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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BVG
geschrieben von def 
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Bekanntmachung Neues SSL-Zertifikat wird installiert (Wochenende 14./15.7.) 15.07.2018 10:04
Das nicht def, aber heutzutage scheint es lebensnotwendig zu sein sich über Klicks und Follower zu definieren. Und bei Unternehmen lautet der Grundsatz halt "Besseres Image = mehr Aufmerksamkeit = mehr Werbeeinnahmen".

Hieß es früher lediglich "Netter gehts besser" und es gab witzige Sprüche in Form von Fensteraufklebern, muß es heute eine Provokation sein oder ein sich lustig machen über jemanden vielleicht sogar mit dreistem Ideenklau. Ist leider so. Gefallen muß es einem nicht.

Negativbeispiel der letzten Tage H&M die es fertigbrachten ein sehr tiefes Niveau zu unterbieten. Diesen Shitsturm haben sie sich verdient!
Zitat
Jay
Heißt: Fährt ein BVG-Bus in den C-Bereich, dann darf man auch in den C-Bereich damit fahren.

Darf man nicht. Stand gestern noch "innerhalb Berlins" oder so ähnlich im entsprechenden Text, so ist es nun eindeutiger mit "im Tarifbereich A-B" formuliert. [www.bvg.de]

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Mich würde übrigens interessieren, wie man die 500 Paar auf die verschiedenen Größen aufgeteilt hat. Oder gibt's nur eine?

Es MUSS ein Hobby sein - leisten kann ich mir das nicht... :)
Zitat
Philipp Borchert
Mich würde übrigens interessieren, wie man die 500 Paar auf die verschiedenen Größen aufgeteilt hat. Oder gibt's nur eine?

Frag doch mal Adidas.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Jay
Heißt: Fährt ein BVG-Bus in den C-Bereich, dann darf man auch in den C-Bereich damit fahren.

Darf man nicht. Stand gestern noch "innerhalb Berlins" oder so ähnlich im entsprechenden Text, so ist es nun eindeutiger mit "im Tarifbereich A-B" formuliert. [www.bvg.de]

Danke für den Link! Tja, in der Pressemitteilung stand das (noch) nicht. Das macht es noch absurder und zeigt, wie unausgegoren dieses "Krawall-Marketing"-Produkt ist.

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Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Irgendwann ist auch einmal gut!

Als wenn wegen der Treter nun der Weltuntergang droht...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Nikutta-Fanboy
Irgendwann ist auch einmal gut!

Als wenn wegen der Treter nun der Weltuntergang droht...

Der Weltuntergang droht auch nicht, wenn eine Buslinie direkt zum Tierheim fährt. Trotzdem kämpfst Du ziemlich verbissen dagegen.

Wenn Dich das Thema nicht interessiert, lies es halt nicht, anstatt anderen den Mund zu verbieten. Argumente scheinst Du jedenfalls keine zu haben.
Ich verbitte mir jegliche Bezeichnungen als Fanboy irgendeiner Person!

Zitat
def
Der Weltuntergang droht auch nicht, wenn eine Buslinie direkt zum Tierheim fährt. Trotzdem kämpfst Du ziemlich verbissen dagegen.

Das ist eine glatte Lüge. Ich halte lediglich den 294er für ungeeignet.

Zitat
def
Wenn Dich das Thema nicht interessiert, lies es halt nicht, anstatt anderen den Mund zu verbieten.

Aber du darfst hier maßregeln? Eine "schöne" Doppelmoral!

Zitat
def
Argumente scheinst Du jedenfalls keine zu haben.

Was soll man da groß anführen? Die Botten werden verkauft und gut ist.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.2018 16:43 von B-V 3313.
Zitat
def
Wenn Dich das Thema nicht interessiert, lies es halt nicht, anstatt anderen den Mund zu verbieten. Argumente scheinst Du jedenfalls keine zu haben.

