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Flexity F8Z Serienlieferung (III)
geschrieben von S4289 
Zitat
Henning
Die letzten GT6 wurden 2003 ausgeliefert. Siehe [de.wikipedia.org]

Deine tolle Wikipedia sagt Dir aber nicht das diese Züge erst von der BVG übernommen wurden,
wenn Sie eine bestimmte Zeit und Kilometer störungsfrei gefahren waren.
Da gab es etliche für die Adtranz erst sehr spät Geld aufs Konto bekommen hat.
Heist Auslieferung nicht gleich Inbetriebnahme bzw Übernahme, s. auch Marios Antwort...

T6JP
Zitat
der weiße bim
Die legendären Rekowagen (immerhin 297 Triebwagen und 391 Beiwagen) wurden von 1960 bis 1969, also 10 Jahre lang beschafft. Beim importierten KT4 (einschließlich acht Gebrauchter aus Leipzig waren es 582 Triebwagen) ging die Beschaffungszeit von 1976 bis 1987, also 12 Jahre. Bei den 150 GT6 der 1990er Jahre waren es "nur" 9 Jahre, von 1994 bis 2002.

Das ist noch gar nichts. Die klassischen Düwag-GT, von denen z. B. bei der SRS noch ein paar zu erleben sind, wurden etwa an die Bogestra von 1953 bis 1970 ohne wesentliche Änderungen geliefert. Die Produktion dieser Bauart an sich endete sogar erst 1989(!) mit den letzten an die OEG Mannheim gelieferten GT8 - da waren eigentlich schon Stadtbahnwagen B, Stuttgarter DT8 oder M/N jeweils mit Drehstromtechnik State of the Art und für Würzburg oder Grenoble gab's da bereits die ersten Niederflurzüge...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd
Die Produktion dieser Bauart an sich endete sogar erst 1989(!) mit den letzten an die OEG Mannheim gelieferten GT8

Die allerdings waren ja immerhin weiterentwickelt als ihre Vorgänger. Waren das nicht z.B. die ersten Straßenbahnen mit Klimaanlage?

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
Philipp Borchert
Waren das nicht z.B. die ersten Straßenbahnen mit Klimaanlage?

Die erste Serie Düwags mit Klimaanlage wurde schon 1970 für Mannheim gebaut.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Philipp Borchert
Waren das nicht z.B. die ersten Straßenbahnen mit Klimaanlage?

Die erste Serie Düwags mit Klimaanlage wurde schon 1970 für Mannheim gebaut.

Fast alle späteren Fahrzeuge bis in den 1990er-Jahren hatten keine Klimaanlage. Das betrifft sowohl Straßen- und Stadtbahnen, S-Bahnen, Fernzüge, Linienbusse und Autos. Warum wurde die Klimaanlage in den Fahrzeugen erst so spät serienmäßig eingeführt?
Zitat
der weiße bim
Zum Vergleich: die legendären Rekowagen (immerhin 297 Triebwagen und 391 Beiwagen) wurden von 1960 bis 1969, also 10 Jahre lang beschafft.

Na, da hast du aber die Reko-Reko-Wagen von 1975 "vergessen". ,-)

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Zitat
Henning
Warum wurde die Klimaanlage in den Fahrzeugen erst so spät serienmäßig eingeführt?

Verschiedene Ideen: Damals war die Technik noch nicht so ausgereift und/oder sehr teuer. Früher hatten wir nicht so oft so heiße Sommer, sodass man die Notwendigkeit für diese kostenintensiven Anlagen nicht gesehen hat. Früher hat man sich lieber mit zu öffnenden Fenstern beholfen, was später durch gewisse "Unfall"gefahren deutlich reduziert wurde. Früher stand der ÖPNV weniger im Fokus als Alternative zum Auto für Menschen, die sich's aussuchen konnten, sodass man die Notwendigkeit ebenfalls als wenig dringend gesehen hat.

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Warum wurde die Klimaanlage in den Fahrzeugen erst so spät serienmäßig eingeführt?

