Züge enden dann wie in den letzten 90 Jahren am Alex und fahren als Leerzug weiter zum Hauptbahnhof. Der Fahrgast merkt davon nur was, dass alle U5-Züge wieder am Bahnsteig 1 ankommen und vom Bahnsteig 2 abfahren.
Beim Probebetrieb werden hoffentlich alle Schwachstellen erkannt. Auftretende Probleme jeglicher Art können ohne Beeinträchtigung des Linienverkehrs behoben werden, dabei wird operativ vorzeitig gekehrt oder abschnittsweise linksgleisig gefahren.

so long

Mario
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der weiße bim
Beim Probebetrieb werden hoffentlich alle Schwachstellen erkannt. Auftretende Probleme jeglicher Art können ohne Beeinträchtigung des Linienverkehrs behoben werden, dabei wird operativ vorzeitig gekehrt oder abschnittsweise linksgleisig gefahren.

@der weiße bim: Klingt durchdacht. Mit welchen Problemen rechnet man denn üblicherweise bei Inbetriebnahme einer solchen jahrzehntelang geplanten Strecke? Betrifft das nur das Zusammenspiel der Technik oder auch noch andere Fragen?

Mit besten Grüßen

phönix
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phönix
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der weiße bim
Beim Probebetrieb werden hoffentlich alle Schwachstellen erkannt. Auftretende Probleme jeglicher Art können ohne Beeinträchtigung des Linienverkehrs behoben werden, dabei wird operativ vorzeitig gekehrt oder abschnittsweise linksgleisig gefahren.

@der weiße bim: Klingt durchdacht. Mit welchen Problemen rechnet man denn üblicherweise bei Inbetriebnahme einer solchen jahrzehntelang geplanten Strecke? Betrifft das nur das Zusammenspiel der Technik oder auch noch andere Fragen?

Das klingt durchdacht, aber leider auch ein wenig schön geredet, jedenfalls was das operative Kehren oder Linksfahren im Testabschnitt bei Störungen "ohne Beeinträchtigung des Linienverkehrs" angeht. Ohne eine beispiellose Personalschlacht während des Testbetriebs (jede Menge Bereitschaften ohne Zug), die sicher an der Menge verfügbarer Zugfahrer scheitern würde, hat wegen der auch bei der BVG eng gestrickten Dienstpläne jede Umlaufverschiebung auch immer irgendwann Einflüsse auf den Fahrgastbetrieb. Das linksgleisige Fahren führt ebenfalls zu Verspätungen. Natürlich ist man beim Testbetrieb ohne Fahrgäste dann noch etwas flexibler, aber merklich wäre das sicher irgendwann. Abgesehen vom Prüfen des "Zusammenspiels der Technik" geht es natürlich auch darum, dass die unterschiedlichen beteiligten Fachdienste sich an die neue Strecke gewöhnen können.
Zitat
les_jeux
Zitat
phönix
Zitat
der weiße bim
Beim Probebetrieb werden hoffentlich alle Schwachstellen erkannt. Auftretende Probleme jeglicher Art können ohne Beeinträchtigung des Linienverkehrs behoben werden, dabei wird operativ vorzeitig gekehrt oder abschnittsweise linksgleisig gefahren.

@der weiße bim: Klingt durchdacht. Mit welchen Problemen rechnet man denn üblicherweise bei Inbetriebnahme einer solchen jahrzehntelang geplanten Strecke? Betrifft das nur das Zusammenspiel der Technik oder auch noch andere Fragen?

Das klingt durchdacht, aber leider auch ein wenig schön geredet, jedenfalls was das operative Kehren oder Linksfahren im Testabschnitt bei Störungen "ohne Beeinträchtigung des Linienverkehrs" angeht. Ohne eine beispiellose Personalschlacht während des Testbetriebs (jede Menge Bereitschaften ohne Zug), die sicher an der Menge verfügbarer Zugfahrer scheitern würde, hat wegen der auch bei der BVG eng gestrickten Dienstpläne jede Umlaufverschiebung auch immer irgendwann Einflüsse auf den Fahrgastbetrieb. Das linksgleisige Fahren führt ebenfalls zu Verspätungen. Natürlich ist man beim Testbetrieb ohne Fahrgäste dann noch etwas flexibler, aber merklich wäre das sicher irgendwann. Abgesehen vom Prüfen des "Zusammenspiels der Technik" geht es natürlich auch darum, dass die unterschiedlichen beteiligten Fachdienste sich an die neue Strecke gewöhnen können.

