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Ständige Einkürzung des TXL - Lösungsmöglichkeiten?
geschrieben von Jay 
Zitat
eiterfugel
Den Kurzstreckenverkehr mag keiner bestreiten - die Debatte, ob man jetzt vom U-Bahnhof zu McFit mit dem Bus fahren muss oder nicht, gehört nicht hierher -, er ist aber auch ein Grund, warum der 245 so extrem unattraktiv ist. Sofern der TXL halbwegs pünktlich ist, ist es nicht unüblich, dass einer direkt vor dem 245 an der Turmstraße losfährt und der nächste bereits am Hauptbahnhof wieder hinter ihm ist - und eben doch auch mit Reisenden, die Turmstraße - Hauptbahnhof fahren. Das ist idR kein klassischer Punkt-zu-Punkt-Verkehr, weil sie an einem Ende (tendenziell in ein schienengebundenes Verkehrsmittel) umsteigen - und meiner Wahrnehmung nach nimmt das tendenziell zu, was kein Wunder ist, so unzuverlässig wie die U9 in letzter Zeit geworden ist.

Abwarten. Mit der Straßenbahn zur Turmstraße gibt es dann Umsteigemöglichkeiten, die es heute nicht gibt. Man kommt dann von der Turmstraße zügig zur U6 und S1, S2, S25, S26. Für einige Straßenbahnfahrgäste fällt der heute nötige Umsteigevorgang weg. Und ob man auf dem 245er zwischen U-Bhf Turmstraße und Rathenower Straße dreimal halten muss, ist auch fraglich. Man könnte dort sicherlich bei einer Neusortierung der Haltestellen mit zwei Halten auskommen. Es gibt dort viele mögliche Maßnahmen, die sicherlich sinnvoller und günstiger als der U-Bahnbau sind.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
Es gibt dort viele mögliche Maßnahmen, die sicherlich sinnvoller und günstiger als der U-Bahnbau sind.

Das ist unbestritten und ich bin auch überhaupt nicht glücklich hier inzwischen indirekt zu den U-Bahn-Befürwortern zu gehören, da ich gar nicht mal so gerne mit ihr fahre. Aber, nur alleine von der Verlängerung der M10 wird nicht mit mal alles perfekt in Moabit - davon reden ein paar andere und ich hier seit ein paar Jahren immer mal wieder, wenn das Thema gerade mal hochschwappt und als Antwort heißt es dann immer: Moabit sei doch schon so gut erschlossen. Was nutzen mir aber Busse, die nie kommen?
Und so sehr ich mich auf die Straßenbahn freue - auch wenn sie meinen Weg sogar verlängert -, aber an das Chaos durch die Bauarbeiten will ich jetzt lieber auch noch gar nicht denken.
Zitat
eiterfugel
Das ist unbestritten und ich bin auch überhaupt nicht glücklich hier inzwischen indirekt zu den U-Bahn-Befürwortern zu gehören, da ich gar nicht mal so gerne mit ihr fahre. Aber, nur alleine von der Verlängerung der M10 wird nicht mit mal alles perfekt in Moabit - davon reden ein paar andere und ich hier seit ein paar Jahren immer mal wieder, wenn das Thema gerade mal hochschwappt und als Antwort heißt es dann immer: Moabit sei doch schon so gut erschlossen. Was nutzen mir aber Busse, die nie kommen?
Und so sehr ich mich auf die Straßenbahn freue - auch wenn sie meinen Weg sogar verlängert -, aber an das Chaos durch die Bauarbeiten will ich jetzt lieber auch noch gar nicht denken.

Sorry, aber die Diskussion droht scheinheilig zu werden. Oben wird die U9 als unzuverlässig bezeichnet, aber die U5 zur Turmstraße soll es dann richten? Natürlich gehört die M10 weiter verlängert und (wie alle anderen Oberflächenlinien) beschleunigt. Diese Beschleunigung ist weitaus billiger als die U5 zur Turmstraße und davon hätten alle Fahrgäste etwas.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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eiterfugel
Und so sehr ich mich auf die Straßenbahn freue - auch wenn sie meinen Weg sogar verlängert -, aber an das Chaos durch die Bauarbeiten will ich jetzt lieber auch noch gar nicht denken.