Verschiedene Ideen: Damals war die Technik noch nicht so ausgereift und/oder sehr teuer. Früher hatten wir nicht so oft so heiße Sommer, sodass man die Notwendigkeit für diese kostenintensiven Anlagen nicht gesehen hat. Früher hat man sich lieber mit zu öffnenden Fenstern beholfen, was später durch gewisse "Unfall"gefahren deutlich reduziert wurde. Früher stand der ÖPNV weniger im Fokus als Alternative zum Auto für Menschen, die sich's aussuchen konnten, sodass man die Notwendigkeit ebenfalls als wenig dringend gesehen hat.

Ja, so in etwa - nur Hitzewellen gab es genauso, nur nicht so oft. Vor allem hatten die Kunden keine großen Komfortansprüche, die Fahrpreise waren sehr viel niedriger. In der Hauptverkehrszeit war man froh, überhaupt mitzukommen. Man kleidete sich der Witterung entsprechend. Pragmatische Lösungen waren üblich, die Fensteröffnungen erheblich größer. Wurde es unerträglich heiß im Wagen, fuhr man eben mit offenen Türen. Klar gab es dadurch einige Unfälle, aber wer rausfiel, war selbst dran schuld und verklagte nicht den Fahrer oder den Verkehrsbetrieb. Viele kümmerten sich auch um fremde Kinder sodass diese oft energisch zurück gepfiffen wurden, wenn sie während der Fahrt an offenen Türen standen. Selbst Reisezugwagen bis 160 km/h hatten neben Lüftungsgeräten (bei Hitze wenig wirksam) stets weit zu öffnende Fenster und die Beschriftung "Nicht hinauslehnen". Damals war Zugluft normal, wurde nicht als tödlich empfunden.

Auch im Automobilbau waren Klimageräte der Oberklasse vorbehalten. Normalverdiener waren mit Handkurbelfenstern und Schiebedach zufrieden. Klimageräte waren sauteuer, schwer, groß, technisch unausgereift, brauchten relativ viel Energie, Wartung und Nachfüllung umweltschädlicher Kältemittel.

so long

Mario
Zitat
der weiße bim
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Warum wurde die Klimaanlage in den Fahrzeugen erst so spät serienmäßig eingeführt?

Verschiedene Ideen: Damals war die Technik noch nicht so ausgereift und/oder sehr teuer. Früher hatten wir nicht so oft so heiße Sommer, sodass man die Notwendigkeit für diese kostenintensiven Anlagen nicht gesehen hat. Früher hat man sich lieber mit zu öffnenden Fenstern beholfen, was später durch gewisse "Unfall"gefahren deutlich reduziert wurde. Früher stand der ÖPNV weniger im Fokus als Alternative zum Auto für Menschen, die sich's aussuchen konnten, sodass man die Notwendigkeit ebenfalls als wenig dringend gesehen hat.

Ja, so in etwa - nur Hitzewellen gab es genauso, nur nicht so oft. Vor allem hatten die Kunden keine großen Komfortansprüche, die Fahrpreise waren sehr viel niedriger. In der Hauptverkehrszeit war man froh, überhaupt mitzukommen. Man kleidete sich der Witterung entsprechend. Pragmatische Lösungen waren üblich, die Fensteröffnungen erheblich größer. Wurde es unerträglich heiß im Wagen, fuhr man eben mit offenen Türen. Klar gab es dadurch einige Unfälle, aber wer rausfiel, war selbst dran schuld und verklagte nicht den Fahrer oder den Verkehrsbetrieb. Viele kümmerten sich auch um fremde Kinder sodass diese oft energisch zurück gepfiffen wurden, wenn sie während der Fahrt an offenen Türen standen. Selbst Reisezugwagen bis 160 km/h hatten neben Lüftungsgeräten (bei Hitze wenig wirksam) stets weit zu öffnende Fenster und die Beschriftung "Nicht hinauslehnen". Damals war Zugluft normal, wurde nicht als tödlich empfunden.

Man muss dazu auch bedenken: Im Stadtverkehr mit seinen Haltestellenabständen von oft unter 2 Minuten können Klimaanlagen kaum wirklich effizient arbeiten, da bei jedem Halt durch die geöffneten Türen wieder heiße Außenluft einströmt. Hat dagegen ein ICE, Nachtzug oder Reisebus beispielsweise den Knoten Berlin einmal verlassen, bleiben die Außentüren erst einmal längere Zeit geschlossen und die innentemperatur kann sich auf den Sollwert einpendeln...