Bei manchen Nutzern geht es leider darum, eher zu missionieren als um den Diskurs an sich. Darum wird suchen solche Nutzer dann bei Gegenargumenten auch gerne mal nach einem anderen Sinn ihres ursprünglichen Beitrags, auf den geantwortet wurde. Das macht es dann einfach, sich selbst als schlauer Junge hinzustellen, da die kritisierte Antwort dann logischerweise nicht mehr zu (neu interpretierten) Sinn des Ursprungspostings passt. So muss man auch keine eigenen Fehler eingestehen.

Sollten auch in der Hinsicht die Sachargumente ausgehen, kann man sich immer noch den Stadtplan nehmen und irrelevante Schreibfehler bei Straßennamen korrigieren.

Bedauerlicherweise hilft das alles nicht, um bei den anderen Leuten hier als unfehlbar angesehen zu werden. Ich habs deshalb aufgegeben. Eigentlich schade, es gibt nämlich wirklich viel gutes unter dem oben genannten Chaos, allerdings ist das Störfeuer doch immens, irgendwann gleitet die Diskussion mit manchen halt grundsätzlich ab.

Ich kann dir deshalb leider nur zu selbigen raten, Aufmerksamkeit tut manchen Leuten offenbar nicht gut. Beschäftige dich lieber mit den anderen Diskussionsteilnehmern, das trägt mehr Früchte, dort im Endeffekt mehr mitnehmen.
Na klar - wer eine andere Meinung hat, der ist gleich unten durch und soll ignoriert werden? Dazu passt, dass auf andere Ideen in den Fäden dann erst gar nicht eingegangen wird.

Da werden ein paar Schuhe im Würmchenmusterdesign und integrierter Fahrkarte angeboten. Die Marketingabteilungen der beteiligten Unternehmen lachen sich ob der Diskussion ins Fäustchen. Ihr Ziel der größtmöglichen Aufmerksamkeit haben sie erreicht.

Es gibt viel schlimmere Marketingaktionen. Der Klassiker ist das Zukleistern von Scheiben für (eigentlich durchaus gelungene) Eigenwerbungen.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
micha774
Das nicht def, aber heutzutage scheint es lebensnotwendig zu sein sich über Klicks und Follower zu definieren. Und bei Unternehmen lautet der Grundsatz halt "Besseres Image = mehr Aufmerksamkeit = mehr Werbeeinnahmen".

Da ist ja auch was dran, wenn man sein Geld verdient, indem man lustige Clips bei youtube hochlädt. Oder als internationaler Großkonzern. Aber was hat man als lokal wirkender Verkehrsbetrieb davon?

Nichts. Die Werbekampagne eines regional wirkenden Verkehrsbetriebs, der auch noch durch ziemlich viel Geld von der Öffentlichkeit mitfinanziert wird (zurecht, bevor ich missverstanden werde!) sollte in erster Linie darauf abzielen, neue Kunden zu gewinnen - gern auch mittel- und langfristig, insofern ist es gar nicht das schlechteste, wenn es auch um das Image geht.

Aktuell geht es aber nur um den Knalleffekt, möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzielen. Das blockiert zugleich die Diskussion darüber, aus welchen Gründen Leute auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel verzichten. Meine Thesen über mögliche Gründe:

1) zu langsam
2) zu selten
3) zu unzuverlässig
4) zu unsicher

Ob diese Gründe gerechtfertigt sind, muss man eben untersuchen. Sind sie es, muss gegengesteuert werden. Sind sie es nicht, muss falschen Annahmen durch kluges Marketing widersprochen werden. Aber das würde in Arbeit ausarten.

Die Zielgruppe der BVG sind nicht irgendwelche Internetnutzer in Russland oder die Leser der kostenlosen Zeitungen in der Wiener U-Bahn, sondern vielleicht eine Juristin aus Mahlsdorf, ein Arbeitsloser aus Wilmersdorf oder ein Expat aus Friedrichshain. Die Leute, die in dieser Stadt leben oder zumindest ab und an hier zu tun haben.

