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Flexity F8Z Serienlieferung (III)
geschrieben von S4289 
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Incentro
Zitat
benny96
Gab es aber nicht mal Gespräche die F6Z zu F8Z zuverlängern oder täusche ich mich?

Gruß benny96

Ist mir nicht bekannt, aber vielleicht verwechselst du es damit, dass ursprünglich noch eine weitere Serie F6Z bestellt war?

Bestellung 09.2009: 24 ERK, 35 ZRK, 40 ERL, 0 ZRL = 99 Serienwagen + 4 Prototypen
Bestellung 01.2011: 20 ERK, 35 ZRK, 24 ERL, 20 ZRL = 99 Serienwagen + 4 Prototypen
Bestellung 06.2012: 0 ERK, 53 ZRK, 38 ERL, 47 ZRL = 138 Serienwagen + 4 Prototypen
Bestellung 12.2015: 0 ERK, 33 ZRK, 38 ERL, 114 ZRL = 185 Serienwagen + 4 Prototypen
Bestellung 02.2017: 0 ERK, 33 ZRK, 38 ERL, 135 ZRL = 206 Serienwagen + 4 Prototypen
Bestellung 11.2018: 0 ERK, 33 ZRK, 38 ERL, 156 ZRL = 227 Serienwagen + 4 Prototypen

Im Zeitraffer der Bestellentwicklung kann man gut erkennen, wie der Wandel von ER auf ZR vollzogen wurde.
So sollte ursprünglich der F8Z-Prototyp ein Einzelgänger bleiben, aber letztlich ist es der F6E gewesen, dem keine Serie folgte und der später zum F8E verlängert wurde.

Mir hat mal einer von der BVG erzählt das die 34 vorhanden F6Z zum F8Z umgebaut werden. Wie quasi 3001 zur 8026.

Deswegen meine Frage. Aber wenn da eh nichts konkretes feststeht dann waren das nur Gerüchte.
Zitat
benny96
Zitat
Incentro
Nein, das hat man beim F6E-Prototypen gemacht und ihn zum F8E verlängert, aber die Kosten für die Verlängerung stehen nicht im Verhältnis zum Nutzen, weshalb man bei Optionseinlösungen ausschließlich lange Wagen (F8Z) beschafft hat. Eine Verlängerung auf F10 war nie vorgesehen. Diese Gedanken hatte man sich eher für die nächste Generation gemacht.

Gab es aber nicht mal Gespräche die F6Z zu F8Z zuverlängern oder täusche ich mich?

Gruß benny96

Nein, es gab nie den Gedanken die F6Z zu F8Z zu verlängern.
Zitat
benny96

Zitat
benny96
Gab es aber nicht mal Gespräche die F6Z zu F8Z zuverlängern oder täusche ich mich?

Gruß benny96



Mir hat mal einer von der BVG erzählt das die 34 vorhanden F6Z zum F8Z umgebaut werden. Wie quasi 3001 zur 8026.

Deswegen meine Frage. Aber wenn da eh nichts konkretes feststeht dann waren das nur Gerüchte.

Das Kosten- Nutzenverhältnis wäre dort nicht vorhanden. Warum sollte man Fahrzeuge die täglich im Einsatz stehen und durchaus auf einigen Streckenabschnitten eine ausreichende Kapazität aufweisen für viel Geld und mit hohem Aufwand umbauen.

Die Fahrzeuge sind immerhin auch schon an der 1. HU Periode angelangt. Es sind also keine Neufahrzeuge mehr.

Es sind ja nicht nur die zusätzlichen Wagenteile die eingefügt werden. Solch ein Umbau erfordert eine fast komplette Neuverkabelung und Anpassung der Steuerung in den Wagen.
Wenn das Steckennetz fertig ertüchtigt ist, was ja hoffentlich nach der Fertigstellung des Umbaus in Karlshorst 2021 zu erwarten ist, werden die F6Z vermehrt auf den Außenlinien nach Rahnsdorf und Schmöckwitz ihren Dienst verrichten.
Das ist dann nur eine Frage der Disposition der Fahrzeuge.
Der Umbau von 3001 zu 8026 kam aus der Erkenntnis zustande, das man nach der Erprobungsphase erkannt hat, das man kurze Einrichtungsfahrzeuge nach der letzten Streckennetzplanung nicht benötigt. Ein Zweirichtungsfahrzeug ist viel flexibeler einsetzbar auch bei temporären Baumaßnahmen. Auch hat die BVG erkannt, das es auf einigen Streckenabschnitten sinnvoller ist Linksausstiege zu bevorzugen.