Viele Grüße
Arnd
Zitat
Arnd Hellinger
Man muss dazu auch bedenken: Im Stadtverkehr mit seinen Haltestellenabständen von oft unter 2 Minuten können Klimaanlagen kaum wirklich effizient arbeiten, da bei jedem Halt durch die geöffneten Türen wieder heiße Außenluft einströmt. Hat dagegen ein ICE, Nachtzug oder Reisebus beispielsweise den Knoten Berlin einmal verlassen, bleiben die Außentüren erst einmal längere Zeit geschlossen und die innentemperatur kann sich auf den Sollwert einpendeln...

Die häufigen Türöffnungen sind im Stadtverkehr zwar in der Tat vorhanden, der größere Teil der Wärme entsteht jedoch durch die Sonneneinstrahlung auf das Fahrzeug mit seinen großen Glasflächen, was sich wie ein Wintergarten aufheizt. Zusätzlich heizen die Fahrgäste das Fahrzeug auf. Daher benötigt man allein ein starkes Lüftungssystem, damit die Temperaturen im Fahrzeug nicht über die draußen steigen. Ein Klimaanlage sollte das Fahrzeug auch nur wenige Grad unterhalb der Außentemperatur herunterkühlen. Allein das wird schon als angenehm wahrgenommen. Das ganze wird allerdings ad absurdum geführt, wenn im Sommer die Fenster geöffnet werden: Dadurch arbeitet die Klimaanlage dann noch zusätzlich gegen die einströmende Außenluft an.
Zitat
Arnd Hellinger
Zitat
der weiße bim
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Philipp Borchert
Zitat
Henning
Warum wurde die Klimaanlage in den Fahrzeugen erst so spät serienmäßig eingeführt?

Verschiedene Ideen: Damals war die Technik noch nicht so ausgereift und/oder sehr teuer. Früher hatten wir nicht so oft so heiße Sommer, sodass man die Notwendigkeit für diese kostenintensiven Anlagen nicht gesehen hat. Früher hat man sich lieber mit zu öffnenden Fenstern beholfen, was später durch gewisse "Unfall"gefahren deutlich reduziert wurde. Früher stand der ÖPNV weniger im Fokus als Alternative zum Auto für Menschen, die sich's aussuchen konnten, sodass man die Notwendigkeit ebenfalls als wenig dringend gesehen hat.

Ja, so in etwa - nur Hitzewellen gab es genauso, nur nicht so oft. Vor allem hatten die Kunden keine großen Komfortansprüche, die Fahrpreise waren sehr viel niedriger. In der Hauptverkehrszeit war man froh, überhaupt mitzukommen. Man kleidete sich der Witterung entsprechend. Pragmatische Lösungen waren üblich, die Fensteröffnungen erheblich größer. Wurde es unerträglich heiß im Wagen, fuhr man eben mit offenen Türen. Klar gab es dadurch einige Unfälle, aber wer rausfiel, war selbst dran schuld und verklagte nicht den Fahrer oder den Verkehrsbetrieb. Viele kümmerten sich auch um fremde Kinder sodass diese oft energisch zurück gepfiffen wurden, wenn sie während der Fahrt an offenen Türen standen. Selbst Reisezugwagen bis 160 km/h hatten neben Lüftungsgeräten (bei Hitze wenig wirksam) stets weit zu öffnende Fenster und die Beschriftung "Nicht hinauslehnen". Damals war Zugluft normal, wurde nicht als tödlich empfunden.

Man muss dazu auch bedenken: Im Stadtverkehr mit seinen Haltestellenabständen von oft unter 2 Minuten können Klimaanlagen kaum wirklich effizient arbeiten, da bei jedem Halt durch die geöffneten Türen wieder heiße Außenluft einströmt. Hat dagegen ein ICE, Nachtzug oder Reisebus beispielsweise den Knoten Berlin einmal verlassen, bleiben die Außentüren erst einmal längere Zeit geschlossen und die innentemperatur kann sich auf den Sollwert einpendeln...