Selbst wenn erheblich etwas schief ginge: Sobald der Probebetrieb läuft könnte man in Falle von Schwerwiegenden Problemen die Züge ja in Rotes Rathaus kehren lassen, was in dieser Phase ja (einweisungs-)technisch kein Problem mehr sein sollte. Da braucht es doch im Zweifel nur einen extra Umlauf, oder?
Zitat
Slighter
Selbst wenn erheblich etwas schief ginge: Sobald der Probebetrieb läuft könnte man in Falle von Schwerwiegenden Problemen die Züge ja in Rotes Rathaus kehren lassen, was in dieser Phase ja (einweisungs-)technisch kein Problem mehr sein sollte. Da braucht es doch im Zweifel nur einen extra Umlauf, oder?

Dann sind ja alle planmäßigen Umläufe draußen.
Das Umsortieren störungsbedingter Unordnung bei den Umläufen ist Tagesgeschäft der Betriebsleitstelle. Da auf dem Neubauteil keine Betriebspflicht besteht, könnte jederzeit über alle sechs Gleise beider Ebenen im Bahnhof Rotes Rathaus gekehrt werden. Notfalls auch wie bisher über beide Bahnsteige Alexanderplatz, dann natürlich mit Fahrgastinfo.
Welche Probleme tatsächlich entstehen, merkt man erst, wenn sie da sind.

so long

Mario
Zitat
BJ 43
Hallo alle Miteinander,
heute wurde in den Nachrichten verkündet, dass die Verlängerung der U 5 zwischen Alex und Hauptbahnhof in Betrieb genommen wird.
Gruß Wolfgang

Irre! Was ist mit anderen Projekten? Werden die auch in Betrieb genommen oder bleiben das Baustellen?
Zitat
PRESSEMITTEILUNG BVG Projekt GmbH

100 Tage vor Eröffnung der neuen Strecke: Start der U5-InfoTour

Am 4. Dezember 2020 ist es endlich so weit: Die neue U5 fährt durch. Von Hönow bis Hauptbahnhof, von Hauptbahnhof bis Hönow. Über 150.000 Fahrgäste werden auf der Strecke täglich erwartet. Zeitgleich mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke erfolgt die Eröffnung von zwei neuen U-Bahnhöfen: Rotes Rathaus, direkt vor dem Berliner Regierungssitz, sowie Unter den Linden, dem Umsteigebahnhof zwischen U5 und U6. Die Eröffnung des technisch anspruchsvollsten U-Bahnhofs Museumsinsel erfolgt im Sommer 2021.

Viele Jahre U-Bahnbau liegen dann hinter uns und den Berlinerinnen und Berlinern: 2010 fand der symbolische Spatenstich statt; 2012 begannen die Bauarbeiten zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor.

Seit dem ist viel geschehen: Der Abriss eines Stücks U6-Alttunnel und der unmittelbar darauf erfolgte Neubau des U6-Bahnhofs Unter den Linden, Tunnelvortriebsmaschine Bärlinde und der Durchbruch am Brandenburger Tor, die Herstellung der Pilzkopfstützen am U-Bahnhof Rotes Rathaus die Rekordvereisung am U-Bahnhof Museumsinsel, um nur einige Meilensteine zu nennen.

Um diese Höhepunkte noch einmal Revue passieren zu lassen und die Vorfreude auf den Termin noch weiter zu steigern, eröffnen wir am 26.8.2020 – genau 100 Tage vor dem Inbetriebnahmetermin der neuen U5 – eine U5- InfoTour: Corona-konform an der Oberfläche zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor.

An 10 Infopunkten werden die Arbeiten im Untergrund der vergangenen Jahre noch einmal erfahrbar: Mit Hilfe von zahlreichen Texten, Fotografien und Filmen, die die am Bau beteiligten Personen ebenso zeigen wie virtuelle Begehungen der drei U-Bahnhöfe.
Die U5-InfoTour ist teilweise auch online nachvollziehbar: [www.projekt-u5.de]

Der „Lückenschluss U5“ führt die U5 (U Hönow <> S+U Alexanderplatz) mit der 2009 eröffneten U55 (S+U Brandenburger Tor <> S+U Hauptbahnhof) zu einer neuen Strecke, der neuen U5, zusammen. Das Großprojekt umfasst 2,2 Kilometer Tunnel und drei neue U-Bahnhöfe zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor: Rotes Rathaus, Museumsinsel und Unter den Linden. Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke ist für den 4. Dezember 2020 vorgesehen.

Das Großprojekt steht unter der Leitung der BVG Projektgesellschaft, einer 100- prozentigen Tochter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Beste Grüße
Harald Tschirner
Danke fürs mitlesen BVG.
Man hat die Pendelzüge getauscht.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
BJ 43
(...) dass die Verlängerung der U 5 zwischen Alex und Hauptbahnhof in Betrieb genommen wird.

Das ist doch keine Nachricht

Doch, aber eine alte, die habe ich vor über 20 Jahren schon gehört.
Es soll übrigens auch noch eine neue Straßenbahnstrecke im Groß-Berliner Damm in Betrieb genommen werden, sowie die Verlängerung der M10 zum Hermannplatz und und und ...