Kann Eiterfugel nur komplett zustimmen. Die M10 nach Mierendorffplatz oder Virchow-Klinikum, würde mir null Verbesserung in meinen Routen von zu Hause aus bringen, aber immerhin würde dann endlich ein Schienenverkehrsmittel in meine Gegend kommen. Deswegen freue ich mich sehr auf die Straßenbahn.


Irgendwann kommt der Zeitpunkt, dass wir aus ökologischen Gründen
(a) nicht mehr für jedes kleine berufliche/private Ding durch die halbe Stadt fahren können (sondern fuß-/fahrradläufig --> Dann würden historische Berlinvergleiche auch funktionieren*)

oder

(b) den ÖPNV-Anteil im Modalsplit auf grob geschätzte 50% erhöhen. Diese Massen können dann nur noch U-/S-Bahnen transportieren.**

*Als Berlin das letzte Mal weit über 4 Mio. Ew hatte, musste das Fußfolk per pedes ;) von der Wohnung in die Fabrik und zurück laufen. Ist also mit unserem heutigen Mobilitätswahn nicht vergleichbar.

**Es ist unrealistisch, dass wir unbegrenzt immer mehr Energie verbrauchen können, um dauerhaft (e)MIV und andere Energieverschwendungen aufrecht zu erhalten



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.2018 21:23 von PassusDuriusculus.
Zitat
PassusDuriusculus
Kann Eiterfugel nur komplett zustimmen. Die M10 nach Mierendorffplatz oder Virchow-Klinikum, würde mir null Verbesserung in meinen Routen von zu Hause aus bringen, aber immerhin würde dann endlich ein Schienenverkehrsmittel in meine Gegend kommen. Deswegen freue ich mich sehr auf die Straßenbahn.

Ihr jammert auf hohem Niveau. Die M10 wird alle fünf Minuten in sieben Minuten vom Hbf zur Turmstraße zusätzlich zum 245er fahren. Der TXL hat für die Strecke sechs Minuten, jedoch ohne Zwischenhalt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
B-V 3313
Ihr jammert auf hohem Niveau.

Sorry, aber die Scheinheiligkeit kann ich hier nur zurück geben. Und genau das nervt mich: Alle Diskussionen darüber, was hier verbessert werden müsste, enden irgendwann darin, dass einer - meist eine bestimmte Person - beschließt, dass Moabit doch gut erschlossen sei und wir den Mund halten sollen, obwohl vorher sogar zugegeben wird, dass es hier an mehrere Stellen Verbesserungsbedarf gibt - was denn nun?

Auch wenn es hier eigentlich nicht hingehört, aber ich möchte mal das Trara hier im Forum erleben, wenn der M37/137-Korridor oder der M82-Korridor so eine schlechte Performance wie der M27 abgeben. Oder was passiert, wenn man den Korridor Rathaus Neukölln - Treptower Park auf 20er Takt mit Solobussen umstellt - käme zurecht keiner auf die Idee. Aber Moabit ist gut erschlossen.

PS: Der TXL braucht in Richtung Stadt, außer wenn Stau ist, selten mehr als 3 Minuten.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.2018 22:17 von eiterfugel.
Zitat
eiterfugel
Zitat
B-V 3313
Ihr jammert auf hohem Niveau.

Sorry, aber die Scheinheiligkeit kann ich hier nur zurück geben. Und genau das nervt mich: Alle Diskussionen darüber, was hier verbessert werden müsste, enden irgendwann darin, dass einer - meist eine bestimmte Person - beschließt, dass Moabit doch gut erschlossen sei und wir den Mund halten sollen, obwohl vorher sogar zugegeben wird, dass es hier an mehrere Stellen Verbesserungsbedarf gibt - was denn nun?

Auch wenn es hier eigentlich nicht hingehört, aber ich möchte mal das Trara hier im Forum erleben, wenn der M37/137-Korridor oder der M82-Korridor so eine schlechte Performance wie der M27 abgeben. Oder was passiert, wenn man den Korridor Rathaus Neukölln - Treptower Park auf 20er Takt mit Solobussen umstellt - käme zurecht keiner auf die Idee. Aber Moabit ist gut erschlossen.

