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Diskussion um Verlängerung der Berliner U-Bahn zum BER
geschrieben von 2277 
Lieber hvhasel,
ich kann Dir nur zustimmen. Diese U-Bahnfantasien sind tatsächlich zum Heulen.
Immer die gleiche alte Geschichte. Straßenbahnen gegen U-Bahn. Die gleichen alten Vorurteile über Touristen.
Jede andere Hauptstadt, die eine U-Bahn hatte, die so nahe am Flughafen endete, würde sie verlängern. Es ist wirklich ein 'no-brainer'. Ich frage mich manchmal, was in manchen Gehirnen vorgeht. Ich verstehe nicht, was das Problem ist. Ist es ein Neidproblem? Berlin als Hauptstadt einer der reichsten Nationen der Welt sollte in der Lage sein, gleichzeitig mit verschiedenen neuen Straßenbahnlinien eine 6km U-Bahn zu bauen. Jedenfalls sieht es so aus, als sei entschieden. Schönefeld will, Neukölln will auch .. Zeit für ein Bisschen Basta.

BTW; Neulich beim Tag der offenen Tür/ Unter den Linden fiel mir auf, dass all die damalige Kanzlerbahn-Gegner ganz vorne in der Schlange stand, um schnell reinzukommen und zu fotografieren. So kann es gehen.

IsarSteve



3 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.2018 21:13 von IsarSteve.
Das Problem ist, dass die Milliarde Euro wesentlich sinnvoller erstmal in einen Ausbau der Straßenbahn investiert werden sollte. Abgesehen davon, dass Brandenburg wohl nicht bereit ist, diesen feuchten Traum zu finanzieren.
Zitat
hvhasel
Morgen fährt Frank Balzer dann mit der CDU-Fraktion mit der U8 nach Wittenau, um festzustellen, dass es zum MV ja gar nicht so weit ist. Übermorgen fährt Raed Saleh mit Helmut Kleebank schließlich mit der U7 und beide freuen sich, dass der Tunnel bis unter die Klosterstraße reicht.

Zitat
IsarSteve
Immer die gleiche alte Geschichte. Straßenbahnen gegen U-Bahn. Die gleichen alten Vorurteile über Touristen.
Jede andere Hauptstadt, die eine U-Bahn hatte, die so nahe am Flughafen endete, würde sie verlängern. Es ist wirklich ein 'no-brainer'. Ich frage mich manchmal, was in manchen Gehirnen vorgeht. Ich verstehe nicht, was das Problem ist. Ist es ein Neidproblem? Berlin als Hauptstadt einer der reichsten Nationen der Welt sollte in der Lage sein, gleichzeitig mit verschiedenen neuen Straßenbahnlinien eine 6km U-Bahn zu bauen. Jedenfalls sieht es so aus, als sei entschieden. Schönefeld will, Neukölln will auch .. Zeit für ein Bisschen Basta.

Alles sehr schöne Sachen. Aber wenn ich daran erinnern darf, gibt es bestimmt noch ein Dutzend (!) weiterer Projekte, die unter dem Stichwort i2030 zusammengefasst sind, u.a.:

- Heidekrautbahn
- S-Bahn nach Velten
- Stammbahn
- S-Bahn nach Falkensee
- S-Bahn nach Rangsdorf
usw.

Dazu kommen diverse Straßenbahnprojekte (auch wenn darüber heute wieder im TV abschätzig geredet wurde), und diverse mehr oder wenige halbgare Ideen im U-Bahn-Bereich.

Welches sind denn nun die dringendsten Projekte?
Zitat
nicolaas
Das Problem ist, dass die Milliarde Euro wesentlich sinnvoller erstmal in einen Ausbau der Straßenbahn investiert werden sollte. Abgesehen davon, dass Brandenburg wohl nicht bereit ist, diesen feuchten Traum zu finanzieren.

Wer im Wolkenkuckucksheim lebt und so denkt ist wirklich nicht zu helfen. Die U5 Bau geht bald zu ende und ist es klar, dass die Politiker einen Nachfolgebau suchen.

IsarSteve



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 06.11.2018 21:33 von IsarSteve.
Wo ist das Problem? Die potentiellen Nutzer müssen zahlen. Nicht die Steuerzahler!
Bei 10 € Aufschlag auf jedes SXF und TXL-Ticket kommen bei 30 Mio Passagieren pro Jahr schon mal 300 Mio € zusammen. Und hier trifft es keine Armen! Auch dürfte die Summe genau entstehenden Mehrkosten entsprechen. Also läuft das Projekt so lange bis es fertig ist.

