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S75-Verlängerung über Karow nach Pankow
geschrieben von frolueb 
Ich hab keine Ahnung, ob dieser Antrag vom Ausschuss "Öffentliche Ordnung und Verkehr", eingebracht von der CDU, aus Lichtenberg hier im Forum schon mal erwähnt wurde (gefunden habe ich nichts über die Suche), daher stell ich das hier mal zur Diskussion:

http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=6299

Ich zitiere:

Zitat

Das Bezirksamt Lichtenberg wird ersucht sich bei den zuständigen Stellen des Landes Berlin, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und der Berliner S-Bahn Gesellschaft für eine ÖPNV-Verbindung zwischen den Bahnhöfen Hohenschönhausen über Karow nach Pankow einzusetzen. Dabei ist ein Halt an der Margaretenhöhe durch die zuständigen Stellen zu prüfen.

Begründung:
Die Margaretenhöhe als kleine Siedlung im Hohenschönhausener Nordosten ist derzeit nicht mit dem öffentlichen Personennahverkehr erreichbar. Für mobilitätseingeschränkte Bürger und Anwohner ist das Gebiet somit nicht selbstständig erreichbar.
In einer öffentlichen Veranstaltung unter Einbeziehung des Geschäftsführers der Berliner S-Bahn setzten sich die Hohenschönhausener Bürger für einen besseren verkehrlichen Anschluss an die Stadt ein. Leider verwies Herr Buchner auf die Notwendigkeit der Bestellung durch das Land Berlin.
Da auch die bei der Veranstaltung anwesenden Pankower Bürger um Entlastung der S-Bahn und Straßenbahnstrecken in ihrem Bezirk erbaten, wäre eine Verlängerung der S75 in das von starkem Wachstum betroffene Gebiet sinnvoll.

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1 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2015 00:03 von frolueb.
Das klingt irgendwie sehr nach Mit-Kanonen-auf-Spatzen-schießen. Die Siedlung Margarethenhöhe dürfte von einer Buslinie zum S-Bahnhof Wartenberg und tagsüber weiter zum Prerower Platz viel angemessener erschlossen sein - und vor allem kurzfristig. Die direkte Busverbindung zwischen Hohenschönhausen und Pankow stellt ihren Betrieb am frühen Abend ein und verkehrt sonntags überhaupt nicht. Und welche S- und Straßenbahnlinien in Pankow die S75 entlasten sollte, wüsste ich auch nicht.

Klingt sehr nach vorgetäuschtem Aktionismus. Es ehrt ja die Lichtenberger CDU, wenn sie eine Idee hat, wo es langfristig hingehen soll, dennoch sollte sie auch kurzfristige Verbesserungen im Blick haben - die da wären:

1. Die besagte Buslinie Margarethenhöhe - S Wartenberg - Prerower Platz.
2. Ausweitung der Betriebszeiten des X54 - Montag bis Sonntag bis Mitternacht.

Und bevor man dann mit dem S-Bahn-Bau anfängt, hätte es sicher auch Sinn, den Regionalverkehr zu verbessern. Ein Halt in Buch für die RB24 und/oder der seit Jahrzehnten kurz vor dem Baubeginn stehende Bf. Karower Kreuz würden viele tangentiale Verbindungen deutlich beschleunigen. Dann sollte allerdings auch über eine Taktverdichtung von RB12 und/oder RB24 nachgedacht werden, mit einem Stundentakt ist im Stadtverkehr kein Blumentopf zu gewinnen.

Edit: Jetzt habe ich den Abendblatt-Bericht noch gelesen. Da wird's ja noch ein verrückter: "Die Buslinie ist zu teuer, also fordern wir eine S-Bahn!" Für diese Linie dürften Kleinstbusse völlig ausreichen, wieso man da nun dogmatisch Standardstraßenbreiten von 6 m benötigt, wissen wohl nur diejenigen, die eine Ausrede suchen. Und in der Siedlung selbst würde sich ja eh eine Schleifenfahrt An der Margarethenhöhe - Florentinestraße - Ellisstraße - Sigrunstraße - An der Margarethenhöhe anbieten, hier könnten auch Einbahnstraßenregelungen helfen, so man denn unbedingt für den Einsatz von Gelenkbussen vorbereitet sein möchte. Ansonsten stellt sich schon die Frage: wieso soll auf der Margarethenhöhe nicht möglich sein, was in Habichtswald und Rauchfangswerder seit Jahrzehnte Alltag ist? (Und der Fußweg von der Siedlung Habichtswald zur Potsdamer Chaussee ist in etwa genauso lang wie von der Siedlung Margarethenhöhe zum Hagenower Ring.)