Du hast völlig Recht. Ich finde auch, dass Klimaanlagen in Nahverkehrsfahrzeugen aus diesem Grund kaum etwas bringen.

Bei manchen Autos können sogar Fahrer und Beifahrer unterschiedliche Temperaturen einstellen. Das finde ich genauso übertrieben wie Klimaanlagen hierzulande Zuhause.

Da es jetzt immer mehr Orte mit Klimaanlagen gibt, bin ich mir so gut wie sicher, dass die Umwelt dadurch noch mehr belastet wird. Aus diesem Grund werden wir künftig noch öfters stärkere Hitzewellen haben.
Zitat
Philipp Borchert
Zitat
Henning
Warum wurde die Klimaanlage in den Fahrzeugen erst so spät serienmäßig eingeführt?

Verschiedene Ideen: Damals war die Technik noch nicht so ausgereift und/oder sehr teuer. Früher hatten wir nicht so oft so heiße Sommer, sodass man die Notwendigkeit für diese kostenintensiven Anlagen nicht gesehen hat. Früher hat man sich lieber mit zu öffnenden Fenstern beholfen, was später durch gewisse "Unfall"gefahren deutlich reduziert wurde. Früher stand der ÖPNV weniger im Fokus als Alternative zum Auto für Menschen, die sich's aussuchen konnten, sodass man die Notwendigkeit ebenfalls als wenig dringend gesehen hat.

Für den Fahrzeugbediener sind Klimaanlagen allerdings eine Wohltat-der muss länger im Wagen verweilen als der Fahrgast...

T6JP
Nach meinem Empfinden funktionieren die Klimaanlagen von Eindeckerbussen der BVG besser und angenehmer als die der Doppeldecker. Mit dem neuesten DD bin ich allerdings noch nicht gefahren. Hinzukommt dass ich ziemlich groß bin, und die Decken der DD‘s niedriger sind, sodass die Gebläsedüsen direkt auf meinen Kopf zielen… Jedenfalls auf den meisten Plätzen oben am Gang. Abgesehen davon favorisiere ich aber Doppeldeckerbusse (zum Glück werden in meiner Gegend noch viele eingesetzt).

Herzliche Grüße von
'Möckernbrücke'
Dipl.-Fahrgast h.c.



1 mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.2021 01:34 von Möckernbrücke.
Zitat
T6Jagdpilot
Für den Fahrzeugbediener sind Klimaanlagen allerdings eine Wohltat-der muss länger im Wagen verweilen als der Fahrgast...

Ach Gottchen, der eine bezahlt aber den anderen, schon vergessen?

x--x--x--x

Für mehr gelbe Farbe im Netzplan: die Farben der U4 und U7 tauschen!
Ja und???
Wo ist der Unterschied zur Ellok mit Klima-Führerstand und Reisezugwagen mit Fenster, als es noch keine Klima gab??
Bzw Dieseltriebwagen gleicher Ausstattung??

Die Klimaeinbauten bei Reisezügen waren weniger dem Komfort, als der Druckdichtmachung geschuldet.

T6JP
Zitat
Henning
Du hast völlig Recht. Ich finde auch, dass Klimaanlagen in Nahverkehrsfahrzeugen aus diesem Grund kaum etwas bringen.

Das würde ich nicht sagen. Fahr' mal mit, der Unterschied ist deutlich zu spüren. Ich nehme auch an, dass der Temperaturaustausch gar nicht so groß ist wie man meinen möchte. Wenn warme und kalte Luft aufeinander stoßen, vermischt sich das eben nicht so einfach (schon gar nicht in der kurzen Zeit der offenen Türen) - sonst gäb's ja keine Gewitter. Da stelle ich mir die kleinen Klappfenster, wenn sie offen sind, problematischer vor - durch die strömt die warme Luft in geringer, aber kontinuierlicher Menge ins Fahrzeug und arbeitet eher gegen die Kühlleistung als eben die offenen Türen. Auch wenn die Ein- und Aussteigenden sicherlich "mitquirlen".

Zitat
Henning
Bei manchen Autos können sogar Fahrer und Beifahrer unterschiedliche Temperaturen einstellen.