Ich sage nur das Stichwort Schönhauser Allee oder Warschauer Straße. Dazu werden zwangläufig Zweirichtungsfahrzeuge benötigt.
Die F6Z haben also auch in ihrer weiteren Nutzungszeit eine sinnvolle Aufgabe. Vor allem im Nachtverkehr, wenn Anschlüsse gewährt werden sollen sind sie wertvoll, da keine der Umstiegshaltestellen die Länge besitzt um 2 lange Fahrzeuge aufzunehmen. Die Standarthaltestellen haben in Berlin ja zur Zeit noch eine definierte Länge und lassen sich vielerorts auch nicht städtebaulich verändern.
Die Linksaustiege werden auch auf den Neubauprojekten vermehrt eingeplant werden. Das hat der Senat auch endlich eingesehen, das es sinnvoller ist die Fahrgäste des ÖPNV nicht in den fließenden Verkehr des MIV auszuschütten und damit Gefahren heraufzubeschwören. Der Umstieg z.B. an der Schönhauser von der Straßenbahn zur U-Bahn könnte um vieles leichter sein, wenn dort direkt unter dem Magistratsschirm ausgestiegen wird und man nicht nach dem Ausstieg auch noch 2 Fahrspuren des MIV 2mal kreuzen muß.

mfg alf 1136.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 24.05.2020 02:21 von alf1136.
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Incentro
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Paul1405
Wenn wir schon dabei sind .. Wollte man die Flexitys nicht irgendwann mal um 2 Segmente verlängern ?

Nein, das hat man beim F6E-Prototypen gemacht und ihn zum F8E verlängert, aber die Kosten für die Verlängerung stehen nicht im Verhältnis zum Nutzen, weshalb man bei Optionseinlösungen ausschließlich lange Wagen (F8Z) beschafft hat. Eine Verlängerung auf F10 war nie vorgesehen. Diese Gedanken hatte man sich eher für die nächste Generation gemacht.

Auf den Folien zum Bau neuer Btf. Adlershof waren solche Animationen noch längerer Flexi zu sehen.
Die werden aber wohl eher für die Stadt gebraucht, dort sind die Fahrgastzahlen höher, und Adl wäre viel zu klein für solche Züge.

T6JP
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T6Jagdpilot
Auf den Folien zum Bau neuer Btf. Adlershof waren solche Animationen noch längerer Flexi zu sehen.
Die werden aber wohl eher für die Stadt gebraucht, dort sind die Fahrgastzahlen höher, und Adl wäre viel zu klein für solche Züge.

Ich könnte mir schon vorstellen, auf allen Linien die größtmögliche Zuglänge einzusetzen. Bei der U-Bahn (außer U4) wird das auch so gemacht, wenn nur genug Wagen verfügbar sind.
Für die Metrolinien der Innenstadt sind natürlich die Ein- und Aussetzwege nach Adlershof zu lang. Dafür soll der Straßenbahnhof Weißensee für die kommende Fahrzeuggeneration der 55- bis 60-Meter-Klasse ertüchtigt, also nahezu neu aufgebaut werden.

so long

Mario
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der weiße bim

Für die Metrolinien der Innenstadt sind natürlich die Ein- und Aussetzwege nach Adlershof zu lang.

Naja, man baut den Betriebshof ja nicht für die nächsten 20 Jahre. Im Zusammenhang mit der Straßenbahnlinie Schöneweide - Hermannplatz - Potsdamer Platz - Zoologischer Garten hat man dann ja eine mögliche Zuführungsstrecke in die Innenstadt.

Gruß Nemo
---

Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Zitat
Nemo
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der weiße bim

Für die Metrolinien der Innenstadt sind natürlich die Ein- und Aussetzwege nach Adlershof zu lang.