Es ist nicht einzusehen, dass für Luxus immer die Grundversorgung zurückstehen soll.
Zitat
IsarSteve
Zitat
nicolaas
Das Problem ist, dass die Milliarde Euro wesentlich sinnvoller erstmal in einen Ausbau der Straßenbahn investiert werden sollte. Abgesehen davon, dass Brandenburg wohl nicht bereit ist, diesen feuchten Traum zu finanzieren.

Wer im Wolkenkuckucksheim lebt und so denkt ist wirklich nicht zu helfen. Die U5 Bau geht bald zu ende und ist es klar, dass die Politiker einen Nachfolgebau suchen.

Gibt es eine Regierungskrise, wenn mal keine U-Bahn im Bau ist? Wenn es denn unbedingt was Großes sein muss, halte ich z.B. den Nordast der S25 (20 Minuten-Takt, Provisorium seit 1998), Heidekrautbahn (da gibt es sogar Planrecht!!!) oder eine S-Bahn über Spandau hinaus (da stapeln sich die Fahrgäste) - von mir aus mit Abzweig ins Falkenhagener Feld - für wesentlich wichtiger als eine U7 zum Flughafen.

Ob auf den Zügen "U" oder "S" drauf steht, sollte doch seit 1989 keinen Unterschied mehr machen. Im englischsprachigen Raum wird meist eh nur nach "Heavy Rail" (vollkommen unabhängig geführte Bahn) und "Light Rail" (Straßenbahn, teilweise im Straßenraum unterwegs) unterschieden.
Du bist lustig, weil
Zitat
IsarSteve
Immer die gleiche alte Geschichte. Straßenbahnen gegen U-Bahn. Die gleichen alten Vorurteile über Touristen.
du der erste bist, der das Straßenbahnargument hier überhaupt in die Debatte bringt. Und wer hat Vorurteile gegenüber Touristen? Nicht sehr nah am Text argumentiert...
Zitat

Jede andere Hauptstadt, die eine U-Bahn hatte, die so nahe am Flughafen endete, würde sie verlängern. Es ist wirklich ein 'no-brainer'.
Äh. Ja. Also international redet man ja von 'Metro' und meint damit das deutsche 'Schnellbahn'. In Berlin haben wir bekanntermaßen zwei 'Metro-Systems'. Das eine erreicht den BER jetzt schon, ohne, dass er in Betrieb wäre. Dazu kommt 'Heavy Rail' in Form vor Regional (und Fern-!) Bahn.
Nenn mir doch mal einen internationalen Großflughafen, der zwei Schnellbahnanbindungen PLUS Vollbahnanschluss hat. Nur aus dem Kopf gezogen: O'Hare hat die Red Line, Atlanta nur Marta, JFK zwar eine umfangreiche Privat-U-Bah, die aber nirgends hinfährt, als Anbindung bleibt nur der A-Train,Heathrow hat den Express zusätzlich zu einer U-Bahnlinie, HK auch nur den Express... ich bin nicht allwissend, vielleicht übersehe ich was, deswegen: ernstgemeinte Frage. Aber: Ich bin sehr stark der Auffassung dass der schrei nach einer _zweiten_ Schnellbahnanbindung neben einer funktionierenden plus Fernbahnhof ein echtes Luxusproblem ist.
Zitat

Ich frage mich manchmal, was in manchen Gehirnen vorgeht. Ich verstehe nicht, was das Problem ist. Ist es ein Neidproblem? Berlin als Hauptstadt einer der reichsten Nationen der Welt sollte in der Lage sein, gleichzeitig mit verschiedenen neuen Straßenbahnlinien eine 6km U-Bahn zu bauen. Jedenfalls sieht es so aus, als sei entschieden. Schönefeld will, Neukölln will auch .. Zeit für ein Bisschen Basta.
Jo, hier erledigst Du Dich doch argumentativ selber: weder Neukölln noch Schönefeld werden nur einen Cent der Kosten tragen. Natürlich sind die dafür, doh.
Zitat

BTW; Neulich beim Tag der offenen Tür/ Unter den Linden fiel mir auf, dass all die damalige Kanzlerbahn-Gegner ganz vorne in der Schlange stand, um schnell reinzukommen und zu fotografieren. So kann es gehen.
Oh, Du kennst die alle persönlich?
=D
Zitat
IsarSteve
Immer die gleiche alte Geschichte. Straßenbahnen gegen U-Bahn.
Doch, darum geht es. Wenn man sich nur ein wenig mit den Interna und dem Verhalten der relevanten Akteure in der Berliner Verkehrspolitik beschäftigt, dann ist dies offensichtlich. Leider.