PS: Der TXL braucht in Richtung Stadt, außer wenn Stau ist, selten mehr als 3 Minuten.

Danke! :-)
Zitat
eiterfugel
Sorry, aber die Scheinheiligkeit kann ich hier nur zurück geben. Und genau das nervt mich: Alle Diskussionen darüber, was hier verbessert werden müsste, enden irgendwann darin, dass einer - meist eine bestimmte Person - beschließt, dass Moabit doch gut erschlossen sei und wir den Mund halten sollen, obwohl vorher sogar zugegeben wird, dass es hier an mehrere Stellen Verbesserungsbedarf gibt - was denn nun?

Moabit wird doch durch die M10 wesentlich besser erschlossen werden und natürlich muss sie vom U-Bhf Turmstraße weiter verlängert werden. Ob man den 123er verdichten muss und/oder auf Gelenkwagen umstellen, darüber kann man doch sprechen.

Zitat
eiterfugel
Auch wenn es hier eigentlich nicht hingehört, aber ich möchte mal das Trara hier im Forum erleben, wenn der M37/137-Korridor oder der M82-Korridor so eine schlechte Performance wie der M27 abgeben.

Beim M37er/137er gibt es jeden Werktag Rudelbildungen und danach große Lücken. Nur heult hier niemand rum und schreit nach der geplanten U-Bahn...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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eiterfugel
PS: Der TXL braucht in Richtung Stadt, außer wenn Stau ist, selten mehr als 3 Minuten.

Komisch, selbst um diese Uhrzeit jetzt sind vier Minuten eingeplant.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
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B-V 3313
Zitat
eiterfugel
PS: Der TXL braucht in Richtung Stadt, außer wenn Stau ist, selten mehr als 3 Minuten.

Komisch, selbst um diese Uhrzeit jetzt sind vier Minuten eingeplant.

Das erklärt vielleicht, warum der TXL abends so oft 3 Minuten Verfrühung und mehr hat
Zitat
PassusDuriusculus

*Als Berlin das letzte Mal weit über 4 Mio. Ew hatte, musste das Fußfolk per pedes ;) von der Wohnung in die Fabrik und zurück laufen. Ist also mit unserem heutigen Mobilitätswahn nicht vergleichbar.

Nö. Das Maximum der Einwohnerzahl hatte Berlin Anfang des 2. Weltkriegs. Da war das innerstädtische S-Bahn-Netz genauso wie heute, eher noch dichter, weil es die ganzen Verbindungen Stadtbahn-Ringbahn noch gab, mit entsprechenden Linien (und von mehr Zügen befahren als jetzt). Im U-Bahn-Netz fehlten sicherlich U9, U7 NW vom Mehringdamm und Außenäste von U5 und U8, aber den Rest gabs auch schon. Das Straßenbahnnetz war viel dichter als heute.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.2018 22:42 von Global Fisch.
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B-V 3313
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RathausSpandau
Weder die Stadtbahn, noch die S21 erschließen Moabit ordentlich, sie tuen es nur am Rand.

Moabit hat einen hohen Anteil an Kurzstreckenverkehren. Da sind nur zwei Verkehrsmittel die erste Wahl, das bessere davon wird bald zum U-Bhf Turmstraße verlängert.

Zitat
RathausSpandau
Und die U2-West und U3-Südwest sind absolut notwendig, oder wie sollen sonst die FU-Studenten oder die Besucher von Hertha-Spielen befördert werden?

Spätestens hinter dem U-Bhf FU (Thielplatz) ist die U3 leer und ab Oskar-Helene-Heim hat oftmals jeder Fahrgast einen Wagen für sich. Und die U2-West ist hinter dem Theo leer, die Strecke bis Stadion braucht man natürlich als Zuführung zur Werkstatt. Das Stadion rechtfertigt keine eigene U-Bahn, 17 Heimspiele im Kalenderjahr+Pokalfinale und mit anderen Veranstaltungen (Pyronale, ISTAF, Konzerte) kommt man auf vielleicht 30 Tage im Jahr, wo für einige wenige Stunden zusätzliche Kapazitäten gebraucht werden. Das könnte die S-Bahn auch alleine wuppen.