Edit 2: Beim Einsatz von Kleinbussen oder Großraumtaxen müsste natürlich am S-Bahnhof Wartenberg Schluss sein, für den Abschnitt Prerower Platz - Wartenberg sind diese nämlich denkbar ungeeignet.



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2015 07:53 von def.
Im Grunde sollte da sogar ein Anruf-Linien-Taxi-Service völlig ausreichend sein.

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Wenn ich mir die Karten so ansehe, frag ich mich, warum keine Straßenbahnverlängerung bis zu dieser kleinen Fußgängerbrücke und ggf sogar weiter bis zur EÜ-Dorfstr (heißt die da so?) mit direktem Anschluss an den 259er in betracht gezogen wird.
Wenn schon ne feste Busverbindung und ein paar S-Bahnhöfe im Spiel sind, warum wird die naheliegende Tram-strecke außen vor gelassen?
Zitat
BabelFisch
Wenn ich mir die Karten so ansehe, frag ich mich, warum keine Straßenbahnverlängerung bis zu dieser kleinen Fußgängerbrücke und ggf sogar weiter bis zur EÜ-Dorfstr (heißt die da so?) mit direktem Anschluss an den 259er in betracht gezogen wird.
Wenn schon ne feste Busverbindung und ein paar S-Bahnhöfe im Spiel sind, warum wird die naheliegende Tram-strecke außen vor gelassen?

Ich glaube kaum, dass sich das auch nur ansatzweise rechnen würde. Die S-Bahn würde sich ja (wenn überhaupt) auch nur rechnen, wenn man nach Karow verlängern würde. Aber auch dann eigentlich nur, wenn entlang der Strecke dann auch in den nächsten Jahren große Neubaugebiete entstehen würden.

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Zitat
BabelFisch
Wenn ich mir die Karten so ansehe, frag ich mich, warum keine Straßenbahnverlängerung bis zu dieser kleinen Fußgängerbrücke und ggf sogar weiter bis zur EÜ-Dorfstr (heißt die da so?) mit direktem Anschluss an den 259er in betracht gezogen wird.
Wenn schon ne feste Busverbindung und ein paar S-Bahnhöfe im Spiel sind, warum wird die naheliegende Tram-strecke außen vor gelassen?

Weil für die CDU die Tram immernoch "igitt" ist?

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
Zitat
BabelFisch
Wenn ich mir die Karten so ansehe, frag ich mich, warum keine Straßenbahnverlängerung bis zu dieser kleinen Fußgängerbrücke und ggf sogar weiter bis zur EÜ-Dorfstr (heißt die da so?) mit direktem Anschluss an den 259er in betracht gezogen wird.
Wenn schon ne feste Busverbindung und ein paar S-Bahnhöfe im Spiel sind, warum wird die naheliegende Tram-strecke außen vor gelassen?

Weil für die CDU die Tram immernoch "igitt" ist?

Wobei sie auch wirklich nicht viel Sinn hätte (oder allenfalls dann, wenn man das Gebiet zwischen Wendeschleife, Außenring und Malchow einigermaßen dicht bebaute). Aber andererseits: wenn man schon von einer S-Bahn-Anbindung träumt, könnte man auch eine ebenso utopische Straßenbahnverlängerung ins Gespräch bringen.
Zitat
Nemo
Zitat
BabelFisch
Wenn ich mir die Karten so ansehe, frag ich mich, warum keine Straßenbahnverlängerung bis zu dieser kleinen Fußgängerbrücke und ggf sogar weiter bis zur EÜ-Dorfstr (heißt die da so?) mit direktem Anschluss an den 259er in betracht gezogen wird.
Wenn schon ne feste Busverbindung und ein paar S-Bahnhöfe im Spiel sind, warum wird die naheliegende Tram-strecke außen vor gelassen?