Naja, man baut den Betriebshof ja nicht für die nächsten 20 Jahre. Im Zusammenhang mit der Straßenbahnlinie Schöneweide - Hermannplatz - Potsdamer Platz - Zoologischer Garten hat man dann ja eine mögliche Zuführungsstrecke in die Innenstadt.

... Wobei ich irgendwie nicht sehe, dass diese Strecke mehr als nur eine nette Idee ist, die aus vielfältigen Gründen irgendwann wieder in der Scublade verschwindet. Aber das ist off-topic.
Zitat
B-V 3313
Ein schönes Zahlenspiel: 20.05.2020 wird zu der 200. kam im Mai (5) 2020...

Laut dieser Seite [www.berlin-straba.de] wurde die Einheit 9126 erst am 10.06. zugelassen. Das sind genau drei Wochen nach der Lieferung. So lange Zeit von der Auslieferung bis zur Abnahme ist schon ungewöhnlich, oder?
...



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.06.2020 23:39 von Henning.
Jetzt sind von diesem Jahr schon sieben Monate um. Laut dieser Liste [www.berlin-straba.de] wurde dieses Jahr bis jetzt nur sieben Fahrzeuge geliefert, also durchschnittlich ein Fahrzeug pro Monat. Wenn es so weiter gehen würde, bräuchte man noch mindestens 2,5 Jahre bis alle vorgesehenen F8Z ausgeliefert sind. Liegt es an der jetzigen Krise, dass nicht mehr zwei Fahrzeuge monatlich fertiggestellt werden?



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 31.07.2020 23:59 von Henning.
Es liegt wohl am Werk in Bautzen, was den Rohbau und diverse Teile derzeit nicht (planmäßig) liefert.
Ist aber Buschfunk...

Es grüßt - der Fuchs ;-)
Im Straßenbahn-Magazin (8/20) findet sich eine sinngemäße Aussage, nach der unsere Berliner Tatras länger durchhalten müssen, weil Bombardier seine Lieferfristen nicht einhalten kann (genannt in einer Reihe mit älteren Fahrzeugen in anderen Städten). Allerdings habe ich - von solchen kleineren Verzögerungen wie derzeit - gar keine großartige Verzögerung bei unseren Flexity wahr nehmen können.

Bislang lief das aber bei uns, oder habe ich da was übersehen?

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
Philipp Borchert
Im Straßenbahn-Magazin (8/20) findet sich eine sinngemäße Aussage, nach der unsere Berliner Tatras länger durchhalten müssen, weil Bombardier seine Lieferfristen nicht einhalten kann (genannt in einer Reihe mit älteren Fahrzeugen in anderen Städten). Allerdings habe ich - von solchen kleineren Verzögerungen wie derzeit - gar keine großartige Verzögerung bei unseren Flexity wahr nehmen können.

Bislang lief das aber bei uns, oder habe ich da was übersehen?

Wundert mich jetzt. Weil doch eigentlich aktuell Flexity über Bedarf produziert werden, weil der Bedarf durch Neubaustrecken nicht dem Angebot an Zügen hinterherkommt?
Zitat
Philipp Borchert
Im Straßenbahn-Magazin (8/20) findet sich eine sinngemäße Aussage, nach der unsere Berliner Tatras länger durchhalten müssen, weil Bombardier seine Lieferfristen nicht einhalten kann (genannt in einer Reihe mit älteren Fahrzeugen in anderen Städten). Allerdings habe ich - von solchen kleineren Verzögerungen wie derzeit - gar keine großartige Verzögerung bei unseren Flexity wahr nehmen können.

Bislang lief das aber bei uns, oder habe ich da was übersehen?

Könnte es sein, dass sich die Mitarbeitenden von Bombardier ob der in den letzten Monaten sehr wechselhaften Zukunftsstrategie ihrer Konzernleitung in Kanada derzeit in einer nicht gerade motivationsfördernden Situation befinden? Derlei kann durchaus nachteiligen Einfluss auf die Fähigkeit des Unternehmens zur Einhaltung von Zeit- und Qualitätszusagen haben...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Philipp Borchert
Im Straßenbahn-Magazin (8/20) findet sich eine sinngemäße Aussage, nach der unsere Berliner Tatras länger durchhalten müssen, weil Bombardier seine Lieferfristen nicht einhalten kann (genannt in einer Reihe mit älteren Fahrzeugen in anderen Städten). Allerdings habe ich - von solchen kleineren Verzögerungen wie derzeit - gar keine großartige Verzögerung bei unseren Flexity wahr nehmen können.