Das weltweit am meisten abgebildete BVG-Fahrzeug der letzten Jahre dürfte übrigens der Gelenkbus gewesen sein, der auf vielen Fotos des Breitscheidplatz-Anschlags zu sehen war. Aus Sicht des BVG-Marketings war der Anschlag also ein voller Erfolg. Ja, das ist extrem zynisch, und ich finde die Aussage auch furchtbar - aber letztlich ist das die Konsequenz, wenn allein Aufmerksamkeit als Erfolgsindikator für Marketing und Werbung gilt.

Nun könnte man natürlich argumentieren, dass man über den Umweg BVG Werbung für die Stadt selbst macht ("Wir sind so kreativ, bei uns sind sogar die Verkehrsbetriebe lustig! Hihi!") Aber dann soll man doch bitte diese Späße aus anderen Töpfen finanzieren.

@ Arec: Gute Idee, ich glaube, so halte ich es.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.2018 18:00 von def.
Müssen sich denn das aktuelle Marketing und Verbesserungen widersprechen?

Es sollte kein "entweder oder" geben, sondern ein "an mehreren Paketen wird gleichzeitig gearbeitet". Problematisch ist natürlich das Grundübel, dass die Verkehrsunternehmen viele Knüppel von außerhalb zwischen die Beine geworfen werden. Da wären die bekannten Dinge wie: mangelnde Vorrangscahltungen, fehlende Busspuren, der zu langsame Ausbau der Straßenbahn etc pp. Es müsste doch aber möglich sein die Mehrleistungspakete im Stile der aktuellen Kampagnen bekannt zu machen. Werbung für Autohäuser (also die direkte Konkurrenz) macht man auch, da muss oder darf auch fahrgastfreundliche (= fensterfreie) Eigenwerbung drin sein. Auch das Metronetz war ein Marketingkonzept und das ging (trotz der Ausnahmen) voll auf.

Und Eigenwerbung gibt es doch schon Jahrzehnte. Ein postives Image ist auch ein Faktor auf dem Arbeitsmarkt.

Dank des Internets ist die Werbung heute weltweit zu sehen, das ist - neben dem Aufwand - ein Unterschied zu früher. Ich finde es nicht verwerflich wenn neben Spots für die neuesten Automobile auch mal Reklame der örtlichen VUs zu sehen ist.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Eben, sonst glaube die Leute, das Staustehen ein Muss ist und es daher vollkommen normal ist, wenn man dafür sorgt, das alle im Stau stehen und niemand mehr voran kommt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Bin ja mal gespannt wann die ersten Kopien der Schuhe in Polen auftauchen? :-)
Öffentlichkeitsarbeit der BVG abseits der Anstalts-eigenen Propaganda-Abteilung:

"Busfahrerin ignoriert um Hilfe bittenden Rollstuhlfahrer"
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/-in-berlin-bin-ich-luft--busfahrerin-ignoriert-um-hilfe-bittenden-rollstuhlfahrer--29469424]http://[www.berliner-zeitung.de][/url]

Einfach nur zum Kopfschütteln...

Viele Grüße
André
Regen am Mittwoch?

Wenn es so war, dann ist es eine Sauerei. Allerdings habe ich so etwas noch nie gesehen und würde so etwas als absolute Ausnahme bezeichnen. Bisher hab ich immer mitbekommen, dass seitens des Personal stets und überall (Straßenbahn, Bus, S-Bahn, U-Bahn) selbstverständlich und ungefragt geholfen wurde.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Irgendwie fällt es generell auf, das einige Busfahrer bei Rollstuhlfahrern nicht unbedingt aufstehen und einfach warten was passiert... Aber die Regel ists glücklicher Weise nicht...

Was mich aber interessieren würde:
- Warum hat man die BVG nicht einmal um eine Stellungnahme gebeten?
- Woher kann der Zeitungsredakteur so 100-prozentig sicher sein, dass sie ihren Beruf verfehlt hat?
Zitat
andre_de
Einfach nur zum Kopfschütteln...