Weil für die CDU die Tram immernoch "igitt" ist?

Auf Bezirksebene sind die politischen Vorurteile nicht mehr anwendbar, in vielen Gebieten sogar auf Länderebene nicht mehr. CDU muss nicht mehr zwangsläufig contra Tram bedeuten. Das kann die SPD nämlich auch schon sehr gut. Die Grünen widerum verstehen sich mittlerweile ebenfalls sehr gut im Straßenausbau. Es ist wirklich sehr stark von den Menschen vor Ort abhängig.

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Das wird man doch wohl noch schreiben dürfen! ;-)
Zitat
Logital
CDU muss nicht mehr zwangsläufig contra Tram bedeuten. Das kann die SPD nämlich auch schon sehr gut. Die Grünen widerum verstehen sich mittlerweile ebenfalls sehr gut im Straßenausbau. Es ist wirklich sehr stark von den Menschen vor Ort abhängig.

Und vor allem ist das Vorurteil so nicht haltbar, wenn man Bilanz aus 11 Jahren CDU- geführtem und 14 Jahren SPD-geführtem Senat in der Nachwendezeit zieht. Unter der CDU wurde in den ersten 10 Jahren nach der Wende nicht nur die Grundsatzentscheidung zum Erhalt des Verkehrssystems Straßenbahn getroffen und eine beispiellose Grunderneuerung von Netz und Fahrzeugen in Gang gesetzt, es wurden auch die Strecken zum Virchow-Klinikum, nach Buchholz-West, über die Warschauer Brücke und Alex I gebaut und die heutige Strecke der M1 und 12 direkt an den Bahnhof Friedrichstraße verlegt (die vor der Wende begonnene Strecke zur Riesaer Straße würde ich mal nicht mitzählen).

Die SPD hat dann erstmal Alex II und die Wista-Bahn auf unbestimmte Zeit verschoben, wenn auch zwischenzetlich umgesetzt. Auf der Haben-Seite der SPD stehen auch die Bernauer Straße und die Hbf-Anbindung, letzte freilich fast ein Jahrzehnt nach Eröffnung des Hauptbahnhof. Wenn man bedenkt, dass man im Wedding trotz der sicherlich speziellen Situation in der Nachwendezeit in fünf Jahren eine längere Strecke hinbekommen hat, kein allzu gutes Zeugnis.
Ist das Vorhaben denn auch nur ansatzweise in der aktuellen Planung zum Karower Kreuz berücksichtigt? Wenn nicht, kann man entweder diesen Antrag oder die Planfeststellungsunterlagen nur noch als bedrucktes Toilettenpapier nutzen...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
frolueb
Zitat
BabelFisch
Wenn ich mir die Karten so ansehe, frag ich mich, warum keine Straßenbahnverlängerung bis zu dieser kleinen Fußgängerbrücke und ggf sogar weiter bis zur EÜ-Dorfstr (heißt die da so?) mit direktem Anschluss an den 259er in betracht gezogen wird.
Wenn schon ne feste Busverbindung und ein paar S-Bahnhöfe im Spiel sind, warum wird die naheliegende Tram-strecke außen vor gelassen?

Ich glaube kaum, dass sich das auch nur ansatzweise rechnen würde. Die S-Bahn würde sich ja (wenn überhaupt) auch nur rechnen, wenn man nach Karow verlängern würde. Aber auch dann eigentlich nur, wenn entlang der Strecke dann auch in den nächsten Jahren große Neubaugebiete entstehen würden.

Bedarf wäre mehr als genug vorhanden. Wir haben die Verdrängung aus der City, die Mieten dort werden immer teurer, Wohnraum wurde und wird in Eigentum umgewandelt, die Mieter werden in die Randbezirke gedrängt. Dazu haben wir nun auch viele Asylsuchende, die man nicht nur kurzfristig wird unterbringen müssen. Der Bedarf an Baugrundstücken und Wohnraum ist so hoch wie seit vielen Jahren nicht in Berlin und dem unmittelbaren Umland. Aber auch das ist wieder ein Problem, das die Politik lösen muß. Wenn die Politiker endlich mal anfangen würden, ressortübergreifend zu denken und zu planen, könnte man beide Probleme zusammen erschlagen. Aber das ist genau das Problem, die Politiker denken nicht im Sinne der Bevölkerung, deshalb kommen auch selten bis gar nicht sinnvolle Projekte dabei herum (BBI und wo man sonst noch Milliarden versenkt).