Zitat
RathausSpandau
Dass das Schnellbahnnetz für größere Bevölkerungszahlen- und dichte ausgelegt ist, ist in der Tat ein guter Punkt. Im Tarifbereich A gibt es bis auf einige Lücken auch ein hervorragendes Schnellbahnnetz.

Gut erkannt.

Zitat
RathausSpandau
Dass die U5 nach Spandau nicht fahren könnte wusste ich nicht, da man aber in Jungfernheide am selben Bahnsteig dann umsteigen könnte, wäre das nicht so dramatisch.

Ich weiß zwar nicht wie alt du bist (ich schätze so 13-15), aber du wirst es nie erleben, dass die U5 die Bahnhöfe Turmstraße oder gar Jungfernheide erreicht. Spätestens die Straßenbahn macht den U-Bahnträumen endgültig einen Strich durch die Rechnung.

Und Fahrgäste die nach Mitte wollen, gibt es in so einem großen und zentrumsnahen Stadtteil wie Moabit also nicht?
Für den Kurzstreckenverkehr können ja gerne Bus/Straßenbahn herhalten.

Bei der U3 wäre es damals wohl sinnvoller gewesen, sie ab Thielplatz ins Zehlendorfer Zentrum zu führen.

Die U2-West leidet wohl auch darunter, dass die Verlängerung nach Spandau - Falkenhagener Feld unterblieb und sie im Niemandsland endet.

Der Verweis auf die S-Bahn ist zwar berechtigt, aber diese fährt ja heute an Veranstaltungen auch in sehr dichtem Takt zum Olympiastadion. Und trotzdem ist der U2-Bahnhof samt Züge nach dem Schlusspfiff immer vollkommen überfüllt. Wie soll die S-Bahn die ganzen Massen zusätzlich aufnehmen? Oft ist die U2 zur Anfahrt einfach praktischer als die S-Bahn.

Und wenn ich nach dem Schlusspfiff da stehe und erstmals warten muss überhaupt in einem Zug reinkommen zu können, bringt mir die Tatsache "in den meisten anderen Tagen ist es nicht so voll" nichts! Und wenn dort keine U-Bahn, sondern ein Bus oder eine Tram führe, wären die Personalkosten ja auch wesentlich höher.

Ob eine weitere U5-Verlängerung realistisch ist habe ich überhaupt nicht beurteilt, aber nur weil etwas erstmal realitätsfern wirkt, muss man ja nicht gleich Denkverbote erteilen.
Zitat
B-V 3313
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eiterfugel
Das ist unbestritten und ich bin auch überhaupt nicht glücklich hier inzwischen indirekt zu den U-Bahn-Befürwortern zu gehören, da ich gar nicht mal so gerne mit ihr fahre. Aber, nur alleine von der Verlängerung der M10 wird nicht mit mal alles perfekt in Moabit - davon reden ein paar andere und ich hier seit ein paar Jahren immer mal wieder, wenn das Thema gerade mal hochschwappt und als Antwort heißt es dann immer: Moabit sei doch schon so gut erschlossen. Was nutzen mir aber Busse, die nie kommen?
Und so sehr ich mich auf die Straßenbahn freue - auch wenn sie meinen Weg sogar verlängert -, aber an das Chaos durch die Bauarbeiten will ich jetzt lieber auch noch gar nicht denken.

Sorry, aber die Diskussion droht scheinheilig zu werden. Oben wird die U9 als unzuverlässig bezeichnet, aber die U5 zur Turmstraße soll es dann richten? Natürlich gehört die M10 weiter verlängert und (wie alle anderen Oberflächenlinien) beschleunigt. Diese Beschleunigung ist weitaus billiger als die U5 zur Turmstraße und davon hätten alle Fahrgäste etwas.

Dass die U9 unzuverlässig ist, ist nicht systembedingt, sondern Folge schlampiger Planung/Betriebsausführung.