Beginne den Tag mit einem Lächeln - dann hast Du es hinter Dir.
Zitat
micha774
Danke fürs mitlesen BVG.
Man hat die Pendelzüge getauscht.

Ob die BVG sich eigentlich schonmal Gedanken darum gemacht hat, was sie jemals ohne ihre bei Pendelverkehr F-Züge macht?!
Zitat
Flexist
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micha774
Danke fürs mitlesen BVG.
Man hat die Pendelzüge getauscht.

Ob die BVG sich eigentlich schonmal Gedanken darum gemacht hat, was sie jemals ohne ihre bei Pendelverkehr F-Züge macht?!

keinen Pendelverkehr mehr anbieten? ;D
Warum eigentlich F-Züge und keine H-Züge bei Pendelverkehren?
Zitat
micha774
Warum eigentlich F-Züge und keine H-Züge bei Pendelverkehren?

Das fragen sich viele. Die automatische Zugbustaufe (Erklärung: Umsteuern eines Zuges, fertig machen für die Fahrt in die andere Richtung) nimmt zwar einige Sekunden in Anspruch, aber der Fahrgastwechsel nimmt ja auch einiges an Zeit in Anspruch. Eine Minute Kehrzeit muss am Pendelendbahnhof in jedem Fall eingeplant werden. Das schaffen F- wie auch H-Züge gleichermaßen gut.
Die IK dürfen aufgrund eines Softwaremängels noch nicht als Pendelzüge eingesetzt werden. Dieses Problem soll aber zeitnah durch Stadler behoben werden.

LG

Im Untergrund liegen Tunnel ;-)
Zitat
micha774
Warum eigentlich F-Züge und keine H-Züge bei Pendelverkehren?

Das dürfte auch daran liegen, dass man im Fall der Fälle einzelne Wagen absperren kann, ohne gleich den ganzen Pendelzug aussetzen zu müssen.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Zitat
Jay
Zitat
micha774
Warum eigentlich F-Züge und keine H-Züge bei Pendelverkehren?

Das dürfte auch daran liegen, dass man im Fall der Fälle einzelne Wagen absperren kann, ohne gleich den ganzen Pendelzug aussetzen zu müssen.

Das ist evtl. auch der Grund, weshalb man bei den J/Jk einige Zweiteiler bestellt hat - sie sollen wohl bevorzugt für Pendelverkehre vorgehalten werden...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
micha774
Warum eigentlich F-Züge und keine H-Züge bei Pendelverkehren?

Vielleicht weil man mit den F-Zügen kürzere Züge bilden kann, da die Pendelzüge in der Regel kürzer als die reguläre Länge sind.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.2020 23:29 von Henning.
Zitat
Jay
Zitat
micha774
Warum eigentlich F-Züge und keine H-Züge bei Pendelverkehren?

Das dürfte auch daran liegen, dass man im Fall der Fälle einzelne Wagen absperren kann, ohne gleich den ganzen Pendelzug aussetzen zu müssen.

Ich hatte letzte Woche den Fall, das im Pendelzug die Notbremse gezogen wurde und der Fahrer vom anderen Ende zu der Tür gelaufen ist wo diese Notbremse war. Dazu mußte er jeden zweiten Wagen aufschließen da er durch den Zug mußte und nicht über den Bahnsteig.
Wie gehts eigentlich mit der Wiederherstellung des Straßenlandes voran? Also Rathaus-Forum, Marx-Engels-Forum, zwischen "Schloss" und Staatsoper und dann Unter den Linden?
Zitat
BobV
Wie gehts eigentlich mit der Wiederherstellung des Straßenlandes voran? Also Rathaus-Forum, Marx-Engels-Forum, zwischen "Schloss" und Staatsoper und dann Unter den Linden?

Gute Frage, nächste Frage... :-)

Ich hätte übrigens wenig Einwände, könnten Andrê, Manuel und/oder Thomas - aber gerne auch jeder andere User - dieser Tage einmal den aktuellen (Zu-)Stand der Oberflächengestaltung vor Ort elektrofotografisch dokumentieren.

Viele Grüße
Arnd
Hallo zusammen!

Zitat
micha774
Ich hatte letzte Woche den Fall, das im Pendelzug die Notbremse gezogen wurde und der Fahrer vom anderen Ende zu der Tür gelaufen ist wo diese Notbremse war. Dazu mußte er jeden zweiten Wagen aufschließen da er durch den Zug mußte und nicht über den Bahnsteig.

Wie ist denn das bei den neueren Kleinprofilwagen? Sind nicht ab HK oder IK nur noch "einmal verwendbare" Fluchttüren vorhanden, die ohnehin nicht gegenüberliegen?

Viele Grüße
Manuel
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