Dennis
Der Bedarf ist erst dann wenn es überhaupt neue Wohnungen außerhalb der City gibt. Da es derzeiten keinen neuen sozialen Wohnungsbau gibt brauch auch noch nichts verlängert werden.

**GraphXBerlin - "Zielverzeichnis Berlin - Eine Sammlung".
Aktuelles dazu und weitere Projekte bei Facebook**
Zitat
drstar
Wenn die Politiker endlich mal anfangen würden, ressortübergreifend zu denken und zu planen, könnte man beide Probleme zusammen erschlagen. Aber das ist genau das Problem, die Politiker denken nicht im Sinne der Bevölkerung, deshalb kommen auch selten bis gar nicht sinnvolle Projekte dabei herum (BBI und wo man sonst noch Milliarden versenkt).

Als wenn die Welt so einfach wäre! Wenn die Politik anpackt, kommen irgendwelche Wurbürger um die Ecke und singen: "Mimimi, überall, aber nicht hier!" Siehe z.B. die Elisabethaue.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Grenko
Der Bedarf ist erst dann wenn es überhaupt neue Wohnungen außerhalb der City gibt. Da es derzeiten keinen neuen sozialen Wohnungsbau gibt brauch auch noch nichts verlängert werden.

Nun ja, man könnte ja auch mal wieder dazu übergehen, etwas vor dem Bedarf zu bauen, um fertig zu sein, wenn die Bevölkerung erscheint. Dass man die Gelegenheit nicht genutzt hat, die WiSta-II-Straßenbahn rechtzeitig zu bauen, hat mich letztens wieder ziemlich entsetzt, als ich dort entlang gefahren bin. Es beginnt die Wohnbebauung, und wenn man sich doch noch dazu durchringt, die kleine Spange zu bauen, ja dann...

Zitat
B-V 3313
(...) kommen irgendwelche Wurbürger um die Ecke und singen:

O heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andre an.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.




2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.10.2015 21:09 von Philipp Borchert.
Zitat
B-V 3313
Zitat
drstar
Wenn die Politiker endlich mal anfangen würden, ressortübergreifend zu denken und zu planen, könnte man beide Probleme zusammen erschlagen. Aber das ist genau das Problem, die Politiker denken nicht im Sinne der Bevölkerung, deshalb kommen auch selten bis gar nicht sinnvolle Projekte dabei herum (BBI und wo man sonst noch Milliarden versenkt).

Als wenn die Welt so einfach wäre! Wenn die Politik anpackt, kommen irgendwelche Wurbürger um die Ecke und singen: "Mimimi, überall, aber nicht hier!" Siehe z.B. die Elisabethaue.

Falsch, baut man die Bahn oder projektiert sie so weit, daß schon während des Baus oder spätestens zur Fertigstellung der Siedlung(en) klar ist, daß die Bahn kommt und wo sie verläuft, ist deren Bau kein Problem. Das Mimimi kommt vor allem dort, wo es entweder die Bahn noch gar nicht gegeben hat oder seit Jahrzehnten stillgelegt war, das ist mit neugebauten Siedlungen nicht vergleichbar. Und so wie es ausschaut, will die bereits existierende Siedlung den Bahnanschluß sogar, also wer sollte dagegen klagen?

Dennis
Die neue Buslinie 258 von Hohenschönhausen, Prerower Platz zur Prenzlauer Allee/Ostseestra0e



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 09.10.2015 01:06 von 2277.
Wenn die Einwohner der Margaretenhöhe einen Straßenbahnanschluß oder einen S Bahnanschluß zur dieser Fußgängerbrücke über die Aussenringbahn/Margaretenhöhe haben wollen. Wird der Bezirk beim Berliner Senat nicht durch kommen. Denn sollte man die Einwohner der Magretenhöhe einen Busanschluß einrichten. Dies ist
die einzige Möglichkeit, den Maegaretenhöhe ans Nahrverkehr/ÖPNV BVG herzustellen.