Zitat
IsarSteve
Jede andere Hauptstadt, die eine U-Bahn hatte, die so nahe am Flughafen endete, würde sie verlängern. Es ist wirklich ein 'no-brainer'. Ich frage mich manchmal, was in manchen Gehirnen vorgeht.
Da hilft auch keine Polemik, wenn an sich mit dem Thema sachlich auseinandersetzt:

Der Flughafen wird drei voneinander nahezu unabhängige Schienenverbindungen zur Verfügung haben wird, die für das Gros der Fluggäste, aber auch Anlieger im Bereich Schönfeld deutlich schnellere Verbindungen offerieren werden, als die U7 jemals könnte.
Zur Erinnerung:
(1) S-Bahn, (2) Regionalbahn/Fernbahn aus Richtung Nord-Süd-Tunnel (Dresdner Bahn) und (3) aus Richtung Stadtbahn/Ostkreuz.

Zur weiteren Erläuterung:
Nach aktuellen Nachfrageprognosen für den BER und seine Verkehrsanbindung wird die Busanbindung zwischen Rudow und BER ab ca. 2040 an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Dann besteht auch Investitionsbedarf bezüglich BER-Anbindung - wobei dies nicht zwingend eine U7-Verlängerung sein muss, es kann auch der Ausbau der anderen Schienenvrbindungen sein.
Gleichzeitig fallen mir regelrecht dutzende Buskorridore in unserer Stadt ein, die heute (also 2018) bereits überlastet sind und die Fahrgäste nicht mehr angemessen befördert werden können. Und auch da haben wir deutliches weiteres Wachstum zu erwarten...
Damit ist für mich absolut klar, wo die Priorität liegen sollte.

Zitat
IsarSteve
BTW; Neulich beim Tag der offenen Tür/ Unter den Linden fiel mir auf, dass all die damalige Kanzlerbahn-Gegner ganz vorne in der Schlange stand, um schnell reinzukommen und zu fotografieren. So kann es gehen.
Ich habe mir den U-Bahnhof selbstverständlich angeschaut. Und ja, es ist ein beeindruckendes Bauwerk. Trotzdem betrachte ich die U5-Verlängerung weiterhin als netten Luxus und nicht als eines der prioritär zu realisierenden Projekte. Und auch hier ging es übrigens auch um konkurriende Projekte: Die "S21" wurde dafür aufgeschoben - nach meiner Einschätzung wäre diese im Berliner Schnellbahnnetz deutlich wichtiger. Nun wird diese frühestens irgendwann in den 2030er Jahren zur Verfügung stehen.

Ingolf



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.2018 00:17 von Ingolf.
Das Problem ist, dass viele Politiker kein Detailwissen vom Nahverkehr nebst der Geschichte und Möglichkeiten zzgl. Kosten etc. haben und die Ideen wie eine Modelleisenbahn auf dem Stadtplan machen.

Zielanzeigenverzeichnis 2018/2019 auf: www.graphxberlin.de
Zitat
schallundrausch
Nenn mir doch mal einen internationalen Großflughafen, der zwei Schnellbahnanbindungen PLUS Vollbahnanschluss hat. Nur aus dem Kopf gezogen: O'Hare hat die Red Line, Atlanta nur Marta, JFK zwar eine umfangreiche Privat-U-Bah, die aber nirgends hinfährt, als Anbindung bleibt nur der A-Train,Heathrow hat den Express zusätzlich zu einer U-Bahnlinie, HK auch nur den Express... ich bin nicht allwissend, vielleicht übersehe ich was, deswegen: ernstgemeinte Frage. Aber: Ich bin sehr stark der Auffassung dass der schrei nach einer _zweiten_ Schnellbahnanbindung neben einer funktionierenden plus Fernbahnhof ein echtes Luxusproblem ist.