Bislang lief das aber bei uns, oder habe ich da was übersehen?

Meines Wissens laufen bei den noch vorhandenen KT4D-Einheiten die Fristen zwischen 2022 und 2025 aus. Werden sie dann noch eine Verlängerung bekommen?



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.2020 23:58 von Henning.
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BVG-Fuchs
Es liegt wohl am Werk in Bautzen, was den Rohbau und diverse Teile derzeit nicht (planmäßig) liefert.
Ist aber Buschfunk...

Es liegt wohl daran, dass fast alle Firmen wegen der jetzigen Krise Kurzarbeit haben.
Die F8Z 9128 und 9129 sind mittlerweise ausgeliefert worden.
Zitat
Arnd
Könnte es sein, dass sich die Mitarbeitenden von Bombardier ob der in den letzten Monaten sehr wechselhaften Zukunftsstrategie ihrer Konzernleitung in Kanada derzeit in einer nicht gerade motivationsfördernden Situation befinden?

Der Artikel in dem Heft bezieht sich aber weniger auf aktuelle Situationen, sondern scheint mir eher eine generelle Schelte zu sein. Deshalb meine Frage: Hat sich die Lieferung der Flexity Berlin seit deren Beginn tatsächlich sonderlich herausgezögert? Ich meine nämlich, mich nicht an derartiges zu erinnern. Es gab hin und wieder kurze Pausen, aber nie eine ernsthafte Verzögerung, die maßgeblich für die weitere Inbetriebhaltung der KT4D gesorgt hätte - was der Artikel impliziert.

Wie gesagt - es sei denn, ich habe irgendetwas verdrängt.

****
Dieser Text ist zu gut, um mit einer Signatur von ihm abzulenken.
Zitat
schallundrausch
Zitat
Philipp Borchert
Im Straßenbahn-Magazin (8/20) findet sich eine sinngemäße Aussage, nach der unsere Berliner Tatras länger durchhalten müssen, weil Bombardier seine Lieferfristen nicht einhalten kann (genannt in einer Reihe mit älteren Fahrzeugen in anderen Städten). Allerdings habe ich - von solchen kleineren Verzögerungen wie derzeit - gar keine großartige Verzögerung bei unseren Flexity wahr nehmen können.

Bislang lief das aber bei uns, oder habe ich da was übersehen?

Wundert mich jetzt. Weil doch eigentlich aktuell Flexity über Bedarf produziert werden, weil der Bedarf durch Neubaustrecken nicht dem Angebot an Zügen hinterherkommt?
Die Neubaustrecken und auch einige geplante Taktverdichtungen im Bestandsnetz hängen doch so sehr, dass es eigentlich keinen Fahrzeugmangel geben dürfte. Selbst wenn alle noch ausstehenden 27 Bahnen sich erheblich verspäten, sollte zumindest kurzfristig kein Fahrzeugmangel auftreten. M.E. ist das einzige Problem weiterhin, 40m lange Züge bilden zu können, die nur maximal 2,30m breit sind. Solange die Tangente M17 / 27 / 37 nicht auf gesamter Länge Flexity-tauglich ist, haben Tatras da ein gutes Einsatzgebiet.
Und auch für andere Einsatzzwecke (Einzelzug im Schülerverkehr, Stadionsonderverkehr) macht es sich ganz gut, ein paar alte Fahrzeuge auf dem Hof zu haben.
Müssten die nicht bei der Produktion der Flexity langsam Gas geben, wenn die laut BVG Plus Heft die letzten 30 Bahnen aus der damaligen Bestellung kommen sollen.
Das hatte dort Rolf Erfurt versprochen. Das war in der Ausgabe, wo drin stand, dass neue U-Bahn-Züge kommen.
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