Neue Buslinie 258 von Hohenschönhausen, Prerower Platz zur Prenzlauer Allee/Ostseestraße

Diese neue Buslinie 258 wird ausschließend mit Eindeckerbusse 12 Meter lang betrieben. Von Montag bis Freitag von 6.00 Uhr bis 0.30 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag´en von 7.00 Uhr bis 0.30 Uhr alle 20 Minuten. So könnte dieser Fahrplan-zeiten aus sehen.



Linienführung

Hohenschönhausen, Prerower Platz über Falkenberger Chaussee - S Hohenschönhausen Falkenberger Chaussee - Egon-Erwin-Kirch-Straße - S Wartenberg - Erwin-Kirch-Straße - Wartenberger Weg - (Haltestelle An der Margareten-höhe) - Wartenberger Weg - Dorfstraße - Malchower Chaussee - Darßer Straße - Roelckestraße - Rennbahnstraße - Gustav-Adolf-Straße zur Hamburger Platz Anfang der Schleifenfahrt weiter über Pistoriusstraße - Roelckestraße - Ostseestraße zur Prenzlauer Allee/Ostseestraße Schleifenfahrt weiter über Prenzlauer Promenade - Gustav-Adolf-Straße - zur Hamburger Platz Ende der Schleifenfahrt. Und zurück über Gustav-Adolf-Straße - Rennbahnstraße - Roelckestraße - Darßer Straße - Malchower Chaussee - Dorfstraße - Wartenberger Weg - (Haltestelle An der Margaretenhöhe) - Wartenberger Weg - Egon-Erwin-Kirch-Straße - S Wartenberg - Erwin-Kirch-Straße - Falkenberger Chaussee - S Hohenschönhausen - Falkenberger Chaussee zur Hohenschönhausen, Prerower Platz

Gehört: www.linie plus.de Datum von 09.10.2015 von Tom, hier habe die Linienführung: Neue Buslinie 258 von Hohenschönhausen, Prerower Platz zur Prenzlauer Allee/Ostseestraße, dagestellt habe.

Buslinie einführen ist viel billiger als eine zweigleisige Straßenbahntrasse von der End- und Anfangshaltestelle Hohenschönhausen, Zingster Straße zur Fußgängerbrücke über die Aussenringbahn/Margaretenhöhe zur End-
und Anfangshaltestelle Höhenschönhausen, Magaretenhöhe zu führen, kostet ca. 5 - 10 Millionen Euro und als
eine eingleisige S Bahntrasse von der End- und Anfangshaltestelle S Wartenberg zur End- und Anfangshalte-
stelle zu führen, kostet ca. 5 - 20 Millionen Euro + einen Seitenbahnsteig von einer Länge von 160 Meter und
eine Breite von 3 Meter dazu 3 Fahrlifte kostet 15 Millionen Euro, zusammen kostet die S Bahn ca. 35 Millionen Euro.

Der Berliner Senat wird hier Straßenbahn oder S Bahn zur dieser Fußgängerbrücke über die Aussenringbahn/
Margaretenhöhe zu führen, nicht bauen. Nur wenn dort ca. 2000 - 3000 Neue Wohnungen gebaut wird. Denn könnte man dort eine Straßenbahntrasse führen und auch die S Bahn dort hin zu führen. Um eine neue Umsteigerbahnhof S Margaretenhöhe zwischen Straßenbahn und S Bahn herzustellen.
Geht es da denn um ein realistisches Projekt oder ist das nur Wahlkampfgetöse ohne Substanz? Ich kenne die Siedlung nicht, aber auf der Karte sieht das aus wie eine Einfamilienhaus- und Gartensiedlung, die am Rand vom 259er gestreift wird. (Der bräuchte eventuell eine 2.Haltestelle an der Bahn-Überquerung.) So wie das auch bei Teilen von Frohnau, Schulzendorf, Wannsee, Lübars, Weißensee, Biesdorf, Mahlsdorf, Adlershof u.v.m. der Fall ist.
Ich finde diese S Bahn Erweiterung aber generell sehr gut. Dann würden viele Pendler aus Hohenschönhausen Richtung Pankow viel Zeit sparen. Vielleicht sogar dann ihr Auto öfter stehen lassen. Es gibt nämlich keine tolle Querverbindung. Alles ist mit hohem zeitlichem Aufwand verbunden.
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