Und welcher Fahrgast der z.B. von U Turmstraße zum Hauptbahnhof möchte hat was davon wenn er nicht 3 sondern 10 Minuten braucht? Oder wenn er von Turmstraße ecke Rathenower Straße zum Alex nicht 9, sondern 20 Minuten braucht?

Die M10 und eine mögliche U5-West muss man ja auch gar nicht gegeneinander ausspielen!
Und wenn die U5 fertig ist und ein voller Erfolg ist, dann interessieren die Baukosten keinen mehr. U-Bahnen werden ja für Jahrzehnte, Jahrhunderte genutzt und deren Anlagen sind sehr langlebig. Was z.B. die Personalkosten betrifft (die anders als die Baukosten nicht nur einmal, sondern bei laufendem Betrieb dauerhaft anfallen), sind U-Bahnen unschlagbar.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.04.2018 23:23 von RathausSpandau.
Zitat
B-V 3313

Zitat
RathausSpandau
Dass die U5 nach Spandau nicht fahren könnte wusste ich nicht, da man aber in Jungfernheide am selben Bahnsteig dann umsteigen könnte, wäre das nicht so dramatisch.

Ich weiß zwar nicht wie alt du bist (ich schätze so 13-15), aber du wirst es nie erleben, dass die U5 die Bahnhöfe Turmstraße oder gar Jungfernheide erreicht. Spätestens die Straßenbahn macht den U-Bahnträumen endgültig einen Strich durch die Rechnung.

Dann wird der EIII/5-Zug nie die anderen Großprofillinien direkt erreichen können.
Zitat
RathausSpandau
Und Fahrgäste die nach Mitte wollen, gibt es in so einem großen und zentrumsnahen Stadtteil wie Moabit also nicht?
Für den Kurzstreckenverkehr können ja gerne Bus/Straßenbahn herhalten.

Natürlich gibt es die. Und die können ja nach Ziel (und druchgebundenen Straßenbahnlinie) durchfahren oder am Hbf bequem in die U5 umsteigen.

Zitat
RathausSpandau
Bei der U3 wäre es damals wohl sinnvoller gewesen, sie ab Thielplatz ins Zehlendorfer Zentrum zu führen.

Auch das Aufkommen wäre nicht u-bahnwürdig. Man hätte sich die U-Bahn dahinten klemmen sollen.

Zitat
RathausSpandau
Die U2-West leidet wohl auch darunter, dass die Verlängerung nach Spandau - Falkenhagener Feld unterblieb und sie im Niemandsland endet.

Mal war eine Verlängerung geplant und mal nicht. Gebaut wurde sie nie. Die U-Bahn dort ist überflüssig wie ein Kropf.

Zitat
RathausSpandau
Der Verweis auf die S-Bahn ist zwar berechtigt, aber diese fährt ja heute an Veranstaltungen auch in sehr dichtem Takt zum Olympiastadion. Und trotzdem ist der U2-Bahnhof samt Züge nach dem Schlusspfiff immer vollkommen überfüllt. Wie soll die S-Bahn die ganzen Massen zusätzlich aufnehmen?

Die S-Bahn hat mit ihren vier Sonderbahnsteigen genug Kapazitäten - und weitaus mehr als die Kleinprofilzüge der U2. Und wenn Hertha ein kleineres Stadion baut, ist die U-Bahn eher weniger als mehr ausgelastet.

Zitat
RathausSpandau
Und wenn ich nach dem Schlusspfiff da stehe und erstmals warten muss überhaupt in einem Zug reinkommen zu können, bringt mir die Tatsache "in den meisten anderen Tagen ist es nicht so voll" nichts! Und wenn dort keine U-Bahn, sondern ein Bus oder eine Tram führe, wären die Personalkosten ja auch wesentlich höher.

Du verstehst es echt nicht. Du stehst da im Schnitt 17x im Jahr als Herthafan und wie oft das Stadion ausverkauft ist, wissen wir beide.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
Henning
Dann wird der EIII/5-Zug nie die anderen Großprofillinien direkt erreichen können.

Gott sei dank! Und nebenbei auch historisch korrekt.