Habe ich in 30 Jahren BVB/BVG-Nutzung noch nie erlebt, wenngleich die Zustiegsmöglichkeiten mit dem Rolli erst in den letzten Jahrzehnten technisch geschaffen wurden. Eher sind die Busfahrer/U-Bahn-Fahrer + andere Fahrgäste jederzeit bemüht gewesen, dem Rollifahrer die Mitfahrt zu ermöglichen. Das war wohl ein sehr seltener Einzelfall, der wenn er denn stimmen sollte, Anlass für ein ernstes Wörtchen mit dem Fahrer sein sollte. Was ich auch nicht verstehe ist, dass die anderen Fahrgäste die Rampe nicht ausgeklappt haben sollen. Ich mache das nicht selten, wenn der Busfahrer mit dem Kassieren beschäftigt ist, und bei anderen Fahrgästen habe ich das auch so gesehen.

Mir ist vor allem die zitierte Aussage "„In Berlin bin ich als Rollstuhlfahrer Luft. Das ist mir schon so oft passiert.“ etwas arg unverständlich.

Mit besten Grüßen

phönix



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.01.2018 10:56 von phönix.
Natürlich liest die Presseabteilung alle relevanten Zeitungen, so dass der Artikel am Montag ganz oben auf dem Schreibtisch des Busbereichsleiters liegen wird. Anhand von Uhrzeit, Linie und Haltestelle lässt sich die Fahrerin schnell ermitteln. Sollten die Fakten stimmen (warum sollte die Autorin ihre Beobachtungen auch falsch wiedergeben), bekommt sie Gelegenheit zu einer Stellungnahme.
Das Nichtöffnen der Einstiegstür, wenn ein Dutzend Fahrgäste offensichtlich mitfahren möchten, ist an sich schon merkwürdig.
Eventuell war der Wagen aber bereits überfüllt? Das Fahrpersonal ist in diesem Fall nicht berechtigt, Fahrgäste von der Weiterfahrt auszuschließen (also zum Verlassen des Verkehrsmittels aufzufordern), um Platz für einen Rollstuhl oder Kinderwagen zu schaffen. Es ist nach den VBB-Beförderungsbedingungen zu verfahren:
Zitat
§11 - Beförderung von Sachen
(3) Die Pflicht zur Beförderung von Kleinkindern in Kinderwagen und schwerbehinderten Menschen
in Krankenfahrstühlen richtet sich nach den Vorschriften des § 2 Absatz 1. Nach Möglichkeit soll
das Betriebspersonal dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen und schwerbehinderte
Menschen in Krankenfahrstühlen nicht zurückgewiesen werden. Die Entscheidung über die
Mitnahmen liegt beim Betriebspersonal.

Nach §2 (1) besteht für Personen generell Beförderungspflicht, nur für Sachen oder Tiere gibt es Einschränkungen.
Auf hochbelasteten/überlasteten Linien kommt es bisweilen vor, dass der erste Wagen überfüllt ist und nur zum Aussteigen hält. Die Beförderung in einen folgenden Fahrzeug erfüllt dann ebenso die Beförderungspflicht.

so long

Mario
@Mario: Ja genau, man kennt (noch) nicht die genauen Umstände und die "andere" Sicht. Mindestens wäre es natürlich angebracht gewesen, wenn die Busfahrerin einfach mal den Mund aufbekommt und ihre Beweggründe an die Fahrgäste und den Rollstuhlfahrer mitteilt. Mangelnde Kommunikationskompetenz ist ja leider nichts ungewöhnliches bei BVG-BusfahrerInnen.

Ich hatte vor wenigen Tagen einen ähnlichen (wenn auch nicht ganz so krassen) Fall im 125er: Rollstuhlfahrer an der Haltestelle, der Busfahrer bleibt erstmal sitzen und beobachtet im Spiegel das Verhalten der Businsassen. So in der Art "wer sich zuerst bewegt, hat verloren". Als dann niemand der Fahrgäste die Rampe runterklappt, fängt er LANGSAM an, seine Tür zu öffnen, bis dann doch ein Fahrgast Mitleid hat (oder einfach keinen Bock auf diese Trödelei) und die Rampe bedient. Der Busfahrer hat das Spiel am Ende also "gewonnen" und es geschafft, die gesamte Szenerie ohne ein einziges Wort zu überstehen. Busfahrer eben...

Viele Grüße
André
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