Ja, genau so ist es.

MARTA in Atlanta sorgt sogar nur für den Anschluss des nationalen Terminals, will man zum internationalen, muss man eine halbe Stunde mit dem Shuttlebus um den ganzen Flughafen herum gondeln. Das ist schlimmer, als wenn der BER weiterhin über den alten Bahnhof Schönefeld angeschlossen wäre.

Es gibt nicht wenige und nicht gerade kleine internationale US-amerikanische Flughäfen ohne jeglichen SPNV-Anschluss wie Detroit, Houston oder New Orleans. Oder natürlich eben Tegel.
Zitat
Ingolf
Zur weiteren Erläuterung:
Nach aktuellen Nachfrageprognosen für den BER und seine Verkehrsanbindung wird die Busanbindung zwischen Rudow und BER ab ca. 2040 an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Dann besteht auch Investitionsbedarf bezüglich BER-Anbindung - wobei dies nicht zwingend eine U7-Verlängerung sein muss.
Gleichzeitig fallen mir regelrecht dutzende Buskorridorein unserer Stadt ein, die heute (also 2018) bereits überlastet sind und die Fahrgäste nicht mehr angemessen befördert werden können. Und auch das haben wir deutliches Wachstum zu erwarten...
Damit ist für mich absolut klar, wo die Priorität liegen sollte.

Da hat man ja noch 20 Jahre Zeit, den Wiederaufbau der früheren Straßenbahnverbindung nach Schönefeld zu planen, die Fördermittel zu beantragen und die Planfeststellung durchzuziehen.
Bekanntlich wurde im August 1940 auf Anforderung der Wirtschaft die Straßenbahnstrecke von Rudow nach Schönefeld weiteghend auf eigener Trasse und mit einer eigenen Brücke über den Eisenbahn-Güteraußenring verlängert. Befahren von der Linie 147 als Durchmesserlinie von Niederschönhausen, Nordend. Leider wollte die BVG-West nach der Währungsreform kein Ostgeld und hat die Linie 1950 ab Landesgrenze eingestellt. Heute könnte man die Linie M1 entsprechend verlängern, auch wenn das der derzeitige Neuköllner Bezirksbürgermeister im heutigen Abendschau-Interview ausdrücklich abgelehnt hat. Wenn erst die modernen Straßenbahnwagen wieder Neukölln erreichen, wird er seine Meinung ändern.

so long

Mario



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 07.11.2018 00:03 von der weiße bim.
Zitat
GraphXBerlin
Das Problem ist, dass viele Politiker kein Detailwissen vom Nahverkehr nebst der Geschichte und Möglichkeiten zzgl. Kosten etc. haben und die Ideen wie eine Modelleisenbahn auf dem Stadtplan machen.

Das scheint nicht nur auf Politiker zuzutreffen ...
Zitat
IsarSteve
Ich verstehe nicht, was das Problem ist.

Du verstehst echt nicht, was das Problem ist? Das liebe Geld, egal, ob Deutschland (bzw.vor allem Berlin...) nun sooo reich sind.

Zitat
IsarSteve
Jedenfalls sieht es so aus, als sei entschieden. Schönefeld will, Neukölln will auch .. Zeit für ein Bisschen Basta.

Ja, ich will die U-Bahn nach Schönefeld auch, aber bezahlen sollen gefälligst die anderen. Ich glaube, die Potsdamer Landesregierung wird der Gemeinde Schönefeld den Vogel zeigen, wenn die mal locker 400 Millionen für den Anteil der U-Bahn in den Flughafen bezahlen soll und anschließend auch noch einen Teil der Betriebskosten tragen soll.
Also hast Du recht, es wird ein BASTA geben, aber leider nicht so, wie Du (und ich) es hoffen...
Hallo!
Bitte beim Aufzählen der anderen notwendigen Projekte nicht vergessen, daß seitens der Politik genau so breit publiziert dem Dahlewitzer Triebwerkbauer die S-Bahn nach Rangsdof versprochen wurde.
Müller und Konsorten reisen auf der Welle der nötigen Nahverkehrserweiterung durch die Medien, die interessierten Fans streiten um die Prioritäten und passieren tut eigentlich garnichts.
Grüße
Zitat
Rummelburg
Wo ist das Problem? Die potentiellen Nutzer müssen zahlen. Nicht die Steuerzahler!
Bei 10 € Aufschlag auf jedes SXF und TXL-Ticket kommen bei 30 Mio Passagieren pro Jahr schon mal 300 Mio € zusammen. Und hier trifft es keine Armen! Auch dürfte die Summe genau entstehenden Mehrkosten entsprechen. Also läuft das Projekt so lange bis es fertig ist.