Wie wenig ein Austausch zwischen zwei unterschiedlich temperierten Bereichen statt findet kann man immer mal erleben, wenn in durchgängigen Zügen (z.B. im Talent II) die Klimaanlage in einem Wagenteil ausgefallen ist. Man merkt den Unterschied spürbar. Oder - ganz regulär - mein Lieblingsbeispiel: Die Combino in Potsdam mit der nachträglichen Verlängerung. Nur diese zwei neuen Wagenteile haben eine Klimaanlage, der Rest nicht. Man kann mit geschlossenen Augen durchlaufen und spürt, wann man in den klimatisierten Bereichen ist.

Dass eine Klimaanlage in einem geschlossenen Raum am besten arbeitet, steht natürlich dennoch außer Frage, auch, dass die stark gestiegene Zahl solcher Anlagen umweltschädlich ist. Hier muss halt genau geschaut werden. Kann mit einer gut klimatisierten Bahn einiges an Verkehr mit ihr anstatt mit privaten, in der Menge umweltschädlicheren Pkw statt finden und so die Gesamtbilanz eben doch verbessern? Weil sich niemand freiwillig in 'nen zu warmen Zug setzen mag, der zwar ökologisch besser ohne Klimaanlage fährt, aber eben kaum überzeugt?

~ Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt ~
Zitat
T6Jagdpilot
Ja und???
Wo ist der Unterschied zur Ellok mit Klima-Führerstand und Reisezugwagen mit Fenster, als es noch keine Klima gab??
Bzw Dieseltriebwagen gleicher Ausstattung??

Die Klimaeinbauten bei Reisezügen waren weniger dem Komfort, als der Druckdichtmachung geschuldet.

T6JP

Was für Reisezüge sollen denn Druckdicht sein?

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#freeAssange
Zitat
Bumsi
Zitat
T6Jagdpilot
Ja und???
Wo ist der Unterschied zur Ellok mit Klima-Führerstand und Reisezugwagen mit Fenster, als es noch keine Klima gab??
Bzw Dieseltriebwagen gleicher Ausstattung??

Die Klimaeinbauten bei Reisezügen waren weniger dem Komfort, als der Druckdichtmachung geschuldet.

T6JP

Was für Reisezüge sollen denn Druckdicht sein?

Die für die Schnellfahrstrecken!

Gruß Nemo
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Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn!!
Hallo Jagdpilot!

Zitat
T6Jagdpilot
Die Klimaeinbauten bei Reisezügen waren weniger dem Komfort, als der Druckdichtmachung geschuldet.

Das stimmt m.E. nicht.

Die klimatisierten Bpmz-Wagen der Bundesbahn wurden ab 1979 geliefert, die 1. Klasse-IC-Wagen waren zu diesem Zeitpunkt schon alle klimatisiert.

Die Bundesbahn lag damit im internationalen Vergleich sogar hinten, da sie bei der Beschaffung der klimatisierten Eurofima-Wagen ab 1976 auf die Beschaffung von 2.-Klasse-Wagen verzichtet hatte und damit in den IC-Zügen weiter unklimatisierte 2.-Klasse-Abteilwagen zum Einsatz kamen.

Das Thema Druckertüchtigung kam erst zehn Jahre später auf (für die Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecken Würzburg-Hannover und Mannheim-Stuttgart) und spielte daher bei der Beschaffung klimatisierter Wagen noch gar keine Rolle. Die Klimaanlagen mussten dazu auch umgebaut werden.

Viele Grüße
Manuel
Zitat
Nemo
Zitat
Bumsi
Zitat
T6Jagdpilot
Ja und???
Wo ist der Unterschied zur Ellok mit Klima-Führerstand und Reisezugwagen mit Fenster, als es noch keine Klima gab??
Bzw Dieseltriebwagen gleicher Ausstattung??

Die Klimaeinbauten bei Reisezügen waren weniger dem Komfort, als der Druckdichtmachung geschuldet.

T6JP

Was für Reisezüge sollen denn Druckdicht sein?

Die für die Schnellfahrstrecken!

Die sind sicher nicht Druckdicht.

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#freeAssange
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