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Zitat
RathausSpandau
Dass die U9 unzuverlässig ist, ist nicht systembedingt, sondern Folge schlampiger Planung/Betriebsausführung.

Das ist bei den Oberflächenverkehrsmitteln genauso und damit kein Argument.

Zitat
RathausSpandau
Und welcher Fahrgast der z.B. von U Turmstraße zum Hauptbahnhof möchte hat was davon wenn er nicht 3 sondern 10 Minuten braucht? Oder wenn er von Turmstraße ecke Rathenower Straße zum Alex nicht 9, sondern 20 Minuten braucht?

Er wird aber nur sieben Minuten brauchen - und das ohne zeitraubenden Weg in den Untergrund. Genauso genial wäre natürlich der Bhf Fritz-Schloss-Park - das halbe Einzugsgebiet wäre ein Park.

Zitat
RathausSpandau
Die M10 und eine mögliche U5-West muss man ja auch gar nicht gegeneinander ausspielen!

Stimmt, das ist nämlich schon längst geschehen und der Drops gelutscht.

Zitat
RathausSpandau
Und wenn die U5 fertig ist und ein voller Erfolg ist, dann interessieren die Baukosten keinen mehr. U-Bahnen werden ja für Jahrzehnte, Jahrhunderte genutzt und deren Anlagen sind sehr langlebig.

Du wiederholst dich. Auch in Schöneberg ging man 1910 von einem Erfolg für die U-Bahn aus...

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Ein fester Standpunkt ist immer wichtig - besonders in Kurven und beim Bremsen. Bitte gut festhalten!
Das Thema hier ist die Buslinie TXL und deren betriebliche Probleme. Könntet ihr bitte aufhören hier schon wieder mit einer U-Bahn-Diskussion ein Thema zu kapern?(!)

--- Signatur ---
Bitte beachten Sie beim Aussteigen die Lücke zwischen Bus und Bordsteinkante!
Das sogenannte Thread-Hijacking könnte man durchaus als festen Bestandteil eines jeden Forums betrachten. Ich bin [war] in zahlreichen Foren unterwegs [gewesen] und es kam echt überall vor, egal wie hart die Moderatoren durchgreifen.

Das liegt einfach in der Natur von Gesprächen, denn Diskussionen sind dynamisch und organisch, sie unterliegen einem stetigen Wandel, entwickeln sich immer weiter. Ein einzelnes Wort kann ein völlig neues Thema lostreten, sobald mindestens zwei Menschen etwas dazu beizutragen haben. Für eine solche Nebendiskussion ist der Auslöser bzw. der Bezug nicht unwichtig, sie zu verbieten oder ausnahmslos in einen neuen Thread zu verbannen, reißt sie aus ihrem ursprünglichen Kontext und ist realitätsfremd. Zwischenmenschliche Kommunikation lässt sich nicht in feste Bahnen einzwängen. Gerade diese Dynamik und Unvorhersehbarkeit macht Diskussionen so spannend.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.2018 00:03 von J. aus Hakenfelde.
Zitat
J. aus Hakenfelde
Das sogenannte Thread-Hijacking könnte man durchaus als festen Bestandteil eines jeden Forums betrachten. Ich bin [war] in zahlreichen Foren unterwegs [gewesen] und es kam echt überall vor, egal wie hart die Moderatoren durchgreifen.

Das liegt einfach in der Natur von Gesprächen, denn Diskussionen sind dynamisch und organisch, sie unterliegen einem stetigen Wandel, entwickeln sich immer weiter. Ein einzelnes Wort kann ein völlig neues Thema lostreten, sobald mindestens zwei Menschen etwas dazu beizutragen haben. Für eine solche Nebendiskussion ist der Auslöser bzw. der Bezug nicht unwichtig, sie zu verbieten oder ausnahmslos in einen neuen Thread zu verbannen, reißt sie aus ihrem ursprünglichen Kontext und ist realitätsfremd. Zwischenmenschliche Kommunikation lässt sich nicht in feste Bahnen einzwängen. Gerade diese Dynamik und Unvorhersehbarkeit macht Diskussionen so spannend.

Es ist aber auffällig das es immer die gleichen User sind...
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