Es ist nicht einzusehen, dass für Luxus immer die Grundversorgung zurückstehen soll.

Das wäre eine Maßnahme, grundsätzlich. Dem Flughafen einen eigenen Tarif "spendieren". Wie man das ohne Zugangssperren realisieren kann bleibt abzuwarten.
Aber da höre ich ja auch schon die Proteste und das Geheule: "Ich fahre ehe mit dem Taxi zum Flughafen", "ich fahre mit dem Auto", "ich werde hingebracht" oder "mein Flugticket kostet nur 19 Euro und dann soll ich 10 Euro alleine für den ÖPNV Anteil zahlen?"
Sucht euch was aus...
Zitat
Joe
Dem Flughafen einen eigenen Tarif "spendieren". Wie man das ohne Zugangssperren realisieren kann bleibt abzuwarten.
Aber da höre ich ja auch schon die Proteste und das Geheule: "Ich fahre ehe mit dem Taxi zum Flughafen", "ich fahre mit dem Auto", "ich werde hingebracht" oder "mein Flugticket kostet nur 19 Euro und dann soll ich 10 Euro alleine für den ÖPNV Anteil zahlen?"

Eine Pauschale pro Flugticket wäre eher machbar, ein eigener Tarif nicht. Schließlich gibt es auch viele Menschen, die am Flughafen arbeiten. Denen kann man nicht 10€ pro Fahrt abnehmen.

x--x--x--x

Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Zitat
Joe
Dem Flughafen einen eigenen Tarif "spendieren". Wie man das ohne Zugangssperren realisieren kann bleibt abzuwarten.
Aber da höre ich ja auch schon die Proteste und das Geheule: "Ich fahre ehe mit dem Taxi zum Flughafen", "ich fahre mit dem Auto", "ich werde hingebracht" oder "mein Flugticket kostet nur 19 Euro und dann soll ich 10 Euro alleine für den ÖPNV Anteil zahlen?"

Eine Pauschale pro Flugticket wäre eher machbar, ein eigener Tarif nicht. Schließlich gibt es auch viele Menschen, die am Flughafen arbeiten. Denen kann man nicht 10€ pro Fahrt abnehmen.

Man könnte ja nur Einzelfahrscheine und Tageskarten belasten und Sperren ausschließlich am Bahnhof im Terminal vorsehen. Letzendlich kann man ja wenn Brandenburg nicht zahlt auch auf alle Halte nach Lieselotte-Berger-Platz verzichten, von Bahnhof Schönefeld und Terminal mal abgesehen.

1 Mrd Euro deutet für mich auf eine überwiegende Tunnelstrecke hin. Mir erschließt sich da der Nutzen einer Tunnelstrecke nicht. Spätestens hinter dem Bahnhof wäre doch eigentlich eine Führung als Hochbahn sowohl städtebaulich als auch vom Lärm her sinnvoller. Oder gibt es mittlerweile Pläne die Landebahn zu kreuzen und direkt unters Terminal zu fahren?

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Im Abendschau-Beitrag von gestern ist die schnörkelige Streckenführung dargestellt. Würde man alles in einen Tunnel packen, wären es wohl eher 1,5 Milliarden. Das größte Problem wäre es wohl einen passenden Endbahnhof zu finden, der auch baulich umsetzbar ist.

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Die Strecke vom U Rudow zum SXF ist etwa 4km lang. Der durchschnittliche Bahnhofsabstand bei der BVG beträgt 780m, d.h. 4 Bahnhöfe wären es die neu gebaut würden. Eigentlich unnötig und teuer.
Wenn aber nur eine Station a la "Blumenviertel" oder "Rudow-Süd" gebaut würde, hätten wir ein Feeling a la Hamburger U4 :-)

Wären die Kosten nicht so hoch würde ich generell diesen Bau begrüßen und der Vorschlag mit den 10€ pro Flugticket gefällt mir außerordentlich gut.
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